
In
Slate meldet Seth Stevenson nach etlichen Selbstversuchen erhebliche Zweifel an der Zukunft von
3D-Druckern an, die bei gefährlichen
215 Grad Plastik zu recht amorphen Klecksen formen: "What could you manufacture at home in a manner that's cheaper and more efficient than could be done in a giant factory? If 'customizable, personal designs' is part of your answer, remember that those designs will be
limited to plastic, and that any use of wood or metal or suede will require additional procurement and assemblage, which means speed and convenience are out the window. There were very sound reasons behind society's transition to
centralized manufacturing."
Weitere Artikel: In der
taz meldet kann Svenja Bergt allerdings, dass jemand durch die Herstellung eines speziellen Ersatzteiles seine
Kaffeemaschine aus den 60er Jahren retten konnte. Nils Minkmar beklagt in der
FAZ mit
Meinhard Miegel die "Hybris" unserer angeblich in der Krise befindlichen Gesellschaft, der es in Wahrheit an "Einfühlungsvermögen, Improvisationsfähigkeit und Anpassungsbereitschaft" gebreche. Gina Thomas lobt das Dokudrama "37 Days" der
BBC, das das diplomatische Gerangel vor dem Ausbruch des
Ersten Weltkriegs aus britischer Perspektive nachstellt. Und Constanze Kurz schreibt in ihrer Maschinenraum-Kolumne über Geheimdienste, die "
Kompromat" preisgeben - das heißt, dass sie abgelauschte Telefonate an die Öffentlichkeit bringen, bislang eine russische Praxis, nun auch im Westen beliebt.