Magazinrundschau - Archiv

The New York Times

795 Presseschau-Absätze - Seite 48 von 80

Magazinrundschau vom 20.01.2009 - New York Times

Matt Bai hat wenig Geduld mit den Linken, die Obama bereits vorwerfen, er sei nicht radikal genug und sein Kabinett habe zuwenig Outsider, Schwule oder Vertreter ethnischer Minderheiten. "Dieser Sound ist das letzte Röcheln der Boomergeneration und ihrer Politik: die Katalogisierung von Individuen anhand ihrer Unterdrückung, dieser endlose Prozess, kulturelle Differenzen aufzuzählen statt allgemeine Ziele anzusteuern. Es ist eine politische Philosophie, die vor dreißig Jahren vielleicht sinnvoll war, die aber heute, in der Morgendämmerung der Obama Ära, irgendwie rätselhaft wirkt, da diese Interessengruppe zu den mächtigsten des Washingtoner Establishments gehören - und der Mann selbst schwarz ist."

Der Rest des Magazins ist mit Fotos von Nadav Kander gefüllt, der "Obamas Leute" fotografiert hat (mehr dazu hier).
Stichwörter: Bait

Magazinrundschau vom 13.01.2009 - New York Times

Eine großartige Zukunft sieht der Psychologe Steven Pinker - im Heft mit auf die Augenfarbe abgestimmer Krawatte abgebildet - durch die neuen Genom-Firmen eröffnet, die "zum Preis eines Flachbild-Fernsehers" einen persönlichen Gen-Check anbieten: Für 399 Dollar gibt es von 23andMe einen Gen-Sampler, inklusive Krankheitsrisiken und Vorfahren-Analyse, für 99.500 Dollar bietet Knome die komplette DNA-Sequenz. "Alle Eltern mit mehr als einem Kind wissen, dass Babys mit ausgeprägten Persönlichkeiten auf die Welt kommen. Aber was kann man darüber sagen, wie das Baby so wurde? Bis vor kurzem ahnten wir die Spuren in der Familie, doch selbst hierbei verschmolzen genetische Tendenzen mit familiären Traditionen. Zumindest theoretisch können persönliche Genomanalysen eine präzisere Erklärung bieten. Wir könnten in der Lage sein, tatsächlich die Gene zu finden, die eine Person dazu neigen lässt, garstig oder nett zu sein, ein Denker oder ein Macher zu sein, eine trübe Tasse oder ein sonniges Gemüt."
Stichwörter: Pink, Pinker, Steven, Krawatte

Magazinrundschau vom 06.01.2009 - New York Times

In einem großen Artikel beleuchten Michael Lewis (auf dessen wunderbaren Portfolio-Artikel zur Krise wir bereits mehrfach hingewiesen haben) und David Einhorn auf den Op-Ed-Seiten noch einmal das "Ende der Finanzwelt, wie wir sie kennen". Auch der Madoff-Skandal gibt ihnen zu denken: "Der Skandal offenbart eine klaffende Lücke in unserem Finanzsystem, das nicht einfach durch schlechtes Benehmen unterminiert wurde, sondern durch das Fehlen von Kontrollmechanismen, die es im Zaum halten. 'Gier' ist keine keine befriedigende Erklärung für unsere gegenwäritige Finanzkrise. Gier war eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung, Gier können wir aus unserem Nationalcharakter genauso wenig tilgen wie Lust oder Neid. Das eigentliche Problem ist nicht die Gier der wenigen sondern die schlecht gebündelten Interessen der vielen."

Magazinrundschau vom 30.12.2008 - New York Times

Mit großem Vergnügen hat David Carr für die Book Review Michael Wolffs Murdoch-Biografie "The Man Who Owns the News" gelesen, auch wenn Murdoch selbst für seinen Geschmack etwas zu selten zu Wort kommt. "Es wurde viel geredet über Wolffs Allianz mit Murdoch - dass sie zu Komplizenschaft und Speichelleckerei führen würde. Aber Wolff bleibt seiner wahren Natur treu, die erfreulich fies ist. Es ist ein angeborener Reflex von der Art, wie Trollope ihn beschrieben hat: 'Seine Satire entspringt eher seiner eigenen kaustischen Natur als den Sünden der Welt, in der er lebt.' Wolff fühlt sich nicht direkt abgestoßen von Murdochs Bereitschaft, seine Medien für kalte Geschäfte zu benutzen, sondern beschreibt ihn als launischen, monomanischen Zeitungsschreiberling, einen Trickbetrüger mit schlechtem Gehör, null Interesse an den Paradigmen der neuen Medien und keinen Freunden, mit denen er reden kann. Es wird auch herausgestrichen, dass er 'ein guter Familienmann ist - auch wenn er drei davon hat'. Wie der Mann, über den er schreibt, ist Wolff eine Klatschbase, die geübt darin ist, Informationen zu gewinnen und Schwächen zu erkennen."

