9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

Gesellschaft

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 04.09.2021 - Gesellschaft

Es gibt viel Widerstand gegen Jens Spahns Idee, dass Angestellte beim Arbeitgeber ihren Impfstatus angeben müssen. Susanne Knaul findet das im taz-Kommentar sehr ärgerlich: "Ich möchte wissen, wer von meinen KollegInnen noch nicht vollständig geimpft ist, um dann entsprechend auf Abstand zu gehen oder meine FFP2-Maske hervorzukramen. Zu viel verlangt? Viel zu wenig! Die Ungeimpften sollten ins Homeoffice verwiesen werden oder auf eigene Kosten so lange beurlaubt, bis sie infiziert, erkrankt und wieder genesen sind. Beim US-Fernsehsender CNN gibt es schon Kündigungen - hart, aber verständlich." Mit einer Informationspflicht, so Knaul, "wird die Privatsphähre nicht maßgeblich verletzt".

Andrian Kreye sieht das in der SZ ähnlich, eine Impfverpflichtung, oder zumindest die Verpflichtung, seinen Status anzugeben, sind keine Einschränkungen von Freiheit: "Der Besuch eines Theaters, die gemeinsame Verspeisung eines Schweinebratens oder die Leibesertüchtigung in einem Verein sind normalerweise Selbstverständlichkeiten, die das Grundgesetz garantiert. Wenn solche Alltäglichkeiten allerdings dazu führen, dass man sich oder andere gefährdet, wiegt das schwerer. Ist die Gefahr vorüber, gelten die Grund- und Freiheitsrechte automatisch wieder."

Micha Brumlik legt in der taz ausführlich dar, wer heute als Jude gelten darf, und warum diese Frage wichtig ist. Anlass ist der Streit zwischen Maxim Biller und Max Czollek, der sich als kritische jüdische Stimme versteht, dabei aber vergaß mitzuteilen, dass er nur einen jüdischen Großvater hat (unsere Resümees). Brumlik ist nicht einverstanden mit Ronen Steinkes Vorschlag, dass als Jude gelten soll, wer sich als Jude versteht. Aber er ist für ein Abgehen vom Prinzip der Matrilinearität: "Das heißt heute praktisch, dass die liberale, die Allgemeine Rabbiner Konferenz in Deutschland Menschen, die einen jüdischen Vater haben und die von ihm auch jüdisch erzogen wurden, einen erleichterten, niedrigschwelligen Übertritt anbietet. Der Autor dieser Zeilen hält genau diese Regelung für vernünftig und richtig. Haben doch Rituale - so der Übertritt - ihren guten Sinn: Sie bekräftigen nach anerkannten symbolischen Regeln einen Status oder eine Haltung, sind also mehr als nur Ausdruck einer individuellen Entscheidung, sondern zugleich Ausdruck einer intersubjektiven Anerkennung der Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 03.09.2021 - Gesellschaft

Colin Goldner hat ein Buch über den letzten Zirkus-Schimpansen geschrieben, "Robby". Er wrd nach wie vor in einem Zirkus in Norddeutschland vorgeführt - auch wenn er nicht mehr in der Manege auftreten muss. Im Gespräch mit Sabine Hufnagl von hpd.de erklärt Goldner sein Anliegen: "Ganz grundlegend geht es um das kategorische Macht-Ohnmacht-Verhältnis zwischen Mensch und Tier, das die Gefangenhaltung und Ausbeutung selbst eines kognitiv so hochentwickelten und dem Menschen so ähnlichen Individuums wie ein Schimpanse es ist, rechtfertigt und erlaubt, solange es nur auf der anderen Seite der Speziesgrenze steht. Bezeichnenderweise endet humanistischer, marxistischer oder sonstwie linker Einsatz für die Geknechteten und Unterdrückten dieser Erde regelmäßig an ebendieser Speziesgrenze."

Der SZ-Journalist Ronen Steinke hat ein Buch über Antisemitismus in der Sprache geschrieben. Darin analysiert er auch den Gebrauch jiddischer Wörter im Deutschen. Im Prinzip bereichert es die Sprache, schreiben Jonas Klüter und Weronika Peneshko in der Jüdischen Allgemeinen, aber manche Wörter seien mit Bedacht zu gebrauchen, etwa das Wort "Mauscheln" oder "Mauschelei": "Dabei ist Mauschel lediglich die jiddische Form des jüdischen Vornamens Moses, wie Steinke betont. Im 17. Jahrhundert habe es sich dann eingebürgert, das Wort für arme Juden zu benutzen. 'Aus Mauschel wurde auch ein Verb, mauscheln, was abfällig gemeint war und bedeutete: reden wie ein Jude', so Steinke. Heutige Journalisten und Journalistinnen wüssten womöglich nicht mal, was sie für ein Wort benutzen würden, wenn sie schrieben, dass es 'Mauschelei bei der Bankenfusion' gegeben habe. 'Aber eigentlich verbietet sich das Wort', betont er."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 02.09.2021 - Gesellschaft

