
Der Filmemacher
Marcel Ophüls, gerade zur Konferenz
"Krieg erzählen" in Berlin, spricht im
Interview mit Christine Watty auf
Deutschlandradio Kultur über die Möglichkeiten des Dokumentarfilms und der filmischen Kriegsreportage und wie man versuchen muss, "
der Wahrheit nachzujagen". Aber was den Krieg angeht, meint Ophüls, ist der Film anderen Künsten nicht überlegen. Zur Not könne man auch über ihn singen, sagt er, und stimmt
Brassens Chanson "La guerre de 14-18" an. (17:29 Min)
"Wir kamen damals zusammen, wie zwei Intellektuelle, die am selben Knochen nagen", so erinnert sich
Theodor W. Adorno im Rückblick an seine erste Begegnung mit
Walter Benjamin 1923 im Frankfurter Café Westend. Als Fortsetzung ihrer Gespräche entwickelt sich ein Briefwechsel, der intensiviert wird durch die Lebensbedingungen des Exils.
Hier ein Auszug aus dem
Briefwechsel zum Hören, gelesen von Martin Wuttke und Hanns Zischler, kommentiert von Henri Lonitz. (12 Tracks, zusammen ca. 180 Minuten.)