Magazinrundschau - Archiv

Wired

198 Presseschau-Absätze - Seite 18 von 20

Magazinrundschau vom 06.03.2012 - Wired

Kevin Kelly führt ein schönes, aber auch sehr melancholisches Gespräch mit dem Computerhistoriker George Dyson (mehr), der seine Kindheit im Arbeitsumfeld von Alan Turing und Co. verlebte: "In einigen Schöpfungsmythen erhebt sich das Leben aus der Erde; in anderen kommt es aus dem Himmel. Der Schöpfungsmythos des digitalen Universums beinhaltet beide Metaphern. Die Hardware kam aus dem Schlamm des Zweiten Weltkriegs, der Code fiel aus abstrakten mathematischen Konzepten. Computerei benötigt sowohl eine physische Grundlage als auch eine logische Seele, um lebendig zu werden. Das waren damals junge Kids, die gerade den Zweiten Weltkrieg hinter sich hatten, die die Elektronik von Flugzeugen reparieren und diese noch am selben Tag wieder zum Fliegen bringen konnten, und von Neumann brachte sie mit mathematischen Logikern zusammen, die in der Lage waren, sich ein Universum vorzustellen, das allein aus Nullen und Einsen entsteht."

Außerdem: Brian Raftery stellt den Musikblogger Bob Lefsetz vor, der seit den Achtzigern die Musikszene kommentiert (damals noch mittels eines kostenpflichtigen Rundbriefs) und insgeheim von der guten alten Zeit der Musikindustrie träumt. Eine Pille zum gezielten Löschen von Erinnerungen könnte die Traumatherapie und zugleich unsere Auffassung vom Wesen menschlicher Erinnerungen revolutionieren, glaubt Jonah Lehrer. Und Steve Daly stattet einen Setbesuch bei den Dreharbeiten zum neuen Disney-Film "John Carter" ab, dessen Regisseur Andrew Stanton sich nach einer Karriere bei Pixar erstmals mit den Herausforderungen eines Live-Sets herumschlagen muss.

Magazinrundschau vom 07.02.2012 - Wired

Jon Lackman stellt in einem faszinierenden Porträt die buchstäbliche Untergrundbewegung "Urban eXperiment" aus Paris vor, der vor 30 Jahren der Coup gelang, die Pläne des weitverzweigten Pariser Tunnelsystems zu erbeuten, und die dort seitdem mit einem Netzwerk aus zahlreichen Experten gewissermaßen Subkultur betreibt (oder im Laufe mehrere Monate unbemerkt die große Uhr im Pantheon saniert): Die Gruppe nutzt diese Zugangsmöglichkeiten "unter anderem, um zahlreiche klandestine Theaterproduktionen oder Filmfestivals zu organisieren. (...) In einem Sommer veranstaltete die Gruppe ein Filmfestival zum Thema 'urbane Wüsten', die vergessenen und sträflich ungenutzten Räume einer Stadt. Natürlich entschieden sie, dass ein solcher Raum auch der ideale Ort für so ein Festival wäre. Also wählten sie eine Stätte unter dem Palais de Chaillot, die ihnen schon lange bekannt war und zu der sie unbegrenzt Zugang genossen. Das Gebäude beherbergte damals noch die berühmte Cinematheque Francaise, so dass der Ort in doppelter Hinsicht passend war. Sie richteten eine Bar ein, ein Esszimmer, eine Reihe von Salons, einen kleinen Vorführraum für 20 Zuschauer und hielten dort auf Jahre jeden Sommer Festivals ab."

Ansonsten viel High- und Future-Tech: Tom Vanderbilt leckt sich die Finger nach dem Auto der Zukunft, das vollautomatisch fahren wird. Warum die Clean-Tech-Blase geplatzt ist, erklärt Juliet Eilperin und David Wolman, wie wir in Zukunft unsere Abfälle nicht mehr recyceln, sondern mit Hilfe von heißem Plasma in treibstofffähiges Gas verwandeln werden. John Bohannon stellt "Stars of Science" vor, eine arabische, quotenstarke Reality-TV-Show, in der keine zukünftigen Superstars, sondern Super-Wissenschaftler im Wettbewerb gegeneinander antreten - hier ein Ausschnitt:


Magazinrundschau vom 03.01.2012 - Wired

"Ohne dass jemand davon Notiz genommen hätte, hat Internet-Ruhm begonnen, sich auszuzahlen", schreibt Ben Austen über die Professionalisierungstendenzen von YouTube-Stars. Genauer schaut er sich die Maker Studios an, ein Studio nahe Los Angeles, das es der YouTube-Prominenz gestattet, kollaborativ zusammenzuarbeiten: "Makers Geschäftsmodell ist einfach. Das Studio behält einen Teil der Werbeeinkünfte seiner Partner für sich ein, dafür versorgt es aufsteigende Talente mit Regisseuren, Schnittmeistern, Komparsen, Kostümen, technischer Hilfestellung, Studioräumlichkeiten und Ausrüstung und hilft außerdem beim Verhandeln mit Websites und anderen. Die Gründer von Maker sehen darin Parallelen zu United Artists, dem revolutionären Hollywood-Studio, das 1919 von D.W. Griffith, Charlie Chaplin und anderen befreundeten Stars gegründet wurde, um die Kontrolle über das Werk und dessen Vertrieb zu erlangen. Und beim Besuch der Maker-Büros fühlt man die selbe Art anarchischer Energie, die Hollywood in dieser wilden prä-Konzernzeit prägte." (Dass sich die Geschichte von United Artists auch als fortlaufende Pleitegeschichte erzählen lässt, wollen wir hier nur am Rande erwähnen.)