Das Gendern ist ein bürokratisches System voller Widersprüche, findet die Linguistin Heide Wegener in der FAZ: "Ein grammatisch maskulines Wort bedeute stets 'männlich'. Nach dieser Logik können als Geiseln nur Frauen genommen werden, denn die Geisel ist feminin, und kein Mann kann 'eine Koryphäe, eine Kapazität, eine Spitzenkraft', keine Frau 'ein Star' sein." Aber Wegener ist sich sicher: "Genderdeutsch erledigt sich genau wie die oben erwähnten Mittel sexistischer Hervorhebung oder auch das Pronomen frau, das völlig untergegangen ist."

Seit Maxim Biller (schon wieder) Max Czollek, einer kritischen jüdischen Stimme, vorgeworfen hat, gar nicht jüdisch zu sein, jedenfalls nicht nach der reinen Lehre (unsere Resümees), steht die Frage im Raum, wer Jude ist: auch "Vaterjuden"? In der FAZ erzählt Mirna Funk, die wie Max Czollek oder Fabian Wolff in der DDR aufwuchs, dass Biller auch ihr sagte, sie sei nach der Halacha nicht jüdisch, da nur ihr Vater Jude ist. Später begegnete sie Max Czollek auf einem Panel: "In der Pause standen wir draußen und unterhielten uns: 'Du bist doch auch aus dem Osten, wie ist deine Juden-Konstellation? Ist deine Mutter Jüdin, dein Vater oder etwa beide?', fragte ich, und Czollek antwortete: 'Beide!' Völlig überrascht sagte ich: 'Wahnsinn, in der DDR finden sich zwei Juden und verlieben sich auch noch? Das war doch, wie eine Nadel im Heuhaufen zu finden.' Er lächelte wissend und nickte 'Verrückt, oder?' Ja, verrückt." In Wirklichkeit kann Czollek, so Funk, nicht mal als Vaterjude gelten: "Der letzte halachische Jude in Max Czolleks Familie war sein Großvater." Funk erzählt auch, dass jeder, der einen jüdischen Großvater hat, nach Israel einwandern darf und dass auch in Israel erbittert über diese Fragen gestritten wird. Czollek allerdings nimmt sie sein Flunkern übel.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 01.09.2021 - Gesellschaft

Die Jungen können nicht verstehen, was mit 9/11 endete, meint Andrian Kreye in der SZ: Es "war ein Zeitalter der Lässigkeit, das mit den Jahren der Beatniks und des Modern Jazz begonnen hatte. Coolness, Ironie und die eigene Biografie waren die bestimmenden Größen für die Generationen gewesen. Es gab ein gefühltes Anrecht auf Wohlstand, Fortschritt und Pop. Warum auch nicht? Es waren goldene Jahre für so viele, die auf den Ausläufern der Nachkriegswirtschaftswunder durchs Leben glitten. Das hielt selbst noch, als die Generation X die erste Alterskohorte wurde, der es nicht mehr automatisch besser ging als ihren Eltern. Und der Ausdruck dieser Zeit waren eine Distanz zum Rest der Welt, die sich in ebenjener Lässigkeit manifestierte. Das funktionierte nur, solang der Gegenwind nicht zur stark war. In der Humorlosigkeit einer politisch und wirtschaftlich gespaltenen Gesellschaft haben Coolness und Ironie keinen Platz mehr."
Stichwörter: 9/11, Coolness, Generation Z

9punkt - Die Debattenrundschau vom 28.08.2021 - Gesellschaft

In der FAZ porträtiert Kerstin Holm die russische Geschäftsfrau und Frauenrechtlerin Aljona Popowa, die erstaunlicherweise bei den Duma-Wahlen im September antreten darf und für ein Gesetz gegen häusliche Gewalt streitet: "Die 38 Jahre alte Popowa bekennt, sie habe selbst nie häusliche Gewalt erlitten und sich lange vom Feminismus distanziert, bis vor sieben Jahren ihre schwangere Freundin von ihrem Partner derart verprügelt wurde, dass sie ihr Kind verlor. Der Mann blieb unbehelligt. Heute sei ihr klar, dass die Gewalt das russische System wie eine Klammer zusammenhalte, dass die Faust in der Familie immer auch die Faust des Staates sei, die zivilgesellschaftliche Initiativen plattmache. Symptomatisch sei, dass Präsident Putin seinen Gegnern gedroht habe, ihnen 'die Zähne auszuschlagen'.

