Magazinrundschau - Archiv

Al Ahram Weekly

202 Presseschau-Absätze - Seite 20 von 21

Magazinrundschau vom 20.09.2004 - Al Ahram Weekly

Al-Ahram setzt die Kritik am offiziellen Auftritt der arabischen Welt bei der Frankfurter Buchmesse fort. Gamal Zayda beklagt die "technokratische Mentalität" der Verantwortlichen, denen nur daran gelegen sei, einen guten Eindruck zu hinterlassen und sich als ebenbürtig darzustellen. Wie aber soll es zu einem sinnvollen Dialog zwischen der arabischen Welt und dem Westen kommen, wenn politische Themen - wie von Mohamed Ghoneim, einem Verantwortlicher für das Programm, gefordert - ausgeklammert werden? Wird es in Frankfurt also gegen die Etikette der arabischen Präsentation verstoßen, über die gegenwärtigen Konflikte zwischen dem Westen und den arabischen Ländern zu reden? Wann wird man etwas über die verkümmerte Lesekultur der Gastländer erfahren? Und wo sind sie, die jungen, aufstrebenden arabischen Schriftsteller der Zukunft? Auf der Teilnehmerliste stehen sie nämlich nicht - dafür, so der bittere Kommentar Zaydas, hat das Kulturestablishment gesorgt.

Optimistisch gibt sich dagegen Volker Neumann, der Präsident der Buchmesse, im Gespräch mit Jürgen Stryjak. Dina Ezzat hat sich die Gestaltung des arabischen Pavillons angeschaut (transparente Stellwände zur Signalisierung von Offenheit, Vermeidung heroisierender Darstellungen, dafür viel Kalligraphie als grundlegendes Zeichen von kulturellem Ausdruck und Vielfalt) und den Verantwortlichen auf deutscher und arabischer Seite zugehört, und hat ebenfalls Gründe für Zuversicht gefunden.

Was bedeutet der Sieg der Konsumgesellschaft, kombiniert mit immer stärkeren sozialen Unterschieden, für die Zukunft arabischer Großstädte? Die Soziologin Mona Abazza skizziert einen Entwurf, in dessen Zentrum das ausgedehnte, von der immer ärmlicheren Außenwelt isolierte Einkaufszentrum steht: die Mall als neues Symbol nationaler Größe, als Erholungsgebiet und Fluchtpunkt, als Themenpark, als eine "Welt simulierten sozialen Aufstiegs", als Arena geschlechterspezifischer Szenarien und als Generator neuer Jugendkulturen.

Ibrahim Nafie, Chefredakteur von Al-Ahram, hat ein Buch über die Dämonisierung des Islam in der westlichen Welt geschrieben ("Green Peril" Madness - the Campaign to Distort Islam), in dem er mit den Mitteln der historischen Analyse den gegenwärtigen und seit dem 11. September zugespitzten Antagonismus insbesondere zwischen den Vereinigten Staaten und der moslemischen Welt zu erklären sucht - und Möglichkeiten seiner Überwindung abzuleiten. Dina Ezzat fasst Nafies Argumentation zusammen, außerdem gibt es hier Auszüge aus dem Buch.

Magazinrundschau vom 13.09.2004 - Al Ahram Weekly

Drei Jahre nach dem 11. September und den anschließenden Diskriminierungen arabischer Amerikaner hat Laila Saada einige ihrer Repräsentanten - den Chefredakteur der wichtigsten englisch-arabischen Zeitschrift Aramica, eine Vertreterin des Arabisch-Amerikanischen Anti-Diskriminierungskommitees und andere mehr - besucht und eine Bestandsaufnahme unternommen. Ihre Ergebnisse: Stereotype Darstellungen arabischer Menschen in den Medien dominieren (aber das war auch schon vor 9/11 so), doch der Aktivismus in den Reihen der Communities hat zugenommen. Vor allem aber: Aus dem Gefühl der kollektiven Benachteilung heraus hat sich eine neue multiethnische und multireligiöse arabisch-amerikanische Identität verfestigt - die Opfer des Patriot Act rücken zusammen, und das könnte schon bei den diesjährigen Wahlen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.

