Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

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Magazinrundschau vom 17.04.2018 - New York Times

Die New York Times bringt einen langen Text über die Korruption von Mandelas Erben. Norimitsu Onishi und Selam Gebrekidan führen sie unter anderem auf Mandels Unfähigkeit zurück, der schwarzen Bevölkerung Südafrikas die ökonomische Unabhängigkeit zu sichern: "In der Generation nach 1994 sind zig Milliarden Dollar aus öffentlichen Fonds, die eigentlich dazu bestimmt waren, die Wirtschaft und das Leben der schwarzen Bevölkerung zu verbessern, von A.N.C.-Führern abgezweigt worden, also von der Organisation, die angetreten war, Gleichheit und Gerechtigkeit zu bringen. Korruption hat die A.N.C.-Spitze und ihre Geschäftspartner, weiß und schwarz, reich gemacht. Die eigentlichen Empfänger vieler Regierungsprojekte wurden desillusioniert. Während Armut nach dem Ende der Apartheid zurückging, stieg die Ungleichheit noch … Politiker, die lange dabei zusahen, wie die Korruption sich ausbreitete, sitzen jetzt an der Spitze des A.N.C. … Südafrika hat eine fortschrittliche Wirtschaft, eine freie Presse und eine Menge unabhängiger Organisationen, die alle ein Auge auf die Staatsgeschäfte haben. Aber selbst eine lebendige Demokratie konnte die Misswirtschaft nicht verhindern."

Außerdem in der aktuellen Ausgabe erkundet Linda Villarosa die Benachteiligung schwarzer Mütter und ihrer Babys in den USA: "Die Gründe für Unterschiede zwischen Schwarz und Weiß bei der Kinder- und Müttersterblichkeit sind seit Jahrzehnten Diskussionsstoff unter Wissenschaftlern und Ärzten. Doch erst seit kurzem geht man von einem schockierenden Sachverhalt aus: Für schwarze Mütter kann die unausweichliche Atmosphäre systematischen Rassismusses eine Art physiologischen Stress bedeuten, der zu Bluthochdruck und Schwangerschaftstoxikose und zu höheren Todesraten unter Müttern und Babys führt. Außerdem ist festzustellen, dass gesellschaftlicher Rassismus sich in allgegenwärtigen, andauernden rassistischen Vorurteilen niederschlägt, Unaufmerksamkeit gegenüber legitimen Beschwerden und Symptomen inklusive. Das führt zu einer schlechten Geburtenquote sogar unter privilegierten schwarzen Frauen."

Magazinrundschau vom 10.04.2018 - New York Times

Die New York Times veröffentlicht die IS-Files, interne Dokumente, die verraten sollen, warum sich der Islamische Staat im Irak so lange an der Macht halten konnte. Rukmini Callimachi gehörte zu einer Reihe von Journalisten, die Papiere aus den zerstörten Ministerien sichern konnten: "Für sich betrachtet dokumentiert jedes Papier eine einzelne Routinesache: den Transfer von Land, den Verkauf einer Tonne Weizen, eine Strafe für unpassende Kleidung. Aber insgesamt offenbaren die gefundenen Dokumente das Regelwerk eines komplexen Regierungssystems. Sie zeigen, dass die Gruppierung, wenn auch nur für einen endlichen Zeitraum, ihren Traum vor sich sah: die Etablierung ihres eigenen Staates, eine Theokratie, die sie sich als Kalifat dachten, gegründet auf ihre strengen Auslegungen des Islams. Die Welt kennt den Islamischen Staat für seine Brutalität, doch seine Soldaten herrschten nicht nur durch das Schwert. Macht übten sie mit zwei sich ergänzenden Instrumenten aus: Brutalität und Bürokratie … Diese Dokumente und Interviews mit Dutzenden Menschen, die unter dieser Herrschaft lebten, zeigen, dass der Islamische Staat seinen Bürgern mitunter den besseren Service bot als der Staat, den er ersetzen wollte. Sie legen auch nahe, dass die Militärs aus den Fehlern der USA bei ihrer Invasion des Irak im Jahr 2003 gelernt haben. Etwa aus der Fehlentscheidung, sich der Mitglieder von Saddams Partei zu entledigen. Das führte zur Ausradierung der Baathisten, höhlte jedoch auch die staatlichen Institutionen des Landes aus und schuf das Machtvakuum, das der IS zu füllen wusste."

