9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 30.12.2014 - Internet

Nur die freie Softwarebewegung, die auch maßgeblich an der Entstehung des Internets selbst beteiligt war, kann vor Überwachung durch Geheimdienste und Unternehmen schützen, meinte Pionier Richard Stallman auf dem Treffen des Chaos Computer Cubs (#31c3) in Hamburg. Stefan Krempl resümiert seine Rede auf heise.de: "Proprietärer Software unterstellte der Gründer des GNU-Projekts einen Hang zur Malware, die den Nutzer ausspionieren wolle. Sie lege es letztlich darauf an, dem Anwender zu schaden. Apple-Geräte wie das iPhone seien Gefängnisse, aus denen man per Jailbreak erst ausbrechen müsse. Amazon habe in sein Lesegerät Kindle, das Stallman nur als "Swindle" bezeichnete, eine universelle Hintertür eingebaut -­ genau wie Microsoft in Windows. Die Redmonder klärten zudem zunächst die NSA über Sicherheitslücken auf, bevor sie diese abdichteten." Weiteres zu dem Kongress in Hamburg bei heise.de.

Mit viel Sympathie berichtet Johannes Boie in der SZ vom Hamburger CCC-Kongress und nennt die Hacker die "Ärzte der digitalen Gesellschaft. Sie drücken drauf. Sie fragen: Tut das weh? Ja, tut es, danke." Aber dass der Chaos Computer Club längst zu einem Wirtschaftsunternehmen geworden ist, in dem einige Mitglieder Millionen verdienen, erscheint ihm doch problematisch: "Wer macht hier mit wem Geschäfte? Nicht, dass man was gegen die große Kohle hätte, aber wenn alle Ärzte Schönheitsoperationen machen, wer drückt dann auf die wirklich kaputten Gliedmaßen und fragt, ob es weh tut?"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 29.12.2014 - Internet

Dank der geopolitischen Marketing-Kampagne ist der Film "The Interview" im Netz nun doch gut gelaufen und hat am Weihnachtswochenende 15 Millionen Dollar eingespielt, berichtet Dante D"Orazio in The Verge: "Das schlägt ohne Mühe die 2,8 Millionen Dollar, die der Film in den Kinos verdient hat. Aber bekanntlich haben nur einige kleine Independent-Kinosäle den Film gestartet - mit den Sälen der Majors würde das Ergebnis wohl ganz anders aussehen."

Eine Kritik des Films bei heise.de klingt nicht unbedingt vielversprechend: "Die Komödie setzt auf Humor der Marke Holzhammer - und zieht dabei ausgiebig das F-Register: Fäkalausdrücke, Feuerwaffen, fleischliche Gelüste, fiese Feinde und feste Trottel." Auch Andrea Köhler ärgert sich in der NZZ schwarz, dass sie zu Weihnachten extra nach Queens rausgefahren ist, um so eine alberne Buddy-Komödie zu sehen.

(via huffpo.fr) Einige Künstler, darunter Pharrell Williams haben eine neue Interessenvertretung gegründet, die Global Music Rights, und fordern von Google und Youtube: "Lösche unsere Songs oder bereite Dich auf eine Eine-Millarde-Dollar-Klage vor", berichtete Eriq Gardner schon vor Weihnachten im Hollywood Reporter: Durch diese neue Organisation "verwaltet Irving Azoff, ein Schwergewicht der Branche die Rechte von über 20.000 Songs, darunter Kompositionen von den Eagles, Pharrell Williams, John Lennon und anderen. " Viele der Songs seien zuvor von anderen Organisationen verwaltet worden, "die dank eines Vergleichs mit dem Justizministerium gezwungen waren, Blankolizenzen zu erteilen, sobald ein digitaler Anbieter wie Youtube solche Rechte anforderte. Das war einmal."

Außerdem: Viel Berichterstattung über die Tagung des Chaos Computer Clubs unter dem Hashtag #31C3 bei heise.de: "Hacker sollen wieder das Netz regieren." Ausgerechnet in der FAS fordern Constanze Kurz und Frank Rieger vom CCC: "Holt euch die Macht zurück!" In der taz berichtet Martin Kaul recht schwärmerisch von der Hamburger Jahrestagung des Chaos Computer Clubs: "Wenn es um Selbstbestimmung geht und um Aneignung, dann ist dies der Ort des Jahres."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 27.12.2014 - Internet

