Spätaffäre - Archiv

Für die Ohren

95 Presseschau-Absätze - Seite 10 von 10

Spätaffäre vom 27.01.2014 - Für die Ohren

"Ich bin gebaut von Eisen" - ein Feature beim Deutschlandfunk über Begegnungen mit Schoa-Überlebenden in Haifa. Hier zum Nachhören, 50 Minuten.

Noch bis Mittwoch lässt sich bei Deutschlandradio Kultur der zweite Teil des Berliner Neujahrskonzerts von 2013 des RIAS Kammerchors nachhören. Zu hören gibt es von Carl Philipp Emanuel Bach "Heilig, heilig ist Gott Wq 217" und "Magnificat D-Dur Wq 215". Die Aufnahme dauert ca. 45 Minuten.

Das Schöne, das Eklige, das Fade - in einem Feature für das Nachtstudio des Bayerischen Rundfunks gehen Georg Seeßlen und Markus Metz der Frage nach, wie wir unseren Geschmack ausbilden. Hier zum Nachhören, Laufzeit knapp 57 Minuten.

Spätaffäre vom 24.01.2014 - Für die Ohren

Zum Ende der Arno-Schmidt-Woche empfehlen wir einen Besuch im Hörspiel Pool des br, wo Klaus Buhlerts Bearbeitungen von Schmidts Trilogie "Nobodaddy's Kinder" angehört und heruntergeladen werden können. Zu finden sind bislang "Schwarze Spiegel" (1997) und "Aus dem Leben eines Fauns" (1998); der dritte Teil "Brand's Haide" folgt nächste Woche. (je 87 Min.)

"Die Todesstrafe ist angemessen", ein beklemmendes WDR-Feature von Christine Sievers und Nicolaus Schröder über den Prozess gegen Ernst Jennrich, den die DDR wegen Rädelschaft bei den Aufständen vom 17. Juni 1953 und wegen nicht nachgewiesenen Mordes an einem Polizeibeamten zum Tode verurteilte. Mit vielen historischen O-Tönen. Hier zum Nachhören (53 Min.).

Außerdem nach dem gestrigen ersten Teil: Der zweite Teil der WDR-Hörspielbearbeitung von Bram Stokers "Dracula". Teil drei wird kommende Woche gesendet. (51 Min.)

Spätaffäre vom 23.01.2014 - Für die Ohren

1Live lehrt uns in kalten Januarnächten das Gruseln - mit dem ersten von insgesamt drei Teilen einer aufwändigen Hörspielbearbeitung von Bram Stokers Vampirklassiker "Dracula". Hier der erste, knapp einstündige Teil zum Download. Wer nicht abwarten kann: Den zweiten Teil strahlt der Sender heute Abend um 23 Uhr, den dritten in einer Woche aus.

Art meets Pop: Markus Metz und Georg Seeßlen spüren in einem halbstündigen Feature auf Dradio Kultur der ästhetischen und politischen Fusionskraft von Artpop und Pop Art nach. Zu Wort kommen unter anderem Michaela Melián der Band FSK und Diedrich Diederichsen. Hier kann man die Sendung nachhören.

"Holzmedien auf dem Holzweg?", fragt sich Sammy Khamis in einem Feature für den br über die Strategien der klassischen Zeitungen im digitalen Zeitalter. Hier der Download. Das Feature dauert ca. 55 Minuten.

Spätaffäre vom 22.01.2014 - Für die Ohren

Kaum ein Buch war in den vergangenen Tagen so präsent in den Feuilletons wie Max Frischs 20 Jahre weggeschlossenes "Berliner Journal", das die Tagebücher der Friedenauer Zeit des Autors bündelt. Beim SWR2-Forum spricht Ursula Nusser mit Volker Hage (Spiegel), Frauke Meyer-Gosau (Cicero/Literaturen) und Volker Weidermann (FAS) über die Veröffentlichung. (44 Min.)

In der BBC diskutiert Simon Smith mit den Dokumentarfilmern Louis Theroux, Lee Phillips and Nelufar Hedayat über die Frage, wie weit man als Reporter in die Welt eintauchen darf, aus der man berichtet (20 Min.):



Und schließlich:

Spätaffäre vom 21.01.2014 - Für die Ohren

Die Musikkritiker Uwe Friedrich und Wolfgang Schreiber sowie der Kontrabassist und Ex-Philhamoniker Rudolf Watzel unterhalten sich, moderiert von Ursula Nusser, im SWR 2-Forum über Claudio Abbado. Die Unterhaltung ist besonders interessant, weil Watzel auch die Konflikte zwischen den Philharmonikern, die zur Zeit der Übernahme des Orchesters durch Abbado noch stark von Herbert von Karajan, ja Furtwängler geprägt waren und dem eher antiautoritären Abbado zu Spreche bringt. Die Sendung dauert 45 Minuten.

Was auch immer man von Alain Finkielkraut hält - niemand spricht das Französische besser aus als er. Schon deshalb ist es ein Vergnügen, seiner France-Culture-Sendung Répliques zuzuhören. In seiner letzten Sendung vom Samstag unterhält er sich mit Catherine Kintzler und Nacira Guénif-Souilamas, Autorinnen neuer Bücher zum Thema, über Herausforderungen des Laizismus.

Keine Lust auf Wortbeiträge? Dann schwelgen Sie einfach in den entspannten Klängen der Mülheimer Band Bohren & der Club of Gore, deren Ambient Jazz einen ganz tief in die Nacht entführt. Das neue, am 24. Januar erscheinende Album kann man bei Pitchfork vorab in voller Länge hören.