Das
Foro Italico, früher Foro Mussolini, mit seinen 60 Heldenstatuen in Rom, die Villa des faschistischen Dichters
D'
Annunzios am Gardasee, der monumentale
Kriegerfriedhof von Redipuglia bei Triest, das Marmortempelchen, das noch 2021 auf dem Grab des Kriegsverbrechers
Rodolfo Graziani in Affile errichtet wurde, das Graziani als "prominenten Mitbürger und Kriegshelden" würdigt - in Italien ist das
Erbe des Faschismus vielerorts noch präsent. Giorgia Meloni "wird in einem Land regieren, das mit seiner faschistischen Vergangenheit nicht im Reinen ist. In prominenten Denkmälern lebt der Geist des 'Ventennio' weiter, zu selten wird er hinterfragt, zu oft wird er verharmlost",
schreibt Andres Wysling, der sich für die
NZZ mit einigen Verantwortlichen unterhalten hat.