9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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2274 Presseschau-Absätze - Seite 62 von 228

9punkt - Die Debattenrundschau vom 24.12.2022 - Ideen

In der SZ betont der Historiker Heinrich August Winkler, dass der Westen kein ideologisches Produkt des Kalten Krieges sei, wie seine Verächter gern meinen, sondern das Erbe des Lateinischen Europas, Renaissance und der Menschenrechtserklärungen von 1776 und 1789. Großes Gewicht misst Winkler dem Beginn der Gewaltenteilung mit dem Investiturstreit bei: "Als im Investiturstreit des hohen Mittelalters die geistlichen und die weltlichen Herrschaftsansprüche aufeinanderprallten, beriefen sich einige der Beteiligten auf ein von drei Evangelisten überliefertes Wort von Jesus: 'Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.' Man könnte dieses Wort, frei nach Goethe, eines der 'Urworte, christlich' nennen. Durch die kategorische Unterscheidung der Sphären von Gott und Kaiser, von göttlichem und weltlichem Recht, wurde der weltlichen Gewalt ein autonomer Bereich der Eigenverantwortung zugesprochen. Eine Priesterherrschaft oder Theokratie war damit nicht vereinbar, ein totalitäres, den ganzen Menschen für sich beanspruchendes System auch nicht."

Die deutsch-iranische Autorin Noshin Shahrokhi beschwört in der taz die persische Dichtung, die schon für Hazif und Ferdowsi eine Bastion des Widerstands gegen aufgezwungene Religion war: "Damals hatte die Macht immer zwei Säulen. Die Monarchie neben der Religion. Wenn der König die Religionsvertreter verachtete, putschten diese gegen den König. Aber nun, da die Religiösen ganz allein an der Macht sind und Hunderttausende Sicherheitskräfte diese Macht mit Gewalt und schweren Waffen sichern, werden nicht nur die Machthaber, sondern auch ihre Religion mit all ihren 'göttlichen Gesetzen" gehasst. Die Verbrennung eines Kopftuchs ist deshalb viel mehr als nur ein Stück Stoff, das in Flammen aufgeht. Es zeigt das erlittene Trauma, entstanden durch ein Regime, das sein eigenes Religionsverständnis der ganzen Bevölkerung aufzwingt. Deshalb singen die Protestierenden auf den Straßen unter Lebensgefahr: 'Ich hasse eure Religion, eure Sitten und auch eure Bräuche!"

Dass große Teile der Welt dem Westen nicht abnehmen, uneigennützig für Menschenrechte einzutreten, sollte zu denken geben. In der FAZ glaubt Mark Siemons, dass die meisten Menschen eben kein so unverbindliches Verhältnis zu ihrer Kultur haben. So habe der frühere Generalsekretär von Amnesty International, der indische Aktivist Salil Shetty, die 'Entkolonialisierung' der Menschenrechte gefordert: "In Indien zum Beispiel würden sich gebildete Leute, die die progressive Verfassung Indiens in höchsten Tönen loben, im selben Atemzug gegen 'Menschenrechte' aussprechen. Obwohl der Begriff erst im Zuge der Entkolonialisierung seinen Siegeszug antrat, werde er immer noch mit den idealistischen Motiven in Verbindung gebracht, mit denen der Kolonialismus seine Eroberungen ummäntelte, als dessen zeitgemäße Variante im Zeichen des fortgesetzten westlichen Hegemoniestrebens gewissermaßen. Deshalb plädiert Shetty dafür, den Begriff stärker als bisher mit den lokalen Kämpfen gewöhnlicher Leute gegen Unrecht und Unterdrückung zu verbinden. 'Für zu lange Zeit haben sich viele von uns zu sehr auf die amerikanische und europäische Vormundschaft über die Menschenrechte verlassen.'"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 23.12.2022 - Ideen

Otmar Issing, ehemals Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank, sucht in den Wirtschaftsseiten der FAZ nach einer Antwort auf die Frage, warum Intellektuelle eigentlich seit eh und je (er nennt Platon als Anfang) gegen den Kapitalismus sind. Der Text bringt nicht viel Neues. Interessant ist aber, dass er den Ursprung der bis heute anhaltenden dezidierten Kapitalismuskiritik im Christentum verortet: "Die Geschichte vom Kommunismus in den Gemeinden der Urkirche dient immer wieder als Referenzpunkt für eine bessere Gesellschaft. Die Entwicklungsgeschichte des Christentums verlief zu vielschichtig, als dass man seine Position zur Wirtschaft auf einen einfachen Nenner bringen könnte. Aber man wird den beiden christlichen Kirchen keinen großen Tort antun, wenn man sie nicht gerade als Verteidiger des Kapitalismus einschätzt. (Die Schule von Salamanca oder die katholische Soziallehre bilden die große Ausnahme. Der jetzige Papst verkörpert sozusagen die kirchliche Speerspitze gegen den Kapitalismus.)"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 20.12.2022 - Ideen

