9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

Ideen

2275 Presseschau-Absätze - Seite 108 von 228

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.11.2020 - Ideen

Peter Hintz schreibt bei 54books über eine DDR-Sehnsucht der neuen Rechten, die vor allem eine Sehnsucht nach der Käseglockigkeit des eingemauerten Staats gewesn zu scheint: "Nach dem DDR-Verständnis der sogenannten Neuen Rechten bewahrte der Eiserne Vorhang Ostdeutschland aber vor Verwestlichung im Sinne von Konsumgesellschaft und Neuer Linker. So bezeichnete ein (aus Österreich stammender) Autor der Antaios-Zeitschrift Sezession einmal die Mauer als 'anti-antideutschen Schutzwall' und für einen anderen war die DDR die 'letzte Variante deutscher Staatlichkeit.'"

Ideologiefreie Geschichtsbetrachtung gibt es nicht, warnt in der NZZ der Philosoph Alexander Grau heutige Bilderstürmer: "Wie sehr in den historischen Diskursen der westlichen Welt inzwischen die moralische Bewertung das Gespür für historische Zusammenhänge ersetzt hat, konnte man im Sommer anlässlich der 'Black Lives Matter'-Demonstrationen erleben. Denn wer Denkmäler von Kolumbus, Churchill oder Bismarck schleifen möchte, weil diese Eroberer, Rassisten oder Kriegstreiber waren, bemüht sich nicht um ein historisches Verstehen, sondern walzt Geschichte im Namen aktueller Moralvorstellungen nieder. Doch Moral ist selbst ein historisches Phänomen, eingebunden in Diskurse, Narrative und Sinnkonstituenten ihrer Zeit. Wer sich weigert, diese zu verstehen, versteht nichts."

Im Interview mit der FR analysiert der Ökonom Branko Milanovic den Zustand der Demokratie in Amerika, den er immer näher an China verortet: "In China sehen wir, dass die politische Macht oft genutzt wird, um ökonomische Macht zu erlangen. Das lässt sich bei vielen chinesischen Familien beobachten, die über eine politische Macht verfügen und diese nutzen, um von der ökonomischen Seite zu profitieren. In den USA ist es so, dass Menschen ihre ökonomische Macht nutzen, um zu politischer Macht zu gelangen. Reiche Leute streben in den USA in die politische Arena und in die Medien. Es gibt Tausende von Lobbyisten, die für die Reichen tätig sind. Eine gefährliche Konsequenz: Das politische System wird zunehmend plutokratisch. Insofern könnte es eine Annäherung der Systeme geben, da das demokratische System immer undemokratischer wird."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 17.11.2020 - Ideen

Kwame Anthony Appiah greift im Guardian eine sprachlich klischeehafte Formulierung auf, die bei Politikern in den USA in Mode ist und tief blicken lässt, die Formel von der "gelebten Erfahrung", die unter anderem Kamala Harris (aber auch viele andere Politiker) im amerikanischen Wahlkampf benutzten, um ihre persönliche Authentizität und ihre Zugehörigkeit zu ihren Communities zu unterstreichen. Aber die "gelebte Erfahrung" ist nicht repräsentativ, sondern individuell, wie sich gerade bei Harris belegen lasse, die zwar schwarz sei, aber aus der gehobenen Mittelschicht stamme: "Der Punkt ist dabei nicht, dass Mittelschicht ausschließt, dass du eine 'authentische' schwarze Person bist. Er liegt darin, dass ihre Erfahrung eine besondere ist. Leute, die als Staatsanwälte dienten, wird man links, in der Mitte und rechts finden. Kinder indischer Immigranten mögen für Trump gestimmt haben. Es gibt keine schwarze Erfahrung, die von allen Schwarzen geteilt wird, oder eine Erfahrung indischer Migranten, die von allen Kindern dieser Migranten geteilt wird, oder auch nur eine geteilte Erfahrung aller Staatsanwälte."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 13.11.2020 - Ideen

Der Soziologe Armin Pfahl-Traughber denkt in einem Essay bei hpd.de über die "Identitätslinke" nach, die er der "Soziallinken" gegenüberstellt und unter anderem für ihre "Essenzfixierung" kritisiert: "Die Identitätslinke denkt dementsprechend Minderheitengruppen essenziell, was mit ihrer Deutung als einheitliche Gruppe mit identischen Interessen wie eben als primäres Opfer von diskriminierenden Vorurteilen einhergeht. Gleichzeitig betrachtet man die benachteiligende 'Dominanzkultur', wovon eben die kritisierten Folgen für die unterschiedlichen Minderheitengruppen ausgehen, ebenfalls als homogenes Phänomen."

