Vorgeblättert

Tanguy Viel: Das absolut perfekte Verbrechen

19.02.2009. Tanguy Viel, der französische Simenon-Nachfolger, lebt in Meung-sur-Loire, wo auch Kommissar Maigret nach seiner Pensionierung lebte. Er beschreibt die Kundschaft von Maigret, hinreißend und spannend, und nie werden sie langweilig, die Gaunergeschichten von Loyalität, Verrat und Rache. Lesen Sie hier einen Auszug aus: "Das absolut perfekte Verbrechen".
Tanguy Viel: Das absolut perfekte Verbrechen
Roman
Aus dem Französischen von Hinrich-Schmidt-Henkel

Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2009
Gebunden, 160 Seiten, Euro 16.90

Erscheint am 23. Februar 2008

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Klappentext:
Ob es wohl diesmal gelingen würde? Der große Coup. Das perfekte Verbrechen. Ein Raubüberfall ohne Blutvergießen und ohne eine Spur zu hinterlassen. Pierre, Andrei, Marin, das ist, was von "der Familie" übrig blieb, nachdemder "Onkel", Drahtzieher und Fixpunkt des kriminellen Clans, sich altersschwachins Jenseits verabschiedet hat. Vor der Kulisse von Meer, Nebel und Frachtschiffen geht es nun um nichts Geringeres, als das am Hafen gelegene Casino auszurauben. Lucho, eine Knastbekanntschaft von Marin, soll helfen, den raffinierten Plan umzusetzen. Von ihm stammt die Idee mit dem ferngesteuerten Heißluftballon. Und Marins Frau Jeanne, unerreichbar und begehrenswert, spielt mit. Eine meisterhafte Parodie der klassischen Gaunergeschichten um Loyalität, Verrat und Rache. Tanguy Viel und sein kongenialer Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel erzählen sie in einem unnachahmlich musikalischen Ton wie eine tänzerische Tragödie in drei Akten.


Zum Autor: Tanguy Viel, geboren 1973 in Brest, lebt heute in Meung-sur-Loire. Er hat bereits vier Romane veröffentlicht, die von der französischen Presse hoch gelobt wurden. Bei Wagenbach erschien bereits sein Roman "Unverdächtig".




Zum Übersetzer: Hinrich Schmidt-Henkel, geboren 1959, lebt in Berlin, übersetzt Prosa und Theaterstücke aus dem Französischen, Norwegischen und Italienischen, zuletzt vor allem Jean Echenoz, Yasmina Reza, Jon Fosse, Erlend Loe und Louis-Ferdinand Celine.

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