Magazinrundschau - Archiv

DU

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Magazinrundschau vom 11.12.2007 - DU

Ein Alphabet des Verschwindens hat das du-Magazin zum Abschied zusammengestellt. Es reicht vom Alpenbock über Bumperfatscha (ein dem "bonum per faciem" entlehnter rätoromanischer Tischspruch), die Hirschgrandel ("ein Juwel von ehrfurchtgebietender Hässlichkeit: zwei Hirschzähne, wie durch lebenslangen Nikotinabusus dunkelgelb gefärbt"), bis zum Zwischengas. Die du-Redaktion ist auch dabei, ihre Arbeit wird, so sieht es das neue Geschäftsmodell vor, outgesourct. "In der Regel brauchte es zwei Komponenten für ein 'du': Jemand aus der Redaktion war von einem Thema besessen und also fest davon überzeugt, dass die Welt es braucht. Dann kam der kollektive Ehrgeiz."

Magazinrundschau vom 18.09.2007 - DU

Diese Ausgabe widmet sich einer urdeutschen Erscheinung - dem Tatort. Christian Buß dekliniert die diversen Ermittlerteams der Republik durch und entdeckt ausgerechnet in München die Moderne. "In kaum einem zweiten Tatort-Spot werden so unreißerisch ethnische Konflikte und Flüchtlingsproblematiken eingearbeitet. Vorschub für diese Entwicklung könnte die Tatsache geleistet haben, dass mit der Figur des kroatischstämmigen Hauptkommissars Batic 1991 erstmalig an prominenter Stelle ein Ermittler mit Migrationshintergrund im deutschen Fernsehen tätig war. Das öffnete auf ganz natürliche Weise die enge bajuwarische Sicht auf die Welt. Und auch wenn nach sechsundvierzig Folgen des Teams Batic und Leitmayr die Stadt längst vermessen ist und die Konflikt- und Erkundungsfreude gelegentlich etwas nachgelassen hat, besitzt der Münchner Tatort weiterhin seinen Reiz: Er strahlt noch im knarzigsten Biergartenambiente etwas aus, was anderen, verkrampft um Urbanität ringenden Revieren abgeht: Modernität."

Außerdem in Auszügen online zu lesen ist Mareike Fuchs Interview mit Tatort-Erfinder Günter Witte, der sich immer noch königlich über einstige Coups amüsiert. "Manchmal waren wir sehr zufrieden. Franz Josef Strauss hatte nach dem sfb-Tatort 'Tod im U-Bahn-Schacht' richtiggehend Schaum vorm Mund. Da ging es um einen Gastarbeiter." Jana Scheerer von ihrer persönlichen Tatort-Konfrontationstherapie. Nur im Print kritisiert Mark Terkessidis die Darstellung der Provinz als unauthentisch, und Maxim Biller lernt etwas über die Demokratie.

Magazinrundschau vom 31.07.2007 - DU

Das aktuelle Heft widmet sich dem bedeutendsten Schweizer Filmfestival: "Locarno zum Beispiel". Am Einzelfall wird aber das Ganze des Kinos zum Thema, daher auch der Untertitel: "Das Kino und sein Ort". Online sind drei Texte freigeschaltet. Einer davon stammt vom langjährigen Du-Kolumnisten, dem Filmregisseur Jörg Kalt ("Crash Test Dummies") - der sich am 1. Juli das Leben genommen hat.

Hier ein Auszug aus Kalts Locarno-Text, in dem es ziemlich grundsätzlich um Festivals geht: "Festivals, und das wissen vor allem Regisseure, deren Filme im Kino schlecht besucht werden, sind wichtig. Primär fürs eigene Wohlbefinden, Festivalpublikum ist meist sanft in seiner Kritik, relativ pflegeleicht und oft dankbar betrunken. Je größer das Festival desto vorteilhafter für den Film, einfache Regel. Verkäufe ins Ausland werden abgeschlossen, man lernt Gleichgesinnte kennen, redet über Wong Kar-wai oder Wim Wenders und sitzt den ganzen Tag im Kino. Das ist, kurz gesagt und unter uns, unglaublich langweilig."

