Vorgeblättert

Marcel Ophüls: Meines Vaters Sohn

28.01.2015. Der Filmemacher Marcel Ophüls hat wie kein anderer den Mythos des französischen Widerstands gegen die deutschen Besatzer angekratzt. Lesen Sie hier einen Auszug aus seinen Erinnerungen über die Dreharbeiten zu Ophüls Dokumentarfilm "Le Chagrin et la pitié" (1969), der die französische Kollaboration mit den Nazis zum Thema hatte, über die französischen Reaktionen auf den Film und über die Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm "Veillées d'armes" (1994), der Kriegsberichterstatter in Jugoslawien begleitete.
Marcel Ophüls: Meines Vaters Sohn
Erinnerungen
Aus dem Französischen von Jens Rosteck

Propyläen Verlag, Berlin 2015, 320 Seiten, 22 Euro

Erscheint am 6. Februar 2015

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Klappentext: Marcel Ophüls, Sohn des legendären Filmregisseurs Max Ophüls, erzählt kurzweilig und anekdotenreich sein bewegtes Leben: Flucht vor den Nazis nach Hollywood, Begegnung mit den Großen des Films von Fritz Lang bis Ernst Lubitsch, von Marlene Dietrich bis Simone Signoret. Der mit dem Oscar ausgezeichnete Filmemacher hat sie alle gekannt. Sein Buch liest sich wie ein Who"s who der Filmgeschichte, ein pralles Panorama des 20. Jahrhunderts.

Zum Autor: Marcel Ophüls, geboren 1927 in Frankfurt/Main als Sohn des Filmregisseurs Max Ophüls und der Schauspielerin Hilde Wall. Exil in Paris und Hollywood. Lebt als Filmemacher und Dokumentarfilmer (u.a. "Le Chagrin et la Pitie", 1969; "Hotel Terminus", 1989, "Veillées d"armes", 1994) in Frankreich. Seine Filme wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. erhielt er einen Oscar für seinen Dokumentarfilm "Hotel Terminus" über den Kriegsverbrecher Klaus Barbie.
Foto: © Philippe Boulze

Zum Übersetzer: Jens Rosteck, geboren 1962 in Hameln, studierte Musik- und Literaturwissenschaft in Berlin. Nach seiner Promotion dozierte er in Paris, Osnabrück und Aachen. Heute lebt er als freier Schriftsteller und Musikforscher in Nizza. Er hat zahlreiche Publikationen zur französischen, deutschen und spanischen Musik- und Literaturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts vorgelegt.

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