9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 21.02.2020 - Medien

Jean Daniel ist im Alter von 99 Jahren gestorben, der Gründer des Nouvel Observateur, in Frankreich so wichtig wie Rudolf Augstein in Deutschland, nur literarischer natürlich (und in seinen wöchentlichen Leitartikeln, die Frankreich über Jahrzehnte begleiteten, zwar weniger bizarr, aber nicht unbedingt weniger pompös). In La Règle du Jeu erinnert sich Bernard-Henri Lévy, wie selbst ihm, dem brillanten und gutaussehenden Absolventen der Ecole Normale Supérieure, zunächst der Zugang schwer gemacht wurde durch "König Jean, diesen Gaston Gallimard des Journalismus, der einem hoheitsvoll und lässig die Examensfragen stellte: Haben Sie Herbart gelesen? Wie stand es um Gide und Stendhal? Wie denken Sie über Frantz Fanon? Kennen Sie alle Stationen der Reise Chateaubriands nach Jerusalem? Und irren Sie lieber mit Sartre oder haben mit Aron?"

Statt zu jammern, wie jetzt wieder über die angeblich zu niedrige Gebührenerhöhung, sollten sich die Öffentlich-Rechtlichen lieber mal um eine bessere Online-Kommunikation kümmern, rät Bernd Gäbler, ehemaliger Geschäftsführer des Adolf-Grimme-Instituts, auf Zeit Online: "Für alles Aktuelle könnte die Tagesschau auch im Netz unschlagbar führend sein. Sie ist es aber nicht. ARD und ZDF könnten das tollste Onlinearchiv anbieten. Wer heute nochmal Kommissar Haferkamp sehen will oder das legendäre Gespräch von Günter Gaus mit Hannah Ahrendt, muss auf YouTube gehen. Bei ARD oder ZDF schaut er in die Röhre. Sie reden von einer europäischen Plattform, aber bekommen es nicht einmal hin, ihre eigenen Mediatheken zu koordinieren."
 
Auf ein ebenso "pikantes wie brisantes Detail" macht Christian Meier in der Welt aufmerksam: "Ein Budgetabgleich bei der ARD hat ergeben, dass in der ARD mit ihren neun Landesrundfunkanstalten zwischen 2017 und 2020 rund 740 Millionen Euro weniger ausgegeben wurden, als ihr davor anerkannt worden waren. Davon sind allein 413 Millionen dem Programmaufwand zuzurechnen - heißt: Für Programm bewilligtes Geld wurde nicht ins Programm gesteckt. Was einzelne Aussagen, man müsse nun 'bei knappen Kassen' am Programm sparen, widersprüchlich erscheinen lässt."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 20.02.2020 - Medien

China weist drei Journalisten des Wall Street Journal aus, weil das Land dort als "kranker Mann Asiens" bezeichnet wurde, eine Bezeichnung, die China als rassistisch zurückweist, berichtet Fabian Kretschmer in der taz: "Der Rausschmiss der Journalisten erfolgte fast zeitgleich mit einer Entscheidung des US-Außenministeriums vom Dienstag, wonach chinesische Staatsmedien in den Vereinigten Staaten künftig als 'ausländische Delegationen' gewertet werden und damit unter strengerer Überwachung stehen sollen. Die Büros von Zeitungen wie China Daily in den USA sollen fortan sämtliche personelle Änderungen sowie Besitzverhältnisse offenlegen. In ihrer Berichterstattung würden die Journalisten jedoch nicht beeinträchtigt, hieß es aus Washington."

Die Rundfunkgebühren werden auf 18,36 Euro erhöht, was den Anstalten zu wenig ist. Sie drohen darum, am Programm zu sparen und "können vermutlich auch nicht anders", schreibt Steffen Grimberg in der taz. "Denn hier ist der variabelste Kostenblock. Bei allen anderen Strukturen hat man sich selbst fest umstellt. Das Bundesverfassungsgericht hat im Zusammenhang mit den Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von 'Versteinerung' gesprochen. Der Begriff könnte auf viele andere Bereiche des Anstaltslebens übertragen werden." Mehr zur Gebührenerhöhung in einem dpa-Ticker, etwa hier bei Meedia.

