9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

Kulturpolitik

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 05.08.2019 - Kulturpolitik

In der NZZ hofft Constanze Letsch auf eine neue, fortschrittliche Kulturpolitik des Wahlsiegers um das Bürgermeisteramt von Istanbul, Ekrem Imamoglus. Einfach wird das nicht: "Der Autor Uyurkulak hat Vertrauen in die Wahlversprechen des ambitionierten Politikers, aber er will die Realität dabei nicht aus dem Blick verlieren. 'Ich bin optimistisch und denke, dass etwas Positives passiert.'" Aber er "'bezweifle auch, dass er das Geld finden wird, um jedem Viertel der Stadt ein Theater zu garantieren.' In der Tat hinterlässt die scheidende AKP-Stadtverwaltung dem neuen Bürgermeister einen Schuldenberg von rund 22 Milliarden türkischen Lira und eine Stadt, die mit weitaus dringenderen Problemen zu kämpfen hat als einem fehlenden Festivalprogramm."
Stichwörter: Türkei, Istanbul, Akp, Imamoglu, Ekrem

9punkt - Die Debattenrundschau vom 31.07.2019 - Kulturpolitik

Deutsche Museen haben schon Kulturgüter restituiert, französische nicht, erinnert Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preussischer Kulturbesitz, im Interview mit der NZZ seine Kritiker, denen alles nicht schnell genug geht. Überhaupt findet er manche Pauschalforderung völlig übertrieben. Er würde lieber auf eine Zusammenarbeit mit den jeweiligen Herkunftsländern setzen: "Ein Beispiel: Vertreter der Chugach aus Alaska haben in unserer Sammlung an Objekten ihrer Vorfahren gearbeitet. Sie haben rund 200 Objekte digitalisiert. Und am Ende haben sie uns darauf hingewiesen, dass darunter neun Objekte sind, die - laut Auskunft der Erwerbungsunterlagen - aus Gräbern entnommen worden sind. Und zwar nicht im Rahmen von archäologischen Ausgrabungen, sondern aus Gräbern einer damals bestehenden Dorfgemeinschaft. Deshalb baten sie um Rückgabe genau dieser Objekte. Dem haben wir sofort zugestimmt. So stelle ich mir eine Zusammenarbeit vor: Zugang ermöglichen, gemeinsam forschen und gemeinsam entscheiden."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 27.07.2019 - Kulturpolitik

Der Historiker Christoph Stölzl soll im Streit um das Jüdische Museum Berlin als "Vertrauensperson" vermitteln. Im Tagesspiegel-Interview mit Udo Badelt erklärt er äußerst diplomatisch, wie er auf Kritiker zugehen wird und antwortet Michael Wolffsohn, der ebenfalls im Tagesspiegel die Idee eines eigenen Jüdischen Museums problematisch nannte, weil es Juden einmal mehr "ghettoisiere": "Ich schätze Michael Wolffsohn für seine pointierten und leidenschaftlichen Stellungnahmen, aber das halte ich doch für falsch. Dafür ein paar Beispiele: Verstehen wir Heinrich Heine mehr als literarisches Genie oder als bewegendes Schicksal in der Emanzipationsgeneration? Kann man James Simon eher als preußischen Pionier der Ägyptologie sehen oder als jüdischen Philantropen? Walther Rathenau mehr als deutschen Politiker oder als jüdischen Märtyrer in der Epoche des Antisemitismus? Else Lasker-Schüler mehr als Figur der Avantgarde oder als jüdische Poetin? Bei all diesen Biografien mischt sich das eine mit dem anderen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 26.07.2019 - Kulturpolitik

Der polnische Kulturminister Piotr Glinski hat eine nach 1989 nicht gekannte Machtfülle, berichtet Tomasz Kurianowicz in der FAZ, und er nutzt sie, um die Agenda der Kaczynski-Regierung durchzusetzen, etwa, indem er sich weigert, den Vertrag des Gründungsdirektors Dariusz Stola im Warschauer Museum 'Polin' zu verlängern: "In rechtsnationalen Kreisen ist das Polin-Museum als Brutstätte antipolnischen Gedankenguts verschrien. Vor allem eine Ausstellung über die Situation der polnischen Juden um 1968 sorgte für Proteste. Die Schau zeigte die Gründe für eine antisemitische Welle in Polen im Frühjahr 1968, die zum Exodus vieler jüdischer Intellektueller führte. Rechte Ideologen wie der Politiker Grzegorz Braun argumentieren, dass nicht die Polen als Volk, sondern kommunistische Funktionäre die antisemitische Kampagne zu verantworten gehabt hätten. Folglich würde die Ausstellung als Propagandainstrument antipolnischer Klischees dienen."

