
Niemand würde beim Blick auf einen Film oder auf Fotos die siebziger mit den fünfziger oder den neunziger Jahren verwechseln. Doch während sich seit 1992 Technologie und Wissenschaft zigfach revolutioniert haben,
stellt der
Autor Kurt Andersen fest, herrscht in
den Künsten, in Mode, Kunst und Musik
Stillstand: "Versuchen Sie mal, die großen offensichtlichen Unterschiede zwischen 2012 und 1992 zu bestimmen. Filme und Musik haben sich nie weniger verändert als in den letzten zwanzig Jahren. Lady Gaga hat Madonna ersetzt und Adele Mariah Carey, Jay-Z und Wilco sind immer noch Jay-Z und Wilco. Abgesehen von einigen Details (keine Google-Suche, keine E-Mail, keine Handys) ist die
ambitionierte Literatur (Couplands 'Generation X', Neal Stephensons 'Snow Crash', Martin Amis' 'Pfeil der Zeit') in keiner Weise überholt, und die Einfühlsamkeit und der Stil von Joan Didions Büchern erscheinen auch 2012 plausibel."
Bisher hat der Krebs ihn nicht getötet, aber er hat ihn auch alles andere als stärker gemacht,
bemerkt Christopher Hitchens mit Blick auf
Nietzsches Diktum. "Bis jetzt, habe ich beschlossen, alles einzustecken, womit mich meine Krankheitschlägt, und kampfbereit zu bleiben, während ich meinen
unaufhaltsamen Niedergang vermesse."
Und Joseph Stiglitz
fürchtet, dass dass nicht allein der
Finanzcrash der
amerikanischen Rezession zugrunde liegt, sondern eine echte
Krise der Realwirtschaft: "Finanzpolitik wird uns nicht aus dem Schlamassel heraushelfen."