Vorgeblättert

Efraim Karsh: Imperalismus im Namen Allahs

Ausgewählte Leseproben.
15.02.2007. In einer provokativen Analyse beschreibt der Historiker Efraim Karsh die Geschichte und Gegenwart der muslimischen Welt als Gegenentwurf zur westlichen Zivilisation. Lesen Sie einen Auszug aus "Imperialismus im Namen Allahs".
Efraim Karsh: Imperialismus im Namen Allahs
Von Muhammad bis Osama Bin Laden
Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn

Deutsche Verlags-Anstalt, München 2007
400 Seiten, gebunden, Euro 24,95

Erscheint am 22. Februar 2007

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Zum Buch: Von der ersten arabisch-islamischen Herrschaft im 7. Jahrhundert bis zum Osmanischen Reich war die Geschichte des Mittleren Ostens eine Geschichte von Aufstieg und Niedergang großer Imperien. Nicht zuletzt war sie die eines islamischen imperialistischen Traums. Dieser Traum, so Efraim Karsh, existiert bis zum heutigen Tag, und der 11. September 2001 kann als sein bisher letzter Ausdruck betrachtet werden. Karsh bietet eine neue Sicht auf Geschichte und Gegenwart der muslimischen Welt. Er betrachtet sie nicht als Ausläufer europäischer und amerikanischer Machtpolitik, sondern porträtiert sie als Gegenentwurf zur westlichen Zivilisation und stellt unmissverständlich klar, wonach der Islam strebt, nämlich der Veränderung der Welt nach seinen Vorstellungen. Die Botschaft des Buches ist klar: Der Westen täte gut daran, diese Ambitionen ernst zu nehmen.

Zum Autor: Efraim Karsh ist in Israel geboren und studierte an den Universitäten Jerusalem und Tel Aviv Arabische und Neue Geschichte des Mittleren Ostens. Er ist Professor und Leiter des Mediterranean Studies Programme am King's College der University of London und kommentiert regelmäßig die Lage im Nahen Osten für Funk und Fernsehen in den USA und in Großbritannien. Efraim Karsh hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, u.a. eine Biografie über Saddam Hussein.
(Foto privat / Courtesy DVA)

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