Gamal El-Ghitani, einer der renommiertesten Schriftsteller und Oppositionellen Ägyptens, Redakteur des Literaturzeitschrift Akhbar Al-Adab, fährt wie viele seiner Kollegen zur Frankfurter Buchmesse, doch ausdrücklich nicht als Delegierter der arabischen Liga. Seine Kritik am offiziellen Programm: Die Autoren sind zumeist von Kulturbeamten der Teilnehmerländer handverlesen worden, wichtige Autoren fehlen, hastig wurden Übersetzungen zusammengeschustert statt vorhandene neu aufzulegen, der kulturelle Tenor der Veranstaltungen kommt engen orientalistisch-touristischen Vorstellen entgegen. Und das Schlimmste: die dumme, defensive Konzentration auf das "Image" der arabischen Welt.

Weitere Artikel: Jill Kamil erzählt die Geschichte des Al-Hilali-Epos, das von der Unesco in den Stand eines "Meisterwerks des oralen und immateriellen Kulturerbes der Menschheit" erhoben wurde, um es so vor dem - ganz wörtlich, da es sich um ein mündlich überliefertes Versepos handelt - Vergessen zu bewahren. Lubna Abdel Aziz berichtet, dass Oliver Stone allen zuvorgekommen ist, die in Hollywood von Alexander dem Großen träumten: Scorsese, Spielberg und Lucas, Ridley Scott und Mel Gibson. Colin Farrell wird Alexander spielen, Angelina Jolie seine Mutter und Anthony Hopkins Ptolemäus I. Und schließlich: In einer übervölkerten Stadt, zwischen deren Mauern im Hochsommer die Hitze steht - wo ist da der beste Ort, um frische Luft zu schnappen? Wo ist es "kühler im Sommer, und sonnig im Winter"? - Vivian Salama war über den Dächern von Kairo unterwegs.

Magazinrundschau vom 06.09.2004 - Al Ahram Weekly

Ein Kochbuch und die Erinnerung an andere, bessere Zeiten: Fatemah Farag hat Claudia Rodens "Book of Jewish Food: An Odyssey from Samarkand to New York" mit knurrendem Magen und mindestens einem weinenden Auge gelesen, denn es enthält nicht nur Rezepte, sondern erzählt die Geschichte der jüdischen Küche auch als Geschichte eines kosmopolitischen Nahen Ostens, der einstigen jüdischen Communities von Kairo und Bagdad. Es ist eine Geschichte, die in den Gerichten selber - ihrer Herkunft, ihren Zutaten, ihren Entwicklungen - enthalten ist. "Vielleicht liegt es daran", schreibt Farag, "dass ich nach dem Zuklappen des Buches, während ich mich daran mache, die Zwiebeln zu schmoren, die wir über unsere Bessara streuen, erkenne, dass Reden die Nostalgie dort entfacht, wo sie am spürbarsten ist - in der Magengrube."

Die Frankfurter Buchmesse steht vor der Tür, und in den Büros der Arabischen Liga herrscht hektische Betriebsamkeit: Bücher müssen gepackt und letzte Übersetzungen fertiggestellt werden, außerdem fehlen noch Gelder von beteiligten Staaten. Die arabische Welt, Ehrengast in Frankfurt, will sich in ihrer großen Vielfalt präsentieren, um so dem negativen Bild, das im Westen vorherrsche, zu begegnen. Doch es gibt auch kritische Stimmen in den eigenen Reihen - Dina Ezzat erklärt, warum.