Jane und Michael Stern staunen über Tilar J. Mazzeos Biografie der Witwe Clicquot und ihres Champagnerimperiums: "Was für ein vorausschauender Entrepreneur sie war, mit einer Einstellung zum Geschäft, die sich mehr wie 21. Jahrhundert als 19. Jahrhundert anhört. Gegen Ende ihres Lebens, in den 1860ern, schrieb sie an ihre Urenkel: 'Die Welt ist in permanenter Bewegung und wir müssen die Dinge für morgen erfinden. Man muss vor den anderen da sein, entschlossen und anspruchsvoll sein. Lasst euch von eurer Intelligenz leiten. Handelt kühn.'"

Außerdem: David Streitfeld erklärt in einem melancholischen Artikel, warum es - auch - seine Schuld ist, dass Buchläden aussterben werden. Daniel Gross empfiehlt nachdrücklich Michael Lewis' Buch über Finanzkrisen, "Panic. The Story of Modern Financial Insanity" (Norton). Michael Hirsh schreibt über Niall Fergusons "The Ascent of Money. A Financial History of the World".

Magazinrundschau vom 23.12.2008 - New York Times

Mexiko hat in den letzten zehn Jahren mit dem Programm Oportunidades eine Form der Armutsbekämpfung entwickelt, die so erfolgreich ist, dass sie inzwischen von vielen Ländern übernommen wird, berichtet Tina Rosenberg. Es ist eine Art tough love: Man bekommt finanzielle Unterstützung und muss dafür seinen Kindern eine Zukunft geben. "Bis vor kurzem zum Beispiel gingen Kinder wie Maleny nicht auf die High School. Obwohl Malenys Schule eine öffentliche ist, scheuten die Familien davor, Gebühren, Schulessen oder Fahrtkosten zu bezahlen. Wichtiger noch - wenn sie nicht in die Schule gingen, konnten die Kinder auf den Feldern helfen. Das war vor allem üblich bei den Mädchen, deren Erziehung man im ländlichen Mexiko für Geldverschwendung hält. Warum jemanden ausbilden, der sowieso heiratet? Jetzt geht Maleny zur Schule, weil ihre Mutter Solis sich bei Oportunidades angemeldet hat. Solis bekommt 61 Dollar im Monat von der mexikanischen Regierung unter der Bedingung, dass Maleny - regelmäßig! - zur Schule geht (Wenn sie auf dem Feld arbeiten würde, würde sie etwa 7,40 Dollar pro Tag verdienen). Solche Beihilfen erhöhen sich mit jedem Schuljahr und sie sind am höchsten für Mädchen, was den Familien einen zusätzlichen Anreiz gibt, sie zur Schule zu schicken." Das Programm ist so erfolgreich, dass New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg es in einigen Vierteln von New York testen will. (Mehr über Oportunidades hier auf Spanisch, auf Englisch und hier Informationen auf Englisch zur Evaluation.)

Außerdem: Lynn Hershberg porträtiert den Schauspieler Philip Seymour Hoffman - oder vielmehr: sie lässt ihn erzählen und flicht nur die notwendigsten Informationen ein, was sehr viel spannender ist als ein Porträt, weil Hoffman wirklich was zu sagen hat. Mark Leibovich schickt einen Bericht über die Pressestrategie Obamas und seinen Pressesprecher, Redneck und Bulldogge Robert Gibbs.

In der Bookreview gehts unter anderem - in einer Doppelbesprechung - um Ingo Schulzes "Neue Leben" und Christoph Heins "Landnahme", Stewart O'Nans Roman "Songs for the Missing", Ingrid D. Rowlands Biografie Giordano Brunos, Gustav Niebuhrs Buch "Beyond Tolerance" über den interreligiösen (interfaith) Dialog in den USA und Christopher Plummers Erinnerungen "Inspite of Myself".

Magazinrundschau vom 02.12.2008 - New York Times

Was Sie, liebe Leser, im Internet lesen dürfen und was nicht, entscheiden zu einem guten Teil Googles Nicole Wong, Andrew McLaughlin und Kent Walker. Sie prüfen Videos bei Youtube, Blogs bei Blogger oder Seiten bei Google, über die sich Privatpersonen, aber vor allem Regierungen beschweren. Sollte so viel Macht in den Händen von drei Menschen liegen, fragt der Juraprofessor Jeffrey Rosen im NYT-Magazine in seiner Reportage über Googles Zensoren, zumal diese ihre Entscheidungen selten öffentlich begründen. Einer der die Gefahren in diesem Verfahren sieht, ist Lawrence Lessig. "'Während der Blütezeit von Microsoft befürchteten die Leute, dass die Eigentümer der Betriebssysteme ihr Monopol benutzen könnten, um ihre Produkte gegen Konkurrenten zu schützen', sagt der Internetforscher Lawrence Lessig von der Stanford Law School. 'Diese Dynamik ist winzig verglichen mit dem, was man bei Google befürchten muss. Sie haben enorme Kontrolle über eine Plattform für die Daten der ganzen Welt, und alles, was sie tun, dient der verbesserten Kontrolle dieser Daten. Wenn Ihr ganzes Spiel darauf basiert, Marktanteile zu erhöhen, ist es schwer, gut zu bleiben und Daten so zu sammeln, dass sie nicht den privaten Datenschutz verletzten oder repressiven Regierungen helfen, kontroversen Inhalt zu blockieren.'"