Außerdem: In der FAZ erklärt Georg Rilinger vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln, was "Marktdesign" ist, ein Forschungsfeld über eine in Auktionen organisierte Ökonomie, für das  Robert Wilson und Paul Milgrom den Wirtschaftsnobelpreis erhalten.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 11.11.2020 - Ideen

Schon der Begriff "Afrika" ist irgendwie ein koloniales Konzept, schreibt die Zürcher Historikerin Gesine Krüger bei geschichtedergegenwart.ch: "Niemand würde behaupten, dass mit afrikanischer Politik, afrikanischer Musik oder afrikanischer Geschichte stets über den gesamten Kontinent hinweg einheitliche Phänomene beschrieben werden. Und doch erscheint 'Afrika', bei allem Wissen um historische, kulturelle und regionale Differenz, auch als eine Einheit. In gewisser Weise gilt das auch für Europa / europäisch, doch mit Europa sind entweder positive abstrakte Begriffe wie 'europäische Werte' oder 'Aufklärung' verbunden, oder eine, mitunter folkloristisch aber ebenso positiv gedachte Vielfalt der Nationen und Kulturen - von Sizilien bis zum Nordkap. Afrika hingegen wird auf das vermeintlich Typische reduziert und Differenz problematisiert."

In Krisenzeiten wie der Pest oder auch jetzt Corona durfte sich der Staat nicht hilflos zeigen, sonst verlor er seine Legitimation, meint der Historiker Volker Reinhardt in der NZZ mit Blick auf die Pest. Darum musste er auf Krisen so hektisch und oft übergriffig reagieren. Und heute? Kann ein demokratischer Staat nicht auch mal zugeben, "dass er seine Ressourcen ausgeschöpft hat, vielleicht sogar zu weit, und dass es jetzt auf die Verantwortung der Zivilgesellschaft und die Vernunft des Individuums ankommt. Das wird schon jetzt von allen Seiten der Öffentlichkeit mantramässig gepredigt, kommt aber bei den Adressaten offensichtlich nicht an. Vielleicht würde das ehrliche Eingeständnis der obersten Funktionsträger und der diversen Expertengruppen, mit ihrem Handeln ihre Spielräume ausgereizt zu haben, die Akzeptanz der unabdingbaren Sicherheitsregeln fördern."

In der SZ wünscht sich Sara Maria Behbehani Debatten, die weniger von Arroganz geprägt sind - auch auf Seiten der Linken: "Menschen mit anderen Ansichten werden als Faschisten, Fremdenfeinde oder Spinner abgekanzelt. Gewiss, die gibt es. Doch nicht jeder, der Donald Trump gewählt hat, ist Rassist. Nicht jeder, der gegen Corona-Auflagen demonstriert, ist Verschwörungsideologe. Nicht jeder, der den Genderstern ablehnt, diskriminiert Intersexuelle. Wer Menschen pauschal als Rassisten, Sexisten, Verschwörer oder Nazis bezeichnet, im besten Fall als Idioten, treibt die Spaltung der Gesellschaft voran. Das Ausgrenzen durch solche Begriffe ist ein billiges Mittel, um der Auseinandersetzung mit Argumenten auszuweichen."

Weiteres: In der NZZ erzählt der Religionstheoretiker Hans Maier, wie der römische Soldat Martin zum populärsten Heiligen Europas wurde.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 10.11.2020 - Ideen

Zum fünften Todestag erinnert Richard Herzinger in seinem Blog an den großen André Glucksmann, von dem man vor allem den "konsequenten Bruch mit allen Konstruktionen eines illusionären Guten" lernen könne. Gerade darum waren für Glucksmann die Dissidenten in Osteuropa die Repräsentanten eines neuen Denkens möglicher Politik: "Die Abweichler vom 'realen Sozialismus' vereinten sich nicht mehr um ein gemeinsames Ideal, sondern kamen in der Entschlossenheit zusammen, sich den potemkinschen Dörfern und Sprachregelungen des Kommunismus nicht mehr zu beugen. Sie wollten aussprechen, wie seine Realität tatsächlich aussah."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 07.11.2020 - Ideen

Die in Frankreich sehr prominente Publizistin Caroline Fourest ist eine dezidierte säkulare Linke, die ihre Anfänge in der radikalen Lesben-Bewegung hatte und die mit "Generation beleidigt" ein Buch gegen die identitäre Linke geschrieben hat. Im Gespräch mit Doris Akrap von der taz sagt sie, warum: "Die Linke hat sich in die Universitäten geflüchtet und lässt sich nur noch von dortigen Diskursen, aber vor allem aus den USA beeinflussen. Wir haben es in Frankreich aber mit einem postkolonialen Rassismus zu tun, der etwas anderes ist als ein postsegregationeller Rassismus in den USA. Aber es geht hier ganz offenbar nicht mehr um so etwas wie Erkenntnis oder Solidarität. Dieser Teil der Linken ist zum Gewerbe geworden. Hier wird nicht die Ungerechtigkeit rausgebrüllt. Hier wird gebrüllt, damit man als Brüllender wahrgenommen wird."

