Magazinrundschau - Archiv

Magyar Narancs

290 Presseschau-Absätze - Seite 29 von 29

Magazinrundschau vom 26.07.2005 - Magyar Narancs

Gibt es eine Ethik des Kapitalismus? Die Publizistin Orsolya Androczy R. hat die "Wölfe im Schafspelz" unter die Lupe genommen. Sie recherchierte, wieviel wahres Engagement hinter den PR-Kampagnen einiger ungarischer Unternehmen steckt, die behaupten, nicht nur profitorientiert zu arbeiten, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die Prüfung bestand nur die Firma "Hajtas Pajtas", der beliebte Fahrradkurierservice von Budapest: "Sie verschmutzen die Luft nicht, sammeln Altbatterien von ihren Kunden ein, trennen den Müll in ihren Büros und bezahlen ihre Mitarbeiter gut. ... Die Fröhlichkeit ihrer Kuriere verringert sogar die Marketingkosten: sie müssen die Kunden nicht mit Riesenplakaten überzeugen, dass es schön ist, mit ihnen ins Gespräch zu kommen."

Magazinrundschau vom 21.06.2005 - Magyar Narancs

Nach dem Verfassungsdebakel geißelt Balint Szlanko, Brüssel-Korrespondent der ungarischen linksliberalen Wochenzeitung, die Bequemlichkeit der Westeuropäer: "Im Westen hebt das widerwärtige Monster der Günstlingswirtschaft sein Haupt, mit Fremdenfeindlichkeit in seinen Augen ... Die faulen Franzosen - und im Allgemeinen die faulen Westeuropäer - haben keine Lust, mit den günstiger arbeitenden Osteuropäern, und den günstiger produzierenden osteuropäischen Volkswirtschaften in einen Wettbewerb zu treten." Die entscheidende Frage nach dem Verfassungsdebakel ist laut Szlanko, "ob die europäische Öffentlichkeit akzeptieren kann, dass die EU das einzige Instrument zur Bewältigung des immer härteren Wettbewerbs in der globalisierten Welt darstellt. Nur die Europäische Union kann die Globalisierung nutzen, ihre Früchte ernten, aber uns gleichzeitig vor ihren unangenehmsten Wirkungen verteidigen. Nur grenzüberschreitende Institutionen können mit grenzüberschreitenden Phänomenen erfolgreich umgehen."

Der jungen Politologin Gizella Pribilszky kommt der Hang der Franzosen zum (Sozial)staat fast unheimlich vor: "Die Kohäsions- und Regionalpolitik konserviert das Dorfleben mit Mitteln des gemeinsamen Haushalts. Der französische Arbeitnehmer muss insgesamt dreißig Stunden pro Woche, also sechs Stunden pro Tag an seinem Arbeitsplatz schuften. Danach steigt er in die staatliche Bahn oder U-Bahn, hebt sein Geld bei der staatlichen Bank ab, um die Rentenbeiträge der staatlichen Rentenversicherungsanstalt einzuzahlen. Für den Erhalt dieser halbstaatlichen Volkswirtschaft kommt natürlich die neoliberale Wirtschaftspolitik der EU auf. Die staatlichen französischen Unternehmen sind übrigens auf dem europäischen Markt dem Wettbewerb ausgesetzt, nur zu Hause nicht."

Weiteres: ein Bericht über die Renovierung des Esterhazy-Schlosses im westungarischen Fertöd, wo Franz Josef Haydn 25 Jahre als Kapellmeister diente, und eine erfreute Rezension "über 'Hungarian Cinema - From coffee house to multiplex', eine Geschichte des ungarischen Films, die der britische Filmwissenschaftler John Cunningham verfasst hat (hier ein Gespräch mit dem Autor auf Englisch).

Magazinrundschau vom 07.06.2005 - Magyar Narancs

Gibt es einen Plan "B"? - fragt "kovacsy": Wenn die Ratifizierung der EU-Verfassung scheitert, "werden die Regierungen unter sich vielleicht einige inneren Reformen vereinbaren. Dies würde jedoch den eigentlichen Sinn des Verfassungsprozesses in Frage stellen. Das Ziel war ursprünglich, dass die Bürger der Mitgliedstaaten die EU als ihre eigene Institution und nicht als lebensfremde Umständlichkeit eines fernen, unübersichtlichen, bürokratischen Apparats empfinden. In Frankreich wurden die Massen durch den Volksentscheid zum Nachdenken über Europa bewegt, was ein starkes Bedürfnis signalisiert, zu verstehen und kontrollieren, was sich in Brüssel abspielt."

