Magazinrundschau - Archiv

The Intercept

15 Presseschau-Absätze - Seite 1 von 2

Magazinrundschau vom 08.12.2020 - Intercept

Ein Beitrag von Aakash Hassan vermittelt, wie Regierung und Cyberpolizei derzeit in Kaschmir gegen tweetende Bürger vorgehen: "Die 'Jammu Kashmir Coalition of Civil Society', eine Gruppe von Menschenrechtsorganisationen, berichtete im August, dass die Polizei Beschwerden gegen mehr als 200 User von Social-Media-Plattformen und virtuellen privaten Netzwerken eingereicht und Überwachungstechnologien eingesetzt habe, um die Menschen aufgrund von Antiterror-Gesetzen aufzuspüren und vorzuladen …  Einige von ihnen waren von der Cyberpolizei kontaktiert und aufgefordert worden, auf einer örtlichen Polizeistation eine unverbindliche Vereinbarung zu unterzeichnen, dass sie die Zivilbehörden und die Streitkräfte nicht in den sozialen Medien kritisieren würden. Andere berichteten, in den berüchtigten polizeilichen Aufstandsbekämpfungskomplex Cargo geschickt worden zu sein, wo sie verprügelt, beschimpft und mit Haft oder Tod bedroht wurden. Der jüngste Schlag gegen soziale Medien ist Teil der Verschärfung der Zensur unter dem hindu-nationalistischen Premierminister Modi seit August 2019. Damals beschloss die Regierung, den in der indischen Verfassung garantierten halbautonomen Status von Jammu und Kashmir auzuheben und den Staat in Gebiete unter seiner direkten Kontrolle aufzuteilen. Die Facebook- und Twitter-Posts, um die es geht, waren explizit politischer Art. Sie hinterfragten Indiens Vorgehen gegen Kaschmir nach Aufhebung des Sonderstatus' sowie die Missachtung von Menschenrechten durch indische Sicherheitskräfte und das Schweigen der Medien darüber … Während ein Großteil der Arbeit der Cyberpolizei im Verborgenen bleibt, hat ihr Vorgehen Auswirkungen auf die Aktivität in den sozialen Medien. Viele Accounts wurden gelöscht, sind verstummt oder enthalten keine politischen Inhalte mehr."

Magazinrundschau vom 27.10.2020 - Intercept

Die Stimmung in den USA zwischen Trump-Anhängern und -gegnern ist derart verhärtet, dass sich niemand dem entziehen kann. Elizabeth Rubin erinnert sie an Sarajewo kurz vor dem Ausbruch des Bosnienkriege. "Wie verwandelt sich ein Bürgerzwist in einen Bürgerkrieg? Mit einer gut geplanten Agenda, charismatischem Führer und mit Angst. Und vielleicht eine letzte Zutat, die alle drei zusammenbringt: das Reduzieren der Geschichte und alle ihrer Komplexität zu einer Erzählung des kollektiven Schicksals - unseres gegen ihres, wir gegen sie. ... Eine Freundin von mir, die im Alter von 9 Jahren aus dem Iran geflohen ist, schreckte vor meinen Vergleichen mit Sarajewo zurück. 'In dem Moment, in dem jemand völlig unterschiedliche Länder vergleicht, die keine gemeinsame Geschichte haben, schalte ich ab. Das wird hier nie passieren.' Ich stimme ihr zum Teil zu. Die USA teilen weder einen politischen Kontext noch eine Geschichte mit Bosnien. Aber dann gibt es die menschliche Natur, wie wir mit Verleugnung umgehen, um zu überleben, und mit Stammesdenken, wenn wir bedroht sind, und wie schwer es ist, das Schlimmste in uns abzuschalten. Die beiden politischen Seiten stehen inzwischen für so viel mehr, als sie möglicherweise einhalten können, und jetzt stehen sie sich gegenüber wie die Kräfte des Lichts und der Dunkelheit über Gondor. Jede Seite denkt, die andere sei die Dunkelheit. ... Wenn wir einem Fremden begegnen, wissen wir fast instinktiv, ob er Trump-Anhänger oder Biden-Anhänger ist. Wer ein 'Anderer' ist. Wer hassenswert, beklagenswert, entbehrlich ist. Die Sprache des Othering rutscht uns in diesem heiklen Moment so leicht von der Zunge."
Stichwörter: Bosnienkrieg

