Magazinrundschau - Archiv

Atlantic

238 Presseschau-Absätze - Seite 24 von 24

Magazinrundschau vom 21.10.2002 - The Atlantic

Atlantic Monthly probt diesen Monat den Größenwahn und bewundert sich im Spiegel!

Turkmenistans Präsident Saparmurat Niyazov (mehr hier) leidet an Größenwahn, verkündet Cullen Murphy. Er hat sich selbst den Ehrentitel "Turkmenbashi" verliehen - "Großer Führer aller Turkmenen" - und sein Porträt erscheint auf der nationalen Währung, auf Wodkaflaschen und Teepackungen. Er hat sogar den Monat Januar nach sich umbenannt. Aber nun mal ehrlich: "Wir alle besitzen einen inneren Turkmenbashi. Das ist der Teil von uns, der sich danach verzehrt, der absolute Herrscher eines souveränen Staates zu sein, und sei er noch so mitleiderregend." Leider könne man nur den Kopf schütteln über den "kitschigen Exzess" der tatsächlichen Führer und die Abwesenheit jeglicher "sozialer Veränderung, die einen wirklich visionären Führer gereizt hätte. Und so verkündet Murphy feierlich: "Wenn ich in den Schuhen des Großen Führers stecken würde, und die Kalenderreform wäre vollbracht, ich würde mir eine ambitioniertere Agenda ausdenken."

David Brooks erklärt, dass die USA "Elitismus" demokratisiert haben, und dass nun "jeder ein Snob sein kann". Welche Probleme das mit sich bringt, liegt für Brooks auf der Hand: eine große Unwissenheit über die eigenen Mitbürger, ein "lässiger Relativismus" und eine "nationale Stagnation". "Auf der anderen Seite ist es eine Wonne, sich als 'Gott, der Schöpfer' seiner eigenen kleinen Gemeinschaft zu fühlen. Und so ist es vielleicht unvermeidlich, dass wir uns einfach zurücklehnen und der fortschreitenden Segmentierung unserer Gesellschaft zusehen werden. Für diesen Fall schlage ich ein neues Denkmal für die Mall in Washington vor: eine riesige kreisförmige Struktur, außen mit strahlendem Marmor und mit vergrößernden Spiegeln, die die inneren Wände bedecken. Man könnte hineingehen und das eigene Spiegelbild aus allen Winkeln bewundern. Und wenn man die Mitte erreicht hätte, würde eine große Neonschrift angehen und der Welt das Kredo dieser Ära verkünden: 'Ich gefalle mir.' "

Das Herzstück dieser Ausgabe: Gerne wären wir mitgeflogen, aber während in der Printausgabe Mark Bowden im Cockpit eines amerikanischen Kampffliegers über Afghanistan hinwegschießt, bleibt den Internet-Lesern nur ihre Phantasie.

Weitere Artikel: "Was nun?", fragt Michael Kelly und meint damit den bevorstehenden Irak-Krieg und die Zeit danach. James Fallows antwortet gewissermaßen auf diese Frage und entwirft ein langfristiges Szenario für den 51. amerikanischen Bundesstaat - den Irak. Dass es sich empfiehlt über ein solches Nachkriegsszenario nachzudenken, bevor man in den Krieg zieht, erklärt Fallows auch in einem E-Mail-Interview mit Katie Bacon (nur im Netz). Auch Robert D. Kaplan plant die irakische Zukunft - nach Saddam Hussein, natürlich aus amerikanischer Perspektive. Charles A. Kupchan vermutet, dass der nächste anstehende "Krieg der Zivilisationen" zwischen den Vereinigten Staaten und Europa ausgetragen wird, und dass sich die USA darüber noch nicht einmal im Klaren sind.

In "Varieties of Religious Experience" setzt John Updike ein Kaleidoskop des 11. Septembers zusammen.