Magazinrundschau vom 03.04.2018 - New York Times

Ganze Kleinstädte auf dem Wasser bilden die Boote von zehntausenden, in Kambodscha lebenden Vietnamesen. Diese Volksgruppe fühlt sich in beiden Kulturen zu Hause. Die Einheimischen sehen das allerdings oft anders: "In Kambodscha, wo die Konzepte von Nationalität und Ethnie unentwirrbar verflochten sind, werden die Mitglieder der vietnamesischen Minderheit als 'Yuon' bezeichnet, eine allgegenwärtige Verunglimpfung, die manchmal mit 'Wilder' übersetzt wird", erzählt der Reporter Ben Mauk in seiner Reportage für das New York Times Magazine. "Seit 1979 hält die regierende Kambodschanische Volkspartei (mit Hun Sen, einem ehemaligen Kommandanten der Roten Khmer an der Spitze), die ethnischen Vietnamesen in einer Art Limbus fest, indem sie ihnen informell Rechte mal gewährt, mal entzieht, je nachdem, wie gerade das lokale politische Klima ist. Die Oppositionspartei, die Nationale Rettungspartei Kambodschas, ist in ihrer Fremdenfeindlichkeit beständiger, sie droht die vietnamesischen Eindringlinge auszuweisen ... Der ehemalige Führer der Partei, Sam Rainsy, versprach einst, 'die Yuon-Immigranten zurückzuschicken' und vor den Wahlen 2013 erklärte er, 'wenn wir unsere Nation nicht retten, ist es in vier oder fünf Jahren zu spät - Kambodscha wird voller Vietnamesen sein. Wir werden die Sklaven Vietnams."

Magazinrundschau vom 27.03.2018 - New York Times

Nathalie Cabrol, Foto: Seti Institut
In der aktuellen Ausgabe des New York Times Magazine porträtiert die Historikerin Helen MacDonald die französische Astrobiologin Nathalie Cabrol und begleitet sie in die Atacama Wüste Chiles, wo Cabrol Leben unter extremen Bedingungen studiert, um daraus Erkenntnisse über das Leben auf dem Mars zu ziehen: "Schmal und leicht, mit kurzem silbernem Haar und einer bemerkenswerten, fein herausgemeißelten Attraktivität, erinnert die 54-jährige Cabrol an Isabella Rossellini, mit einem außerirdischen Schlag David Bowie. Ihre Augen ähneln grün-grauem polierten Granit, nachdrücklich mit Eyeliner umrandet, sogar wenn sie in der Wüste ist. Sie ist charismatisch, warm und sehr lustig, aber hat auch eine unbestimmbare, unvorhersehbare Wildheit: Mit ihr zu sprechen erinnert mich manchemal beunruhigend an Begegnungen mit Waldtieren, wenn ich nicht wusste, ob ich fliehen oder mich verteidigen sollte. ... Die Suche nach erdfernem Leben hat in den letzten Dekaden neue Richtungen genommen. Einige Theorien legen nahe, dass bis zu 100 Millionen Planeten in der Milchstraße über komplexe multizelluläre Lebensformen verfügen könnten. Wir haben gelernt, dass Planeten nicht unbedingt der Erde gleichen müssen, um Leben zu gewährleisten. Unterirdische Ozeane auf weit entfernten Monden wie Saturns Enceladus und Titan etwa könnten mikrobiologische Organismen beherbergen. Das Universum, erklärt Cabrol, ist möglicherweise voll von solch einfachen Lebensformen. Der Zweck ihrer Expeditionen ist es, Methoden zu entwickeln, solches Leben oder die entsprechenden Biomarker zu finden, Zeichen für Leben, Organismen oder die von ihnen geschaffenen Strukturen oder chemischen Verbindungen."

Magazinrundschau vom 06.03.2018 - New York Times

In der aktuellen Ausgabe des New York Times Magazine erklärt Bruce Falconer, wer die Farben macht, nicht etwa irgendein Farben-Nerd, sondern die Firma Pantone: "Farbenvorhersager wie die von Pantone haben enormen Einfluss auf die visuelle Seite der globalen Wirtschaft, den Teil, der designed, hergestellt und verkauft wird, obgleich ihre Arbeit unsichtbar bleibt. Erinnern wir uns an eine Szene aus 'Der Teufel trägt Prada', in der Meryl Streep ihrer Assistentin erklärt, wieso sie gerade einen Pullover in Coelinblau trägt: Coelinblau tauchte erstmals in einer Kollektion von Oscar de la Renta auf, so Streep im Film, wurde von anderen einflussreichen Designern aufgenommen und begann dann seinen Abstieg durch die Warenhäuser bis auf den Wühltisch, von dem du den Pulli hast, Schätzchen … In Wirklichkeit wurde die Farbe von Pantone ausgewählt. Sechs Jahre vor dem Film ernannten die Vorhersager von Pantone Coelinblau zur ersten Farbe des Jahres. In den zwei folgenden Jahrzehnten, als digitales Design und soziale Medien sich ausbreiteten, wurde die Marke Pantone weltbeherrschend. Seine Farbvorhersagen gehören zu den einflussreichsten, obwohl die Konkurrenz nicht auf sich warten ließ und mit Tumblr und Pinterest und ihrer Neigung Farbtrends aufzugreifen und sie unter ihre Followern zu verbreiten, stark zunahm. Für die Kaste der Fashion- und Industrial Designer, die Pantones Kundenstamm ausmachen, gehört die Farb- und Farbschattierungswahl zur wichtigsten Entscheidung des Jahres. Unternehmen zahlen viel Geld für den richtigen Ton, und die seltene, beinahe mystische Kunst, ihn zu treffen, ist Pantones Geschäft."

