Magazinrundschau - Archiv

Atlantic

234 Presseschau-Absätze - Seite 11 von 24

Magazinrundschau vom 04.09.2018 - The Atlantic

Angesichts dieses Artikels fühlt man sich versucht, sich die Chemnitzer Ereignisse nochmal aus ganz anderer Perspektive anzusehen. Michael Carpenter, Politologe an der University of Pennsylvania, legt einige krasse Fälle der Instrumentalisierung von Neonazis, Rockern und Kampfsportgruppen durch russische Geheimdienste dar. Schauplätze sind vor allem Osteuropa, aber auch Schweden und sogar die USA. Der krasseste Fall war Montenegro, "wo der russische Militärgeheimdienst GRU versuchte, einen Staatsstreich zu organisieren, um den Premierminister des Landes zu ermorden und Chaos bei der jüngsten Parlamentswahl im Land im Oktober 2016 zu verbreiten. Der Plan der GRU, so Montenegros Chef-Sonderstaatsanwalt bei der Untersuchung des versuchten Coups, beinhaltete die Verwendung von Cyberattacken, um sich in populäre Messaging-Apps wie Viber und WhatsApp zu hacken und falsche Gerüchte zu verbreiten, dass die Stimmenauszählung von der regierenden Partei manipuliert worden sei. Mit diesen Falschinformationen, so die Staatsanwälte wollte die GRU Demonstranten auf der Straße mobilisieren. Dann sollte eine Gruppe gemieteter Söldner in gestohlenen montenegrischen Polizeiuniformen das Parlamentsgebäude stürmen und auf Demonstranten schießen, um Panik und Aufruhr zu schaffen. Im anschließenden Chaos sollte der Premierminister ermordet werden, um das Land führungslos zu machen." Carpenter verweist auf eine Rekonstruktion der Ereignisse von Montenegro im Telegraph vor einem Jahr."

Magazinrundschau vom 07.08.2018 - The Atlantic

Nicht Bill Gates, nicht Mark Zuckerberg, nicht Warren Buffett oder die Google Boys sind die reichsten Männer überhaupt - Jeff Bezos toppt sie inzwischen alle. Auf 150 Milliarden Dollar schätzt Annie Lowrey in Atlantic sein Vermögen und bezeichnet ihn als "einsamen Hektomilliardär". Dass er so reich werden konnte, ist nur leider nicht allein seinem unternehmerischen Genie zu verdanken, sondern ist Zeugnis eines Versagens der Politik, schreibt sie. Denn einen Teil seines Reichtums in dieser unternehmerfreundlichen Zeit verdankt Bezos der Allgemeinheit: "Das Unternehmen ist profitabel und hat Geld, um in Innovationen und Expansion zu investieren, weil seine Arbeitskräfte so billig sind. Natürlich nicht billig für die Steuerzahler, die die Billiglöhne mit Programmen wie dem 'Earned Income Tax Credit', 'Medicaid' und Beihilfen zur Ernährung aufbessern. Jeder dritte Mitarbeiter von Amazon im Bundesstaat Arizona bezieht berichten zufolge Lebensmittelmarken." Darüberhinaus könne Amazon auch Unternehmen auspressen, denn seine Dominanz im E-Commerce, "besonders in Märkten wie der Buchbranche hat Amazon die Macht gegeben, neben seinen eigenen Angestellten auch die Unternehmen zu drücken, die es beliefern."

Magazinrundschau vom 22.05.2018 - The Atlantic

Der 95-jährige Henry Kissinger macht sich Sorgen um die Zukunft. Künstliche Intelligenz mag ja sehr gut in der Medizinwissenschaft oder auf dem Gebiet neuer Energien oder bei Umweltfragen. Aber wo ist der Voltaire der KI, der Kant oder der Locke? "Künstliche Intelligenz ist unfähig, ihre Schlussfolgerungen zu erklären. In bestimmten Bereichen - Mustererkennung, der Analyse von Big Data, Risikoanalyse - übertrifft KI vermutlich schon jetzt die menschlichen Fähigkeiten. Wenn ihr Rechenpotential weiter rapide wächst, dann mag sie sogar bald fähig sein, Situationen in einer Art und Weise zu optimieren, die sich wenigstens marginal, möglicherweise sogar erheblich von der Art unterscheidet, wie Menschen die Situation meistern würden. Doch wenn KI an diesem Punkt angelangt ist, wird sie dann in der Lage sein, in für Menschen verständlicher Weise zu erklären, warum ihre Handlungen optimal sind? Oder werden die Entscheidungsmöglichkeiten der KI die Erklärfähigkeit der menschlichen Sprache und Vernunft übersteigen? In der ganzen Geschichte der Menschheit haben Zivilisationen einen Weg gefunden, die Welt um sich herum zu erklären - im Mittelalter mit Religion, während der Aufklärung mit Vernunft, im 19. Jahrhundert mit Geschichte, im 20. Jahrhundert mit Ideologie. Die schwierigste, zugleich wichtigste Frage an die Welt, auf die wir zusteuern, ist aber diese: Was wird aus dem menschlichen Bewusstsein, wenn seine Erklärungskraft von der KI übertroffen wird, wenn Gesellschaften nicht länger fähig sind, die Welt, in der sie leben, in Begriffen zu erklären, die eine Bedeutung für sie haben?"