irgendwie ist der kommende Quantencomputer auch das Symbol für unsere komplexe Realität, gibt Miriam Meckel in der NZZ zu bedenken: "Er funktioniert nur am absoluten Nullpunkt, also bei etwa -273 Grad Celsius. Zustände der Überlagerung (Superposition) können jederzeit kollabieren, und doch ist gleichzeitig alles mit allem verbunden. Ganz ähnlich verhält es sich mit unserer Wirklichkeit." Ebenfalls in der NZZ legt Peter Sloterdijk eine ziemlich abstrakte Reflexion über das bei ihm sio unbeliebte Phänomen der Steuern vor: "Eine psychoökonomische Gesamtbetrachtung erlaubt es, das diffuse 'Unbehagen in der Kultur' weiterzuverfolgen bis zum Unbehagen in der Fiskalkultur."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 06.11.2020 - Ideen

Staatsschulden sind nicht das Problem schreibt Ulrike Herrmann, die große Wirtschaftstheoretikerin der taz, sondern die Lösung: Man kann, ja soll, das Reale aus dem Virtuellen bauen. Bestärkt fühlt sich Herrmann durch die nun modische "Modern Money Theory":  "Im Kern besagt diese Theorie, dass unser Wirtschaftssystem ohne Staatsschulden gar nicht funktionieren kann. Defizite sind gut, nicht schlecht. Dieses Konzept wird von verschiedenen Volkswirten vertreten, aber der Star ist Stephanie Kelton. Die 51-Jährige lehrt an der Stony Brook University auf Long Island und ist Beraterin linker Demokraten; sie hat mit Bernie Sanders, Elizabeth Warren und Alexandria Ocasio-Cortez zusammengearbeitet. Im Juni erschien ihr Bestseller 'The Deficit Myth', der die Modern Money Theory für Laien gut verständlich erklärt. Die Vor- und Nachteile der MMT werden in den USA schon deswegen eine politische Rolle spielen, weil die Republikaner die Staatsschulden ab jetzt ununterbrochen skandalisieren werden."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 04.11.2020 - Ideen

Wir haben auch in Deutschland ein Klima der Einschüchterung durch Islamisten entstehen lassen, dass tief in die Gesellschaft und vor allem in die Schulen eingedrungen ist, fürchtet in der FR der Dresdner Philosophieprofessor Markus Tiedemann. Das liegt für ihn auch an einem akademischen Diskurs, der Lehrer sofort unter Rassismusverdacht stellt, wenn sie Probleme ansprechen. "Konfliktscheu oder Gleichgültigkeit sind keine Toleranz. ... Kulturelle Überzeugungen und Lebensformen zu dulden kann viele Gründe haben. Zu diesen zählen auch Ignoranz, Gleichgültigkeit oder die Überzeugung, dass der Andere eine intellektuelle Auseinandersetzung nicht verdient oder gar genetisch dazu nicht in der Lage sei. Wer beispielsweise behauptet, gewisse Teile der Bevölkerung seien einfach noch nicht reif dafür, mit Religionskritik konfrontiert zu werden, argumentiert ähnlich wie das Apartheidsregime in Südafrika. Damals hieß es auch, die Schwarzen seien eben noch nicht in der Lage, mündige Staatsbürger zu sein."

Die Islamisten hassen den Laizismus besonders, weil er gerade auch für Muslime attraktiv ist, meint der französische Philosoph Pascal Bruckner in der NZZ. "Die Republik bietet jedem Gläubigen, sei er Christ, Jude, Buddhist oder Muslim, die Möglichkeit, seinen Glauben zu leben. Und sie lässt jedem die Freiheit, seinen Glauben aufzugeben oder einen neuen anzunehmen (wobei islamische Organisationen in Frankreich die Apostasie weiterhin als Verbrechen verstehen). Jedem Anhänger des Islam steht hier demnach die Option offen, Religionsfragen nunmehr mit Gleichgültigkeit zu begegnen: eine schreckliche Perspektive für all jene, die sich eine Welt wünschen, in der sich die Menschen Riten unterwerfen und sie Tag und Nacht befolgen. Aus laizistischer Warte umfasst der Schutz von Minderheiten vor allem auch ein fundamentales Recht für jedes Individuum: Es soll sich von Traditionen zurückziehen dürfen, ohne Schaden zu nehmen, es soll sein eigenes Schicksal schmieden können und das Recht haben, den Glauben der Eltern aufzugeben oder sich einer neuen Religion zuzuwenden."