Nur im Print zu lesen, unter anderem, ein Ranking der Kino-Präsidenten und eine Zeichnung mit dem schmackhaftem Titel "The Four Holidays of the Apocalypse" von Edward Sorel.

Magazinrundschau vom 23.09.2002 - The Atlantic

"The history of the 1990s needs to be rewritten", verkündet Joseph Stiglitz, ehemals Wirtschaftsberater von Bill Clinton, Chefökonom der Weltbank und Nobelpreisträger in seinem Rückblick auf die Roaring Nineties. Die einfache Gleichung nämlich, wonach Clinton für Prosperität, Jobs und sinkende Armut steht, während Bush die Rezession, gefälschte Bilanzen und Firmenpleiten gebracht hat, gehe gar nicht auf, eröffnet Stiglitz uns: "It would be nice for us veterans of the Clinton Administration if we could simply blame mismanagement by President George W. Bush's economic team for this seemingly sudden turnaround in the economy, which coincided so closely with its taking charge. But the economy was slipping into recession even before Bush took office, and the corporate scandals that are rocking America began much earlier: Accounting standards slipped; deregulation was taken further than it should have been; and corporate greed was pandered to", schreibt Stiglitz: "We have focused so hard on our own economic mythology, and on managing globalization to our short-term benefit, that we have been blind to what we're doing to ourselves and the world."

Weitere Artikel: Christopher Hitchens hat die neue Byron-Biografie von Fiona MacCarthy gelesen und möchte vor allem dem Kindermädchen May Gray ein Denkmal setzen, das den jungen Byron so lange mit Zärtlichkeiten, Peitsche und Höllenandrohungen traktiert haben soll, bis er das intime Verhältnis von Sex und Grausamkeit, von Autorität und Unterordnung gewinnbringend für die romantische Bewegung verinnerlicht hatte. (Mehr zu Byron im Netz finden Sie hier.) Thomas Mallon erkennt bei der britischen Jungautorin Zadie Smith ("Zähne zeigen") das typische "second novel"-Syndrom, ihr zweiter Roman "The Autograph Man" liefere "too little too soon". Und Alice McDermott schließlich hält William Trevors neuen Roman "The Story of Lucy Gault" für die bislang traurigste Geschichte, die der anglo-irische Schriftsteller jemals erzählt habe. Außerdem gibt es natürlich die Lyrik im Netz: Zu hören sind Gedichte von Lola Haskins, Jonathan Musgrove, Marilyn Krysl, zu lesen ist eins von Laura Fargas.

Nur im Print: Philip Jenkins, Religionswissenschaftler und Historiker an der Pennsylvania State University, sieht das Christentum an einem historischen Wendepunkt, der sich mindestens so epochal auswirken wird wie die Reformation (Online-Leser können sich mit einem Interview mit Jenkins über seine These trösten). Und der unvergleichliche William Langewiesche schließt mit "Dance of the Dinosaurs" seine dreiteilige Serie über die Aufräumarbeiten von ground zero ab. Diesmal geht es um die tribalistischen Auseinandersetzungen zwischen den Gewerkschaften, Feuerwehr, Polizei und Stadtregierung.

