
In der neuen
Ausgabe des
New York Times Magazines fragt Farhad Manjoo, ob
Facebook wirklich eine globale Community für jeden ist und der
personalisierte News Feed, das Herz von Facebook, uns gut informiert oder nur unsere Meinung und Vorlieben bestätigt: "Die Leute, die an News Feed arbeiten, treffen keine auf verschwommenen menschlichen Ideen wie Ethik, Ermessen, Intuition, Vorrang beruhenden Entscheidungen. Sie interessiert am Userverhalten nur das
quantifizierbare Resultat. Diese Zahlen stellen die einzige Wahrheit für Facebook dar, eine besondere Art Wahrheit: Die Hauptaufgabe des News Feed Teams besteht darin, herauszufinden, was der User möchte, was er für 'bedeutsam' hält, so Zuckerbergs Lieblingswort dafür, und ihm mehr davon zu geben. Das geht so weit, dass die Leute im Team oft von ihrer eigenen Vorstellung davon, was bedeutsam ist, absehen müssen … Doch genau dieses Ideal steht im Konflikt mit einem Feed, wie ihn sich die Kritiker des Modells vorstellen. Der ganze Zweck
redaktioneller Leitlinien und Ethik besteht darin, individuelle Instinkte zugunsten von größeren sozialen Zielen zu unterdrücken. Facebook tut sich schwer damit, etwas zu unterdrücken, was
das User-Herz wünscht. In einigen Fällen fiel es dem Unternehmen leichter, Beweise dafür zu finden, dass die User dergleichen überhaupt nicht wollen."
Außerdem: Christopher Glazek
schaut hinter die Kulissen der gemeinnützigen und enorm profitablen
AIDS Healthcare Foundation. Leanne Shapton
porträtiert die Macherin des Modelabels Comme des Garcons,
Rei Kawakubo. Willa Paskin
überlegt, ob es sinnvoll ist,
Lucy Maud Montgomerys Kinderbuchklassiker "Anne auf Green Gables" in eine Netflix-Serie umzuwandeln. Und Laila Lalami
denkt über die Bedeutung von
Grenzen nach, staatlichen und anderen.