Man mag über die Forderungen der Hohenzollern den Kopf schütteln, eine Sache für das Gericht ist sie trotzdem nicht, meint Harry Nutt in der Berliner Zeitung: "Was Geschichte ist und wie sie bewertet wird, sollte vor allem aus den Deutungsangeboten einer Geschichtsschreibung erfolgen, die sich in der öffentlichen Debatte bewähren müssen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 25.07.2019 - Kulturpolitik

Deutschland verhält sich seit der von ihm und Benedicte Savoy angestoßenen Restitutions-Debatte vorbildlicher als Frankreich, dort sei bisher fast nichts geschehen, sagt Felwine Sarr im Zeit-Interview mit Werner Bloch. Er äußert scharfe Kritik an Macron: "In seiner berühmten Rede in Ouagadougou hat er mein Buch Afrotopia zitiert. Dort steht, dass man Afrika keinen Weg zu weisen braucht, sondern dass es seinen Weg selbst finden muss. Macron hingegen fragte in seiner Rede: Können wir, Franzosen und Afrikaner, diesen Weg Hand in Hand gehen? Als ich das hörte, ging ich sofort auf Distanz. Ich war von Macron überhaupt nicht überzeugt, ich hatte übrigens gerade mit meinem Freund Achille Mbembe einen sehr kritischen Artikel über den Einfluss Frankreichs in Afrika geschrieben. Als Macrons Mitarbeiter mich anriefen, wollte ich gar nicht antworten. Meine erste Reaktion war sehr vorsichtig. Ich fragte mich: Meinte Macron das ernst, oder war das nur eine politische Rede?"

In der Berliner Zeitung erläutert Jens Blankennagel nochmal, weshalb die Hohenzollern keinen Anspruch auf Entschädigung haben (Unser Resümee): "Die Ablehnung des Landes beruht darauf, dass Enteignungen durch die Sowjets im Rahmen der 'Bodenreform' erfolgte. Diese Enteignungen wurden offiziell anerkannt, als die DDR der Bundesrepublik beitrat. Dafür können zwar Entschädigungen gezahlt werden - müssen allerdings nicht, wenn die Betroffenen einst als Kriegsverbrecher enteignet wurden. Und genau das war bei den Hohenzollern der Fall. Als Kriterium galt, dass Mitglieder der Familie den Nazis willentlich zur Macht verholfen haben oder das NS-Regime aktiv unterstützt haben."

Amerikanische Autoren müssen zunehmend "Moralklauseln" unterschreiben, so behalten sich Verlage das Recht vor, Verträge mit den Autoren bei Fehlverhalten zu kündigen, schreibt Kerstin Kohlenberg im Aufmacher des Zeit-Feuilletons: "Die Moralklauseln werden oft als Verhaltensregeln kritisiert, mit denen Verlage ihre Autoren kontrollieren und zensieren wollen. Eine Art Sittenkontrolle. Doch das führt in die Irre. Deutlich wird das an der Tatsache, dass jedes große Verlagshaus einen Ableger besitzt, mit dem es den lukrativen Markt der jungen Rechten bedient. (...) Auf Literaturfestivals sieht man diese Bücher nicht, dafür findet man sie in den Regalen von Walmart und Target im konservativen Amerika. Das Skandalöse an den Klauseln ist nicht moralischer, sondern ökonomischer Natur. Denn die Klauseln sind eine ziemlich krasse Art der Risikoabsicherung. Mit ihr schützen sich die Verlage gegen den scharfen Wind der öffentlichen Meinung, der durch einen von den sozialen Medien befeuerten moralischen Populismus gekennzeichnet ist. Das Risiko trägt der Autor ganz allein."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 19.07.2019 - Kulturpolitik

Überall, nicht nur in Berlin, stehen jüdische Museen vor einer "Zerreißprobe", konstatiert die Judaistin und Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, Mirjam Wenzel in der SZ. Während Museumsmacher die Frage, was "jüdisch" sei, weit fassen und mitunter offen lassen, fordern Kritiker, ein jüdisches Museum müsse jüdische Identitätsfragen klären, meint Wenzel und verweist auf die komplexe jüdische Diaspora-Geschichte: "Soll ein jüdisches Museum Heinrich Heine, Ludwig Börne, Jacques Offenbach oder gar Felix Mendelssohn-Bartholdy als Juden porträtieren, auch wenn sie die jüdische Tradition bewusst verließen? Soll es, im umgekehrten Fall, den vielen Menschen, die ausschließlich einen jüdischen Vater haben, sich entgegen dem Religionsgesetz als jüdisch verstehen und in den Ländern des Warschauer Pakts auch so bezeichnet wurden, eine Stimme als Jüdinnen und Juden verleihen?"

