
Peer Teuwsen
entziffert das Erfolgsgeheimnis des unter Kitschverdacht stehenden, dafür aber in der Schweiz unerreicht erfolgreichen
Schriftstellers Peter Bieri alias
Pascal Mercier. "Tausende von Leserbriefen haben ihn erreicht, der Taxifahrer, die Krankenschwester, die Schauspielerin Senta Berger schreiben ihm, dieses Buch drücke aus, was sie seit langem fühlten. Peter Bieri bemüht sich, zu verstehen. Zu verstehen, was den Menschen bewegt, seine Zweifel, seine Unruhe, seine Sehnsucht nach einem anderen Leben, einer anderen Zeit, einem anderen Takt. Und dies macht er nicht, indem er seine Figuren
unendliche Qualen erleiden lässt, sie bloßstellt, seziert, massakriert, nein, er lässt sie nach Wahrheit streben, eine Selbstfindung durchlaufen, seine Charaktere sind Menschen, deren Handeln nachvollziehbar ist und die man dafür gern hat. Und diese Art der Behutsamkeit, der
plötzlichen Langsamkeit, die dem Berner Autor entspricht, trifft auf ein ungeheures Echo."
Berlins Regierender Bürgermeister
Klaus Wowereit erklärt Roger Schwawinksi im Interview seine protestantische Haltung zum Partyfeiern. "Das
Durchhalten ist überhaupt kein Problem. Damit muss ich leben. Wenn ich da nicht hingehe, kriege ich auch Ärger. Vielleicht ist es mein Fehler, dass ich den Leuten das Gefühl gebe, dass ich da gerne bin. Bei vielen bin ich auch gerne, bei manchen nicht. Das ist auch eine
Dienstleistung."
Weiteres: Thomas Widmer
hinterfragt die theologische Notwendigkeit der in der Schweiz geplanten "
Bonsai-Minarette". Philipp Gut
beobachtet ein Comeback der Hausfrauen.