Vorgeblättert

Jedediah Purdy: Das Elend der Ironie

Ausgewählte Leseproben.
05.09.2002. Politik, Liebe, Natur - alles nur "Remake, Reprise, Aufguss"? Jedediah Purdy, der Jung-Star unter Amerikas Intellektuellen, glaubt fest daran, "dass es Dinge gibt, auf die wir vertrauen können, Menschen, für die wir sorgen können, Worte, die wir im Ernst sagen können". Lesen Sie einen Auszug aus seinem Buch "Das Elend der Ironie".
Jedediah Purdy: Das Elend der Ironie
Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2002,
230 Seiten, gebunden, 19,90 Euro

Erscheint am 24. September 2002

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Klappentext:

Was ist passiert? Immer cool, immer kritisch, immer leicht distanziert: so lautet das moralische Vermächtnis der Großen Dekonstruktion - eine intellektuelle Trümmerlandschaft, in der eine ganze Generation herumirrt. Gänzlich frei, mit allen Wassern gewaschen, stilbewußt - und unglücklich. Soll man sich noch engagieren, doch was ist der Mühe wert? Eine Zeitlang schien es, als könnte nur die Wirtschaft Rettung bieten. Die New Economy versprach Popkultur, Selbstmanagement und Marktführerschaft zu verbinden. Dann kam der Absturz. Was nun? Jedediah Purdy ist der erste, der den Wiederaufbau wagt: Pragmatisch, enthusiastisch und klug, sondiert er die Optionen der Veränderung. Als Vertreter der Generation unter 30 fordert er uns auf, "gemeinsame Sache" zu machen.

Mehr Informationen bei der Europäischen Verlagsanstalt.



Zum Autor:
Jedediah Purdy (mehr hier) wurde 1974 auf einer Farm in Chloe (West-Virginia) geboren, wo er auch aufwuchs. Privatunterricht durch die Eltern, mit 16 Jahren Eintritt in die Phillips Exeter Academy in New Hampshire. Nach dem Abschluss Rückkehr nach West-Virginia; ein Jahr aktive Mitarbeit in der Umweltbewegung auf politischer wie auf kommunaler Ebene. Danach Collegebesuch in Harvard und Jurastudium in Yale. Zur Zeit ist Purdy Stipendiat der New America Foundation in Washington, D.C..
Artikel von und über Jedediah Purdy finden Sie hier.
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