9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

Kulturpolitik

1453 Presseschau-Absätze - Seite 88 von 146

9punkt - Die Debattenrundschau vom 11.01.2019 - Kulturpolitik

Der Alleinerbe des Architekten Hans Schwippert sowie der Bildhauer Hubertus Förster sind mit ihrer Klage gegen die denkmalrechtliche Genehmigung des millionenteuren Umbaus der Berliner Hedwigs-Kathedrale durch das Berliner Erzbistum vor dem Verwaltungsgericht gescheitert, meldet Nikolaus Bernau in der Berliner Zeitung: "Es ginge nicht um das Urheberrecht, sondern um das Denkmalschutzgesetz, das 'in erster Linie dem allgemeinen kulturstaatlichen Interesse, nicht aber den Interessen der am Bau beteiligten Künstler' diene, teilte das Gericht (…) mit. Die Erben und auch Förster seien nicht persönlich betroffen genug, um ein über das Interesse der Eigentümer - also des Erzbistums - hinaus reichendes Interesse begründen zu können." Im Tagesspiegel ergänzt Fatina Keilani: "Wie berichtet, besagt die Rechtslage, dass der Eigentümer eines Kunstwerkes dieses zwar zerstören, aber nicht entstellen darf. Daraus folgt, das der Umbau des Innenraums der Kathedrale mit der völligen Beseitigung des Schwippertschen Entwurfs einhergehen muss, um rechtlich zulässig zu sein."

Peter Richter schildert den Streit um die Hedwigskathedrale in der SZ als Auseinandersetzung zwischen jenen, die die Innengestaltung des Nachkriegsarchitekten Hans Schwippert (eines Wessis, der auch den Bundestag in Bonn machte) und Nostalgikern ganz anderer Art, diesmal in Gestalt der Katholischen Kirche: "Wie die Stadtschloss-Wiederaufbauer nebenan ist auch die Kirche zur Repreussifizierung zuungunsten der Zeitschicht 'DDR' entschlossen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 07.01.2019 - Kulturpolitik

In Kuba versucht die Regierung seit dem 7. Dezember mit dem Ley 349, dem Gesetz 349 die Kunst in Land zu regulieren. Der Widerstand dagegen ist jedoch so groß, dass Politiker bis zum Präsidenten hin jetzt erklärten, das Gesetz richte sich nicht gegen kritische Kunst richte, sondern gegen Vulgarität und Pseudokunst, berichtet Knut Henkel in der NZZ. "Im Visier der Funktionäre steht vor allem der Reggaeton cubano mit seinen anzüglichen Texten und Videos. Für den Jazzsaxofonisten César López wäre hier ein Eingreifen durchaus legitim, da ihm das Frauenbild und die penetranten Vulgarismen, für die der Musikstil bekannt ist, auf die Nerven gehen. Doch genau an diesem Punkt setzt die Kritik der Künstler an, die sich gegen das Gesetz engagieren. 'Es ist inakzeptabel, dass Bürokraten definieren, was Kunst darf und was nicht', konstatiert der Dokumentarfilmer Miguel Matos. Folgerichtig soll der Protest weitergehen, so die einhellige Meinung der Aktivisten, welche die Kampagne gegen das Gesetz 349 angeschoben haben."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 03.01.2019 - Kulturpolitik

In der FAZ streiten Horst Bredekamp, einer der ehemaligen Gründungsintendanten des Humboldt-Forums, und der Afrika-Historiker Jürgen Zimmerer um den Umgang mit Kolonialkunst. Befragt von Andreas Kilb und Stefan Trinks verlangt Bredekamp historische Differenzierung: "Wer den Kolonialismus als alleinige Erklärung nimmt, macht die Menschheitsgeschichte flach wie Papier. Uns hat interessiert: Wer hat diese Bestimmung kritisiert? Wer ist Montaigne an die Seite zu stellen, der gesagt hat: Die Kannibalen sind wir? Wenn man das mit dem Begriff des Kolonialismus totschlägt, verneint man alles, was Menschen über ihre Feindschaften hinaus zusammengebracht hat."

Zimmerer attackiert Bredekamp daraufhin direkt: "Wenn Sie diese Schattierungen zeigen wollten, warum haben Sie es dann nicht getan? Warum haben Sie sich nicht von Anfang an ganz klar positioniert zu den Benin-Bronzen - eindeutig Raubkunst - oder zu anderen Objekten, die zwischen 1884 und 1919 erworben wurden? Die Möglichkeit hatten Sie doch. Aber in Ihrer Konzeption findet das alles gar nicht statt. Wie stehen Sie denn zu den Benin-Bronzen?" Bredekamp antwortet mit dem Hinweis, dass Benin-Bronzen häufig für den Markt gefertigt worden seien.