Während die stellvertretende Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin, Christina Haak und der Chef des Berliner Naturkundemuseums, Johannes Vogel, die Zustände in den Depots des Ethnologischen Museums vergangene Woche im Tagesspiegel verteidigten (Unser Resümee), ist der Ethnologe und Chefredakteur von Kunst & Kontext, Andreas Schlothauer, entsetzt über die Zustände in deutschen Völkerkundemuseen. Viele ethnologischen Museen kennen ihren Bestände nicht, zahlreiche Artefakte wurden "von Insekten vernichtet, von Wasser zerstört, entsorgt oder getauscht. Undokumentiert Verschwundenes erhielt oft das Label 'Kriegsverlust'. Zur Depot-Schattenwelt gehören weiterhin im Ethnologischen Museum Berlin, und nicht nur hier, Kartons mit Bruchstücken von Figuren oder Keramikscherben, Schränke mit Textilresten und nummernlosen Stücken. Depots beherbergen teils solche Massen, dass leicht vergessen wird, dass es sich bei jedem Einzelstück um ein unersetzbares historisches Objekt handelt oder mindestens handeln könnte."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 18.07.2019 - Kulturpolitik

Nach dem medialen Entsetzen über die öffentlich gewordenen Forderungen der Hohenzollern (Unser Resümee), die Schlösser und Kunstwerke zurück wollen, hat sich das Haus nun per Brief selbst zu Wort gemeldet - und es noch schlimmer gemacht, schreibt Nikolaus Bernau in der Berliner Zeitung: "Vor allem fällt auf - obwohl gerade dagegen viele Berichte des Wochenendes massiv Front gemacht hatten -, dass weiter der Anspruch auf Mitsprache bei der Darstellung der Dynastiegeschichte in Museen und Ausstellungen eingefordert wird. Das jedoch kann keine Republik, keine auch nur halbwegs wissenschaftlich arbeitende Institution akzeptieren. Und erst recht kein Staat, der auf den Trümmern jenes Reiches begründet wurde, der auch durch die Vorfahren der heutigen Hohenzollern in den Ersten Weltkrieg und in die Nazizeit geleitet worden war."

Die Hohenzollern wollen "die deutsche Geschichte privatisieren", meint auch Andreas Kilb in der FAZ und erinnert: "Sie haben einen größeren Anteil an der Gewaltgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts als jede andere deutsche Adels- oder Industriellensippe. (...) Der Grund, aus dem sie die Deutungshoheit über ihre Familiengeschichte einfordern, ist deshalb derselbe, aus dem die Demokratie sie ihnen unbedingt verweigern muss: Weil diese Geschichte im strengen Sinn nicht mehr ihnen gehört, sondern den Nachfahren ihrer Untertanen, die heute als freie Bürger durch die Museen laufen."

Schön und gut, dass sich deutsche Museen jetzt mit ihrer Kolonialgeschichte beschäftigen, aber sie müssen auch bereit sein, die eindeutig als Raubkunst identifizierten Kunstwerke zurückzugeben, schreibt die Kunsthistorikerin Julia Pelta Feldmann bei Zeit Online. Und damit nicht genug: Dort wo ständige Sammlungen durch Restitution aufgebrochen werden, entsteht Platz, andere "historische Ungerechtigkeiten" zu "korrigieren", meint sie: "Der Kolonialismus ließ Museen Kunstwerke durch Diebstahl anhäufen; aus Sexismus ignorierten oder marginalisierten sie die Kunst von Frauen. Stefan Heidenreich beschreibt im Freitag das Problem prägnant: 'Wann immer wir etwas sammeln, gibt es zwei Arten von Dingen, die uns fehlen. Einmal das, was wir gern hätten, aber nicht bekommen. Und dann noch all das, was uns gar nicht erst interessiert. Schwierig wird die Lage, wenn wir feststellen, dass uns gerade Letzteres doch hätte interessieren sollen.'" Feldmann schlägt vor, Werke männlicher weißer Künstler zu verkaufen, um die Sammlungen repräsentativer zu machen, und ins Depot zu stellen.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 17.07.2019 - Kulturpolitik

Götz Aly sieht in seiner Berliner-Zeitung-Kolumne nach all dem Tohuwabohu um das Jüdische Museum Berlin nun Hoffnung für das Haus: "Zum Team des JMB gehören weit mehr als hundert motivierte, gut ausgebildete Leute. Sie sollten den seit einigen Jahren eingerissenen autoritär-unkommunikativen Führungsstil von innen her aufweichen. Sie reden untereinander und halböffentlich darüber, wo sie die Probleme sehen, und es gibt für sie genügend Gründe mit dem wunderbar erfahrenen Christoph Stölzl, der in der Krise als Vertrauensperson eingesetzt wurde, über alle Hemmnisse und Unzulänglichkeiten zu sprechen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 12.07.2019 - Kulturpolitik

