
Der
Economist bespricht Randall Stross' Buch über den
Google-Konzern und wie er die Welt verändert. Vieles sei schon zutreffend beschrieben, meint der Rezensent, aber ein entscheidender Faktor bleibe völlig ausgeblendet: "Am besten ist Stross, wenn er beschreibt, wie Google nebenbei, aber mit tödlicher Wirkung so ehrwürdige Institutionen wie, nur zum Beispiel, das
Urheberrecht und die Grenze zwischen öffentlich und privat attackiert. Und doch vergisst er den faszinierendsten Aspekt: die Menschen, die Google erfunden haben. Google ist, was es ist, wegen seiner zwei Gründer Sergey Brin und Larry Page, die sich als gutmeinende Über-Geeks begreifen und jenen
grenzenlosen Optimismus verkörpern, der in Silicon Valley alles beherrscht. Die Welt kann vervollkommnet werden und sie sind die, die sie vervollkommnen - wenn man sie lässt."
Weitere Artikel: In der
Titelgeschichte wird - nicht grenzenlos, aber doch optimistisch - erklärt, wie die Welt heil aus der
Finanzkrise herauskommt. Außerdem
weiß der Economist nicht so genau, ob man sich wirklich über den Einstieg des mexikanischen Multi-Milliardärs
Carlos Slim bei der
New York Times freuen soll.
Rezensionen gibt es auch zu zwei zu recht entgegengesetzten Ergebnissen kommenden
Büchern über Al-Quaida und zu David Freddosos
Pamphlet "
The Case Against Barack Obama", in dem der Autor - recht überzeugend, findet der Rezensent - darlegt, warum Obama auch nur ein Politiker wie alle andere ist.