Balint Szlanko berichtet aus Brüssel über die bevorstehende EU-Haushaltsdebatte: "Es ist eine recht merkwürdige Kalkulation, die den weniger entwickelten Osteuropäern, zum Beispiel den Litauern proportional weniger gibt, als den 'armen' Spaniern, Griechen und anderen Südländern, von dem hoffnungslos ins Elend gestürzten Südbelgien nicht zu sprechen. Sollte nicht in erster Linie unser Aufholprozess unterstützt werden? ... Dieser Haushalt wird wahrscheinlich schreckenerregende, steinzeitliche Elemente für weitere sieben Jahre betonieren, wie die jährlich 40 Milliarden Euro verschlingende gemeinsame Agrarpolitik, während andere, dringend notwendige Innovationen, etwa die Erhöhung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung, oder die Reform der Regionalpolitik einfach unterbleiben, um die Vereinbarung zu erleichtern. Das ist das eigentliche Problem mit diesem Haushalt, nicht die Zehntelprozente, um die unter anderem Ungarn gerade erbittert kämpft."

Magazinrundschau vom 24.05.2005 - Magyar Narancs

In einem Gespräch über das Verhältnis der Architektur zur Politik und Wirtschaft blickt Peter Eisenman (mehr hier) auf den Terroranschlag gegen das World Trade Center zurück: "Es war ein sorgfältig geplantes Medienereignis: das zweite Flugzeug kam genau eine halbe Stunde später, als das erste, so dass die ganze Welt live verfolgen konnte, wie es gegen den zweiten Turm prallte. Etwas Spektakuläreres kann ich mir kaum vorstellen ... Eine der wichtigsten Ursachen des 11. September war in meiner Sicht, dass die Architektur zu spektakulär und herausfordernd geworden ist. Sie strebte immer weiter in die Höhe, sie wollte immer hinreißender sein, gleichzeitig symbolisierte sie die korrumpierende Macht des Kapitals in der Welt. Für mich war der Zusammensturz der Twin Tower der letzte Akt im Zeitalter der Spektakel."

In einem witzigen Beitrag entwirft der Publizist Mihaly Dobrovits das Bild des "Postgymnasiasten", ein typisches Verhaltensmuster von Menschen in Ungarn, die vor 1989 aus einer oppositionellen Haltung heraus alle gesellschaftlichen Regeln ignorierten - und sich diese Einstellung sogar sechzehn Jahre nach der Wende nicht abgewöhnen können. Ihre normalerweise für die Adoleszenz charakteristische Sichtweise "teilt die Welt in zwei Kategorien: eine kleine Gruppe guter Freunde steht der feindlichen bzw. unberechenbaren Außenwelt gegenüber. Der Postgymnasiast bastelt sich gerne eine Lebensgeschichte zusammen, in der er die Rolle des unschuldigen Opfers oder des sich mutig der 'Macht' widersetzenden, einsamen Draufgängers spielt. .. Die Tragik dieser Menschen verbirgt sich darin, dass sie das Wichtigste nicht bemerken: sie können die Außenwelt frei nach Robin Hood zwar immer wieder hereinlegen, aber die Welt ist genau deshalb so unerträglich, weil auch die vielen anderen Kumpels die Spielregeln austricksen."

In Ungarn wird bald ein neues Staatsoberhaupt gewählt. Aus diesem Anlass vergleicht der Journalist Ferenc Laszlo die Biografien der ostmitteleuropäischen Staatsoberhäupter. In den neuen EU-Mitgliedestaaten wurden laut Verfasser erstens ehemalige Emigranten (z.B. Valdas Adamkus in Litauen oder Vaira Vike-Freiberga in Lettland), zweitens während der Wende eine wichtige Rolle spielenden Reformsozialisten (z.B. Aleksander Kwasniewski in Polen) zum Staatsoberhaupt gewählt. Die dritte wichtige Gruppe bilden die Revolutionäre: Lech Walesa in Polen, Vytautas Landsbergis in Litauen, Vaclav Havel in Tschechien und Lennart Meri in Estland. "Sie waren Outsider in der Politik - Schriftsteller, Hochschullehrer, Elektriker -, aber sie absolvierten den zweiten Abschluss als Staatsmann auch sehr erfolgreich."

Magazinrundschau vom 10.05.2005 - Magyar Narancs

Das erste Jahr der EU-Mitgliedschaft ist vorbei. Der Korrespondent Balint Szlanko beobachtete, wie sich die "Neuen" in Brüssel eingerichtet haben: "Man erkennt sie schnell, sie wuseln überall, im EU-Viertel, in den Restaurants, auf Partys, und sie scheinen energiegeladener und ambitionierter als die Vertreter der alten Mitgliedstaaten. Die meisten von ihnen ernteten bald die Anerkennung oder weckten wenigstens die Neugier der 'Alten'. Aber viele von ihnen wissen noch nicht genau, wie sie die Interessen ihres Heimatlandes in den komplexen Strukturen durchsetzen können ... Ihre Strategien sind etwas holprig; es dauert eben seine Zeit, bis sie sich aus Outsider-Aspiranten zu aktiven Gestaltern der Geschehnisse entwickeln. .. Die Ungarn sind da übrigens auch keine Ausnahme. Der aggressiven Polen, die ihren Großmachtillusionen nachjagend ständig auf ihre vermeintliche 'Rechte' hinweisen und mit ihrem Gewicht argumentieren, sind inzwischen alle überdrüssig."