Magazinrundschau vom 24.06.2002 - The Atlantic

Der fabelhafte William Langewiesche ist zurück (Sie erinnern sich an seine Reportagen über die Schiffsabwracker in Indien und den Wein-Guru Robert Parker?). Sechs Monate lang hat er offenbar als einziger Journalist Zugang zu ground zero erhalten. Langewiesche hat sich durch die Trümmer des World Trade Centers gegraben, die Bergungs- und Aufräumarbeiten begleitet, mit Polizisten, Feuerwehr-Leuten, Forensikern und Ingenieuren gesprochen. Im Netz zu lesen sind leider nur Auszüge seines sagenhaften Reports "American Ground: Unbuilding the World Trade Center", unter anderem dieser: "Early on I found a piece of high ground from which to watch the changes. It was inside the severely damaged and deserted Bankers Trust building, a black steel structure forty floors high, which stood across Liberty Street from the ruins and was eventually draped in dark safety netting and hung with a large American flag. During the South Tower's collapse steel spears and column sections had plunged into Bankers Trust, tearing a huge gash in its north face, destroying a load-bearing column for ten floors, spilling tons of office innards, and leaving the partially demolished floor slabs to sag like hammocks over a deadly void. In a crater at the base a mound of rubble lay laced with the remains of people who had been killed in the South Tower or on the street. There was serious concern at first that the building would not stand, but it did. And apparently no one had died inside. Firemen checked the spaces quickly, leaving their fluorescent-orange graffiti - SEARCHED - on each floor. In the dust that coated one wood-paneled wall someone, maybe from the Boston Fire Department's team, drew a sad face and scrawled, "Kill All Muslims / 9-11-01 / B.F.D."

Dazu hat Atlantic ein Interview mit Langewiesche ins Netz gestellt, in dem er erklärt, warum das World Trade Center zum Schlechtesten zählt, was die USA hervorgebracht haben, die Beseitigung seiner Trümmer jedoch - sagen wir, abgesehen vom einen oder anderen Graffiti - zum Besten.

Weitere Artikel: Mit einem Doppelklick hat sich Michael Benson ins Weltall katapultiert und schwärmt über die beste Show der Welt, die auf den Seiten der NASA zu sehen sei (Videos von der Marsexpedition etwa sind hier zu sehen, von den Missionen zum Mond hier). Kenneth Brower befürchtet, dass Ansel Adams von der Retrospektive zu seinem 100. Geburtstag, die gerade durch die USA tourt, nicht begeistert wäre.

Literatur gibt es natürlich auch noch: Besprechungen widmen sich Robert A. Caros Lyndon-Johnson-Biografie "Master of the Senate", Derwent Mays Geschichte des Times Literary Supllement "Critical Times", Walter Mosleys neuem Easy-Rawlins-Krimi "Bad Boy Brawly Brown". Und Christopher Hitchens hat noch einmal Upton Sinclair gelesen.

Zu lesen ist außerdem die Kurzgeschichte "Report From Junction" von Brad Vice, zu hören sind Gedichte von Michael Collier, Robert Thomas, Cathy Smith und Sharon Olds.

Magazinrundschau vom 21.05.2002 - The Atlantic

Schwerpunkt in dieser Ausgabe ist das Klonen. Die beiden Artikel dazu ("Cloning Trevor" und "Clones and Clowns") sind leider nur in der Print-Ausgabe veröffentlicht.

Online zu lesen ist James Fallows Report über das größte Rüstungsprojekt aller Zeiten: Der Flugzeugbauer Lockheed Martin wird das neue Kampfflugzeug Joint Strike Fighter (JSF) bauen. Die Vereinbarung, sagt Fallows voraus, werde die Rüstungsindustrie weltweit umkrempeln: "The planners at the Pentagon and at Lockheed Martin imagine that as many as 6.000 of these airplanes may be bought, at a total cost of as much as $200 billion, over the next twenty-five years. If all goes according to plan, about 3.000 of the JSFs will go to the original 'investors' in the program - the U.S. Air Force, Navy, and Marine Corps, plus the Royal Air Force and Royal Navy in Britain. All have shared the cost of developing the plane. The other 3.000 are supposed to go to customers in the rest of the world. The idea is that the JSF will be even more attractive as an export airplane. 'If it succeeds, it will simply dominate world market', Richard Aboulafia, a well-known aviation analyst, says. 'It could do to the European fighter industry what the F-16 almost did: kill it.'"

Des weiteren lobt Michael Kelly "The American Way of War". David Brooks betrachtet die palästinensischen Selbstmordattentate ("Suicide bombing is the crack cocaine of warfare. It doesn't just inflict death and terror on its victims; it intoxicates the people who sponsor it ... Martyrdom has replaced Palestinian independence as the main focus of the Arab media.")