Außerdem: Wil S. Hylton trifft Leopoldo Lopez, den venezolanischen Oppositionsführer mit Hausarrest, und träumt von einem anderen Venezuela.

Magazinrundschau vom 27.02.2018 - New York Times

In der aktuellen Ausgabe des New York Times Magazines erzählt Charles Duhigg die Geschichte des britischen Preisvergleichsportals Foundem.com und seines Kampfes gegen die Google-Suchmaschine und erklärt den Sinn kartellrechtlicher Bemühungen gegen den Monopolisten: "Bei Kartellklagen geht es nicht nur um Kosten und Fairness. Es geht nicht darum, ob wir den Monopolisten lieben oder nicht. Vor einem Jahrhundert hatten die Menschen Sympathien für einen Riesen wie Standard Oil und in den 1990ern mochten sie Microsoft genauso, wie sie heute Google mögen. Kartellgesetze drehen sich um den Fortschritt, darum, wie Technologien wachsen, nicht um eine Gerechtigkeit, die Erfolg in die Schranken weist. Sie sind ein Instrument der Gesellschaft, um Start-ups zu helfen, sich gegen einen Monopolisten durchzusetzen. Wenn so ein Start-up gedeiht und selbst zum Monopolisten wird, beginnt der Zyklus von vorn. Wenn Microsoft Google vor 20 Jahren zerschmettert hätte, hätte es niemand gemerkt. Wir würden heute Bing benutzen, ohne zu ahnen, dass es einmal eine bessere Alternative gegeben hat. Stattdessen können wir uns freuen, dass eine abenteuerliche wettbewerbsrechtliche Klage das verhindert konnte und Kartellanwälte das Gedeihen von Google garantierten. Anders gesagt, wenn du Technik liebst, davon überzeugt bist, dass wissenschaftlicher Fortschritt etwas Gutes ist und du stets die neuesten Geräte kaufst, solltest du vielleicht die Kartellanwälte in deine Gebete einschließen. Es gibt keine bessere Methode, den Markt konstruktiv und kreativ zu halten, als ein Rechtssystem, das einschreitet, wenn ein Unternehmen, egal wie sehr es geliebt wird, so groß wird, dass es den Himmel verdunkelt. Wenn wir Google lieben, sollten wir hoffen, dass die Regierung es verklagt. Denn wer weiß, welche wunderbaren neuen Erfindungen in seinem Schatten auf uns warten."

Außerdem: Marcella Valdes erinnert an die Aktualität des peruanischen Schriftstellers Mario Vargas Llosa. Und Willa Paskin porträtiert die Theater-Schauspielerin Laurie Metcalf, bekannt vor allem aus der Sitcom "Roseanne".

Magazinrundschau vom 20.02.2018 - New York Times

Für das neue Heft des Magazins liefert Karl Ove Knausgard einen literarischen Reisebericht aus dem Herzen Russlands. Was erzählen einander die Russen so? Knausgard folgt seinen inneren Bildern der Landschaft und trifft eine Frau von 102 Jahren, die das Zarenreich miterlebt hat: "Etwas, das ich mit Russland assoziiere und das ich immer habe sehen wollen, ist das archetypische russische Dorf aus den Romanen des 19. Jahrhunderts. Eine Ansammlung von Holzhütten, Zäunen und Gemüsegärten, Hühner, die herumlaufen, ein paar schattenspendende Bäume, ein langsam fließender Fluss, umgeben von endlosen Feldern. Oft auf meiner Reise habe ich solche Orte in der Ferne gesehen, zuerst auf dem Weg zu Turgenjews Haus, dann entlang der Bahnstrecke nach Kazan. Dann, als die typische Ansammlung von Häusern plötzlich wieder auftauchte, hielt ich an und stieg aus … Normalerweise schaue ich keinem länger als einige Sekunden in die Augen. Ich möchte niemanden bedrängen und vielleicht möchte ich auch nicht, dass man mich bedrängt. Aber kurz bevor wir die alte Frau verließen und ich sie ansah und sie mich, dachte ich, dass ich ihr in die Augen schauen sollte. Diese Augen, die die Welt zur Zeit der Zaren gesehen hatten und die Welt danach für hundert Jahre. Wir sahen einander lange an. Zuerst schien sie überrascht, als überlegte sie, was ich wohl wollte, doch dann, ganz langsam, begann sie zu lächeln. Mir kamen die Tränen, so wunderbar war dieses Lächeln."