Magazinrundschau vom 25.11.2008 - New York Times

Das Zeitalter des Buchs geht zu Ende, meint Wired-Gründer Kevin Kelly. Bildschirme lösen das Buch ab. Wir verwandeln uns von Lesern in Seher. Aber wie soll man die Flut der Bilder ordnen und benutzen? Es müssten Instrumente entwickelt werden, die ähnlich wie Stichwortverzeichnisse und deep links bestimmte Filmbilder verknüpfen können: "Bis jetzt gibt es noch keine entsprechenden 'Leser'-Tools für Bilder, die die Masse benutzen könnte. (...) Bei Filmen haben wir noch kein Äquivalent für den Hyperlink. Mit wahrer Bildschirmbeherrschung wäre ich in der Lage, spezielle Elemente einer Einstellung zu zitieren. Stellen Sie sich vor, ich wäre ein Historiker, der sich für orientalische Kleidung interessiert und ich möchte auf einen Fez verweisen, den jemand in dem Film 'Casablanca' trägt. Es sollte mir möglich sein, auf den Fez selbst zu verweisen (nicht auf den Kopf, der ihn trägt), indem ich auf das Bild verlinke, das sich zwischen vielen Einstellung 'bewegt', so wie ich ganz leicht auf den Hinweis auf einen Fez in einem Text verlinken kann."

Wie bringt man in Zeiten des Internets und einer zersplitterten Öffentlichkeit noch Werbung an den Mann? Jack Hitt stellt drei Werbern, Benjamin Palmer, Lars Bastholm und Robert Rasmussen, zwei Aufgaben. Erstens: eine Firma, die funktionale Kleidung für Farmer herstellt, sucht ein neues Publikum. Wie erreicht sie das? Zweitens: Die Nachrichtensendung von CBS, "Evening News With Katie Couric" soll vermarktet werden. Die Antworten - es geht immer um Digitalisierung - sind irre!

Charles Isherwood empfiehlt in der Book Review Ethan Morddens flott geschriebene Ziegfeld-Biografie. Und George Packer schreibt sichtlich beeindruckt über Patrick Frenchs Naipaul-Biografie: "French stellt Naipauls gequälte Sexualität ins Zentrum von dessen kreativen Schaffen, im Detail ans Licht gebracht durch verschiedene Quellen, darunter vor allem Naipaul selbst, ohne jemals in Voyeurismus abzugleiten oder in das, was Joyce Carol Oates einmal 'Pathografie' genannt hat."

Magazinrundschau vom 18.11.2008 - New York Times

Im Magazine schreibt Daniel B. Smith ein schönes Porträt des Lyrikers und Kulturkritikers Lewis Hyde, der als Theoretiker der "Creative Commons" fast noch ein Geheimtipp und fast schon eine Insiderberühmtheit ist. Hyde hat 1983 das Buch "The Gift" veröffentlicht, das Marcel Mauss' Klassiker über die Ökonomie der Gabe aufgreift. Gabe und Begabung sind für Hyde eins, und darum fordert er eine Liberalisierung des Copyrights, für dessen ständige Verschärfung Smith ein trauriges Beispiel nennt: "Bei einem Abendessen vor nicht allzulanger Zeit erzählte mir Hyde das Schicksal der Gedichte von Emily Dickinson. Dickinson starb 1886, aber erst 1955 wurde eine 'offizielle' Ausgabe mit ihren gesammelten Gedichten publiziert - von der Harvard University Press. Urheberrechte haben seit dem letzten Jahrhundert immer längere Fristen, und Harvard hält die exklusiven Rechte für Dickinson bis ins Jahr 2050 - mehr als 160 Jahre nach ihrer Niederschrift. Als der Lyriker Robert Pinsky Harvard um eine Abdruckerlaubnis in einem Essay über lyrische Beleidigungen ersuchte, lehnte die Uni ab. 'Sie hatten Angst, die Kontrolle zu verlieren, sobald das Gedicht online stand', erklärte mir Hyde."