Im Literaturteil rehabilitiert ausgerechnet Christopher Hitchens (mehr hier) den britischen Schriftsteller Rudyard Kipling (mehr hier). "Much of Kipling's work, inarguably, was hasty and poorly written", räumt Hitchens ein, doch täte man Kipling unrecht, ihn nur als Maulhelden und Chauvinisten zu betrachten. "If one were to assemble a balance sheet of Kipling's own explicit contradictions, it would necessarily include ... his staunch Anglo nationalism, and his feeling that England itself was petty and parochial; his dislike of nonwhite peoples, and his belief that they were more honest and courageous; his respect for the working class, and his detestation of the labor movement; his exaltation of the empire, and his conviction that its works were vain and transient."

Weitere Besprechungen widmen sich der John F. Kennedy-Biografie "American Son", den gesammelten Schriften H.L. Menckens "On american literature" sowie Antony Beevors Studie "The Fall of Berlin 1945". Und natürlich gibt es auch noch Gedichte von Robert Pinsky, X.J. Kennedy, W.S Merwin und Juan Carlos Galeano.

Magazinrundschau vom 29.04.2002 - The Atlantic

Atlantic Monthly gibt diesmal in seiner Online-Ausgabe nicht viel her. Von den drei großen Geschichten darf man nur die uninteressanteste lesen, in der die Gefängnisbriefe des Mörders von Martin Luther King vorgestellt werden.

Die Titelgeschichte (leider nur im Print) ist ein Porträt Saddam Husseins (jetzt doch freigegeben). Mark Bowden zeichnet ihn als Diktator, den weniger seine Verrücktheit oder sein Hedonismus auszeichnen als vielmehr seine besessene Sorge, wie die Nachwelt ihn ansehen wird. Hussein bewundert Stalin und Winston Churchill, sein Lieblingsfilm ist "Der Pate", er schläft nicht mehr als vier Stunden pro Nacht und sein Schreibtisch ist immer aufgeräumt. Mark Bowden hat seine Informationen vor allem aus langen Interviews zusammengetragen, die er mit exilierten Irakern geführt hatte, die Saddam Hussein gut kannten.

Magazinrundschau vom 08.04.2002 - The Atlantic

In der Titelgeschichte macht sich der britische Publizist Christopher Hitchens (mehr hier) ("Die Akte Kissinger") an die Legende Winston Churchill. Doch selbst Hitchens, der bisher so maches Denkmal vom Sockel gehoben hat, muss zugeben, dass er Churchill höchstens ein paar Stufen tiefer stellen würde. Der Text selbst ist nicht in Netz gestellt, dafür ein Flashback - eine Zusammenfassung mit Verweisen auf weitere Churchill-Artikel: "According to Hitchens, though he does deserve recognition for having been the only world leader to defy Hitler for reasons of principle as opposed to self-interest, Churchill was, to a much greater extent than has been generally acknowledged, a bumbling, impulsive, bombastic and frequently drunk political climber who would abandon any past allegiance that might hinder his upward trajectory."

Jonathan Rauch erkundet die Lehre von der künstlichen Gesellschaft, die aus der Verbindung von Sozialwissenschaft und Informatik hervorgegangen ist. Per Computer lassen sich nunmehr sämtliche gesellschaftliche Entwicklungen bis zur Dynamik von Völkermorden simulieren: "Die Wissenschaft von den künstlichen Gesllschaften steckt noch in ihren Kinderschuhen. Ob Spielzeug-Genozide jemals zum Verständnis realer Völkermorde beitragen, mag dahingestellt sein. Aber das Feld blüht... Forscher schaffen Cybermodelle ehemaliger Indianergesellschaften in Mesa Verde, Colorado, und im Oaxaca-Tal in Mexiko, sie schaffen virtuelle polynesische Gesellschaften, sie setzen Kriminalitätswellen in künstlichen Stadtvierteln in Gang, sie lösen Preisschocks in künstlichen Finanzmärkten aus... Mir scheinen die frühen Ergebnisse dieser Wissenschaft zu belegen, dass social engineering niemals so effektiv sein wird, wie Liberale hoffen, aber auch nicht so plump wie Konservative behaupten." Im Netz kann man sich die verschiedenen Animationen hier ansehen. Und merkwürdigerweise hat Atlantic auch mit seinem eigenen Autoren ein Interview geführt.