Magazinrundschau vom 06.02.2018 - New York Times

Nellie Bowles berichtet von einem Modellprojekt in Puerto Rico: Puertopia oder Sol, ein Krypto-Utopia mit virtuellem Geld und Verträgen, die für jedermann einsehbar sind, initiiert von einem Dutzend Unternehmern aus der Bitcoin-Branche in den USA. Was wie ein neokolonialistischer Ansatz wirken könnte, hat handfeste Hintergründe: "Puerto Rico bietet unschlagbare Steuervorteile: Keine Einkommenssteuer, keine Kapital- oder Unternehmenssteuer, und alles, ohne die amerikanische Staatsbürgerschaft aufgeben zu müssen. Bis jetzt scheint die  Regierung die Krypto-Utopier willkommen zu heißen. Der Gouverneur wird auf der Gipfelkonferenz 'Puerto Crypto' der Unternehmer im März sprechen … Die Bewegung macht die frühere Generation von Steuerflüchtlingen nervös. Hedgefonds-Manager Robb Rill, der eine 'Selbsthilfegruppe' für Steuerflüchtige in Puerto Rico leitet, erklärt: 'Der Idee, 250.000 Morgen Land zu kaufen, um eine Krypto-Stadt in der Stadt zu errichten, kann ich nicht zustimmen.'"

Magazinrundschau vom 30.01.2018 - New York Times

Im Magazin der New York Times berichtet Ronen Bergman, wie die Israelis Arafat nach dem Leben trachteten - und wie der ihnen immer wieder entwischte: "Als Reporter in Israel habe ich Hunderte Geheimdienstmitarbeiter und Angestellte des Verteidigungsministeriums gesprochen und Tausende geheime Dokumente gelesen, die eine verborgene Geschichte erzählen, die sogar für Israel überraschend klingt … Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat Israel Attentate und gezielte Tötungen, oft unter Inkaufnahme ziviler Opfer, in einem Ausmaß vorgenommen wie kein anderer westlicher Staat. Aber ebenso bin ich auf eine lange Geschichte interner Debatten gestoßen, darüber, wie der israelische Staat am besten geschützt werden kann. Darf eine Nation zum Terror greifen und Zivilisten töten? Was ist der Preis, wo ist die Grenze? … Kein Ziel hat den israelischen Tötungsapparat derart beschäftigt wie Arafat. Manchmal entkam er einfach, manchmal zogen die Verantwortlichen die Notbremse, weil das Ziel nicht eindeutig identifiziert werden konnte oder zu viele Zivilisten im Spiel waren. Das andauernde Verlangen, Arafat zu töten, brachte Israel ins Zentrum der Debatte darüber, was ein Staat tun darf, um sich selbst zu erhalten."
Stichwörter: Israel, Arafat, Jassir

Magazinrundschau vom 23.01.2018 - New York Times

In der neuen Ausgabe des New York Times Magazines schreibt sich Leslie Jamison den Ärger von der Seele. Weiblicher Zorn, was ist das eigentlich? "Das Phänomen weiblichen Zorns wurde oft gegen sich selbst gewendet, die Gestalt der wütenden Frau nicht als verletzte, sondern als bedrohliche Figur. Sie ruft eine Reihe bedrohlicher Archetypen auf: Die Harpyien mit ihren Klauen, die Hexe mit ihren Zaubersprüchen, die gelockte Medusa. Die Vorstellung, weiblicher Zorn sei unnatürlich oder zerstörerisch, wird früh gelernt. Kinder akzeptieren Wut von Jungs eher als die von Mädchen. Laut einer Berkeley-Studie von 2000 kommt Wut bei Mann und Frau etwa gleich häufig vor, Frauen empfinden in der Folge aber größere Scham. Die Bezeichnungen 'zickig' oder 'feindselig' für weiblichen Ärger ist durchaus gängig. Männliche Wut wird eher als 'stark' konnotiert. Männer agieren ihre Wut an Gegenständen oder verbal an anderen aus. Frauen weinen dann eher, so als würde ihr Körper sie zu dem Gefühl zurückzwingen, mit dem sie in aller Regel assoziiert werden - Traurigkeit."

Außerdem: Steven Johnson erklärt, was Kryptowährungen wie der Bitcoin alles können sollen (z.B. das Netz zu einer dezentralisierten, egalitären Angelegenheit machen). Jennifer Percy besucht das Malheur National Wildlife Refuge in Oregon, das vor zwei Jahren von bewaffneten Mitgliedern des Patriot Movement besetzt wurde, und wittert noch immer viel Wut in der Region. Und in der Tagesausgabe der New York Times vom 21. Januar erscheint Katharine Q. Seelyes aufwühlender Artikel über den Alltag von Drogenabhängigen und ihrer Familien.