
Die Weihnachts-Spezialausgabe ist der
Folter gewidmet, die bei den
amerikanischen Geheimdiensten eine unrühmliche Renaissance zu erleben scheint. Steve Brodner und Peter Ahlberg haben das Netzwerk der Verantwortlichen in einem
Folterbaum veranschaulicht, der als
pdf heruntergeladen werden kann.
"
Disco ist nicht tot. Sie ist in den Krieg gezogen." Moustafa Bayoumi
macht Musiker darauf aufmerksam, dass weltweit Gefangene mit ihren Liedern gefoltert werden (in Guantanamo Bay etwa mit Eminem,
Britney Spears, Limp Bizkit, Rage Against the Machine,
Metallica und Bruce Springsteens 'Born in the USA'), und fordert sie auf, gegen den Missbrauch ihrer Kunst zu protestieren. "Gefangene
lauter Musik auszusetzen ist Teil der 'Folter light', die nun Eingang in die Lexika gefunden hat. 'Folter light' ist eine kalkulierte Kombination aus psychologischen und physischen Zwangsmaßnahmen, die kurz vor dem Mord aufhören und das Risiko minimieren, dass verräterische Male am Körper zurückbleiben, die aber nichtsdestotrotz
extreme psychologische Traumata auslösen."
Weitere Artikel: Jonathan H. Marks
rückt das
medizinische Personal in den Vordergrund, das die Folternden "betreut". Anthony Lewis
fordert einen unabhängigen
Sonderermittler, da die Politik versagt. "Die Wahrheit ist, dass die meisten Kongressabgeordneten vor allem zurückschrecken, was ihnen als
Weichheit gegenüber Terroristen ausgelegt werden könnte."