Außerdem im Netz: Ein riesiger Report von Trevor Corson über den bedrohten amerikanischen Hummer: Sind Hummer überfischt? Die Lobstermen sagen nein, aber sie können es nicht beweisen: "Lobstermen know their resource more intimately than do many other kinds of fishermen, and they feel justified in telling the government that lobsters are doing well enough to be left alone. The trouble is that lobstermen tend not to have advanced degrees and scientific data to back up their claims, so their opinion carries little weight." Aber nun kommen Gelehrte in Atom-U-Booten und wollen ihnen helfen.

Ferner: die Kurzgeschichte "Raw Material" von A.S. Byatt sowie die Buchkritiken "New and Noteworthy. Weitere Artikel beschäftigen sich damit, wie Richard Nixon vom eigenen Generalstabschef ausspioniert wurde, und mit Cross-Dressern: heterosexuellen Männern, die Frauenkleider tragen.

Magazinrundschau vom 11.03.2002 - The Atlantic

Ron Powers liefert eine lange Reportage über zwei Teenager aus dem wohlhabenden Chelsea, Vermont, die letztes Jahr ein deutsches Professoren-Ehepaar erstachen. Powers ist selbst vor Jahren mit seiner Familie dorthin gezogen - wegen der Kinder, die hier in guter Luft und unter freundlichen Nachbarn aufwachsen konnten. Eine große Rolle spielte auch, dass Vermont "in den 1980s and 1990s ... an der Spitze von Amerikas 'sichersten' and 'erträglichsten' Staaten stand." Robert Tulloch und Jimmy Parker sollten diese Vorstellung zerstören. Powers sieht die beiden als "Repräsentanten eine neuen Mutation in der Evolution des mörderischen amerikanischen Jugendlichen". Ihre Verbrechen begehen sie nicht im "Kriegsgebiet" Großstadt. "Statt dessen sind die Opfer meist Menschen, die friedlich in kleinen Städten oder Vororten leben - harmlose Partner in der sozialen Ordnung. Die jungen Angreifer sind Teil dieser Ordnung, untrennbar damit verbunden - bis sie eines Tages, erfinderisch ausgerüstet und versessen darauf, ihre privaten Fantasien auszuleben, auftauchen ... Besonders verstörend ist an diesen Morden, dass sie ohne erkennbare Motive geplant sind und von der kältesten Verachtung für ihre Opfer zeugen."

Weitere Artikel: James Fallows beschreibt die "intellektuelle Evolution" von Paul Wolfowitz, Staatssekretär im Verteidigungsministerium. Und Peter Landesman erinnert sich an ein gruseliges Gespräch mit dem Sekretär von Benazir Bhutto über die pakistanische Atombombe.

Nur im Print beschreibt Wayne Curtis die einzige florierende Industrie Neufundlands: Eisberge abernten. "Sehr viele Menschen wollen reines Wasser, und sie zahlen jeden Preis dafür." (Mehr dazu bei einem der Profiteure). Und Charles C. Mann behauptet, dass in Lateinamerika vor der Landung von Christoper Columbus eine hochzivilisierte Gesellschaft existiert hat, die den Regenwald angelegt und gepflegt hat.

Unter den Buchkritiken findet sich ein Text von Walter Laquer, der Gilles Kepels Buch "Jihad" gewidmet ist. Claire Messud bespricht "Atonement", den neuen Roman von Ian McEwan.