Einen Ort zu schaffen, an dem Postkolonialisten und BDS-Gegner diskutieren können, ohne sich an die Gurgel zu gehen, das wollten wohl Meron Mendel und Sina Arnold mit ihrem Buch "Frenemies", das sie zusammen mit Saba-Nur Cheema herausgegeben haben. Es hat ums Haar nicht geklappt. Texte wurde abgelehnt, Autoren zogen sich zurück, aber jetzt ist das Buch doch erschienen, wenn auch weniger vielfältig als gewünscht. "Ich denke, dass es in diesen Konflikten den Beteiligten nicht darum geht, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, sondern generell die Deutungsmacht zu gewinnen", meint Mendel im Interview mit der FR. "Selten erlebe ich, dass Argumente und Gegenargumente ausgetauscht werden. Vielmehr geht es darum, Forderungen durchzusetzen, wer eingeladen, ausgeladen oder zurücktreten soll, wer sprechen darf und wer ausgeschlossen wird. Dahinter steckt die Logik, dass der Andere nicht nur falsch liegt, sondern dass hinter seiner Position eine böse Absicht steckt. Der andere ist nicht nur Gegner, sondern gleich der Feind. Ein Ausweg ist nur möglich, wenn sich Beteiligte die Frage nach eigenen blinden Flecken stellen. Es ist natürlich bequem, sich innerhalb eigener Blase zu bewegen, damit ist man dann ja auch immer - gefühlsmäßig - auf der richtigen Seite. Aber es ist auch brandgefährlich."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.12.2022 - Ideen

Die Globalisierung durchläuft gerade "einen tiefen Wandlungsprozess", meint im Interview mit Zeit online die australische Völkerrechtlerin Anthea Roberts, die zusammen mit Nicolas Lamp ein Buch zum Thema geschrieben hat. In Asien werde Globalisierung immer noch unterstützt, im Westen hingegen zunehmend negativ wahrgenommen. Roberts hofft auf "mehr Zusammenarbeit zwischen strategischen Partnern", doch dazu müsste der Westen etwas weniger auf den eigenen Nabel gucken: "Man sollte seinen Medienkonsum diversifizieren, nicht nur links oder rechts innerhalb eines Landes, sondern versuchen, auch Medien anderer Länder mitzuverfolgen. Mir ist klar, dass das nicht realistisch ist; die meisten Menschen werden das nicht tun. Etwas anderes, das mir im Moment wirklich Sorgen macht, ist, dass unser heutiges, auf Spezialisierung eingeschossenes Bildungssystem gut darin ist, Denksilos zu bilden. Denken Sie an die Art und Weise, wie wir Politikwissenschaft, Wirtschaft und Soziologie studieren und dann einen Doktortitel erwerben, in Fachzeitschriften Artikel veröffentlichen und uns auf Fachkonferenzen nur unter Unseresgleichen treffen. Wenn man die komplexen Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, wirklich angehen will, muss man über die Grenzen der Disziplinen hinweg zusammenarbeiten."

Jürgen Kaube würdigt in der FAZ den Philosophen Dieter Henrich, der im Alter von 95 Jahren gestorben ist. Er habe die "Voraussetzungen der idealistischen Gedankenblüte" untersucht: "In Dutzenden von ideenarchäologischen Studien zeichnete er den intellektuellen Raum nach, in dem sich Fichte, Hölderlin und Hegel bewegten. Das geschah erstmals 1971 in 'Hegel im Kontext', einer Sammlung von Aufsätzen, die zeigten, wie und aufgrund welcher Lektüren die Leitbegriffe des Philosophen - Liebe, Vernunft, Geist - auseinander hervorgingen." In der SZ schreibt Thomas Steinfeld den Nachruf.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 12.12.2022 - Ideen

Vor kurzem beschuldigte FAZ-Redakteur Thomas Thiel Yuval Noah Harari eines eisigen, im Silicon Valley modischen Determinismus (unser Resümee). Darauf antwortet heute Sebastian Ullrich, Lektor Hararis bei C. H. Beck. Harari werde oft missverstanden, wenn er fremde Positionen paraphrasiere - er brauche genaue Lektüre. Den Vorwurf der Eisigkeit weist Ullrich von Harari: "Was Hararis politischem Denken Halt gibt, ist die Kategorie des Leidens. 'Wie aber weiß man, ob eine Wesenheit real ist?', heißt es in 'Homo Deus'. 'Ganz einfach, man fragt, ob sie leiden kann.' Götter, Banken, Nationen - sie alle leiden nicht. Soldaten, Bauern oder Kühe, die man zum Schlachthof führt, schon. Menschen können unsägliches und sehr reales Leid verursachen, weil sie an irgendwelche Geschichten über Religionen oder Nationen glauben. Und genau deshalb, so Harari, 'sollten wir darauf bedacht sein, zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden'."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 07.12.2022 - Ideen

