Magazinrundschau

Ein Blick in internationale Magazine. Jeden Dienstag Mittag

Mai 2026

Der Plot ist Slob

19.05.2026. Was genau ist Kapitalismus, fragt The Nation und sucht nach Antwort in Sven Beckerts Globalgeschichte desselben. Wie Iran den Krieg gewann gegen die USA, erklärt Robert Kagan in Atlantic. In Elet es Irodalom sprechen der Künstler Károly Klimó und der Philosoph László F. Földényi über Zivilisation und Kultur. Die London Review vertieft sich in eine Geschichte des Sklavenhandels in der muslimischen Welt. New Lines notiert im Sudan, wie der Drohnenkrieg jede Verantwortung verschleiert.

Im Wesentlichen kontrapunktische Stimmen

12.05.2026. John Lanchester fragt in der LRB: Wohin ist die ganze Kohle verschwunden? Der Dichter Ernest Jesuyemi erinnert in Compact daran, dass es mal möglich war, widersprüchliche Emotionen in der Kunst auszuhalten. New Lines erzählt von dem Dichter, Politiker und Piraten Rahmah ibn Jabir, der im 16. Jahrhundert die Straße von Hormus belagerte. Joshua Cohen feiert in der Paris Review die Musikalität von Wolfgang Koeppens Prosa. In Wired erzählt die britische TV-Autorin Ruth Fowler, wie aus KI-Trainern Arbeitssklaven werden.

Von der Freiheit der Liebe

05.05.2026. New Lines analysiert die neue Rolle Pakistans in der Weltpolitik. Im Merkur überlegt Claus Leggewie, ob und wie sich Klimaschutz auf der Erde mit dem Schutz der Meere verbinden lässt. Die London Review sieht da mit Blick auf Russlands Arktis-Politik wenig Chancen. In Elet es Irodalom hofft die Dichterin Timea Turi auf autonome ungarische Bürger. Antizionismus ist keine Position, er ist eine Weltanschauung, warnt Hussein Aboubakr Mansour in Substack die Demokraten.