Der "Professor" gegen den "Ritter" - bei der Analyse der Kontrahenten Prodi und Berlusconi ein Jahr vor den Wahlen in Italien hat sich der Publizist Ferenc Laszlo offenbar wunderbar amüsiert: "Die oppositionellen Parteien sind zur Abstimmung ihrer Politik komplett unfähig. Die fast manisch immer Sonderwege gehenden, auf externe Beobachter oft unfreiwillig komisch wirkenden Parteichefs des oppositionellen Lagers behindern die Kollegen nur allzu gern. Die Unbeständigkeit dieser Allianz äußert sich schon darin, dass sie sich nicht einmal auf den Namen ihrer Föderation einigen kann. Sie hieß schon 'Olivenbaum', 'Dreirad' (kein Scherz!), 'Große Demokratische Allianz', dann wieder 'Olivenbaum'... Es ist kurios und menschlich zugleich, dass der verwitterte Charme des in Italien als 'il professore' genannten Romano Prodi ausgerechnet durch seine Abwesenheit (er war Präsident der EU-Kommission in Brüssel) und durch die Unzulänglichkeiten der Zuhausegebliebenen den alten Glanz wiedergewonnen hat."

Magazinrundschau vom 26.04.2005 - Magyar Narancs

Vilmos Csanyi, Professor für Ethologie an der Budapester Universität denkt im Gespräch mit der ungarischen Wochenzeitung über die Spezies nach, die relativ zahm ist, und doch den ganzen Planeten gefährdet: "Der Mensch kann sich an die verschiedensten Lebensbedingungen anpassen, deshalb konnte er sich auf der ganzen Erde verbreiten ... Es ist aber fatal, wenn eine anpassungsfähige Art ihre Lebensbedingungen zerstört, weil sie eine Zeit lang auch unter diesen veränderten Bedingungen weiterleben kann ... Für ein Lebewesen, das am liebsten in Betonlöchern lebt und ständig Bildschirme anstarrt, ist es völlig belanglos, wie viel Platz es zum Wandern gäbe, wenn nur eine Milliarde Menschen die Erde bewohnen würden ... Wir sind an einer Grenze in unserer Evolution angekommen, nur noch wenige Sekunden, und wir sitzen alleine in der Wüste, umgeben von unseren Lieblingshaustieren, Zierpflanzen und zahlreichen Fernsehgeräten. Ein Planetmanagement muss dringend her, das die Grenzwerte der Übervölkerung bestimmen kann."
Stichwörter: Evolution

Magazinrundschau vom 12.04.2005 - Magyar Narancs

Der ungarische Literaturwissenschaftler und renommierte Baltikum-Experte Endre Bojtar kann gut verstehen, warum die Ministerpräsidenten der baltischen Staaten nicht bereit sind, am 9. Mai den sechzigsten Jahrestag ihrer "Befreiung" in Moskau zu feiern. Das Baltikum wurde von der Roten Armee nämlich nie befreit, im Gegenteil: Im geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts von 1939 wurde die Aufteilung Osteuropas in deutsche und sowjetische Einflusszonen vereinbart, worauf die Sowjetunion bereits im Juni 1940 - während die Wehrmacht in Paris einmarschierte - das Baltikum besetzte. "Wahl-Tragikomödien wurden mit sowjetischen Bajonetten im Hintergrund inszeniert, die Freiheitsrechte vernichtet, alles verstaatlicht und dem Terror freien Lauf gelassen", schreibt Bojtar. Die offizielle russische Geschichtsschreibung bestehe jedoch weiterhin auf den alten Geschichtslügen, und tue so, als ob nur die eigene Bevölkerung unter dem stalinistischen Terror gelitten hätte. In der neuen siebenbändigen Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften steht beispielsweise: "1940 bildeten sich in Lettland, Litauen und Estland prosowjetische Regierungen mit Antifaschisten an ihrer Spitze." Bojtar macht dazu nur eine lapidare Bemerkung: "Die Kommunistische Partei Estlands hatte damals 133 Mitglieder."