Charlotte Wiedemann hat ein Buch vorgelegt, in dem sie fordert, dass Opfer von Holocaust und Nakba den "Schmerz der anderen" erfühlen sollen. "Die geschichtliche Verbindung zwischen diesen beiden unvergleichbaren Geschehnissen" sollte symbolischerweise am 9. November im Goethe-institut von Tel Aviv diskutiert werden, aber es gab Proteste, so dass die Veranstaltung abgesagt wurde (unsere Resümees). Wiedemann schreibt heute über diese ebenfalls sehr schmerzvolle Erfahrung in der taz, für die sie die Organisation Yad Vashem verantwortlich macht: "Was ist geschehen? Auf die kürzeste Formel gebracht, habe ich aus nächster Nähe erlebt, wie die Instrumentalisierung des Holocaustgedenkens funktioniert. In Gestalt von Dani Dayan brachte ein vormaliger Anführer der Siedlerbewegung die moralische Wucht von Yad Vashem in Stellung gegen die Redefreiheit an einer deutschen Institution. Der Soziologe Moshe Zuckermann kommentiert das so: Die Gedenkstätte sei zu einem 'Zweig israelischer Propaganda' verkommen. Als Sohn polnisch-jüdischer Holocaustüberlebender kann er anders formulieren, als es für mich angemessen wäre." Mit aller Entschiedenheit wendet sich Wiedemann auch gegen die bei uns "aus Scham resultierende Blockade, den Missbrauch von NS-Erinnerung in Staaten ehemaliger Opfer des Nationalsozialismus wahrzunehmen".

Außerdem: Frauke Steffens erklärt in der FAZ, was "Longtermismus" ist, eine Lehre, die von Philosophen wie William MacAskill und Nick Bostrom vertreten wird und die fordert, die Zukunft der Menschheit auf Hunderttausende von Jahren in den Blick zu nehmen - einen begeisterten Förderer finden diese Theorien in Elon Musk.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 06.12.2022 - Ideen

Ereignisse wie die Klimakatastrophe aber auch der Krieg, müssten eigentlich postmoderne Naturverleugnung und Naturverdrängung, die bis zum "Dogma einer sozialen Konstruktion des biologischen Geschlechts getrieben" getrieben wurden, zunichte machen, vermutet Daniele Dell'Agli in einem Perlentaucher-Essay über die "Rückkehr des Ernstfalls": "Erst allmählich zeichnet sich ab, dass solche letztlich selbstreferenziellen Diskurse ihrerseits Symptome einer von kollektiven Ernstfällen weitgehend entlasteten Zivilisation sind. Deren Rückkehr wird als Einbruch des Realen in seiner ganzen alternativlosen Faktizität spürbar, die jede Relativierung von Wahrheitsfragen oder Sachverhalten immer mehr als verantwortungslose Spielerei bloßstellt."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 05.12.2022 - Ideen

In der NZZ macht sich Robert Misik Gedanken über Verschwörungstheorien, die immer mehr grassieren: "Rein phänomenologisch faszinierend ist, wie Verschwörungserzählungen Elemente des kritischen Denkens und des aufklärerischen Geistes gekapert haben. Etwa den Gestus des detektivischen Enthüllens. Den gesunden Verdacht gegenüber der Macht. Nüchtern gesehen ist es erstaunlich, wie gut es gelingt, Motive des Aufklärerischen, des Emanzipatorischen in den Dienst der Verblendung und des Fanatismus zu stellen."


In der NZZ überlegt der Philosoph Otfried Höffe, ob der Klimaschutz auch Straftaten rechtfertigt und kommt zu einem recht harschen Urteil: "Die Demokratie pflegt beim Demonstrationsrecht sehr großzügig zu sein. Sie erlaubt auch sehr lästige Proteste. Die Behinderung von Rettungswagen und anderen nötigen Krankenfahrten sowie Sachbeschädigungen, zumal von großen Kunstwerken, fallen aber kaum darunter. Unterstellt man einmal trotzdem ihre Legitimität, so müssen die Aktionen immer noch dem Klimaschutz tatsächlich helfen. Dies geschieht zweifellos nicht, weder direkt - denn sie verringern nicht die Abgase - noch indirekt - denn die Politik ist längst für den Klimaschutz sensibilisiert. Mit dem erklärten Ziel einer 'maximalen Störung der öffentlichen Ordnung' machen sich die Klimaaktivisten auf den Weg zu einer Ökodiktatur."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 03.12.2022 - Ideen

