
Der
Economist berichtet über die Widerstände gegen den
Moscheebau in deutschen und französischen Städten - und
stellt fest, dass der Umgang damit in den USA sehr viel gelassener ist als in "Eurabien": "Obwohl es in den USA genug Islam-Gegner gibt, die nur zu gerne die Ängste der Menschen ausbeuten würden, bieten sie den Erbauern von Moscheen
besseren Schutz. Die Verfassung, das Rechtssystem und die politische Kultur stellen sich in aller Regel auf die Seite der religiösen Freiheit... Wichtiger als der Buchstabe des Gesetzes ist ein Ethos, das sich für (den Mitbürgern) 'neue' religiöse Gemeinschaften einsetzt, die
nur ihren Glauben ausüben wollen, ohne damit jemandem Schaden zuzufügen. In Amerika sind die Debatten über von religiösen Gruppen genutzte Bauten (oder Kulturzentren oder Friedhöfe) stets von der Annahme grundiert, dass die
Sache der Freiheit im Fall eines Falles vor höchsten Gerichten obsiegen würde."
Auf der Titelseite
fragt der
Economist "Wer hat Angst vor Google?" und
analysiert Chancen und Risiken für die Zukunft der Firma - und die Nebenwirkungen ihres Erfolgs auf Internet und Gesellschaft.
Weitere Artikel: Nachdem eine Investmentfirma große Teile des Strands von
Coney Island aufgekauft hat, droht sich dessen Gesicht radikal zu verändern - die Firma plant, wie der
Economist berichtet, Themenrestaurants, Hotel-Hochhäuser und einen High-Tech-
Vergnügungspark. In den USA (freilich nicht in Texas)
wächst, wie aktuelle Statistiken zeigen, die Skepsis gegenüber der
Todesstrafe. Besprochen werden
Yasmina Rezas Begleitbuch über den Wahlkampf von Nicolas Sarkozy, eine
Amerigo-Vespucci-
Biografie, das
Theaterstück "A Disappearing Number" der Kompanie "Theatre de Complicite" und die
Attraktionen des Festivals von Edinburgh.