Grüße aus der Festung Europa! Viktoria Dobsi bespricht "Bienvenue en France!", ein Buch der französischen Journalistin Anne de Loisy, die als freiwillige Helferin getarnt die Situation der Asylbewerber auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle sechs Monate lang beobachtete. Sie sah die Welt der "ZAPI" (Zone d' attente pour personnes en instance), in der Ausländer untergebracht werden, deren Einreise noch nicht genehmigt ist. Über ihr Schicksal wird nach Regeln entschieden, die ein Beamter der französischen Ausländerbehörde so zusammenfasst: "Anträge von Bürgern aus Pakistan und Bangladesh sind problematisch, ihre Geschichten sind alle glaubwürdig. Anträge von Menschen aus Ruanda werden meistens genehmigt, eine Ablehnung wäre in ihrem Fall wirklich übertrieben. Anträge von Irakern lehnen wir meistens ab: im Irak ist nämlich niemand mehr in Sicherheit." Ein Asylbewerber erinnert sich an sein Verhör so: "Ich sagte, dass ich nicht zurückgehen will, worauf die Polizisten total durchdrehten. Sie schlugen auf mich ein, und schlugen und schlugen mit einer solchen Kraft, dass ich mich auf meinen Tod vorbereitete. Mein einziger Gedanke war: Wenn ich schon sterben muss, dann will ich im Geburtsland der Menschenrechte sterben."

Magazinrundschau vom 22.03.2005 - Magyar Narancs

Adam Földes, Mitarbeiter der Hungarian Civil Liberties Union, analysiert die subtilen Strategien des ungarischen Staates, den einen oder den anderen Gesetzesentwurf vor der Öffentlichkeit zu verstecken: "Das Datenschutzgesetz würde die Entscheidungsträger am liebsten auch vor der Sonne oder gegen Nässe schützen, als ob sie stets von bösen Lobbysten und ihren mit Schmiergeld gefüllten Aktentaschen verfolgt würden. So werden die Gesetzesentwürfe luftdicht verschlossen, obwohl die beste Medizin gegen Korruption gerade die Öffentlichkeit ist. ... Wenn alles beim alten bleibt, wird sich auch die Bürokratie keinen Hauch ändern: sie wird weiterhin die am schwierigsten kontrollierbare gesellschaftliche Kraft und der dunkelste Bereich auf den Entscheidungswegen bleiben."
Stichwörter: Bürokratie, Aktentasche

Magazinrundschau vom 11.01.2005 - Magyar Narancs

Der Länderbericht des US-Außenministeriums von 2004 spricht von Ungarn in Superlativen - als eines der frequentiertesten Transitländer der Menschenhandel-Mafia, die Frauen aus dem Balkan, Rumänien und der Ukraine nach Westeuropa und Nordamerika schmuggelt und zur Prostitution zwingt. Enikö Bodis, Ungarn-Expertin im EU-finanzierten Forschungsprojekt "Enlargement, Gender and Governance", übt Kritik am ungarischen Innenministerium, das die Prostitution trotz der erschreckenden Statistiken legalisieren will. Laut Bodis sollte Ungarn dem Beispiel Schwedens und Frankreichs folgen, wo sich nicht nur Eigentümer, sondern auch Kunden der Bordelle strafbar machen und wo "Prostituierte wie Drogenkonsumenten behandelt werden, als Opfer, die auch vor sich selbst geschützt werden müssen. (...) Solange der Aberglaube in der Öffentlichkeit weiterlebt, dass auch Prostituierte von der Prostitution profitieren, solange der Dialog zwischen der Zivilgesellschaft und der Regierung nur fragmentarisch und ad hoc abläuft, kann nur den Menschenhändlern eine glänzende Zukunft prophezeit werden."

Magazinrundschau vom 27.09.2004 - Magyar Narancs

Die ungarischen "Zonenkinder" sind heute junge Erwachsene, wie die Republik selbst. Und sie sind 1989 volljährig geworden, als Osteuropa seine Unmündigkeit endgültig abschüttelte. Narancs porträtiert diese Generation in zehn Interviews. Ein junger Arzt, damals Helfer im Budapester Asyllager der DDR-Flüchtlinge, erzählt: "Als wir ihnen sagten, dass sie gehen dürfen, brach eine unglaubliche Euphorie aus, ich werde es nie vergessen. Wir sind plötzlich 'größer gewachsen' als unsere Eltern, die - verzweifelt, voller Schmerzen oder das System akzeptierend - die ganze Diktatur durchgemacht haben. Ich bin nach Prag, nach Siebenbürgen gefahren, wo die Diktatur noch stark war, hatte Angst an der Grenze mit dem Rucksack voller Medikamente, nahm doch an den Demonstrationen teil, es war ein schönes Gefühl. Das größte Trauma meiner Generation ist, dass damals die ganze Welt uns anschaute, dann aber vorbeirannte. Seitdem suchen wir unseren Platz."
Stichwörter: Siebenbürgen, Medikamente, Trauma