Magazinrundschau vom 04.11.2008 - New York Times

Im Magazin porträtiert Susan Dominus die Präsidentin von Bravo Media, Lauren Zalaznick, eine 45-jährige grauhaarige ehemalige Filmproduzentin (Larry Clarks "Kids"), die heute Fernsehserien konzipiert und produziert, die vom jüngsten einflussreichen Publikum in den USA geliebt werden: "Project Runway", "Real Housewive", "Top Chef", "Blow Out" - alles Reality-TV-Serien, die nicht an die Instinkte der Proletarier appellieren, sondern an die der Bescheidwisser, die "konkurrenzbetonten urbanen Professionellen - die Gymbesucher, die Restaurantstammgäste, die trendigen Shopper, die Innenarchitekten", kurz: den Traum aller Anzeigenkunden, deren Welt porträtiert, persifliert, dokumentiert und dekonstruiert wird. Produkt placement ist in ihren Serien deshalb auch kein Thema. "Product Placement soll unsere Intelligenz beleidigen? Unmöglich, denn wir wissen, dass sie wissen, dass wir ganz genau wissen, wie das Geschäft funktioniert. (...) Nehmen Sie den Haarstylisten Jonathan Antin in seiner nicht mehr ausgestrahlen Show 'Blow Out', wie er beim Dreh einer Werbung für seine neue Haarpflegeserie gefilmt wird. Der Plot besagt, dass er eine Diva ist. Während er verschiedene Einstellungen für sein Commercial filmt, sagt Jonathan Antin wieder und wieder Variationen des folgenden: 'Shampoo ist ein unglaublich wichtiger erste Schritt in Ihrem Tag.' Er ist lachhaft, seine Äußerung ist lachhaft. Und doch, wenn Sie Shampoo verkaufen wollen, können Sie sich eine bessere Umgebung für Ihre Werbung vorstellen?"

Weitere Artikel: Der Iran ist vielleicht das einzige Land der Welt, dem die USA bis heute nicht beikommen können. Ein Mann hat jedoch eine Strategie entwickelt, die aufgehen könnte, schreibt Robin Wright: Stuart Levey, Staatssekretär im Finanzministerium, hat in den letzten Jahren zahlreiche Banken auf der ganzen Welt davon überzeugt, keine Geschäfte mehr mit dem Iran zu machen. China produziert inzwischen zwei Drittel aller Medikamente auf der Welt, aber sind die chinesischen Fabriken sicher?, fragt Gardiner Harris. Die Kontrollen sowohl der Amerikaner als auch der Europäer sind jedenfalls mehr als lückenhaft.

Magazinrundschau vom 14.10.2008 - New York Times

Das New York Times Magazine ist ganz dem Essen gewidmet. Samantha M. Shapiro informiert uns in einer wunderbaren Reportage über die jüdische Lebensmittelbewegung. Sie beginnt so: "An einem sonnigen Tag im späten August fuhr Andy Kastner von seinem Apartement in Riverdale, Bronx, zu Yonkers First Live Poultry Market, einem Laden, der lebende Hühner, Tauben, Wachteln und Kaninchen verkauft, die in altmodischen Metallkäfigen gehalten werden. Normalerweise schlachten die Arbeiter bei Yonkers die Tiere für ihre Kunden, aber Kastner fuhr hin, weil er sein Huhn selbst töten wollte."

Im Aufmacher schreibt Michael Pollan einen Brief an den zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Er möchte sich bitte um die Lebensmittelpolitik kümmern. Dabei gehe es nicht nur um die Preise, vielmehr "muss das gesamte Lebensmittel-System reformiert werden: Bevor Sie das nicht getan haben, werden Sie keinen nennenswerten Fortschritt in der Gesundheitsvorsorge, unabhängiger Energie oder dem Klimawandel machen. Zu diesen Fragen haben Sie sich in Ihrer Wahlkampagne geäußert, nicht aber zur Lebensmittelkrise. Wenn Sie sich dieser Krise zuwenden, werden Sie schnell entdecken, dass die Art, wie wir gegenwärtig in Amerika Lebensmittel anpflanzen, verarbeiten und essen ins Herz aller drei Probleme zielt. Lassen Sie mich das erklären." Das tut Pollan dann auf ausgedruckt 13 Seiten.

Außerdem: Was tut ein Unternehmen, um seine Produkte an den Mann zu bringen? Anzeigen schalten? War gestern. Heute stellt es eine Seite ins Internet, die nicht nur über die Produkte, sondern auch über alles drumrum informiert. Und so den Kunden zum Fan macht. "FreshDirect ist ein perfektes Beispiel", verkündet Virginia Heffernan. Deborah Solomon interviewt den Dokumentarfilmer Robert Kenner zu seinem Film "Food Inc.", der laut Variety "für die Supermärkte das sei, was 'Der weiße Hai' für die Strände war".
Stichwörter: Klimawandel, Bronx