Magazinrundschau vom 01.09.2020 - Intercept

Auf Amerika könnte eine neue Finanzkrise zukommen, ausgelöst von Privatkrediten, die im Zeichen der Coronakrise aufgenommen wurden und die von "Fintechs" zu teilweise exoribitanten Zinsen gewährt werden. Hintergrund sind einige Liberalisierungen im Finanzmarkt noch unter Obama und später unter Trump, die es diesen Online-Banken, die als schicke Apps daherkommen, erlauben, solche Zinsen zu fordern, obwohl sie eigentlich als Wucher gelten, schreibt Alyssa Katz. "Es geht darum, das Look and Feel so einfach zu machen wie alles andere in Ihrem Leben", zitiert Katz einen Experten und konstatiert: "In ihrer Suche nach neuen Schuldnern gehen Fintechs über die Grenzen dessen hinaus, was die Konsumenten überhaupt bezahlen können. Die Parallelen zur Subprime-Kreditkrise von 2008 sind zu offensichtlich, als dass man sie ignorieren könnte, sagt Diane Standaert vom Hope Policy Institute und Vizepräsidentin des Center for Responsible Lending: 'Es ist, als würden wir Geschichte wiederholen.'"
Anzeige

Magazinrundschau vom 21.07.2020 - Intercept

Glenn Greenwald ist vielleicht nicht der optimale Kandidat, um über die Auswüchse der "Cancel Culture" zu schreiben: Er beherrscht das Instrument hämischer Kampagnen, um Leute mit anderer Meinung auszuschließen, selbst perfekt - erinnert sei daran, dass er es war, der die Kampagne gegen eine Ehrung von Charlie hebdo durch den amerikanischen PEN Club anleitete und orchestrierte (mehr hier). Seine - allerdings in einem quälend langen Artikel - untergebrachte Geschichte über die ehemalige Tennisspielerin Martina Navratilova ist dennoch lesenswert. Er schildert Navratilova als sein Jugend-Idol, auch weil sie sich längst vor allen heutigen Besserwissern für Schwule, Lesben und Transpersonen einsetzte. Und doch geriet sie mindestens ebenso übel in die Schusslinie der gefürchteten Transbewegung wie J.K. Rowling. Grund: Sie hatte die Radrennfahrerin Veronica Ivy kritisiert, die mit 37 sämtliche jüngere Frauen in deren Leistungsspitze besiegte, weil sie nun mal ein ehemaliger, und zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal operierter Mann war. Ivy selbst führte dann die Twitter-Kampagne an. Navratilova versuchte, zunächst ihre Argumente darzulegen, vergebens: "Navratilova wechselte dann in den totalen Zerknirschtheitsmodus. Sie entschuldigte sich mehrfach für ihren ursprünglichen Tweet. Sie gelobte, sämtliche Tweets zu löschen, die Trans-Leute beleidigend finden könnte und beteuerte, dass sie sich geäußert habe, ohne das Thema ausreichend durchdacht zu haben. Sie gelobte zu schweigen, versprach zuzuhören und sich nie wieder zu äußern, ohne sich angemessen informiert zu haben. Aber das war alles nicht gut genug. Navratilova war und blieb eine transfeindliche Hetzerin."