Außerdem: In einem langen persönlichen, aber auch mit viel Zahlenmaterial unterfüttertem Text denkt Matthew Stewart über die 9,9 Prozent nach, zu denen er als studierter Philosoph und Berater selbst gehört, die immer mehr Kapital ansammeln und den Abstand zu den unteren 90 Prozent immer mehr vergrößern.

Magazinrundschau vom 17.04.2018 - The Atlantic

Trotz riesiger Erfolge einiger weniger Blockbuster: Das Kino befindet sich rein vom Publikumszuspruch her insgesamt auf dem absteigenden Ast - auch wenn heutzutage mehr (und in Zukunft noch mehr) audiovisuelle Inhalte als je zuvor gesehen werden, Streaming sei Dank. Vor diesem Hintergrund wirft Derek Thompson einen Blick in die Kristallkugel und mutmaßt, welche Pläne Disney mit seiner Streaming-Offensive in naher Zukunft verfolgen könnte: Sollte der für einen Großteil der aktuellen Blockbuster-Produktion verantwortliche Konzern tatsächlich den Marktkonkurrenten Fox samt dessen Backkatalog schlucken können, bildet das soviel Muskeln auf dem Streaming-Markt, dass Disney sich dazu entschließen könnte, auf das Kino künftig ganz zu verzichten - schließlich schmälern die Umsätze etwa der Kinobetreiber die eigene Rendite empfindlich. Beispiel "Black Panther", mit dem der Konzert im ersten Monat der Kinoauswertung etwa 575 Millionen Dollar verdient hat: "Gut möglich, dass Disney, um sein Königreich zu retten, das Schloss selbst in die Luft jagen muss. ... Was, wenn Disney den Mittelsmann umgeht und einen mit Spannung erwarteten Film wie 'Black Panther' parallall zur Kinopremiere online stellt - oder ihn sogar exklusiv seinen Abonnenten anbietet? Kurzfristig mag sich das finanziell ruinös auswirken, auf all die einmaligen Ticketkäufer zu verzichten. Doch der langfristige Wert von Abozahlungen, die sich so lange wiederholen bis sie aktiv eingestellt werden, gewinnt rasch an Durchschlagskraft. Wenn das Debüt des Films bloß vier Millionen Leute dazu bringt, für ein Jahr lang ein Disneyflix-Produkt für zehn Dollar pro Monat zu abonnieren (also etwa so viele Abonnenten, wie Netflix im Quartal der Premiere von 'House of Cards' an sich binden konnte), dann würde Disney bereits im ersten Jahr einen Erlös von knapp 500 Millionen Dollar erzielen. 'Black Panther' war ein massiver Hit als Kinofilm - doch der Hit hätte sogar noch massiver ausfallen können, hätte man den Film dafür genutzt, um aus einmaligen Kinogängern langjährige Disney-Abonnenten zu machen."

Magazinrundschau vom 20.03.2018 - The Atlantic

Aus der amerikanischen Perspektive schildert Greame Wood die Arbeit des deutschen Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Er wirft einen genauen Blick auf dessen Methoden, die von der Anwendung von Spracherkennungssoftware über die Auswertung ihrer Geschichten bis hin zu der Auswertung personenbezogener Daten reichen, und hebt hervor, dass ein erheblicher Druck auf den Beamten und ihrer Institution laste, da sie im Kreuzfeuer zwischen Populisten und Linken stünden. Zu seinen Recherchen gehört auch der Austausch mit dem Sachbearbeiter Torsten Wojtalla und dem Leiter der Außenstelle in in Berlin, Andreas Jödecke. "Das Ziel sei nicht, den Lügner zu finden, betont Wojtalla, sondern es gehe darum, 'die Perle' zu finden - die Person, die gelitten hat und der die Menschheit Schutz schuldet. Aber er und Jödecke scheinen zu demselben Schluss gekommen zu sein: Um die Perlen zu finden, muss man den billigen Modeschmuck ausrangieren, der sich nur als echt ausgibt. Es gibt keine Möglichkeit zu ermitteln, ob die neuen Techniken und Verfahren des BAMF zu genauen Ergebnissen geführt haben: Nachdem die Fälle entschieden sind, enthüllen Anwärter sich nicht selbst als Lügner wie triumphierende Sieger am Pokertisch, die mit ihren Bluffs prahlen. Einige Asylbewerber fechten negative Urteile vor Gericht an und manche von ihnen haben damit auch Erfolg (wobei das BAMF selbst sagt, es sei zuversichtlich, dass seine neuen Methoden die Genauigkeit seiner Entscheidungen verbessert hätten). Aber viele entscheiden sich dafür, das Urteil zu akzeptieren und zurück in ihr Heimatland zu gehen, einige mit einer kleinen Barzahlung des BAMF, die einen Prozess unwahrscheinlicher macht und den Rückweg erleichtert. Was das BAMF ohne Zweifel erreicht hat, ist ein kleineres politisches Ziel: den Deutschen zu versichern, dass die Flüchtlingspolitik ihrer Regierung nicht einfach die Abwesenheit jeglicher Politik ist."