In einem weiteren Text denkt der Schriftsteller und Filmemacher Michael Roes in zwanzig Punkten über das Verhältnis von Poesie und Film nach.

Im Heft der Nachdruck einer Kolumne von Jörg Kalt aus dem Jahr 2002, im Editorial ein kurzer Nachruf: "Seine 'Noch nicht gedrehten Filme' sind Kabinettstücke des Schwarzen Humors, seine gedrehten, nebenbei, unbedingt zu empfehlen."
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Magazinrundschau vom 05.06.2007 - DU

Ein großartiges Heft über die Donau! Andrzej Stasiuk fährt von seinem Dorf in den Karpaten über zwei Hügel zur Donau und dann immer weiter nach Süden und denkt in dem verlassenen Dorf Kopacevo an das dreißig Kilometer entfernte Vukovar: "Ich konnte mir mühelos die Leichen im seichten Wasser vorstellen. So ist die Donau: Sie entspringt im Schwarzwald, wälzt ihr Wasser durch Wien, und dann führt sie Leichen. Am nächsten Tag verließ ich sie, weil ich weiter in den Süden fuhr. Aber selbst in Bosnien kann man nicht aufhören, an sie zu denken, denn die Mehrzahl der Gewässer dieses Landes fließen in den Flussbetten von Sava, Vrbas, Bosna und Drina Richtung Donau. Den gleichen Weg floß das Blut. Und so sollten unsere Gedanken fließen, wann immer wir in Budapest, Bratislava oder Wien eine Brücke überqueren. Zumindest das können wir tun."

Online lesen dürfen Sie außerdem - wie bei du üblich immer untereinander - über Irene Mettlers Fahrt auf einem Frachtschiff von Wallsee zum Wiener Handelskai. Und Zsuzsanna Gahse erzählt, wie der Donaukenner die Donau überall erkennt, egal, wo er sich gerade befindet und obwohl die Donau nicht überall gleich heißt: "Nicht unbedingt die Donau, weiblich ist sie halt auf deutsch. In Ungarn ist dasselbe Wasser geschlechtslos beziehungsweise hat der Strom alle nur denkbaren Geschlechter (weil man in Ungarn - grammatikalisch - von Geschlechtern nicht spricht; man hat sie), weiter unten im slawischen Bereich ist der Fluss männlich."

Nur im Print erzählt Karl-Markus Gauß von seinem Großvater, einem Donauschwaben aus dem Gebiet der heutigen Wojwodina. Andreas Nentwich erkundet die Flüsse, die zur Donauquelle werden und trifft im Schwarzwald auf einen Berliner Gastwirt: "Postkaten ham wa nich, Postkaten jibtet bei da Post. Wat Sie wolln, is'ne Ansichtskate. Ansichtskaten ham wa." Eva Demski lässt sich von Mircea Dinescu eine Zigeunerstadt zeigen - "Mauern in Silber, bedeckt mit dunklen Zeichen und Mustern, Türmchen, Erkern und Zinnen, die Türme trugen goldene Spitzen." Sibylle Lewitscharoff erzählt, wie der Bulgare Rumen Apostoloff den Erzengel Michael rettete. Zlatko Krasni beobachtet amerikanische Touristen in Belgrad: "Und vielleicht auch befindet sich unter ihnen einer der Piloten, die Belgrad im Jahr 1944 bombardierten".