Magazinrundschau vom 26.05.2020 - Intercept

Dass in den USA immer die Republikaner von einer geringen Wahlbeteiligung profitieren, ist bekannt. Lee Fang erklärt, wie sich die religiöse Rechte unter dem Banner der evangelikalen Gruppe United in Purpose sammelt, um - wie schon 2016 - Donald Trump zum Wahlerfolg zu verhelfen. Ihr wichtigstes Ziel ist es, eine möglichst großen Teil der afroamerikanischen und Latino-Wähler von den Wahlurnen fernzuhalten. Es gibt unter in diesen Wählergruppen viele stark religiös geprägte Menschen. Trump kann sich kaum für sich gewinnen, aber er und seine Anhänger tun alles, damit sie auch nicht die Gegenseite wählen: "Brian Burch von der UIP erklärte, die Gruppe hoffe, eine Veranstaltung für Trump auszurichten, um afroamerikanische und lateinamerikanische Kirchenführer zu treffen und ihnen Unterstützung zuzusagen. Burch fügte hinzu, dass die UIP bereits 'eine Reihe von Zuschüssen an Partner in Schlüsselstaaten vergeben hat', um Minderheiten angehörende gläubige Wähler zu erreichen. Ralph Reed, eine der Hauptfiguren im evangelikalen Einsatz für Präsident George W. Bush, sprach im April davon ein, wie er es nannte, 'makropolitisches Bild' der bevorstehenden Wahl zu zeichnen. In rascher Folge erläuterte Reed frühere Wahlergebnisse und verglich Trump mit Mitt Romney. Seine Schlussfolgerung: Die geringe Wahlbeteiligung der Afroamerikaner in den umkämpften Rust-Belt-Staaten war der Schlüssel zum Erfolg Trumps. 'Allein in Milwaukee County wurden 2016 47.000 schwarze Stimmen weniger abgegeben als 2012', sagte Reed. 'In Michigan, mit ähnlicher Wahlbeteiligung, gewann Trump mit 10.704 Stimmen von etwa 2 Millionen abgegebenen Stimmen. Und in Detroit, Wayne County, gab es 36.000 weniger Stimmen von Afroamerikanern', sagte Reed. 'Die Demokraten sind davon überzeugt, dass Hillary [Clinton] verloren hat, weil es ihr nicht gelungen ist, [Barack] Obamas Wahlbeteiligung bei den Minderheitswählern zu wiederholen', fügte Reed hinzu. 'Sie sind darauf fokussiert wie ein Laserstrahl, wie Trump auf Evangelikale und katholische Abtreibungsgegner'."

Magazinrundschau vom 19.11.2019 - Intercept

James Risen, Tim Arango, Farnaz Fassihi, Murtaza Hussain und Ronen Bergman berichten in einem gemeinsam für The Intercept und die New York Times recherchierten Text über geleakte Geheimdokumente, die Teherans Aktivitäten im Irak aufdecken: "Das Material bietet einen detaillierten Einblick in Teherans aggressive Einmischung in irakische Belange und in die Rolle von Qassem Soleimani, dem Kommandeur der al-Quds-Einheit der Iranischen Revolutionsgarde. Es ist Teil eines Archivs von Telegrammen des iranischen Geheimdienstes... Die einzigartigen Dokumente zeigen Teherans Einfluss im Irak und beschreiben die jahrelange Kleinarbeit iranischer Agenten, die irakische Führung zu benutzen, für die USA tätige irakische Agenten umzudrehen und jeden Aspekt des politischen, wirtschaftlichen und religiösen Lebens im Irak zu infiltrieren. Viele der Dokumente beschreiben einen Spionagealltag, der sich wie ein Agententhriller liest. Treffen in dunklen Gassen, im Schutz von Geburtstagsfeiern oder Jagd-Gesellschaften. Informanten lauern am Bagdad Airport, schießen Fotos von US-Soldaten und registrieren Militärflüge der Koalition. Agenten fahren Umwege zu Treffen, um der Überwachung zu entgehen. Quellen werden mit kleinen Geschenken, Gewürzen und Parfum entlohnt, irakische Offizielle bestochen … Der Report zeigt erstmals das ganze Ausmaß der iranischen und amerikanischen Aktivitäten im Irak und beleuchtet die komplexe Innenpolitik des Irans, wo miteinander konkurrierende Fraktionen sich mit den gleichen Herausforderungen herumschlagen müssen wie die Amerikaner, die nach ihrem Einmarsch versuchten, den Irak zu stabilisieren. Schließlich zeigen die Dokumente, wie der Iran die USA im Kampf um Einfluss beständig übertrumpfte … Intercept hat über verschlüsselte Kanäle mit der Quelle der Dokumente kommuniziert, die ein Treffen mit Reportern ausschlug. Die Quelle erklärte, das Ziel der Veröffentlichung sei es, 'die Welt über die Aktivitäten des Iran in meiner irakischen Heimat in Kenntnis zu setzen.' ... In gewisser Weise bieten die geleakten iranischen Kabel eine abschließende Abrechnung der US-Invasion im Jahr 2003 im Irak. Die Vorstellung, dass die Amerikaner die Kontrolle über den Irak dem Iran übergaben, als sie dort einmarschierten, wird jetzt selbst vom US-Militär geteilt."