Magazinrundschau vom 27.03.2018 - The Atlantic

In der Titelgeschichte von The Atlantic rechnet der evangelikale Theologe und ehemalige Redenschreiber für George W. Bush, Michael Gerson, scharf mit seinen Glaubensbrüdern ab, die den rassistischen, misogynen, ruhm- und geldgierigen Donald Trump unterstützen: Die evangelikalen Führer "Falwell, Graham und andere versorgen Trump mit religiöser Deckung für moralischen Dreck - sie zwinkern bei ordinärem Benehmen und ermutigen die Auflösung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Statt ihre Überzeugungen zu verteidigen, bieten sie ihren politischen Favoriten vorsorglich Absolution. Und das unterminiert, sogar an rein politischen Standards gemessen, die guten Dinge, an die sie glauben. Zur Ausbeutung von Frauen zu schweigen, hilft ganz sicher nicht, Abtreibung zu verhindern. Es unterminiert eine Bewegung, die nicht nur die Zusammensetzung der Gerichte verändern muss, sondern auch die öffentliche Meinung. Diese evangelikalen Führer haben in jedem Sinne aufgehört, moralische Führer zu sein."

Magazinrundschau vom 27.02.2018 - The Atlantic

Diese epischen Recherchen in Atlantic oder im New Yorker lesen sich manchmal ein bisschen trocken. Deutsche Journalisten würden eine solche Geschichte um einiges mehr ölen und seifen, damit sie beim Publikum besser flutscht. Aber Franklin Foers Porträt des Großlobbyisten Paul Manafort, der jetzt im Zentrum der Untersuchungen von FBI-Ermittler Robert Mueller steht, böte Stoff für fünf Staffeln einer realistischeren, darum nicht weniger abgründigen "House of Cards"-Serie. Der Artikel erzählt die Geschichte des Lobbyismus seit Ronald Reagan und die Geschichte vom Fall eines skrupellosen PR-Beraters, der zuletzt Putins Kumpan Wiktor Janukowytsch wieder ins Amt verhalf und nach deren Sturz unbedingt bei Donald Trump ankommen wollte, um wieder Geld und Einfluss zu gewinnen. Und die Geschichte bestätigt alle Befürchtungen über die Zersetzung westlicher Politik durch russische Milliarden: "Manafort war zugegen, als ein russischer Anwalt und Lobbyist im Sommer 2016 im Trump Tower vorbeikam , um Donald Trump jr. belastendes Material über Hillary Clinton anzubieten. Im selben Sommer verwässerte Trumps Wahlkampfteam unter Manafort erfolgreich die Unterstützung der Republikaner für die prowestliche ukrainische Regierung, die nach Janukowytsch ins Amt gekommen war, sehr zum Gefallen Putins und in heftigem Widerspruch zur bisherigen Linie der Grand Old Party. Die Klageschrift des Justizministeriums gegen Paul Manafort - ihm wird vorgeworfen, dass er sich nicht als ausländischer Agent registrierte und dass er Geld im Ausland versteckte - porträtiert ihn als gierigen und verzweifelten Mann, einen Mann des Schwarzgelds und der finsteren Machenschaften. Im Nachhinein liegt es auf der Hand, dass Robert Mueller Manaforts Umgang mit Geld in der Ukraine zum Ansatzpunkt seiner Untersuchung machte."

