
Die Titelgeschichte des
Economist ist dem
Massaker von Blacksburg gewidmet. Im Aufmacher
erklärt die Zeitschrift, warum sie bei aller sonstigen
Liberalität für stärkere Kontrollen in Sachen Waffenbesitz eintritt: "Was die meisten gefährlichen Produkte angeht - Drogen, Zigaretten oder schnelle Autos - verficht diese Zeitschrift liberalere Positionen als die amerikanische Regierung. Im Fall von Handfeuerwaffen, automatischen Waffen und anderen Gegenständen, die ausdrücklich zum Töten von Menschen gedacht sind, glauben wir an die
Notwendigkeit von Kontrolle, nicht zuletzt deshalb, weil wir, wenn wir diese gefährlichen Waffen nicht kontrollieren, andere Freiheiten einschränken müssen. In Amerika findet jetzt freilich statt einer Debatte über Waffen eine über die
Sicherheit amerikanischer Universitäten statt."
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Jane Austens "Pride and Prejudice" wurde in einer Umfrage zum beliebtesten Buch der britischen Literaturgeschichte gewählt - Grund genug für ein kurzes
Porträt der Autorin.
Vorgestellt wird eine freche Kriegs-Komödie mit dem Titel "
Ekhrajiha" ("Die Ausgestoßenen"), die in
iranischen Kinos für Aufsehen sorgt. Auch nach den jüngsten Käufen
sieht der Economist
Google nicht auf dem Weg zum Monopolisten. Rezensiert wird ein Buch des irakischen Politikers
Ali Allawi, der die US-Verantwortlichen gemeingefährlicher Ahnungslosigkeit
zeiht. Der Streit zwischen Evolutionisten und Kreationisten ist, wie der
Economist ausführt, auf dem Weg, vom amerikanischen zum globalen Phänomen zu werden. Die jüngsten Gewaltakte gegen die Opposition in Russland
sieht der
Economist als Signal, dass die "
rücksichtslosen Paranoiden" an der Regierung keine Zurückhaltung mehr kennen. In der Oettinger-Filbinger-Affäre habe
Angela Merkel ein weiteres Mal Führungsstärke demonstriert,
meint der Economist. Außerdem gibt es einen
Nachruf auf
Kurt Vonnegut.