Magazinrundschau vom 10.04.2007 - DU

Das du-Magazin ist dem Alter gewidmet. Lothar Müller findet es ja schön, dass viele alte Menschen heute so vital sind, er möchte das nur nicht als "terroristischen Imperativ" vorgesetzt bekommen: "Sei vital, wie alt du auch bist! Informier dich über Antiaging! Geh täglich schwimmen! Du schaffst es, noch mit siebzig am Marathon teilzunehmen! Vernachlässige nicht dein Anti-Demenz-Training!" Wer gebrechlich wird, gilt quasi schon als "begründungspflichtiger Sonderfall" oder noch schlimmer: Er ist eigentlich schon tot! "Unter den öffentlichen Figuren des Alters ist wohl kaum zufällig der Stufe-3-Pflegefall, den seine Pfleger drangsalieren, das Gegenbild zum fitten Alten im bunten Trainingsanzug. In seiner Gestalt wird die Gebrechlichkeit, die traditionell viele Stadien, Ausdrucksformen und Grade der Beschwernis kannte, auf die Regionen des kaum noch lebbaren, kaum noch lebenswerten Lebens verengt. Sie erscheint weniger als Teil des Lebens denn als Vorbotin des Todes, so nachdrücklich sind alle Lebenszuversicht und alle Lebenszugewandtheit am Vitalitätspol angelagert. Darin, in dieser Neigung, die Gebrechlichkeit sogleich dem Tod zuzuschlagen, liegt die Grausamkeit der Propaganda für das neue Alter."
Stichwörter: Schwimmen

Magazinrundschau vom 20.03.2007 - DU

Du widmet sich in der aktuellen Ausgabe arabischen Schriftstellerinnen. Die palästinensische Autorin Suad Amiry erzählt, worüber man sich auf dem Weg ins Fitnessstudio von Ramallah mit seiner Freundin so unterhält. "'Wie war der Kurs denn bisher?' 'Gar nicht schlecht!' antwortete Penny und fügte in ihrem reizenden, kindlichen Ton hinzu: 'Weißt du, Suad, neulich wurde jemand bei Tri Fitness angeschossen und verletzt. Aber keine Sorge, das war nicht in unserem Aerobic-Kurs, sondern auf dem Dach.' 'Tatsache!' Ich war vollkommen entsetzt. In diesem Augenblick wollte ich nur noch, dass Penny sofort anhält, den Wagen wendet und mich zurückbringt zu meinem Wohnzimmersofa, auf dem ich mich jeden Abend fläzte, seit ich vor einiger Zeit aus Italien zurückgekehrt war. 'Penny, wurde er schwer verletzt? Wer hat auf ihn geschossen? Und warum? Und wann?' fragte ich besorgt. Ich musste mich wirklich zurückhalten, um Penny nicht mit weiteren Fragen zu bestürmen. 'Die Israelis behaupten, jemand hätte auf die jüdische Siedlung Pisgot geschossen, aber der Manager von Tri Fitness sagt, die Mistkerle würden lügen, niemand hätte auf Pisgot geschossen. Es war nur der arme Klempner, der den Wassertank auf dem Dach repariert hat.'"

Außerdem: Samiha Khrais berichtet von ihrer Kindheit, als ihre Familie Besuch von der Schlagersängerin und Schauspielerin Samira Taufiq bekam. Nicht online zu lesen ist Kristin Seebecks Report von einem Lyrikabend in Amman, Suleman Taufiqs Betrachtung erotischer Literatur von arabischen Schriftstellerinnen oder Marica Bodrozics Begegnung mit der ägyptischen Autorin Miral al-Tahawi (mehr).