Magazinrundschau vom 18.12.2017 - The Atlantic

Im Aufmacher der aktuellen Ausgabe erklärt uns Julia Ioffe, was Waldimir Putin wirklich will beziehungsweise fürchtet: "Putin war jedes Werben für die Demokratie schon immer verdächtig, doch zwei Ereignisse haben ihn überzeugt, dass die USA dahinter stecken und es auf ihn abgesehen haben. Das erste war die NATO-Intervention in Libyen 2011 und der Lynchmord an Ghaddafi. Viele stellten damals fest, wie sehr Ghaddafis Tod Putin zu schaffen machte. Es heißt, er habe die Bilder von der Tötung wieder und wieder angesehen … Das zweite Ereignis war im November 2013, als junge Ukrainer auf dem Maidan zusammen kamen, um gegen Janukovitschs Abkehr von einem Wirtschaftsprogramm mit der EU zu demonstrieren, die durch Putins Druck zustande kam. Die Demonstranten blieben den ganzen Winter, bis die Polizei das Feuer eröffnete und 100 von ihnen tötete. Am nächsten Tag, dem 21. Februar 2014, unterzeichnete Janukovitsch einen Aussöhnungsvertrag, vermittelt durch Russland, die USA und die EU. In derselben Nacht floh er aus der Hauptstadt. Für Putin war klar, was geschehen war: Die USA hatten seinen engsten Verbündeten gestürzt, in einem Land, das er als Teil Russlands begreift. All das Geld, das die USA für prodemokratische NGO's in der Ukraine ausgegeben hatten, hatte sich ausgezahlt. Dass Victoria Nuland, eine Angestellte des Außenministeriums der USA, während der Proteste auf dem Maidan Snacks verteilte, zementierte Putins schlimmsten Befürchtungen."
Stichwörter: Putin, Wladimir, Libyen, Nato

Magazinrundschau vom 14.11.2017 - The Atlantic

Sollte es denn tatsächlich irgendwo im All weitere Intelligenzen geben und sollte es irgendwann einmal tatsächlich dazu kommen, dass Signale von ihnen auf der Erde identifiziert werden, dann hält es Ross Andersen in einer epischen Reportage für gut möglich, dass entsprechende Meldungen aus China kommen werden, wo man in der astronomischen Forschung in den letzten Jahren aufgeschlossen hat. Besonders lesenswert ist diese Reportage aber gar nicht wegen des Staunens über technologische Wunderwerke, sondern durch die Art, wie Andersen dieses Staunen verbindet mit einer handlichen Politik- und Militärgeschichte des west-östlichen Verhältnisses und einem philosophischen Gespräch mit dem auch im Westen erfolgreichen chinesischen Science-Fiction-Autor Liu Cixin. Der nämlich ist äußerst skeptisch, was Szenarien des Ersten Kontakts betrifft: "Keine Zivilisation sollte seine Anwesenheit jemals dem Kosmos offenbaren, sagt er. Jede andere Zivilisation, die davon erfährt, werde deren Anwesenheit als Expansionsandrohung wahrnehmen - wie es alle Zivilisationen tun, die ihre Konkurrenten eliminieren, bis sie selbst auf eine andere stoßen, deren Technologie überlegen ist und die sie dann eliminiert. Diese düstere Sichtweise auf den Kosmos nennt man auch 'Dunkler-Wald-Theorie', weil darin 'jede Zivilisation im Universum als Jäger aufgefasst wird, der sich in einer mondlosen Waldlandschaft verbirgt, die Ohren gespitzt nach dem ersten Rascheln des Rivalen."

Magazinrundschau vom 28.11.2017 - The Atlantic

Das Bild der Alt-Right verliert erheblich an Schrecken, wenn man sich vor Augen hält, was für trübe Tassen da im Grunde genommen in ihren Kellern an den Keyboards sitzen. Andrew Anglin etwa, Gewährsmann des selbsternannten "intellektuellen Alt-Right-Führers" Richard Spencer und Herausgeber und Haupt-Bestücker des prominentesten und berüchtigsten US-Nazi-Portals The Daily Stormer, den Luke O'Brien in einer epischen Reportage ziemlich nackt dastehen lässt: Der Herrenmensch-Aspirant war nicht nur selbst einmal anarcho-veganer Antirassist - offenbar um einer Frau zu gefallen -, er neigt zu selbstzerstörerischem Verhalten, sprunghaften Online-Präsenzen und bekloppten Verschwörungstheorien. Dem Neonazismus wandte er sich wohl endgültig aus einer Kränkung heraus zu, nachdem ein indigener Stamm auf den Philippinen keine Lust hatte, seine Sehnsüchte nach einem wilden heroischen Leben im Einklang mit der Natur zu erfüllen. Auch "vernarrte er sich geradezu religiös in Wladimir Putin oder 'Zar Putin den Ersten, Verteidiger der menschlichen Zivilisation', wie Anglin ihn nennt. In seinen Augen ist Putin der große weiße Retter, eine 'Wesenheit immenser Macht'. Mitglieder der Alt-Right sind zwar oft auf diese Weise auf Stärke fixiert, doch Anglin bringt es diesbezüglich auf ein wildes, extremes Niveau. 'Er denkt in Begriffen eines faschistischen Disney-Films', erzählt mir ein prominenter weißer Nationalist, der mit Anglin zusammengearbeitet hat, und fügt hinzu, Anglin hoffe, er könne einen neuen Hitler heraufbeschwören, wenn nur hartnäckig genug Schüler für seine sektenartigen Vision anwirbt."