Patrick Bahners hat nun also doch noch die Nordkorea-Satire "The Interview" zu sehen bekommen, die Sony in einigen ausgewählten amerikanischen Programmkinos gezeigt hat. In der FAZ kann er jetzt erklären, warum es Kim Jong-Un direkt treffen musste: "Wenn "The Interview" nur den Untergang eines Operettenzwangsstaates vorgeführt hätte, wäre der Witz weg. Die Übermacht der westlichen Kultur in ihrer primitivsten Form zeigt sich im Gedankenspiel daran, dass sie lokalen Widerstand bricht, dass ein bestimmter Staat mit sehr bestimmter Staatsideologie ihr nichts entgegenzusetzen hat."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 24.12.2014 - Internet

Sony will "The Interview" in ausgewählten Kinos nun doch herausbringen, meldet die New York Times (so wie alle anderen Medien): "Sony stellt auch einen Start als Video on Demand in Aussicht, entweder gleichzeitig mit dem Kinostart oder kurz darauf. Als er die neuen Pläne mitteilte, sagte Michael Lynton, der Chef von Sony Pictures, dass das Studio alles tun würde "um mehr Plattformen und Kinos zu finden, so dass der Film das größtmögliche Publikum findet"."

Während sich Sony für "The Interview" also keine bessere Werbekampagne hätte ersinnen können, gereichen andere Auswirkungen des Hacker-Angriffs dem Konzern zum PR-Debakel. Auf Zeit Digital berichtet Patrick Beuth, dass Sony Pictures Entertainment (SPE) Twitter aufforderte, den Account eines Nutzers zu sperren, der einige der gehackten Sony-Mails veröffentlicht hatte: "Die logische Folge: Der Twitter-Account mit den peinlichen E-Mail-Screenshots ist nun viel bekannter, als er es vor der Reaktion von SPE war. Und die dort verbreiteten Unternehmensdokumente werden jetzt noch viel weiter verbreitet. Oder um es mit den Worten eines anderen Twitter-Nutzers zu sagen: "In dem Versuch, die Verbreitung interner Dokumente im Internet zu verhindern, hat Sony nun den Anwalt von Barbra Streisand engagiert.""

Die Bereinigung des Internets im Namen des "Rechts auf Vergessen" ist ein voller Erfolg, meldet heise.de mit dpa. Google hat Zahlen veröffentlicht: "Insgesamt erhielt Google demnach europaweit knapp 190.000 Anfragen zur Löschung von knapp 685.000 Links. Aus Frankreich kamen etwas mehr Anfragen als aus Deutschland, dort war die Erfolgsquote allerdings etwas geringer. Im europaweiten Durchschnitt lag sie bei gut 40 Prozent (rund 2230.000 URLs)."

Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Internet für Pegida verantwortlich gemacht wird. Jan Fleischhauer, der gediegen Konservative in der Online-Kolumnistenschaft des Spiegel, ist es, der nun in diese Kerbe haut: "Die Teilnehmer bedienen sich des Netzes nicht nur, um ihren Anliegen Gehör zu verschaffen und sich mit Gleichgesinnten zu verbinden, sie entnehmen dem Netz auch ihre Stichworte und Argumente. Bei Pegida zeigt der rechte Onlinebürger Gesicht, es ist der Aufmarsch der digital Erregten." Zeit für mehr historische Forschung: Wie haben es eigentlich die Nazis ohne Netz geschafft? Und welche Rolle hat die geschätzte Presse seinerzeit gespielt?

9punkt - Die Debattenrundschau vom 23.12.2014 - Internet

Sony will "The Interview" nun möglicherweise auf Youtube veröffentlichen meldet heise.de mit dpa und bezieht sich auf ein CNN-Interview mit dem Chef von Sony Entertainment, Michael Lynton: "Seine Firma prüfe im Moment alle Möglichkeiten dafür und ziehe beispielsweise eine Veröffentlichung auf der Online-Plattform YouTube oder Video-on-Demand in Betracht. Eine endgültige Entscheidung darüber gebe es aber noch nicht."

(Via The Verge) Motherboard, ein Blog der Vice-Gruppe präsentiert eine Brief von Sony an Twitter, in dem der Konzern dem Dienst mit Klagen droht, falls Links zu Leaks aus dem Sony Hack nicht gelöscht werden. "Sonys Schlacht zur Eindämmung der Leaks aus Mails hat sich von Nachrichtenmedien auf individuelle Twitter-Nutzer und nun auf Twitter selbst ausgedehnt."

In der FAZ fragt Patrick Bahners, ob Amerika den Cyberkrieg verloren hat. Und der Suchmaschinenexperte Marcus Tandler befürchtet, dass der Vorsprung von Google als Suchmaschine nicht mehr eingeholt werden kann.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 22.12.2014 - Internet

Die Konsequenzen des Sony Hacks sind noch gar nicht abzusehen, meint David Carr in seiner Kolumne für die New York Times: "Die Drohungen und der darauf folgende Rückzug des Films werden zum Alptraum ohne Erwachen. Nun, da kultureller Diskurs zum Gegenstand von Online-Erpressungen geworden ist, kann man sich kaum vorstellen, wo das endet. Dokumentarfilme, die zu seinem wichtigen Hintergrundmedium geworden sind, könnten auf dem Spiel stehen... Und es endet nicht mit der Kulturindustrie. Auch Medien wie die New York Times sind digital attackiert worden, nachdem sie Artikel publizierten, die manchen nicht gefielen."