Christiane Peitz hat für den Tagesspiegel zu den Vorwürfen über die unhaltbaren Zustände in den Deposts des Ethnologischen Museums Berlin recherchiert (unser Resümee) und auch mit Christina Haak gesprochen, der stellvertretenden Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin. Sie gestehe ein, "dass die Nichtbearbeitung der 200 Kisten, die von der Roten Armee vor 27 Jahren über Leipzig nach Dahlem zurückkamen, 'nicht zu entschuldigen' ist. Aber es sei eine Frage der Ressourcen. Immerhin werden die Archivalien zu den Ethnologica gerade in einem Dreijahresprojekt entstaubt, digitalisiert und für Datenbanken verschlagwortet. Immerhin sind inzwischen 25 Prozent aller Bestände der Staatlichen Museen in Netz recherchierbar." Auch Johannes Vogel, der Chef des Berliner Naturkundemuseums spricht mit Christiane Peitz über Pflege und Erhaltung der Museumsbestände. Zwar sind auch dort nur zehn Prozent der Bestände inventarisiert, aber es sei eben kompliziert. Auch darum ärgert er sich sehr über die Kritik: "Wir haben eine wirklich globale Sammlung, davon gibt es weltweit nur fünf oder sechs. Wir stehen in der Verantwortung, diese Sammlung der Welt als globales Erbe zur Verfügung zu stellen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 11.07.2019 - Kulturpolitik

Ausgerechnet im Stadrat von Weimar könnte ausgerechnet der AfD der Kulturausschuss zustehen - zumindest nach jahrelanger Praxis, die die Ausschüsse nach Größe der Parteien verteilte. Nun geht der Weimarer Stadtrat von der alten Praxis ab und will per Mehrheit entscheiden, um die AfD zu verhindern. Die sich dann in ihrer Position paradoxerweise bestätigt sehen wird, berichtet Kevin Hanschke in der FAZ: "Die Vorgänge in Weimar offenbaren ein schwerwiegendes Problem der deutschen Kulturpolitik, das gerade in Ostdeutschland in Zukunft viele Städte und Gemeinden betreffen wird: Wie soll mit der AfD umgegangen werden, und wie positionieren sich Kultureinrichtungen ihr gegenüber? Welche Regeln des parlamentarischen Betriebs finden gegenüber einer Partei Anwendung, die in ihrer Rhetorik ebenjene in Verruf bringt?" Und wie entschieden werden sich Kulturreinrichtungen gegen die AfD aussprechen, wenn sie finanziell von ihr abhängen?

Direktor Peter Schäfer war nicht der einzige Abgang im Jüdischen Museum Berlin (unsere Resümees zur Debatte), schreibt Götz Aly in seiner Kolumne für die Berliner Zeitung (schon am Dienstag, den Hinweis tragen wir nach). Aly sitzt mit im Aufsichtsrat und berichtet, dass der Posten 2020 wohl ohnehin neu besetzt worden wäre. Und sein Posten ist wie gesagt nicht als einziger zu haben: "Denn die vom Stiftungsrat 2016 berufene und seit Februar 2017 tätige höchst kommunikative, museumserfahrene, niederländisch-jüdische Programmdirektorin Léontine Meijer-van Mensch hat das Haus nach nur 19 Monaten fluchtartig verlassen - wegen unerträglicher innerer Verhältnisse, vielfältiger Intriganz und völlig unklaren Zuständigkeiten. Direktor Schäfer trägt dafür Verantwortung, allerdings nicht allein."

Die SZ berichtete neulich über die teils katastrophalen Zustände in ethnologischen Museen - schlampige Depots, Museen, die ihre eigenen Sammlungen nciht kennen (unser Resümee). Kurator Bonaventure Ndikung kann das im Gespräch mit Jörg Häntzschel in der SZ nur bestätigen: "Neulich habe ich mich mit Inés de Castro unterhalten, der Direktorin des Stuttgarter Linden-Museums. Sie sagte: 'Wir bekommen kaum Anfragen nach Rückgaben', dabei hatte sie kurz davor selbst erklärt, sie wisse nicht genau, was sich in ihrem Museum befinde. Wenn nicht einmal die Leute aus den Museen es wissen, wie soll dann jemand um die Rückgabe von Objekten bitten?"