Magazinrundschau vom 06.02.2007 - DU

Das neue DU reist diesmal nach Asakusa. Hier, in Tokios ältestem Viertel, residiert die Göttin Kannon, und seine Einwohner nennen es stolz eine Hure, weil sich Asakusa so gut zu verkaufen weiß, wie Silke Pfersdorf erzählt: "Jesus warf die Händler einst aus dem Tempel - in Asakusa wurden sie willkommen geheißen. Die Götter, fand man in Japan stets, wollen unterhalten sein, das stimmt sie gewogen. Theater, Farben, Licht und Lachen, als Götterschmaus ein gutes Essen - was soll da noch schiefgehen? Das Vergnügen tanzte den Veitstanz in Asakusa. Aus der Stadtmitte Edos, wie Tokio früher hieß, verbannten die Shogune im 19. Jahrhundert die Kabuki-Theater nach Asakusa, auf den Bühnen gab es die verwegensten Stücke zu sehen, das Denkikan, Japans erstes Kino, zog 1903 in den Bezirk, noch bevor Amerika und England ein Lichtspielhaus kannten. Durch den 1853 eröffneten Hanayashiki-Blumengarten flanierten schäkernd die Pärchen, bevor der Welt neueste Karussells sich dort breitmachten; in den Misemono-Buden stellten sich die Kleinwüchsigen und Entstellten zur Schau und die Händler boten entzückende Kimonostoffe und Bänder und Kämme feil. Katzen- und Mädchenfänger, Vergnügungsboote auf dem Sumida, Spieler und Spelunken; ein einziges Irrenhaus sei Asakusa, notierte der Schriftsteller und spätere Nobelpreisträger Yasunari Kawabata über die 1920er Jahre in seinem Buch 'Die rote Bande von Asakusa'."

Magazinrundschau vom 05.12.2006 - DU

Dieses Heft ist den Inseln im Pazifik gewidmet. Schöne Idee, auch wenn das Meer für manche beängstigend war. Für die Schriftstellerin und Nichtschwimmerin Felicitas Hoppe zum Beispiel. "Niemand ruft an. Das Wasser bleibt still. Dabei sehne ich mich nach Stimmen der Heimat in der Hitze unterwegs zum Äquator. Denn dort, die Matrosen flüstern es leise, wird man mich taufen. Äquatortaufe! Damit ich endlich einer von ihnen werde, die düsteren Vorzeichen mehren sich schon: dicke Luft, geschwollene Füße, schweißnasse Hände. Aufgeriebene Fersen vom nervösen Hin-und-her-Laufen an Deck. Aber unterm Strich bin ich das, was ich bleibe: eine Landfrau aus der Provinz, aus der auch getauft kein Seemann wird. Ich komme aus Hameln, das liegt an der Weser, ich bin an freundliche Ufer gewöhnt, an greifbare Hügel, an menschliche Horizonte. Die Meere sind einfach zu groß für mich."

Abgedruckt ist auch ein wunderbarer Auszug aus einem Klassiker des tongaischen Autors Epeli Hau'ofa, "Tales of the Tikongs" ("Rückkehr durch die Hintertür"). Es geht um den Pfad der Wahrheit, der zum Himmel führt. "Wie unsere Vorfahren, so haben auch wir großes Geschick im Erzählen von Halbwahrheiten, Viertelwahrheiten und Ein-Prozent-Wahrheiten. Als Tevita Alanoa seinem Nachbarn ein Schwein stahl und nach seiner Überführung meinte, er habe nur ein Bein gegessen, da war das eine Viertelwahrheit. Und als er erklärte, der bestohlene Nachbar sei der Bruder seiner Mutter und er deshalb kein Dieb, da war das eine Halbwahrheit. Als er sich schließlich zu der Behauptung hinreißen ließ, er dürfe die Schweine seines Mutterbruders nehmen, ohne ihn zu fragen, wofür sein Onkel ihm eins auf die Nase gab, da war das eine Ein-Prozent-Wahrheit."

Online lesen dürfen wir (untereinander gestellt auf einer Seite): Andreas Langenbachers Bericht über seine Reise nach Tasmanien, von der er 20 Jahre geträumt hatte. Und James Hamilton-Paterson erzählt, wie das Töten eines Kugelfischs ihm das Fischen verleidete. Schließlich zwei Gedichte, eins von Selina Tusitala Marsh über "Typen wie Gauguin" und eins von Tusiata Avia, "Nafanuas Schwester denkt an Nafanua in London".