Mit Blick auf die Debatte um Kolonialkunst will Monika Grütters laut Tagesspiegel/dpa nicht länger "passiv abwarten, bis jemand etwas zurückhaben möchte", sondern "aktiv auf die Nachfahren zugehen". Aber: "'Ansprechpartner müsste die staatliche Seite sein, um nicht Konflikte auszulösen. Man muss genau wissen, wohin und an wen man zurückgibt', sagte sie. In Zweifelsfällen könnte eine unabhängige, international besetzte Kommission bei der Klärung helfen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 31.12.2018 - Kulturpolitik

In der NZZ kritisiert die Göttinger Ethnologin Brigitta Hauser-Schäublin das politische Manifest von Benedicte Savoy und Felwine Sarr, die mehr oder weniger verlangten, "alle Sammlungen in französischen Museen, die während der Kolonialzeit in Afrika angelegt wurden, müssen zurückgegeben werden", so Hauser-Schäublin. Diese Maximalforderung lasse sich aber nur stellen, wenn man wie Savoy und Sarr nicht mehr von "Kulturgütern" spricht, wie die UNO, sondern von "kulturellem Erbe": "Dieser Begriff suggeriert eine direkte quasiverwandtschaftliche Beziehung zwischen Erblasser und Erbe (etwa Vater und Sohn) und impliziert einen vorbestimmten und rechtmäßigen Eigner (propriétaire légitime): die Nachfahren der ehemaligen Besitzer des Kulturguts. Darauf aufbauend, verwenden Savoy und Sarr einen Eigentumsbegriff, der den komplexen künstlerischen, spirituellen, soziopolitischen und performativen Rechten und der multiplen Teilhabe an Artefakten im (früheren) afrikanischen Kontext nicht gerecht wird."

Erstaunlich ist auch, wie wenig die Mutter des Kolonialismus, Britannien, bisher auf den Restitutions-Streit reagiert. Im Guardian - sonst in Moralfragen immer ganz vorne - gab's vor einigen Tagen ein windelweiches Editorial zu Rückgabeforderungen: "Es ist sinnlos vorzugeben, einfache pauschale Regeln oder einfache Antwortmöglichkeiten seien möglich. Es ist sinnlos vorzuschlagen, alle Objekte, die sich in Museen befinden, an ihren Ursprungsort zurückzubringen; in den meisten Fällen wäre es sowohl unmöglich als auch unerwünscht (denken Sie an die griechischen Skulpturen, die von römischen Eroberern erworben wurden, die sich heute in italienischen Museen befinden). Zu behaupten, dass nichts zurückgegeben werden darf, ist ebenso absurd: Es gibt Tausende von Objekten, die allein in Großbritannien verstreut sind, und nur sehr wenige unterliegen Rückerstattungsansprüchen - es besteht keine unmittelbare Gefahr von Après moi le déluge." Kurz: Man müsse erst mal erforschen, was wie ins Land gekommen sei.

Derweil fordert Hermann Parzinger, Präsidient der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, laut Tagesspiegel/dpa die Einrichtung von Strukturfonds für Museen in ehemals kolonisierten Ländern: "'Wir sollten nicht in einer leicht neokolonialen Geste einfach den Bau von Museen anbieten, sondern zunächst genau fragen, was unsere Partnerländer wirklich an Unterstützung brauchen.' Auch beim Kulturerhalt komme es auf Hilfe zur Selbsthilfe an. 'Wir müssen die Museen in die Lage versetzen, ihre Aufgaben erfüllen zu können. Sie wissen sehr genau, was sie dafür brauchen.'"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 28.12.2018 - Kulturpolitik

Im Standard-Interview mit Stefan Weiss kritisiert der britische Kulturhistoriker Peter Frankopan die EU, äußert Verständnis für die Brexiteers, spricht aber lieber nicht darüber, weshalb das Thema Restitution von Kolonialkunst in Großbritannien nicht thematisiert wird ("Jedes Land wird seine eigene Sicht auf diese Fragen haben, und es ist nur verständlich, dass Staaten, die historisch eher wenig in den Kolonialismus verwickelt waren, stärker für Rückgaben eintreten als die anderen") - meint aber, man müsse sich auch fragen,  "welchen Binnenkolonialismus es in Zentraleuropa gegeben hat, etwa im Reich der Habsburger, der Preußen, Russen und so weiter. Beim Kolonialismus geht es um mehr als um Afrika, Asien und Amerika."

