Vorgeblättert

Charles Willeford: Die schwarze Messe

Ausgewählte Leseproben.
27.06.2005. Merita war eine Göttin der Liebe, ein Luder, heilig und profan zugleich. Eine exotische Königin von goldbrauner Farbe, verführerisch wie ein Espresso macchiato aus edelsten Arabica Bohnen... Lesen Sie hier einen Auszug aus der deutschen Erstausgabe von "Die schwarze Messe", Charles Willefords Klassikers der amerikanischen Pulp Fiction.
Charles Willeford: Die Schwarze Messe
Aus dem Amerikanischen von Ango Laina und Angelika Müller

Maas-Verlag, Berlin 2005
Reihe Pulp Master
220 Seiten, kartoniert, Euro 12,00

Erscheint Anfang September 2005


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Klappentext:
Merita war eine Göttin der Liebe, ein Luder, heilig und profan zugleich. Eine exotische Königin von goldbrauner Farbe, verführerisch wie ein Espresso macchiato aus edelsten Arabica Bohnen. Doch wer war ihr weißer Begleiter, der mit ihr im Anderson Hotel in Harlem eincheckte? War es wirklich Reverend Deuteronomy Springer? Der Pfarrer aus Jacksonville, Florida, der eigenartige Messen zelebrierte, sich in der Bürgerrechtsbewegung engagierte und seine schwarze Gemeinde zum Busboykott aufgerufen hatte? Wie auch immer, an der Rezeption trug sich Meritas Begleiter als William Johnson ein, und das wiederum war wohl eher eine Erfindung des erfolglosen Schriftstellers Sam Springer aus Miami. Aber Merita war keine Erfindung. Ihr war egal, wer er war, sie wollte ihn wirklich ...


Zum Autor:
Charles Ray Willeford
wurde 1919 in Little Rock, Arkansas, geboren. Als Vollwaise wuchs er bei seiner Großmutter auf, bis die Depression das Überleben nahezu unmöglich machte und er sich den Tausenden von "Road Kids" anschließen musste, die im Südwesten der USA von einem Obdachlosencamp zum anderen trampten. 1935 schummelte er bei der Altersangabe und heuerte bei der US-Army an, wo er es bis zum mehrfach ausgezeichneten Panzerkommandanten brachte. Nach dem Militärdienst begann er zu schreiben und veröffentliche zahlreiche Pulp Originals. Der endgültige Durchbruch gelang ihm in den späten Achtzigern mit der Tetralogie um Hoke Moseley. Charles Willeford (mehr hier) verstarb im März 1998.

Zu den Übersetzern:
Ango Laina (Heinz-M. Vogel), geboren 1947 in Faßberg (Celle), war Buchhändler, dann Diplomdesigner, studierte Ägyptologie, Iranistik, Klassische Archäologie und Finnougristik in Hamburg. Er schrieb Feuilletons und Kritiken für den Rundfunk, und veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien. Seit Ende der 8Oer Jahre arbeitet er auch als Übersetzer für Englisch, Französisch, Ungarisch.
Angelika Müller, geboren 1954 in Berlin, Magister in Germanistik und Politologie, zeichnet seit 1988 als Lektorin und Übersetzerin für die Reihe Pulp Master verantwortlich und lässt sich von Rammstein und Velvet Underground inspirieren.

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