Frühere Sängerinnen des Mädchenchor des Dänischen Rundfunks werfen dem einstigen Leiter sexuelle Übergriffe vor, wie Kai Strittmatter in der SZ berichtet. Und da der Chor eine Institution sei, der Stolz des Landes, bereiten diese Vorwürfe dem Land großes Unbehagen: "Mehr als ein Dutzend Betroffene haben bislang öffentlich geschildert, wie sie als junge Mädchen in eine 'megasexualisierte' Umgebung eingeführt wurden, wie sie ungewollt begrabscht und geküsst wurden und sexuellen Avancen ausgesetzt waren. Eine der Betroffenen, die unter dem Chorleiter Michael B. sang, sagte, sie habe sich bisweilen gefühlt, als sei sie Teil eines 'Harems', gewesen, 'Michaels Mädchen'."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 26.08.2021 - Gesellschaft

Chantal Louis macht bei emma.de auf einen unheimlichen Zug der deutschen Öffentlichkeit aufmerksam. Opfer von Verbrechen werden meistens nicht beim Namen genannt. Dadurch wird das Gedenken an die Opfer unmöglich gemacht. Die Taten verschwindenn zumeist in bestürzender Hast aus dem Gedächtnis. Louis als nennt als Beispiel Christiane Hartmann, Stefanie Wagner, Johanna H., die in Würzburg von einem geistig gestörten, islamistische Parolen rufenden Täter erstochen wurden: "Emmanuel Macron zum Beispiel wäre niemals eingefallen, beim Staatsakt für den Lehrer Samuel Paty, den ein islamistischer Attentäter enthauptete, dessen Namen nicht zu nennen. Ganz Frankreich kennt Patys Gesicht. Doch Deutschland hat eine merkwürdig kalte Art, mit Opfern umzugehen. Nach dem Attentat am Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 kondolierte die Kanzlerin erst ein Jahr später den Angehörigen der Opfer - auf deren Bitte hin." Ein ähnliches Muster gab es auch in Hanau, so Louis: "Auch in Hanau mussten erst die Hinterbliebenen selbst aktiv werden, doch sie wurden getragen von einer Welle der antirassistischen Solidarität."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 21.08.2021 - Gesellschaft

Bei der Aktion #allesdichtmachen zeigte sich, dass so manche Schauspieler anders drauf sind, als es die "Tatort"-Rollen suggerieren, die für sie geschrieben wurden. Erfinder der Aktion war der Regisseur Dietrich Brüggemann, der im Gespräch mit Michael Maier von der Berliner Zeitung keinen Iota von seinen Ansichten abrückt. Der Totalitarismus beginnt für ihn schon mit den Masken: "Wir sollten die Masken in ihrer Symbolik, dem Verlust der Mimik, der erschwerten Atmung und Sprache, nicht unterschätzen. Es geht weiter mit detailwütigen Regelungen zum sozialen Umgang im privatesten Bereich. Und schließlich die Impfung, die als alleiniges Heilmittel hingestellt wird und durch sozialen Druck erzwungen werden soll. Das sind lauter Verletzungen der persönlichen Autonomie, die eigentlich demütigend sind."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 20.08.2021 - Gesellschaft

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) denkt über den Vorschlag des Antisemitismusbeauftragten von Baden-Württemberg, Michael Blume, nach, das Diktieralphabet umzugestalten. Die Nazis hatten "jüdische" Namen einst ersetzt. Dem DIN fiel aber noch mehr auf, erzählt der Sprachwissenschaftler Horst Haider Munske in der Welt: "Man entdeckte nun, dass weibliche Vornamen in der Liste gegenüber den männlichen weit unterpräsentiert seien. Überhaupt spiegele die Namenauswahl die kulturelle Diversität der deutschen Bevölkerung nicht ausreichend wieder. Dies soll nun durch Städtenamen geschehen, gerecht verteilt nach Bundesländern. Als Buchstabensignale dienen die Abkürzungen der Kfz-Kennzeichen wie M für München, U für Unna, X für Xanten, V für Vogtland." Munske fasst sich an den Kopf: "Was befugt den DINAusschuss eigentlich, diesen speziellen Sprachbesitz von vielen Millionen Deutschen einfach zu verwerfen und durch einen anderen zu er setzen? Ist dies nicht eine Form von Sprachdiktat? (…) Die neue Diktierliste greift viel umfassender in unsere Sprachgewohnheit ein als die wenigen Änderungen der Nationalsozialisten." Hätte man nicht einfach zur alten Version zurückkehren können?, fragt er.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.08.2021 - Gesellschaft