Weiteres zum Thema: Laut Spiegel Online verspricht Sony inzwischen, "The Interview" irgendwann irgendwie doch noch herauszubringen. Mehr hierzu auch bei Mashable.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.12.2014 - Internet

Schnell klicken: Bei Gizmodo findet sich tatsächlich noch ein kleiner Trailer zu der von Sony zurückgezogenen, umstrittenen Nordkorea-Satire "The Interview". "Irgendjemand in der PR-Abteilung wird wohl einen schlechten Tag haben", meint Gizmodo zu der offenbar versehentlichen Platzierung des Videos bei Youtube (wo man es aber inzwischen nicht mehr findet).

Bis gestern war die Sony-Hacks-Affäre den deutschen Zeitungen nur kurze Meldungen wert. Dass Sony "The Interview" auf Druck von Hackern nun komplett aus dem Verkehr zieht, schreckt sie dann aber doch auf. In der SZ spekulieren Mirjam Hauck und Hakan Tanriverdi, wer hinter dem Angriff stehen könnte. Die von CNN und New York Times zitierte Theorie anonymer Regierungsbeamter, nach der die Hacker im Auftrag der nordkoreanischen Regierung gehandelt haben sollen, sei nicht belegbar: "Beweise in Form einer Analyse des Angriffs gibt es nicht. Das wäre auch deshalb heikel, weil damit indirekt preisgegeben werden könnte, dass die USA sich ihrerseits in die Netzwerke der Nordkoreaner gehackt haben." In Wired hält Kim Zetter die Hinweise auf eine Beteiligung Nordkoreas für wenig stichhaltig. FAZ-Filmkritiker Dietmar Dath sieht die Affäre trotzdem als "Öffentlichkeitsdesaster von imposanter Reichweite" für Nordkorea.

Währenddessen meldet der Hollywood Reporter, dass nach dem Rückzug von "The Interview" ein anderes geplantes Nordkorea-Projekt nun gar nicht erst realisiert wird: Die für Mai angesetzten Dreharbeiten für die Verfilmung des Comics "Pyongyang" von Guy Delisle über einen Kanadier, der in Nordkorea der Spionage beschuldigt wird, sind von der Produktionsfirma New Regency abgeblasen worden.

"American freedom is now dead (1776-2014, RIP)", kommentiert Adam Sternbergh in Vulture: "Klar ist nunmehr, dass dies der Sargnagel für jene Art von Komödien ist, in denen ausländische Diktatoren ein feuriges Ende nehmen oder sich als außerirdische Kakerlaken entpuppen. Das mag eine kleine Nische sein, aber immerhin, es handelte sich doch seit einiger Zeit um ein robustes Genre."

Auch Jens Balzer und Daniel Haufler (Berliner Zeitung) sehen im "Kleingeist" der Kinoketten und Studios "eine bittere Niederlage für die Freiheit der Kunst. So überreichen sie Nordkoreas Diktator einen Siegerpokal, den dieser wirklich nicht verdient."

In der FR zeigt Daniel Kothenschulte Verständnis für die Entscheidung von Sony: "Die Weihnachtsferien gehören zu den umsatzstärksten Kinotagen des Jahres, die ganze Branche hätte ein verschrecktes Publikum zu spüren bekommen. Man muss die Absage auch als Entgegenkommen gegenüber den anderen Studios verstehen, so fatal das Zeichen einer Kapitulation gegenüber Kriminellen für sich genommen ist." Und Hanns-Georg Rodek erklärt in der Welt: "Der Komplettrückzug ist die Voraussetzung dafür, dass die Versicherung für den 42-Millionen-Dollar-Film ausgezahlt werden kann."

Selbst ein internationaler Großkonzern wie Sony hat einem Schurkenstaat und seiner Schattenarmee von Hackern nichts entgegenzusetzen, schreibt die New York Times im Leitartikel und erwartet eine Reaktion auf politischer Ebene: "The international community needs to speed up work on norms on what constitutes a cyberattack and what the response should be. If China and the United States are unable to work together in this critical area, the Internet will become a free-for-all and everyone will pay the price." Geradezu prophetisch liest sich ein Artikel zu derartigen Cyberattacken in der Businessweek (unser Resümee in der Magazinrundschau).