"Es knirscht im Gebälk des öffentlich-rechtlichen Rundfunks", konstatiert auch Imre Grimm in der FR und listet sieben Probleme auf, mit denen insbesondere ARD und ZDF zu kämpfen haben: Der Verlust des jungen Publikums - oder die geringe Akzeptanz im Osten: "Inzwischen gibt es ARD-interne Seminare, in denen ostdeutsche Mitarbeiter ihren West-Kollegen quasi Nachhilfestunden für gesamtdeutsches Empfinden geben. Kürzlich war auch die Publizistin Jana Hensel zu Gast. Beim Zorn im Osten gehe es nicht so sehr um Fakten, sagt Hofer, sondern um ein Gefühl. 'Es ist das Gefühl: 'Dadurch, dass ihr immer über das Negative berichtet, zerstört ihr unsere schöne Stadt.'' Und dafür auch noch Gebühren zahlen? Es ist auch die Furcht um den Ruf der Heimat, die Frust schürt. Diesen Frust machen sich Populisten zunutze."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.02.2020 - Medien

Paul Toetzke unterhält sich in der taz mit dem russischen Journalisten Grigori Ochotin, der mit seinem Dienst OVD-Info Repressionen der Polizei gegen Demonstranten dokumentiert. Dass im letzten Jahr durch öffentlichen Druck erstmals auch sehr viele Leute schnell wieder freigelassen worden sind, schreibt er auch seiner Arbeit zu: "Alle neuen Internettechnologien wie Facebook oder YouTube helfen unserer Agenda. Sie machen Teilhabe und Kommunikation billiger und schneller. Ich glaube weiterhin an das emanzipatorische Potenzial des Internets, weil es keine Hierarchien kennt, weder in der Struktur der Technologie noch in der Denkweise der Entwickler...  auch in Russland ist das Internet noch vergleichsweise frei. Seit fünf Jahren gibt es zwar immer mehr Gesetze, um Online-Aktivitäten einzuschränken. Aber trotzdem sind Online-Aktivitäten noch deutlich freier als Offline-Aktivitäten."

Die New York Times hat Riesenerfog mit ihrem Zahlangebot im Netz, berichtet Nils Jacobsen bei Meedia. Ein Grund sind die ansprechenden Preise: "Die psychologisch wichtigste Eintrittsbarriere von 10 Dollar pro Monat, die lange Zeit als Goldstandard für ein Digitalabo (Netflix, Spotify, Apple Music) galt, wird zumindest für Neukunden nicht durchbrochen; erst im zweiten Jahr werden sie mit 15 Dollar zur Kasse gebeten. (Deutsche Neukunden kommen aktuell im ersten Jahr für den bemerkenswerten Wochenpreis von lediglich 1 Euro beziehungsweise 4 Euro pro Monat zum Zuge - im zweiten Jahr verdoppelt sich das Digitalabo auf 8 Euro im Monat.)" Zum Vergleich: Das Digitalabo der FAZ kostet "nur 45,90 Euro im Monat".

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.02.2020 - Medien

Steffen Grimberg bringt in der taz neue Details aus dem Kampf Boris Johnsons gegen die BBC: "Anfang April will die Regierung entscheiden, ob man mit Gebührenverweigerern laxer umgeht. Bislang begeht, wer nicht bezahlt, eine Straftat. Erklärtes Ziel der Regierung ist, daraus bloß eine Ordnungswidrigkeit zu machen. Prinzipiell wäre gegen so eine Entkriminalisierung nichts zu sagen. Allerdings geht es Johnson & Co nur darum, die BBC zu schwächen. Die hält die Drohung mit dem Knast als Abschreckung nämlich weiterhin für dringend geboten."

Weiteres: Für viel Ärger bei Medien und Journalistenverbänden sorgte Friedrich Merz mit einer Bemerkung, dass Politiker in Internetzeitungen auch ohne den Umweg über Medien kommunizieren können. Bei Meedia wird die Debatte resümiert. Mehr dazu auch bei den Uebermedien.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 17.02.2020 - Medien

Der britische Premierminister Boris Johnson und sein Kulturminister John Whittingdale planen offenbar, die BBC teilweise abzuwickeln. Dafür soll das Gebühren- auf ein freiwilliges Abomodell umgestellt werden, berichtet inter anderem Gina Thomas in der FAZ unter Bezug auf einen Artikel aus Rupert Murdochs Times (die der BBC besonders feindselig gegenüberstehe): "Whittingdale habe von Downing Street den Auftrag erhalten: 'Mission: Angriff'. Die geplante Abschaffung der Rundfunkgebühr sei kein 'Bluff', zitierte die Sunday Times eine ranghohe Quelle, die preisgab, es werde eine Beratung darüber abgehalten, und dann 'werden wir sie umnieten'. Es müsse das Subskriptionsmodell sein. Die BBC habe 'Hunderte von Hörfunksendern, sie hat all diese Fernsehsender und eine massive Website. Das Ganze muss massiv zurechtgestutzt werden,' sagte der Informant." Mehr bei Zeit online.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 14.02.2020 - Medien