Max Czollek positioniert sich in der Öffentlichkeit als "kritische" jüdische Stimme. Aber ist er überhaupt jüdisch, hatte Maxim Biller in seiner Zeit-Kolumne letzte Woche gefragt (unser Resümee). Meron Mendel von der Bildungsstätte Anne Frank kritisiert Biller in einem längeren Artikel auf Zeit online dafür und fordert, dass Juden auch "Vaterjuden", deren Mutter nicht jüdisch ist, als Juden betrachten. Gerade unter den russischen Juden in Deutschland seien viele "Vaterjuden": "Deren Ausschluss durch die jüdischen Gemeinden bedeutet daher einen bewussten Verzicht auf die Hälfte der jüdischen Nachwuchsgeneration. Düstere Aussichten für die Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland! Und auch eine traurige Realität in der Gegenwart: Auch dieses Jahr dürfen Kinder jüdischer Väter in den Ferien nicht mit auf die Sommercamps der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden, sie sind von den Jugendzentren der meisten Gemeinden ausgeschlossen und dürfen ihre Bat oder Bar Mizwa nicht in der Synagoge feiern."

Lothar Müller freut sich in der SZ über die Eröffnung des Europäischen Zentrums jüdischer Gelehrsamkeit in Potsdam, der ersten Hochschulsynagoge in Deutschland: "Bisher mussten Deutsche, die Rabbiner werden wollten, ins Ausland gehen. Ausbildungsstätten in Europa gibt es nur in Budapest und London, auch auf dem amerikanischen Kontinent sind sie nicht sehr zahlreich."

Die soziale Ungleichheit in Deutschland zeigt sich auch in der Lebenserwartung, sagt die Soziologin Silke van Dyk im Gespräch mit Anja Krüger von der taz: "Bei den Männern ist der Unterschied besonders ausgeprägt. Wenn man die nimmt, die weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdienen, und mit denen vergleicht, die mehr als 150 Prozent dessen haben, liegt der Unterschied bei fast elf Jahren. Das ist die existenziellste Form der Ungleichheit, die wir uns denken können." Ebenfalls in der taz beklagt der Politologe Christoph Butterwegge "die Macht der Hyperreichen".

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.08.2021 - Gesellschaft

Nach dem Ehrenmord an einer jungen Frau afghanischer Herkunft in Berlin kritisiert Necla Kelek im Gespräch mit Claudia Becker von der Welt die Migrationsforschung in Deutschland, die zwar mit Millionen Euro ausgestattet sei, sich aber nur auf das Thema der Diskriminierung fokussiere, nicht auf die Weltbilder der migrantischen Bevölkerung. Wie wird sie sozialisiert? "Entscheidend ist zudem: Wie werden Migrantenkinder in der Schule auf unsere Werte wie Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung vorbereitet? Werden sie überhaupt darüber unterrichtet, wie das Zusammenleben in unserer freiheitlichen Gesellschaft gestaltet werden soll? Die beiden Brüder, die ihre Schwester getötet haben, sind schon ein paar Jahre in Deutschland. Wo wurden sie sozialisiert, dass sie zu einer so skrupellosen Handlung fähig waren?"

Zur Zeit läuft Anna Zohra Berracheds Film "Die Welt wird eine andere sein" im Kino, der die Liebesbeziehung eines der Attentäter vom 11. September romantisiert und den politischen Hintergrund zur bloßen Kulisse macht. Auch ein Beispiel für eine Gesellschaft, die eine totalitäre Bedrohung nicht wahrnehmen will, findet Peter Mathews im Perlentaucher: "NDR, Arte und Co haben insgesamt sechs Millionen Euro in die Produktion investiert. Er erhielt europäische Filmförderung. Er wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Silber ausgezeichnet. Es mutet befremdlich an, dass diese Fassung alle Kontroll- und Fördergremien, einschließlich der Berlinale  - die Kunstfreiheit in Rechnung gestellt - widerspruchslos passiert hat."

Maria Ozols, Arbeiterkind und heute Sozialarbeiterin im Jugendknast, erzählt in der taz, wie schwer es in Deutschland ist, solchen Verhältnissen zu entkommen, und sie erzählt von ihrer Schulfreundin Bianca, die diesen Verhältnissen nicht entkam: "Bianca ist jetzt übrigens alleinerziehende Mutter und lebt von Hartz IV. Ich kann bis heute nicht sagen, warum es uns auf so unterschiedliche Wege verschlagen hat. Vielleicht war es meine große Leidenschaft für Bücher und meine verbissene Renitenz, die mich gerettet hat. Wahrscheinlich habe ich einfach nur Glück gehabt."