
In Hongkong scheint eine Ära endgültig zu Ende zu gehen. Das noch immer vom 100jährigen
Sir Run Run Shaw geführte Shaw Brothers-Imperium, zuletzt in erster Linie ein riesiges Fernsehnetzwerk, wird, wie es aussieht, endgültig verkauft. Der
Economist erinnert an die großen Zeiten des Filmstudios: "Auf dem Höhepunkt seiner Geschichte, zwischen den späten 1950ern und den frühen 1980ern, machte Sir Run Run eine seiner Firmen,
Shaw Brothers, zum produktivsten Filmstudio der Welt. In der riesigen Movie Town in Hongkongs damals wenig besiedelten Neuen Territorien, lebten Stars und Bühnenarbeiter miteinander in Wohnheimen, aßen in der zentralen Kantine und drehten Tag und Nacht. Viele der Filme, die an diesem
brutal effizienten Fließband entstanden - vor allem die mit Kung Fu, Schwertkampf und Triaden - gelangten auf der ganzen Welt zu Kultstatus." (
mehr auch hier)
Besprochen wird die
Studie "Fatal Misconception", in der der Historiker
Matthew Connelly einen kritischen Blick auf die Geschichte der
Geburtenkontrolle im 20. Jahrhundert wirft: "Ein großer Teil der im Namen der Geburtenkontrolle begangenen schrecklichen Dinge hatte seine Wurzeln in einer
heiklen Koalition von Feministinnen, Philanthropen und Umweltschützern, die den unfreiwillig Fruchtbaren helfen wollten, und Rassisten, Eugenikern und Militaristen, die ganz genaue Vorstellungen davon hatten, wer sich reproduzieren sollte und wer nicht."
Rezensionen gibt es weiter zu
Fareed Zakarias Buch über "Die post-amerikanische Welt" und zu
David Y. Prices Geschichte des Animationsfilm-Pioniers Pixar.