Michael Moores "Fahrenheit 9/11" ist, begleitet von einer enormen Werbekampagne, in Ägypten angelaufen: Hani Mustafa hofft, dass der Erfolg des Films die marginale Position von Dokumentarfilmen im ägyptischen Kino beendet. Und Amira Howeidy war zunächst erstaunt, dass der Film, nachdem er in einem Großteil der arabischen Welt verboten wurde, überhaupt anlief. Nachdem sie ihn jetzt sehen konnte, ist sie enttäuscht: Wenn Moore - mit gutem Grund - die negativen Auswirkungen von Bushs Politik auf die eigene Bevölkerung betont, wo bleiben in "Fahrenheit 9/11" die Hauptopfer des Patriot Act, die arabischen Amerikaner? Und könnte es sein, dass hinter der süffisanten Entlarvung der saudisch-amerikanischen Beziehungen ein klein wenig Rassismus steckt?

Magazinrundschau vom 23.08.2004 - Al Ahram Weekly

Rasha Salti hat ein historiographisches Meisterwerk gelesenSamir Kassirs "Histoire de Beyrouth". "In der Tradition der Annales, bei denen ein historischer Moment in Gestalt seiner eigenen Begriffe rekonstruiert wird, in seiner eigenen Landschaft von Kräften, Figuren und Bedeutungen" erzähle Kassir die elegante und mitreißende Geschichte Beiruts jenseits von Mythen und Ideologien. Und kein arabischer Verlag hat eine Übersetzung in Auftrag gegeben - wie schade, und wie typisch, findet Salti.

Kairos Schönheit war einst legendär, doch seit langem liegt sie unter den Ablagerungen jahrzehntelanger Vernachlässigung verborgen. Jetzt, berichtet Nevine El-Aref, soll das Antlitz stilistischer Vielfalt, das römisch-byzantinische Architektur mit Jugendstil, das Lokale und das Kosmopolitane vereinte, rekonstruiert werden - Nevine El-Aref über ein ehrgeiziges Stadtplanungsprojekt.

Weitere Artikel: Yasmine Fathi hat Eindrücke von der prekären Existenz sudanesischer Flüchtlinge in Ägypten gesammelt: wenig Platz zum Wohnen, kaum legale Beschäftigungsmöglichkeiten, der Rassismus vieler Ägypter. Und schließlich: Was genau ist Koptologie? Jill Kamil kann es selbst nach dem Besuch eines internationalen Koptologenkongresses in Prais nicht genau sagen, und auch die Spezialisten selbst tun sich schwer damit, ihr Forschungsgebiet einzugrenzen. Nur eines ist klar: Es handelt sich um eine Zweigdisziplin der Orientalistik, die sich dem christlichen Ägypten widmet. Mehr weiß man an der Uni Münster - dort nämlich wurde die Koptologie 1996 begründet (homepage).

Magazinrundschau vom 16.08.2004 - Al Ahram Weekly

Sharhabeel Ahmed ist "Komponist, Bandleader, Sänger, Geschichtenerzähler, Maler und Illustrator", doch vor allem ist er ein begnadeter Entertainer und Sudans "King of Jazz" - keine einfache Rolle in einem Land, das von Krieg, ökonomischer Krise und einem kunstfeindlichen Regime geprägt ist. Gamal Nkrumah über eine musikalische Karriere, die mit dem ersten Blick auf eine Gitarre im Jahr 1947 begann und mit 70 Jahren noch längst nicht beendet ist. Und über die jüngere musikalische Geschichte des Sudan, in dem es bis heute kein einziges Tonstudio gibt.

Youssef Rakha hat mit Nawal El-Saadawi (homepage), die eiserne Lady der ägyptischen Literatur und bekannten Frauenrechtlerin gesprochen und fand die Unterhaltung lohnenswerter als die Lektüre der vorab veröffentlichten Teile ihres neuen Romans, der wieder einmal, so die Kritik, politische Botschaften über literarische Qualität zu stellen verspricht. Rakha charakterisiert El-Saadawis Erzählweise als "laut und melodramatisch" - fairerweise lässt er sie dennoch ausführlich zu Wort kommen. Hier der Beginn von "Al-Ruwaya" (The Novel).