Die Berliner Zeitung des neuen Eigentümer-Ehepaars stützt sich neuerdings auch auf Ticker der Nachrichtenagentur Tass, notiert eine verwunderte Ulrike Simon in ihrer Horizont-Kolumne. "Tass ist die staatliche russische Nachrichtenagentur und damit nichts anderes als ein direkt vom Kreml gesteuertes Propaganda-Instrument", so Simon. Schon vor einiger Zeit hatte Friedrich von zahlreichen Hilfsangeboten an die neue Leitung der Zeitung, "auch aus China und Russland" gesprochen. "Insofern mag es auf manche noch originell gewirkt haben, dass die unter dem IT-Erfahrenen Holger Friedrich binnen weniger Wochen neu aufgesetzte Webseite der Berliner Zeitung außer auf Deutsch auch auf Englisch und Russisch zu lesen ist. Auf die Idee muss man aber erst einmal kommen, in Interviews von 'faktenbasiertem Journalismus' zu palavern, den sie einführen wollen und dann die Tass als ganz normale Informationsquelle zu nutzen - und das auch noch ausgerechnet beim Thema Syrien."

Ein großer Teil der Werbung auf Medienseiten im Netz ist trackingbasiert (das trifft auch auf einen Teil der Werbung im Perlentaucher zu), das heißt, er basiert auf der Auswertung von Daten über das Nutzerverhalten. Auf Medienseiten ist das datenschutzrechtlich problematisch, während Dienste wie Facebook und Google fein raus sind, weil man bei ihnen eingeloggt ist. Für Medien wäre der Verlust der Einnahmen eine mittlere Katastrophe, schreibt Matthias Eberl bei netzpolitik.org: "Für alternative Werbeformen ist dagegen nicht viel Raum. Zwar gibt es vereinzelt erfolgreiche Beispiele für Experimente mit klassischer kontextbezogener Werbung, die nicht auf den einzelnen Leser zugeschnitten ist, etwa bei der New York Times. Branchenkenner geben aber zu bedenken, dass die deutschen Verlage und ihre Lobbyverbände bereits in den letzten Jahren Schwierigkeiten hatten, den neuen digitalen Werbemarkt juristisch, technisch und operativ zu durchdringen. Den Verlagen fehlen schon lange die Macht und das Knowhow, um den Werbemarkt so zu formen, dass er sich an ihren Interessen ausrichtet. Vor allem regionale Zeitungen sind ihren Vermarktern hilflos ausgeliefert und können kaum bestimmen, wie ihre Werbeplätze genutzt werden."

Weiteres: Die ARD-Tagesthemen sollen verlängert werden, es soll mehr Platz für regionale Nachrichten geschaffen werden, resümiert Christian Meier in der Welt: "Es gehe darum, sagte Programmchef Herres, in Beiträgen konkrete Beispiele zu zeigen, wie sich das Politische im Alltag der Menschen in der Republik abspiele. Dies gelte insbesondere für Geschichten aus Ostdeutschland." Im Vorfeld hatte sich Herres allerdings gegen eine Verlängerung der Tagesthemen-Ausgaben von Montag bis Donnerstag gewehrt, weiß Kai-Hinrich Renner in der Berliner Zeitung.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 13.02.2020 - Medien

Informationen und Fakten werden demnächst privatisiert. Ihre Zirkulation im Netz wäre nur möglich, wenn man Lizenzverträge mit Zeitungen und Zeitschriften schließt. So mutet jedenfalls an, was Friedhelm Greis bei golem.de aus der Stellungnahme (pdf-Dokument) der Presseverleger zu den Entwürfen des Bundesjusizministiums für die Umsetzung des europäischen Leistungsschutzes zitiert. "Obwohl in der Richtlinie .. von der lizenzfreien Nutzung 'sehr kurzer Abschnitte' die Rede ist, schlagen die Verbände als zulässige Nutzung ein 'absolutes Textminimum' vor. Konkret ergebe sich aus der Auslegung der Richtlinie, 'dass die Ausnahme regelmäßig nicht mehr als drei Wörter umfasst'. Das wären damit noch deutlich weniger als die sieben Wörter, die die Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt im Streit zwischen dem Suchmaschinenkonzern Google und der Verwertungsgesellschaft (VG) Media über die lizenzfreie Nutzung vorgeschlagen hatte." (Was das für den Perlentaucher heißt, ist uns nach wie vor nicht klar, vielleicht hoffen die Verleger, solche Dienste aus dem Netz wegklagen zu können, d.Red.)

Auch Stefan Krempl zitiert bei heise.de aus der wutschnaubenden Stellungnahme der Presseverleger: "Für den Leistungsschutz ist es den Verbänden zufolge zudem unerheblich, inwieweit Presseverleger ihr Online-Angebot 'für Suchmaschinen aufbereiten'. Damit sei keinesfalls eine Einwilligung von Verlegern verknüpft, ihre Presseveröffentlichungen einfach nutzen zu dürfen."

