Elias Hirschl: SchleifenFranziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In…
Elif Shafak: Der Bastard von Istanbul
Zur Autorin: Elif Shafak, geboren 1971 in Straßburg als Tochter türkischer Eltern, verbrachte weite Teile ihrer Kinder- und Jugendjahre in Spanien, bevor sie in die Türkei zurückkehrte und an der Universität von Ankara studierte und in Politikwissenschaft promovierte. Nach einer Sammlung von Kurzgeschichten, die 1994 unter dem Titel "Kem Gözlere Anadolu" erschienen, wurde sie 1998 für ihren ersten Roman "Pinhan", den sie mit 27 Jahren veröffentlichte, mit dem Rumi Great Prize for the Best Novel ausgezeichnet - ein Preis der die besten Arbeiten mystischer, transzendentaler Literatur würdigt. Ihr zweiter Roman "Spiegel der Stadt" erschien 1999 unter dem Originaltitel "Sehrin Aynalari". Dieses Buch wurde, wie alle folgenden Bücher Shafaks, aus dem Türkischen auch in andere Sprachen übersetzt und international rezipiert. Ihr drittes Buch "Mahrem" ("Hide and-Seek") wurde 2000 vom Verband türkischer Schriftsteller zum besten Roman des Jahres gekürt. Shafaks viertes Buch "Bit Palas" ("The Flea Palace") wurde 2002 veröffentlicht und war lange Zeit auf der Bestsellerliste der Türkei. Die studierte Soziologin und Kommunikationswissenschaftlerin Elif Shafak lebt mittlerweile in den Vereinigten Staaten und lehrt - nach Station an der Universiät von Michigan - Frauen- und Gender-Studien an der Universität von Arizona. Auf Deutsch ist erschienen: "Die Heilige des nahenden Irrsinns".