Vorgeblättert

Gabriella Zalapì: Antonia

16.03.2020. Antonia ist eine schlechte Mutter und eine noch schlechtere Ehefrau. Mit dem Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter vor Augen,  versucht die junge Frau Mitte der sechziger Jahre, für sich einen Platz in der Welt  zu finden - und in ihrer britisch-italienischen, jüdisch-österreichischen Familie. In einem fiktiven Tagebuch erzählt die Künstlerin Gabriella Zalapì auch die Geschichte ihrer eigenen weltläufigen Familie.
Gabriella Zalapì: Antonia
Tagebuch 1965-1966
Aus dem Französischen von Claudia Steinitz

Edition Blau. Rotpunktverlag. Zürich 2020, 120 Seiten, 20 Euro

Erscheint am 25. März 2020

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Klappentext
Antonia lebt unglücklich verheiratet in Palermo, ihr kleiner Sohn, der einzige Hoffnungsschimmer, wird ihr entzogen. Als mit dem Tod der Nonna Familiendokumente in ihre Hände gelangen, verbringt sie ganze Tage und Nächte über alten Briefen, Zetteln und Fotos – und die Erinnerung spricht: Da war auf der einen Seite der jüdische Großvater, Kunstsammler, der in den Dreißigerjahren aus Wien geflohen ist, auf der anderen eine englische Familiendynastie in Sizilien. Die schwierige Kindheit und Jugend, zwischen Nassau auf den Bahamas, Kitzbühel und London. Der frühe Tod des Vaters. Die Mutter, die sich neu verheiratet und Antonia in Internaten oder bei der Großmutter in Genf deponiert.

Zur Autorin
Gabriella Zalapì, geboren in Mailand, hat italienische, englische und Schweizer Wurzeln. Sie absolvierte die Haute école d’art et de design in Genf. Die bildende Künstlerin und Schriftstellerin lebt heute in Paris. Für "Antonia" den Literaturpreis 2019 von Madame Figaro.

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