Deutsche Journalisten wie Patrick Bahners (allerdings nur auf Twitter) fürchten eine "Überhöhung des Laizismus zur Superreligion". Eine Gruppe muslimischer Intellektueller in Frankreich hatte dagegen am Samstag ihre Unterstützung für die Idee des Laizismus bekannt: "Die politische und religiöse Ordnung sind in Frankreich getrennt, bei vollem Respekt für die Grundrechte der Bürger. Die Unterscheidung dieser beiden Ordnungen erlaubt es, sowohl die Transzendenz der Gläubigen zu respektieren als auch die Ansprüche einiger einzuschränken, die glauben, für Gott zu sprechen (und darum mit ihm konkurrieren)."

Als Ursache für den Hass der Islamisten auf Europa macht Ahmad Mansour das komplette Versagen fast der ganzen muslimischen Welt vor den Herausforderungen der Moderne aus: "Zum weltweiten Wettbewerb können die Wissenschaften kaum viel beitragen, und Versuche der Demokratisierung, etwa während des Arabischen Frühlings, scheinen sämtlich gescheitert. Perspektivlosigkeit, Armut und Bürgerkriege treiben viele junge Menschen aus dem Land. Wohin? In den doch so verhassten Westen. Gegen diese erneute Erniedrigung wird oft eine 'muslimische Identität' mobilisiert, die keinen Zweifel zulässt und Stärke und Selbstbewusstsein suggeriert im inneren Wettbewerb mit 'dem Westen' - dem man längst angehört."

Außerdem: In der Welt denkt Byung-Chul Han über Liberalismus und Gemeinsinn im Westen und in Asien nach.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 02.11.2020 - Ideen

Im Gespräch mit Peter Unfried von der taz erklärt die Politökonomin Maja Göpel, deren Nachhaltigkeitsbuch ein riesiger Bestseller ist, wie sie es bei einem ökologischen Umbau der Gesellschaft halten will: "Verbote können Freiheitsgewinn bedeuten - oder staatliche Interventionen überhaupt Märkte schaffen." Und "die, die sich heute besonders lautstark liberal nennen, sind häufig sehr privilegiert vom Status quo und finden diese Selbstverständlichkeit infrage gestellt, wenn es ein bisschen pluralistischer, ein bisschen weiblicher, ein bisschen verteilungsgerechter und ökologischer wird. Andere gewinnen aber Freiheiten, wenn sich die Karten neu mischen." Ein Hamburger Erbe baut für Göpel zur Zeit ein "New Institute", das künftig in neun Alstervillen residieren soll (unsere Resümees).

Weiteres: In der SZ stellt Thomas Steinfeld das Buch "Cynical Theories" von Helen Pluckrose und James Lindsay vor.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 31.10.2020 - Ideen

Die Biochemikerin Katja Becker, die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft und damit Herrin über die Vergabe riesiger Fördermittel, betont in einem Artikel für die Wissenschaftsseite der FAZ, den wir nachreichen, wie relevant schon jetzt die Forschung über Rassismus ist, die sie weiter intensivieren will. Dabei sei der Rasse-Begriff zwar einerseits obsolet, aber es würden - etwa aufgrund unterschiedlicher "genetischer Disposition" - weiterhin "Beschreibungen menschlicher Subgruppen erforderlich sein. Das betrifft natürlich auch gesellschaftliche Zusammenhänge. Die systematische Ungleichbehandlung einer bestimmten Gruppe kann beispielsweise überhaupt erst erkannt und behoben werden, wenn man diese Gruppe zuvor definiert. Anders gesagt: Wollen wir Gleichbehandlung und Gerechtigkeit sicherstellen, brauchen wir epistemische Kategorien, die differenzierte Urteile ermöglichen." Paradoxa des Antirassismus! Becker zieht auch Bilanz: "Die DFG hat allein von 2015 bis 2019 insgesamt 581 Projekte mit Bezügen zur Rassismus-Forschung mit einem Gesamtvolumen von 238 Millionen Euro gefördert."

Der Berliner Politikwissenschaftler Peter Grottian ist tot. Einen schönen Nachruf auf das Schlachtross der deutschen Protestbewegungen schreibt Markus Reuter, und das ausgerechnet auf Netzpolitk: "Das Digitale lag ihm nicht. Er schrieb bis zuletzt handschriftliche Briefe und wehrte sich in einem studentischen Projekt 2002 vehement gegen eine Internetpräsenz: 'Kein Mensch braucht eine Webseite'. Extinction Rebellion und Fridays for Future kritisierte er zuletzt dafür, dass sie acht Stunden am Tag in den sozialen Medien verbringen würden anstatt die Obrigkeit in die Knie zwingen. Für den Politologen Peter Grottian waren die reale Begegnung, das Schmieden von Bündnissen und die Aktion wichtig." In der taz schreibt Barbara Dribbusch.