
Im aktuellen
Magazin der
New York Times wagt Steven Johnson einen
Blick in die Zukunft der
Virtual Reality und vergleicht ihr Potenzial mit dem anderer bahnbrechender Enwicklungen und ihren eher spielerischen Anfängen: "Ein erstaunlicher großer Teil unserer Moderne verdankt sich der Beschäftigung mit
Zauberei und Spielzeug. Erfahrungen, die dazu da sind zu unterhalten oder zu erstaunen, verändern die Gesellschaft oft in stärkerer Weise als pragmatische Entwicklungen … Das Studium der Unterhaltung entpuppt sich als Fernrohr in die Zukunft. Die Idee globaler Wirtschaft wurde erstmals erkennbar in Gestalt des
Gewürzhandels, die ersten programmierbaren Maschinen waren automatische Spielzeuge und
Musikautomaten, die heute allen Bereichen vom Flugzeugdesign bis zu Pharmaversuchen zugrunde liegende Wahrscheinlichkeitsrechnung wurde entwickelt, um
Würfelspiele zu analysieren. Als viktorianische Technikanhänger zum ersten Mal durch Stereoskope schauten, um sich in fremde Welten zu beamen, projizierten sie sich ohne es zu ahnen in eine ferne Zukunft, unsere Zeit … Heute, da Actionfilme uns mit immer mehr Schnitten und Videospiele uns mit dauerndem Gemetzel bombardieren, kommt die
meditative Qualität einer virtuellen Realität, die wir durch eine VR-Brille betrachten, erst zum Tragen. Die fortschrittlichste Technik dazu zu verwenden, uns zu entschleunigen und
wieder staunen zu lassen, könnte der magischste Trick von allen sein."
Außerdem: Jim Yardley kehrt nach
zehn Jahren im Ausland zurück in seine Heimat USA und
erklärt, was sich verändert hat. James Traub
erläutert am
Beispiel Polens, was eine Rechtsaußen-Regierung mit der Demokratie anstellt. Und Maureen Dowd
erinnert an eine Zeit, als
die Clintons zu Donald Trumps Hochzeit eingeladen waren und auch hingingen.