Im Bereich der Buchbranche wird ebenfalls weiter gestritten. Die Verlegerbeteiligung an den Einnahmen der VG Wort (etwa aus Gebühren für Fotokopien) nach deutschem Modell war von den Gerichten verworfen worden (unsere Resümees). Über den Umweg der europäischen Urheberrechtsreform ist sie wieder eingeführt worden. Im Börsenblatt wird die Stellungnahme der Übersetzer zu den Entwürfen der Bundesregierung dokumentiert: "Wir begrüßen die Verlegerbeteiligung in einer gemeinsamen VG Wort. Es ist allerdings sachfremd anzunehmen, Worturheber könnten in souveräner Anwendung einer unterstellten 'Privatautonomie' in ihren Verträgen ein Opt-Out aus der Verlegerbeteiligung durchsetzen. Bei den Autorinnen dürfte sich vielleicht eine Handvoll ein Opt-Out leisten können, aber für deren große Mehrheit und überhaupt für im Auftrag tätige Urheber aller Genres - die Literaturübersetzer sind hier nur ein Beispiel, aber ein schlagendes - ist das utopisch."

Die prominente Gegnerin der Verlegerpositionen Julia Reda (einst Piratenpartei, heute Forscherin am  Berkman Klein Center for Internet & Society der Harvard Universität) wird bei der re:publica die Keynote halten. Auf der Website der Veranstaltung warnt sie nochmal vor den wohl kommenden Uploadfiltern.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 11.02.2020 - Medien

Der neue Eigentümer der Berliner Zeitung Holger Friedrich feuert die beiden bisherigen Chefredakteure, meldet Verena Mayer in der SZ: "Alleiniger Chefredakteur ist nun Matthias Thieme, der vor Kurzem als Digital-Chef angefangen hat. Er soll gemeinsam mit dem von den Friedrichs geholten Herausgeber, dem Österreicher Michael Maier, die Weiterentwicklung der Print- und Onlineausgaben verantworten. Die bisherigen Chefredakteure, Jochen Arntz und Elmar Jehn, 'werden das Unternehmen verlassen und sich neuen Aufgaben widmen'. Zu den Gründen äußert sich der Verlag nicht", so Mayer.

Über die Gründe kann nur spekuliert werden, schreibt Christian Meier in der Welt: Arntz und Jehn hatten nach den Stasi-Vorwürfen gegen Neuverleger Holger Friedrich eine unabhängige Untersuchung versprochen, die von Marianne Birthler und Ilko-Sascha Kowalczuk geleitet wurde. Sie empfahlen nach ihrer relativ milden Beurteilung des Falls die Veröffentlichung aller Akten. "Doch geschehen ist im Verlag seither - zumindest von außen betrachtet - nichts, was die Aufarbeitung der Vergangenheit des Unternehmers und Neuverlegers Holger Friedrich vorangebracht hätte."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 10.02.2020 - Medien

Im Interview mit der NZZ überlegt der Kabarettist Dieter Nuhr, warum Jan Böhmermanns Ziegenficker-Witz über Erdogan kein Problem und ein Signal für die Meinungsfreiheit ist, sein Greta-Witz aber einen Shitstorm auslöste: "Böhmermann macht seine Witze exakt dem politischen Zeitgeist entsprechend, während meine diesem Zeitgeist oft widerstehen oder sich ihm widersetzen. Das ist der einzige Unterschied. Gerade durch meine Unabhängigkeit bin ich halt für viele auch ein Feindbild. Während der Glaube weit verbreitet ist, man habe die Lösung, die Wahrheit. Und jeder, der sich dem widersetze, sei nicht andersdenkend, sondern einer, der sich der Wahrheit widersetze. Das trägt quasireligiöse Züge. Dass man sich der Erlösung widersetzt, wird ungern gesehen bei Gläubigen. Das ist rechts außen wie links außen exakt so."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 08.02.2020 - Medien

Im Dezember hat John Elkann, Spross der Fiat-Familie Agnelli die Kontrolle über die Repubblica übernommen, und wie Andres Wysling in der NZZ weiß, haben die Söhne des Verleger Carlo De Benedetti damit gegen den Willen ihres Vater agiert, der die schlingernde Zeitung selbst wieder auf Kurs bringen wollte: "In Italien können die Zeitungen den Schwund bei ihren Papierlesern mit ihren Online-Portalen nicht kompensieren. Zwar verzeichnen die beiden Branchenführer, Repubblica und Corriere, zusammen 16 Millionen Zugriffe täglich auf ihre Online-Artikel. Doch scheint es, dass viele Leute einfach keine Lust haben, lange Artikel zu lesen. Sind die Leser zu faul zum Lesen? Oder machen die Journalisten etwas falsch beim Schreiben? 'Bei den Lesern mehr Interesse wecken', befiehlt John Elkann."