In Berlin tagte der neue Pen Berlin. Der amerikanische Pen-Präsident Ayad Akhtar hielt eine Rede (abgedruckt in der FAZ) über das polarisierte Klima in den USA, für das er die üblichen Verdächtigen verantwortlich macht, die sozialen Medien und den Kapitalismus. Wie dieser allerdings an der folgenden Geschichte schuld sein soll, erklärt er nicht. Es geht um ein Buchprojekt, "das allen größeren Verlagen angeboten worden ist. Es handelt sich um die erste umfassende wissenschaftliche Biografie von Medgar Evers - einer der wichtigsten Protagonisten der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung der Sechzigerjahre. Der Autor gilt als führender Evers-Fachmann. Doch sein Buchprojekt findet keinen Verlag. Niemand will es machen. Nicht jetzt, nicht in diesem Klima: Denn Medgar Evers war ein Schwarzer, und der Autor des Buches ist weiß."

Identitätspolitik existiert allerdings schon viel länger als das Internet - Jörg Scheller geht in einem Essay für bpb.de bis in die Sechziger zurück. Sie leite sich sehr oft zurecht aus Diskriminierungserfahrungen bestimmter Gruppen her. Die organisierte Kritik an dieser Diskriminierung stellt Heucheleien eines offiziellen Universalismus bloß und ist darum zu begrüßen, so Scheller. Aber Identitätspolitik hat Tücken: "Identitätspolitik ist auch dort destruktiv, wo sie nurmehr Gruppen statt auch Individuen sieht. Je länger man 'strategischen Essenzialismus' betreibt, desto größer ist die Gefahr, dass gewohnheitsmäßiger daraus wird. Dass Menschen als soziale Wesen qua Geburt irgendeiner Gruppe angehören, bedeutet nicht, dass sie sich mit diesen Gruppen identifizieren oder in ihnen schwimmen wie Fische im Wasser. Sie fremdeln vielmehr oft mit ihnen und identifizieren sich mit anderen Kulturen, wie etwa die frühen Skinheads in England mit 'Black Culture'. Gerade in den dynamischen modernen 'Multioptionsgesellschaften' (Peter Gross) sind Identitätswechsel an der Tagesordnung."

"Ich bin schon immer sehr optimistisch gewesen", sagt Thomas Piketty im Interview mit Michael Hesse von der FR. Zu Unrecht sei er als ein Kritiker der Globalisierung gesehen worden, die immer größere Ungleichheit schafft: Diese Tendenz gebe es zwar, aber auch die historische Erfahrung, dass sich die Welt durch Kämpfe für Gleichheit verbessert. Heute liege der Neoliberalismus im Sterben. Und Europa sei mit seinem sozialen Modell auch stärker als China. Piketty macht das an der Coronakrise fest: "Die Menschen lassen sich nur dann impfen, wenn sie den Regierungen vertrauen. So ist es in Deutschland, Frankreich oder den USA. In China ist das nicht so. Man kann sie nicht dazu zwingen. Man weiß nicht genau, was da passiert, aber das ist schon eine mächtige und ernste Herausforderung für Peking. Ich glaube, dass China viel schwächer sein wird. Ich war sehr traurig über die Entwicklung in Hongkong und den Angriff auf die demokratischen Strukturen. Wir sollten China viel stärker entgegentreten. Das chinesische Modell ist fragil, wir in Europa sind stark."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 02.12.2022 - Ideen

Michael Angele plädiert im Freitag für eine "Kultur des Schweigens". Dankbar kann man etwa sein, dass sich Peter Handke noch nicht zum Ukraine-Krieg geäußert hat. Es ist natürlich paradox: "Ein Buch, das nicht geschrieben wird, wirft keinen Ertrag ab, ein Leitartikel, der verworfen wird, ist ein großes Ärgernis für den Redakteur, eine Talkshow, der man fern bleibt, ruft den Konkurrenten auf den Plan. Die einzige mir bekannte Ausnahme der Würdigung des Schweigens in der jüngeren deutschen Kulturgeschichte ist der Karl-Kraus-Preis. Immerhin mit 10.000 Euro dotiert, wurde er vom Konkret-Herausgeber Hermann L. Gremliza an Autoren verliehen, die sich verpflichten mussten, in ihrem Leben keine einzige Zeile mehr zu veröffentlichen." Nur leider hat sich auch Gremliza nicht dran gehalten.