Weitere Artikel: Nach der Kritik Benjamin Netanjahus am Berliner Jüdischen Museum und dessen Forderung, die Unterstützung für das Haus einzustellen (Unser Resümee), hat sich Daniel Haas in der NZZ die Ausstellung "Welcome to Jerusalem" gemeinsam mit Kuratorin Cilly Kugelmann erneut angesehen. "Eine Lektion in Toleranz.", meint er.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 27.12.2018 - Kulturpolitik

"Wer hat uns eigentlich gefragt, was wir Afrikaner wollen?", sagt in der Zeit die Leiterin der Geschichtsabteilung des Nationalmuseums von Tansania, Flower Manase, im Gespräch mit Werner Bloch, der sich auf den Weg nach Tansania begeben hat, um an einem vom deutschen Goethe-Institut initiierten Museumsgespräch mit afrikanischen Museumsexperten zur Kolonialismusdebatte in Europa teilzunehmen. Das Nationalmuseum steht weitgehend leer, die deutschen Kolonialherren brachten viele Artefakte außer Landes - zugleich fehlen aber noch die technischen Voraussetzungen zur Aufbewahrung, beobachtet Bloch und stellt "Apathie" bei den Gesprächsteilnehmern fest: "Afrikas Probleme liegen woanders, heißt es. Man misstraut dem französischen Präsidenten. Warum bloß sollte er den Afrikanern Geschenke machen? Ist das nicht eine politische Finte? 'Wir wollen keine Almosen, wir haben Rechte', sagt Flower Manase. Viele hier bezweifeln auch, dass die Franzosen denn eigentlich wissen, wovon sie sprechen. Stimmt es überhaupt, was in dem großen Bericht steht, der kürzlich im Auftrag der Regierung von Bénédicte Savoy und Felwine Sarr vorgelegt wurde? Die Kunsthistorikerin Savoy kenne Afrika ja nicht gut, sie habe hier nur ein paar Wochen verbracht und lediglich vier Länder bereist."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 21.12.2018 - Kulturpolitik

Das Kuppelkreuz auf dem Humboldt Forum ist keineswegs sicher, sagt laut Tagesspiegel Horst Bredekamp der Monatszeitschrift "Herder Korrespondenz". Die Nervosität sei bei den politischen Entscheidungsträgern wegen der Kolonialismusdebatte "übergroß," das Kuppelkreuz könne als "Triumphzeichen" gewertet werden und eine neue "Empörungswelle" auslösen.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 20.12.2018 - Kulturpolitik

Während Museen lautstark über die Restitution von kolonialer Raubkunst diskutieren, hüllt sich der Kunsthandel überwiegend in Schweigen. Im Herbst ließ das Kölner Auktionshaus Lempertz in seiner belgischen Dependance erst einen Schrumpfkopf der Jivaro versteigern. (Unser Resümee). Im Zeit-Gespräch mit Tobias Timm erklärt Viola König, bis 2017 Direktorin des Ethnologischen Museums in Berlin, wie Museen vom Kunsthandel profitierten und fordert neben einem gesetzlichen Verbot des Handels mit indigen Objekten in Europa enge Zusammenarbeit mit den Herkunftsgesellschaften: "Zuweilen sind dafür die großen Fotobestände hilfreich, die in ethnologischen Museen aufbewahrt werden, insbesondere wenn sich in den Herkunftsgesellschaften noch Personen und Objekte auf den Bildern identifizieren lassen. Dabei ist Eile geboten - und dennoch wird es Jahrzehnte dauern. Eine Kooperation bedeutet, dass der Abschluss, die Form der Lösung offen ist. Es ist nicht ausgeschlossen, dass manche Nachkommen ihre Gegenstände doch in Europa aufbewahrt sehen wollen."

Weitere Artikel: Hubertus Knabe, bisheriger Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen und Kultursenator Klaus Lederer haben sich auf einen Vergleich geeinigt. (Unser Resümee) In der Zeit nimmt Jana Hensel Lederer noch einmal vor sämtlichen Intrigenvorwürfen in Schutz und hofft nach Knabes Abgang auf einen weniger "antikommunistischen Blick" auf die DDR: " Ein Land, das in seinen Anfangsjahren zweifellos stalinistischen Terror praktizierte, aber gerade in der Honecker-Ära differenzierter betrachtet werden sollte: Unfreiheit, aber Industrienation. Repressiver Charakter, aber ein Alltagsleben, das bislang zu wenig beachtet wurde." Man fragt sich, wozu sie überhaupt eine Mauer brauchten! Im Zeit-Online-Interview mit Carolin Würfel berichtet eine der betroffenen Frauen von den sexuellen Belästigungen in der Gedenkstätte.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.12.2018 - Kulturpolitik

