
Das
Technology Quarterly ist allen Arten künstlicher Intelligenz gewidmet. Im Aufmacher
fragt sich der - von
Isaac Asimovs Zukunftsvision "I, Robot" inspirierte - Economist, wie sicher unsere
Zukunft mit Robotern aussieht. Gelten in der heutigen Robotik die
drei Gesetze, die Asimov zum Schutz der Menschen aufgestellt hat? "In Zukunft wird es immer schwieriger werden, das Verhalten von Robotern zu regulieren, zumal sie zunehmend über
Selbstlernmechanismen verfügen werden, sagt der Robotiker
Gianmarco Veruggio vom Institut für Intelligente Automatensysteme in Genua. Dadurch wird es unmöglich, ihr Verhalten mit hundertprozentiger Zuverlässigkeit vorherzusehen, so Veruggio weiter, da sie sich nicht auf vorgegebene Art und Weise verhalten, sondern sich fortwährend
neue Verhaltensweisen aneignen werden."
Weitere Artikel dazu sind leider nicht online. Aber es geht unter anderem um neue
Brennstoffzellen,
künstliche neurale Netze in Automotoren und den Siegeszug von
Bluetooth (drahtlose Funkvernetzung). In diesem Zusammenhang sei noch auf den
Robocup hingewiesen, die
Fußballweltmeisterschaft der Roboter, die diese Woche in
Bremen ausgetragen wird. (Mehr Infos
hier)
Außerdem wird berichtet
vom unaufhaltsamen Aufstieg der ehemaligen Kultus- und Familienministerin
Segolene Royal zur
Präsidentschaftskandidatin der französischen Sozialisten (die sich jedoch mit Händen und Füßen dagegen wehren),
dass der abschließende Bericht des Europarates über die geheimen
CIA-Aktivitäten in Europa zu dem Schluss kommt, dass mindestens sieben Staaten, darunter auch Deutschland, Kenntnis davon hatten, und
welche Konsequenzen
Kanada aus den vereitelten Terroranschlägen
zieht, die auf die Börse in Toronto, das staatliche Fernsehen, das Parlament und den
Kopf des Premierministers zielten.
In Lausanne schließlich
gerät der Economist völlig aus dem Häuschen über
Peter Brooks extrem sparsame, aber ungeheuer lebendige Inszenierung von
Athol Fugards Stück "Sizwe Banzi".