Magazinrundschau vom 14.11.2006 - DU

Diese Ausgabe widmet sich dem sizilianischen Schriftsteller Andrea Camilleri. Dietmar Polaczek stellt fest, dass Camilleri "Ernsteres zu sagen" hat, als nur über Leben und Abenteuer des von ihm erfundenen Kommissars Salvo Montalbano zu berichten. Nach dem Tod des Philosophen Norberto Bobbio habe Camilleri dessen Nachfolge als politisches Gewissen Italiens angetreten. "Als politischer Kommentator ist Camilleri - wie Umberto Eco oder Luigi Malerba - Nutznießer seiner literarischen Berühmtheit. Eine Art Umwegrentabilität."

Saverio Lodato, der mit Camilleri zusammen das Buch "La linea della palma" ("Mein Leben") verfasst hat, in dem der Autor über die Lage Italiens unter Berlusconi kein Blatt vor den Mund nimmt, erzählt, wie es zur Zusammenarbeit kam: "Ich wollte ihn anspitzen. Ich wusste, dass er als junger Mann Kommunist gewesen war, aber nicht, ob er es immer noch war. Doch ich vermutete, dass ihm dieses hässliche, elende Italien missfiel. Natürlich hatte ich nicht die leiseste Ahnung, wie er reagieren würde. Es wäre völlig legitim gewesen, nicht auf meinen Vorschlag einzugehen. Schließlich war er nicht verpflichtet, sich mit mächtigen Institutionen anzulegen, die ihn hofierten und hätschelten und alles taten, um ihn für sich zu gewinnen. Doch zu meinem großen Glück schien Camilleri nur auf die passende Gelegenheit gewartet zu haben. Als ich ihm meine Idee darlegte, ähnelte er einem Kater, der sich angesichts einer üppigen Portion gebratener Fischchen die Schnurrhaare leckt. Er schloss die Augen halb und grinste."

Magazinrundschau vom 10.10.2006 - DU

Dieses du-Heft ist ganz der Künstlerin Rebecca Horn gewidmet. Im Interview beschreibt sie eine Arbeit, die sich mit dem Tod beschäftigt. "Um die Piazza del Plebiscito liegen die Katakomben von Neapel - die Menschen leben über den Gräbern. Die Neapolitaner betreiben einen richtigen Kult mit den Schädeln, die sie aus den Katakomben stehlen. Alle möglichen Dinge werden mit ihnen ausgehandelt - die Neapolitaner nennen sie Capuzzelle ('kleine Köpfchen'): Sie sollen bewirken, dass einer gut nach Hause kommt oder dass einer sein Abitur besteht, dass der Ehemann zurückkehrt und und und. Selbst ein Lottospiel mit Schädeln gibt es. Zuerst habe ich in Neapel den Friedhof 'La Fontanelle' besucht. Es sind Katakomben. Dieser Ort kam mir vor wie eine immense Bibliothek. Da gibt es die Armknochen und die Beinknochen, den Kopf - den Mittelteil des Körpers bewahren sie nicht auf -, und diese säuberlich sortierten Gebeine lagern auf Gestellen in riesigen Hallen. Da dachte ich bei mir, warum sollte man nicht einige dieser Seelen sozusagen befreien? Ich habe Schädel in Eisen gießen lassen, die dann wie kleine Gelehrte aus den Pflastersteinen herausschauten. Sie haben ihre ganz eigene Konversation betrieben."

Außerdem online: Eine Einführung in Rebecca Horns Werk von Hans-Joachim Müller. Und Martin Mosebach erzählt, wie er Horn bei den Dreharbeiten zu ihrem Film "Buster's Bedroom" kennenlernte. Alle Artikel untereinander finden Sie hier. Im Heft ist außerdem ein Zeichnungszyklus von Horn abgedruckt, die "Landkarten der Seelen". Eine große Ausstellung von Rebecca Horn ist zur Zeit im Berliner Martin-Gropius-Bau zu sehen.