Weitere Artikel: Nevine El-Aref berichtet von einem "kolossalen Fund" in der nordägyptischen Stadt Akhmin - der größten, nämlich 13 Meter hohen Statue von Pharaoh Ramses II. Und Sonali Pahwa schreibt über Innovationen und Aufbruchstimmung in einer traditionell lahmen Branche: dem ägyptischen Theater.

Magazinrundschau vom 09.08.2004 - Al Ahram Weekly

Lina Mahmoud hat vier junge SchriftstellerInnen (Iman Mersal, Ibrahim Farghali, Ahmed El-Aidi, Zahra Yousri), die zur Delegation der arabischen Welt bei der Frankfurter Buchmesse gehören, zu ihren Erwartungen befragt. Alle vier problematisieren die Bürde der Repräsentation arabischer Wirklichkeit, besonders angesichts der Stereotypen, die sie beim deutschen Publikum anzutreffen erwarten. Doch ihre Schlussfolgerungen sind verschieden: Während Farghali es als Aufgabe der Delegation ansieht, ein realistischeres Bild der arabischen Welt zu zeichnen, ist El-Aidi der Ansicht, die heterogene Literatur so gut als möglich zu präsentieren und das Urteil dem Publikum zu überlassen. Und apropos Stereotypen: Drei der vier loben die Effizienz der deutschen Organisation.

Im Gegensatz zu den meisten Frauen, die sie dort getroffen hat, ist Dena Rashed nicht so begeistert vom ersten ägyptischen Strand, zu dem Männer keinen Zutritt haben - und Frauen nur ohne Kameras. Die Sperranlagen, hinter denen die "Verschleierten" mal nicht verschleiert sind und in neuester Bademode promenieren und schwimmen, gleichen einem Hochsicherheitstrakt. "Seit sich immer mehr Frauen verschleiern, wächst der Markt, und die Geschäfte florieren. In den letzten Jahren haben überall Bekleidungsläden für die verschleierte Frau eröffnet, es gibt spezielle Friseurläden und gesonderte Abteilungen oder Zeiten in den Fitnesscentern." Nicht zufällig ist auch der Strand von Al-Yashmak kein billiges Vergnügen. Rasheds Fazit: "Religiös korrekter Spaß für die trendige Oberschichtsfrau."

Und Lubna Abdel-Aziz nimmt die Fortsetzung der Geschichte um den amnesischen Agenten Jason Bourne auf der Leinwand - "The Bourne Supremacy", wieder mit Matt Damon und Franka Potente - zum Anlass für eine Hymne über seinen Erfinder, den 2001 verstorbenen Bestseller-Autor Robert Ludlum (mehr).

Magazinrundschau vom 02.08.2004 - Al Ahram Weekly

"Wir werden dort nicht lügen", annonciert der Direktor der Vereinigung Arabischer Verleger, Ibrahim El-Muallim über den Arabienschwerpunkt der kommenden Buchmesse in Frankfurt. Die arabische Vergangenheit sei glanzvoll und solle ausführlich berücksichtigt werden, führt er weiter aus. "Und die Gegenwart ist besser als es sich die Leute im Westen vorstellen. Dennoch können wir nicht behaupten, dass sie dem Vergleich standhält oder sogar besser ist..." Denn "wenn die arabische Kultur jetzt auf ihrer Spitze steht, wie kommt es dann, dass wir gegen Israel Niederlagen erleiden, dass unser Bildungsniveau so erbärmlich ist, dass arabische Demokratie so begrenzt ist und dass die Medien so inkompetent sind?" El-Muallim beschreibt auch die komplizierten Auswahlmechanismen für aktuelle Bücher, und er beschwert sich über die Regierungen der arabischen Länder, die die zur Finanzierung erforderlichen 3 bis 5 Millionen Dollar noch nicht aufgebracht haben, während sie den Fußball mit viel größeren Summen subventionieren.
Stichwörter: Arabische Länder