Die chinesische Regierung feiert derzeit mit einer große Ausstellung im Nationalmuseum in Peking die Erfolge der Reformpolitik der letzten vierzig Jahre. Nikolaus Bernau (Berliner Zeitung) hat sie damit jedoch nicht überzeugt: "Gerade durch ihren Triumphalismus erklärt die Ausstellung unabsichtlich auch, warum China sogar in Zeiten eines Donald Trump so unbeliebt ist: Der Way of Life, wie ihn die Kommunistische Partei propagiert, interessiert nur Diktatoren oder sehr arme Gesellschaften, auch weil China ihnen in politischer Hinsicht keine Vorschriften macht. Sobald diese Gesellschaften etwas reicher und unabhängiger geworden sind, wird nach dem anderen Modell gerufen, nach dem 'American Way of Life', der Vision eines besseren, sichereren, freieren Lebens. Amerikas Aufstieg nach 1880 ist zwar in fast jeder Hinsicht mit dem aktuellen Chinas zu vergleichen, die Städte explodierten ähnlich, die Wirtschaftszahlen, der internationale Einfluss. Aber damals waren nur die alten Eliten Europas erschrocken. Für die Beherrschten dagegen war Amerika ein Hoffnungszeichen. Millionen von Menschen wanderten dorthin aus - ein Kreativitätsdrain, von dem Europa sich nie erholt hat. Von einer Wanderungsbewegung hin nach China hat man dagegen bisher nichts gehört."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 15.12.2018 - Kulturpolitik

Harry Nutt kommt in der FR auf einen Aufruf einiger Wissenschaftler zurück, die sich den Forderungen des Savoy- und Sarr-Berichts zur Rückgabe von Kolonialkunst anschließen. Die Zeit hat ihn inzwischen online gestellt. Nutt resümiert die Forderungen der Wissenschaftler bündig in einem Absatz: "Die Wissenschaftler fordern zusätzliche Forschungsmittel, größere Bildungsanstrengungen und die Errichtung einer zentralen Einrichtung, in der die neuen Erkenntnisse gebündelt werden. Der hehre Wunsch zielt auf eine neue Erzählung über Kolonialisierer und Kolonialisierte. Rückgabe wäre dann der Anfang eines neuen Austauschs." Und vieler schöner neuer Stellen.

In der FAZ möchten Kulturstaatsministerin Monika Grütters und Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt, klarstellen, dass sie an der Spitze der Aufarbeiter deutscher Kolonialgeschichte stehen: Die Debatte muss geführt werden, maximale Transparenz hergestellt und Raubkunst zurückgegeben werden, und auf keinen Fall soll es dabei eurozentrisch zugehen: "Um einen ersten Rahmen dafür abzustecken, haben wir den Deutschen Museumsbund bei der Entwicklung von Leitfäden zum Umgang mit menschlichen Überresten (2013) und zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten (seit 2016) unterstützt. Eine durch internationale Expertinnen und Experten ergänzte Fassung soll im kommenden Jahr folgen. Sie wird Impulse auch über Deutschland hinaus setzen. Denn nicht nur der Staat, auch die Kultureinrichtungen tragen Verantwortung im Umgang mit den schwierigen Fragen der Aufarbeitung des Kolonialismus. Gerade bei ihnen ist aber auch der Bedarf an Beratung und Orientierung groß. Deshalb sollten wir über eine Kommission nachdenken, die in schwierigen Fällen Museen und Anspruchsteller berät und konstruktive Lösungen vermittelt."

Die Zeit hat Ijoma Mangolds Interview mit Hartmut Dorgerloh und Lars-Christian Koch - der eine Intendant des Humboldt Forums, der andere Leiter der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin - online nachgereicht. Auf Mangolds drängende Fragen, wann denn nun endlich zurückgegeben wird, meint ein verdutzter Dogerloh: "Das irritiert mich am allermeisten an der aktuellen Diskussion: dass wir in Europa schon wieder zu wissen glauben, wie es geht und was passieren muss. Erst mal würde ich gerne erfahren: Was sagen denn die Kollegen in Tansania oder in Namibia oder in Ozeanien zu dem Bericht [von Benedict Savoy und Felwine Sarr]? Kürzlich besuchte uns in Berlin der Präsident eines afrikanischen Landes, dessen Gebiet einst ebenfalls deutsche Kolonie war. Er fand es bedauerlich, dass aus seinem Land so wenig im Humboldt Forum zu sehen sein wird, und fragte: 'Was können wir tun, damit wir im Humboldt Forum präsenter sein werden?'"

Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer will das Digitale in der Berliner Kulturpolitik fördern und stellt dafür einen kleinen Innovationsfonds bereit. Im Interview mit Oliver Voß vom Tagesspiegel sagt er: "Das Digitale ist im Alltag so präsent, dass es eigentlich absurd ist, welch geringe Rolle diese Instrumente im Kulturbereich spielen. Dabei wird selbst der analoge Kultursektor davon am Ende profitieren. Bestes Beispiel sind Streamingdienste, die dazu führen, dass wieder mehr Menschen in Konzerte gehen."