Magazinrundschau vom 23.10.2018 - Intercept

Dramaqueen Glenn Greenwald steht stets mitten im Geschehen, so auch in Brasilien, wo der ehemalige Guardian-Journalist, der einst von Edward Snowdon für seine Enthüllungen auserkoren wurde, sein Refugium gefunden hat. Greenwalds Ehemann ist dort in einer linken Partei tätig. Und Greenwalds Magazin The Intercept publiziert auch viel auf Portugiesisch. Greenwald erzählt, dass Recherchen von The Intercept über die Mediengruppe Record TV, die dem evangelikalen "Bischof" und Milliardär Edir Macedo gehört, zu persönlichen Nachstellungen gegen die Reporter geführt haben. Unter anderem geht's in den Recherchen darum, dass Macedo möglicherweise Spenden seiner Gläubigen abzweigte, um sich davon sein Medienimperium erst aufzubauen: "Erst Macedos Kauf von Record TV, dem zweitgrößten Fernseh-Network nach Globo TV, verwandelte Macedo von einem schwer reichen Bischof zu einem großen Machtakteur in der brasilianischen Politik. Wie Forbes feststellte: 'Es ist unklar, woher er das Geld für den Erwerb der Firma hatte. Offizielle Stellen in Brasilien haben mehr als zehn Jahre lang nach Antwort auf diese Frage gesucht, aber einige Berichte legen nahe, dass er Kirchengelder benutzt hat.'"

Einen sehr interessanten Hintergrundbericht zum Einfluss der Evangelikalen auf die brasilianische Politik bringt auch Chantal Rayes in Libération, die daran erinnert, dass Lula da Silvas Arbeiterpartei eine Gründung linkskatholischer Kreise war. Aber auch Lula wurde eine Zeitlang von Macedos "Universalkirche des Gottesreiches" unterstützt: "Zufall oder nicht, aber Edir Macedo, der des Scharlatanismus und der Veruntreuung von Kirchenspenden beschuldigt wurde, wurde danach nicht mehr von der Justiz verfolgt."

Magazinrundschau vom 09.10.2018 - Intercept

Kurz bevor die saudische Führung das Fahrverbot für Frauen im Land aufhob, warnte sie eine Reihe von Frauenrechtlerinnen telefonisch, sich öffentlich zu dieser Entscheidung zu äußern. So sollte klargestellt werden, dass alle Reformen ausnahmslos vom Staat kamen, also von oben, zitiert Sarah Aziza in ihrer Reportage eine Menschenrechtlerin. Inzwischen sind zahllose KritikerInnen der so erzkonservativen wie religiösen saudischen Politik verhaftet worden oder schlicht verschwunden: "Die Strenge des Staates wird durch die willkürliche Durchsetzung seiner Vorschriften umso erschreckender. Saudi-Arabien fehlt eine offizielle Verfassung, es stützt sich statt dessen auf eine diffuse und dehnbare Konstellation religiöser Urteile - 'fatwas' - sowie auf königliche Erlässe. Für den größten Teil der Geschichte des Königreichs war das Strafgesetzbuch ebenfalls ad hoc, so dass der Staat Aktivisten und Dissidenten nach eigenem Ermessen verfolgen kann. 'Bis vor kurzem gab es keine klaren Richtlinien für Verbrechen und Strafen', sagt ein saudischer Journalist, der darum bat, nicht genannt zu werden, um seine Familie zu schützen. 'Es war schrecklich, aus politischen Gründen verhaftet zu werden. Es gab einem das Gefühl, dass dir alles passieren könnte.'"
Stichwörter: Saudi-Arabien

