Als erster deutscher Mailanbieter hat
Posteo einen Transparenzbericht veröffentlicht und gibt Auskunft über staatliche Anfragen nach Daten,
berichtet Anna Biselli bei
Netzpolitik. Dabei stellt sich heraus: "
Veröffentlichung von Auskunftsersuchen ist prinzipiell möglich, solange keine laufenden Ermittlungen in Gefahr gebracht werden. Daten, die über Statistiken hinaus gehen, dürfen jedoch nicht bekannt gegeben werden." 2013, erfahren wir, gab es insgesamt
sieben Anfragen bei Posteo. Auch die
Telekom will jetzt einen solchen Transparenzbericht veröffentlichen,
meldet Biselli in einem zweiten Artikel.
(Via
Neunetz) Der amerikanische Philosoph
Benjamin Bratton reagiert auf Facebook auf
Shoshana Zuboffs Anti-Google-Artikel, den die
FAZ im Rahmen ihrer Kampagne gegen den Konzern auch
auf Englisch veröffentlichte: "Es gibt buchstäblich eine Million Gründe, um die Geopolitik von Google ins Zentrum der Debatte zu stellen, und zwar unerbittlich. Aber
Artikel wie dieser machen die Debatte mit Unkenntnis, schlurigen und ängstlichen Analogien und konventionellen Plattitüden, die sich selbst als 'Mut' etikettieren, nur billig."
Armand Valdes
zitiert auf
Mashable einen angeblichen Google-Insider, der behauptet, dass Google Netzdienste, die mit
Google-Anzeigen zu viel Geld verdienten, im Rang
zurückstutzte: "Man sagte uns, dass wir die Konten dieser Dienste einsehen sollten, und wenn ein Dienst mehr als 5.000 Dollar verdient hatte und kurz vor der Ausschüttung stand, sollten wir
das Konto sperren..." Valdes' Kommentar: "Wenn diese Anschuldigung stimmt, heißt das, dass Google absichtlich Internet- und Youtube-Diensten Zahlungen vorenthalten hat und die Gewinne selbst einsteckte." Google hat allerdings in aller Form
dementiert.
Weitere Internetthemen: Im
Tagesspiegel stellt Marie Rövekamp das Programm der heute in Berlin beginnenden Social-Media-Konferenz
re:publica vor. Christoph Engemann und Stefan Schulz berichten in der
FAZ, dass sich
Facebook der amerikanischen Regierung als eine Art
Personenstandsregister anbietet: "Aber dürfen wir das einem kommerziellen Unternehmen überlassen?"