
Julia Copus
erinnert an die heute nahezu vergessene
Dichterin Charlotte Mew, die von ihren Zeitgenossen sehr bewundert wurde, nicht zuletzt weil sie wie eine
französische Marquise aussah, aber offenbar recht
derben Slang sprach: "1896 in eine vornehme viktorianische Mittelklassefamilie geboren, von einer dominanten Mutter, die um jeden Preis
den Schein waren wollte, war Mew erstaunlich wenig unterdrückt. Sie ging, wohin sie wollte, ohne Begleitung, und rauchte ihre eigenen selbstgedrehten Zigaretten. Als ihr Vater 1898 starb, sah sich Mew gezwungen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen und begann ernsthaft, Geschichten zu schreiben, um sie zu veröffentlichen. Man hätte niemals sehen dürfen, dass sie
Geld verdiente, und ihre Mutter hätte das auch niemals zugelassen; das Schreiben war der Weg, diese Demütigung zu umgehen. Aber ihre Erzählungen waren nur ein Mittel zum Zweck und es dauerte beinahe zwanzig Jahre, bis sie ihren ersten Gedichtband 'The Farmer's Bride' zustande brachte."
Fin de Fêtevon Charlotte Mew
"Sweetheart, for such a day
One mustn't grudge the score;
Here, then, it's all to pay,
It's Good-night at the door.
Good-night and good dreams to you,-
Do you remember the picture-book thieves
Who left two children sleeping in a wood the long night through,
And how the birds came down and covered them with leaves?
So you and I should have slept,-But now,
Oh, what a lonely head!
With just the shadow of a waving bough
In the moonlight over your bed."