Magazinrundschau vom 19.06.2018 - Intercept

In seinem Buch "Mistaken Identity: Race and Class in the Age of Trump" kritisiert der Politologe Asad Haider die unter Linken so beliebte Identitätspolitik, weil sie soziale Bewegungen gegen Unterdrückung eher behindert als fördert. Im Interview mit Rashmee Kumar erklärt er das genauer: Schon der Begriff der Rasse sei ein Produkt des Rassismus, nicht umgekehrt, und er diente im 18. Jahrhundert in Virginia dazu, schwarze und weiße Arbeiter auseinanderzudividieren: "Die erste Kategorie von Rasse, die der weißen Rasse, wurde erfunden, um afrikanische Zwangsarbeiter aus einer Kategorie auszuschließen, in die europäische Zwangsarbeiter eingeordnet wurden: die Knechtschaft der Weißen sollte ein Ende haben können, die Versklavung der Schwarzen sollte lebenslänglich sein. Das ist der Beginn der Einteilung von Menschen in rassische Kategorien in den USA. Rassismus begründete in diesem Fall die Einführung verschiedener Formen der wirtschaftlichen Ausbeutung und wurde schließlich zu einer Form der sozialen Kontrolle, die die Ausgebeuteten durch die Einführung von Hierarchien und Privilegien für einige Menschen spaltete. Dies hinderte sie daran, ein gemeinsames Interesse [zwischen europäischen und afrikanischen Zwangsarbeitern] zu erkennen und eine gemeinsame Front gegen diejenigen aufzubauen, die sie ausbeuten."

Magazinrundschau vom 17.04.2018 - Intercept

Extrem düster und faszinierend liest sich Johnny Dwyers und Ryan Gallagher Rekonstruktion der Ermordung der amerikanischen Reporterin Marie Colvin durch das syrische Regime im Jahr 2012. Die in den USA und Großbritannien (auch durch ihre schwarze Augenklappe, die eine Augenverletzung aus einer früheren Recherchereise in Sri Lanka abdeckte) sehr bekannte Reporterin operierte von einem Medienzentrum in Homs aus, das Journalisten mehrerer Medien, darunter der Fotograf Paul Conroy, mehr oder weniger heimlich aufgezogen hatten, um über den gerade losbrechenden Konflikt berichten zu können. Tausende von Informationen über den Fall wurden vom "Center for Justice and Accountability" in San Francisco zusammengetragen, auch für die Familie Colvins und des französischen Fotografen Rémi Ochlik, der sie begleitete und ebenfalls starb. Die Familien versuchen, Assad für diese Morde vor Gericht zu bringen. Der Bericht zeigt, dass das Medienzentrum mit Hilfe libanesischer und syrischer Geheimdienste aufgespürt und systematisch beschossen wurde - in einer Attacke, die aussehen sollte wie ein Rebellenangriff: "Das Sperrfeuer begann kurz nach 9:30 Uhr, als das Medienzentrum immer genaueres Raketenfeuer abbekam. Die Journalisten versuchten krabbelnd zu fliehen und griffen nach ihren Schuhen, während die Raketen um sie herum einschlugen. Conroy, der in der British Royal Artillery gedient hatte, wusste, dass die Raketen nicht nach einem Zufallsmuster einschlugen. Nach seiner Aussage wurde die Position der Journalisten 'eingeklammert', in dem die Schläge, die durch einen Vorposten geleitet wurden, immer näher zu ihrem Ziel gebracht wurden."