Magazinrundschau vom 19.07.2004 - Al Ahram Weekly

Yasmine El-Rashidi erzählt, warum Osama Fawzis Film "Bahib Al-Sima" (I Love Cinema, wir haben bereits über den Film berichtet) einige Kopten in Ägypten aufs Äußerste erzürnt: "Was der Regisseur als künstlerische Arbeit sieht, deren Moral besagt, dass Frömmigkeit nicht dazu führen darf, andere zu unterdrücken, wird von der religiösen Minderheit des Landes als verächtlich und schädlich angesehen. 'Wir sind nicht gegen Freiheit, aber sie sollte nicht gegen die Doktrin verstoßen. Dieser Film verspottet die christliche Doktrin', sagt Morcos Aziz", der koptische Anwalt, der Fawzis Film gerichtlich verbieten lassen will.

Weitere Artikel: Nehad Selaiha versucht dem Rätsel des Theaterautors Nagui George auf die Spur zu kommen, der 2002 starb. George wurde als Sohn wohlhabender Kopten geboren, sympathisierte mit den Kommunisten und kämpfte ein Leben lang gegen die Zensur. Jenny Jobbins empfiehlt eine Fernsehreihe über das alte Ägypten auf Großbritanniens Channel Four. Und Fatemah Farag ist nach Alexandria gefahren um herauszufinden, was die Stadt mehr braucht: ein Kinderkrankenhaus oder - in dem Fall müsste das Krankenhaus abgerissen werden - einen Park mit teuren Hotels als "kulturelles Umfeld" für die Bibliotheca Alexandria.

Magazinrundschau vom 12.07.2004 - Al Ahram Weekly

Der Filmkritiker Samir Farid diskutiert in einem nicht uninteressanten Beitrag die Greater Middle East Initiative der amerikanischen Regierung. Einerseits fürchtet er um die arabische Identität. "Bald werden wir im Großen Mittleren Osten leben, nicht in der Arabischen Welt. Und sie werden uns Mittelostler nennen, nicht mehr Araber", klagt er etwa. Anderseits wendet er sich gegen jede Form von islamischer Regierung: "Die USA scheinen bemüht, moderate islamische Regierungen nach dem türkischen Vorbild zu bilden. Doch wie lange werden die Moderaten moderat bleiben, wenn sie erst einmal an der Macht sind? Das interessiert niemanden. Wer würde wagen, eine Autorität herauszufordern, die von Gott rührt? Deshalb könnte dieses Schema die Demokratisierung und Säkularisierung im Mittleren Osten für Dekaden aufhalten, während die Region für Ausländer geschmeidiger und benutzerfreundlicher wird."
Stichwörter: Säkularisierung

Magazinrundschau vom 05.07.2004 - Al Ahram Weekly

Nehad Selaiha war bedrückt, als sie zum Fünften Festival für Zeitgenössischen Tanz: Ägpten - Frankreich fuhr. Es war nämlich der 5. Juni, der Tag, an dem 1967 der Sechs-Tage-Krieg begann. Noch deprimierender fand sie dann allerdings zwei europäische Choreografien: "May B" von der Compagnie de Maguy Marin und Josef Nadjs "Woyzeck": Letztere, schreibt sie, "ist bei weitem die schockierendste, provozierendste und verwirrendste ausländische Show, die Ägypten seit ich denken kann besucht hat. Vielleicht ist das der Grund, warum Walid Aouni, der Direktor des Festivals, sie herübergebracht hat, und vielleicht sollten wir ihm dafür danken. Aber sie an einem Tag zusammen mit 'May B' zu sehen war, als wäre man in ein Schlachthaus gezerrt worden, nachdem man gerade einen Spaziergang durch einen Friedhof mit offenen Gräbern hinter sich gebracht hatte."

Weiteres: Mona Abaza blickt zurück auf die Konsumenten-Kultur der Ägypter in den Sechzigern - und die sah ganz anders aus als bei uns. Azmi Bishara findet den Grenzzaun zwischen Israel und den besetzten Gebieten und die demografischen Gründe dafür rassistisch.