Nicht nur Paul Coelho will "The Interview" online stellen (mehr etwa bei Spiegel Online) auch Cory Doctorow appelliert in Boingboing an die Macht des Internets: "My fellow countrypersons, now is the time to torrent both films, and maybe "Dr. Strangelove", too, and organize home viewing parties for freedom."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.12.2014 - Internet

Sony zieht nach Hacker-Attacken und Terrordrohungen die Nordkorea-Satire "The Interview" zurück, berichtet Zeit online in einem Tickerverschnitt. "Die Drohungen rund um den Film stammten vermutlich von denselben Personen, die Ende November die Computersysteme von Sony Pictures angegriffen hatten, berichtete das Wall Street Journal. Den Cyber-Angriff gab nach Angaben aus US-Regierungskreisen Nordkorea in Auftrag. Die Ermittler seien zu dem Schluss gekommen, dass die Führung in Pjöngjang für die Computer-Attacke verantwortlich ist, verlautete es aus mehreren Quellen." Ein lesenswerter Artikel zu derartigen Cyberattacken steht in der Businessweek (unser Resümee). Das Bild zeigt das französische Filmplakat von "The Interview".

Laut Variety wird Sony den Film, der eigentlich zu Weihnachten starten sollte, auch nicht auf DVD oder als Video on demand herausbringen: ""Sony hat keine weiteren Vertriebspläne mit diesem Film", sagte ein Sprecher am Mittwoch."

Nicht sehr freundlich kommentiert Josh Dickey in Mashable: "Noch nie hat eine US-Firma derart hilflos ausgesehen. Nie zuvor hat ein Feind eine solche Macht über die wichtigste kulturelle Institution der USA ausgeübt, seinen wichtigsten Exportartikel blockiert und sein Recht auf freie Meinungsäußerung beschnitten."

Wird Sony von den Hackern erpresst? Es sind jedenfalls eine Menge geheimer Materialien der Firma und auch Mails geleakt worden. Reporter der New York Times wurden angewiesen, keine Mails zu öffnen, die aus diesem Cyberangriff stammen. Über Nachrichten, die bereits kursierten (wie etwa über den Wunsch der Hollywoodbosse, Websites ohne Gerichtsbeschluss schließen zu dürfen, wir resümierten) hat sie allerdings berichtet, schreibt Michael Calderone in der Huffington Post: "Der Sony Hack hat Redakteure vor eine Entscheidung gestellt, die in Medienethik-Seminaren über Jahre studiert werden dürfte." The Daily Beast hat damit offenbar kein Problem und bezieht aus geleakten Mails die Information, dass die amerikanische Regierung den Inhalt des Films gebilligt habe.

Die Welt übersetzt den Artikel des "West-Wing"-Autors Aaron Sorkin zum Thema: Auch Mails von ihm wurden geleakt. Dabei ging es unter anderem um den geplanten Steve-Jobs-Film: "Die gestohlenen, aber überall kursierenden Dokumente enthalten eine E-Mail an Ms. Pascal, in der ich mich für Tom Cruise als Hauptdarsteller ausspreche (das tat ich), eine zweite E-Mail eines Managers an einen anderen, in der spekuliert wurde, dass ich pleite sei (mir geht es gut), und eine dritte, in der angedeutet wurde, dass ich eine Affäre mit einer Frau hätte, deren Buch mir als Quelle für ein neues Skript dient (ich wünschte, es wäre so)."

Hier die "Kim Jong-Un-Death Scene", die in The Daildot noch eingebettet ist:



The Dailydot präsentiert zum Trost auch eine Kim-Jong-Il-Persiflage aus "Team America".


9punkt - Die Debattenrundschau vom 16.12.2014 - Internet

In der FAZ begibt sich Jan Ludwig auf die Suche nach Barrett Brown, dem Sprecher des Hacker- Kollektivs Anonymous, dem eine lange Gefängnisstrafe droht (mehr dazu in der taz). Ebenfalls in der FAZ untersucht Internetkritiker Evgeny Morozov die allerneuesten Werbestrategien Googles.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.12.2014 - Internet

Marcel Weiß wirft in seinem Neunetz wie jedes Jahr einen Blick auf digitale Tendenzen und macht sich Sorgen um den Rückfall Europas ins Lobbywesen und Bürokratismus: "Noch sind die reichen Länder Europas zumindest wichtige Absatzmärkte. Aber wie lang bleibt das so, wenn es an der Infrastruktur fehlt, auf Jahre keine ernsthaften Investitionen angestrebt werden und die asiatischen Märkte aufsteigen? Was passiert, wenn irrgeleitete Regulierung zum Schutz hiesiger Konzerne Europa zusätzlich unattraktiver für genuin digitale Modelle macht?"