
Kein kriegerischer Konflikt lässt sich nahtlos mit dem anderen vergleichen, unterstreicht
dieser Artikel und mahnt: Es wäre ein Fehler, sich wegen der Erfahrungen mit
Afghanistan aus heutigen Krisenherden und instabilen Regionen herauszuhalten. Das hat sowohl Gründe, die im genuinen Interesse des Westens liegen, als auch humanitäre: "Nordafrikanische Jihadisten hätten jetzt im Moment noch damit zu kämpfen, eine
Terrorkampagne in Europa oder Amerika zu bewältigen, doch dies könnte sich eines Tages ändern, wenn sie über die Ressourcen eines ganzen Landes verfügen. Besser man hält sie in der Wüste. ... Der Großteil von Afrikas großer und wachsender Anzahl von Muslimen ist gegenüber dem Jihad
feindlich eingestellt. Westliche Regierungen würden einen schrecklichen Fehler begehen, wenn sie die Schwierigkeiten einer Intervention als Entschuldigung dafür anführen, diese sich selbst zu überlassen."
Wissenschaft und Forschung erleben in der
muslimischen Welt gerade eine neue Blüte, erfahren wir
hier: "Und die Wurzeln wissenschaftlicher Rückständigkeit liegen nicht bei den religiösen Führern, sondern bei säkularen Herrschern, die mit Geld genauso
geizig umgehen, wie sie verschwenderisch auftreten, wenn es um die
Kontrolle über eigenständige Gedanken geht. ... Doch jene Art von Freiheit, die Wissenschaft für sich verlangt, ist in der muslimischen Welt
noch immer rar. Mit dem Aufstieg des politischen Islams (inklusive der Salafisten, die für eine radikale Version des Islams stehen) in wichtigen Ländern wie Ägypten fürchten manche, das sie noch weiter eingeschränkt werden könnte."
Außerdem:
Apple könnte seinen Zenit bereits überschritten haben, wird
hier gemutmaßt. An
dieser Stelle steht zur Disposition, ob nicht gerade die neuen
digitalen Technologien sich als historische Episoden entpuppen werden, während sich Papier auch weiterhin gut hält - und mit DNA als
neuem Datenspeicher werden die Karten sowieso nochmal neu gemischt, wie man
hier lesen kann.