Außerdem: Bill Wasik, der ursprüngliche Initiator von Flash Mobs im Jahr 2003, macht sich sehr umfassend Gedanken über die Zusammenhänge zwischen neuen Kommunikationstechnologien, Gruppenpsychologie und den Riots im vergangenen Jahr von Großbritannien bis hin zu missglückten PR-Mobs, die in Massenschlägereien ausarteten.

Magazinrundschau vom 06.12.2011 - Wired

Mit dem Kindle-Fire, Amazons frischem Konkurrenzprodukt zum iPad, könnte sich Jeff Bezos endgültig als Techie-Star etablieren, mutmaßt Steven Levy in einem um ein Interview ergänztes Feature über Amazons CEO: "Nach 15 Jahren nahe an der Spitze des Tech-Haufens ist sein Profil nicht so vergleichbar übergroß wie das anderer Internetinnovatoren. (...) Doch das könnte sich ändern. Nach und nach bemerken die Leute, welche weiten Teile des Webs auf Amazons Clouddiensten aufbauen. Und Industriebeobachter deuten Amazons Einstieg in den Tablet-Wettbewerb als weiteres Indiz dafür, dass es sich bei Bezos womöglich um einen Technologen ersten Ranges handelt, eine Figur, die so große Schatten wirft wie die Legenden Bill Gates oder der späte Steve Jobs."

Das "Art Genome"-Projekt Art.sy könnte den Kunstmarkt gehörig aufrollen, findet Shahan Mufti. Und zwar soll der Service anhand der Ermittlung der ästhetischen "DNA" eines Bildes ähnliche und vergleichbar gefällige Bilder zusammenstellen: "Innerhalb der hermetischen Beschränkungen des globalen Kunstmarkts, der noch immer so verfährt wie im 19. Jahrhundert, hat Carter Clevelands Technologie das Potential, vergleichbare Transformationsprozesse einzuleiten wie seinerzeit das Telefon. Derzeit sind Galerien und Auktionshäuser noch immer die einzigen Orte, wo die Spitzentitel oder selbst noch die mittleren Titel (also alles, was sich im fünfstelligen Bereich oder darüber verkauft) der schönen Künste Interessenten zum Kauf angeboten werden. Sollte Art.sy erfolgreich sein, könnte dies einen der letzten Bereiche des Kulturlebens umstülpen, die von der digitalen Revolution bislang weitgehend unberührt blieben - und damit nicht nur die Art verändern, wie Kunst verkauft wird, sondern auch welche und an wen."

Weiteres: Benjamin Wallace schildert den Auftstieg der E-Währung Bitcoin aus dem Geiste der Kryptografie, sowie deren hype-bedingten Niedergang (hier im übrigen eine sehr interessante Radiosendung zum Thema "elektronische Währung" aus dem CRE-Podcast). Spannend zu lesen ist Mike Kesslers Feature über IT-Wunderkind Christopher Soghoian (Website), der es sich zur Aufgabe gemacht, Sicherheitslücken im Netz und bei Telekommunikationsunternehmen ausfindig zu machen. Brian Raftery porträtiert Regisseur David Fincher, den er auf dem Set der US-Neuverfilmung von Stieg Larssons "Verblendung" besucht hat. Steven Levy erinnert sich an seine zahlreichen Interviews und Begegnungen mit Steve Jobs (dazu gibt es zahlreiche Würdigungen in Notizform aus unterschiedlichen Businessbereichen).

Magazinrundschau vom 08.11.2011 - Wired

Die enge Kooperation mit diversen MP3-Streaming-Services, allen voran das schwedische, in Deutschland schlechterdings noch nicht nutzbare Spotify, hat Facebook mit seinen Nutzerzahlen schlagartig zum zentralen Faktor im Musikbusiness gemacht, schreibt Steven Levy in einer ausführlichen Reportage, die einen Blick auf die Zukunft von Musik in sozialen Netzen wagt. Dabei erweist sich die im Bereich der Onlinespiele bewährte Facebook-Methode, Fremdentwicklern eine Schnittstelle anzubieten, einmal mehr als effizient: "Da Facebook das eigentliche Streaming seinen Partnern überlässt, muss es gar nicht mit den großen Tieren in der Musikindustrie Lizenzen aushandeln. [...] Für die Endnutzer mag das keinen Unterschied machen - aber Facebook fühlt sich heute mit Sicherheit wie ein Musikservice an."

Jonathan Keats plädiert für eine (bereits erfolglos beantragte) Aufnahme der Wikipedia ins Unesco Weltkulturerbe - und mokiert sich zugleich über die mangelnde Flexibiliät der Kulturstandswahrer im digitalen Zeitalter. Michael Wolff poträtiert den in den USA argwöhnisch beäugten Russen Yuri Milner, der im Silicon Valley einen beispiellosen Aufstieg vom Maccaroni- zum umtriebigsten Social-Media-Investor hingelegt hat und mittlerweile auch das teuerste Wohnhaus der USA bewohnt. Und Andrew Goldman fragt sich, ob ausgerechnet der Schauspieler Jason Segel, bestens geschult im schlüpfrigen bis fäkalen Jungshumor der Judd-Apatow-Schule, der richtige Mann dafür ist, das im Kino zuletzt kaum mehr präsente Kulturerbe der Muppets mit einem neuen Film wiederzubeleben (aber gewiss doch, sagen wir!).

Magazinrundschau vom 26.07.2011 - Wired

Brendan I. Koerner erzählt die Geschichte eines jungen Kubaners, der nach seinem Ingenieursstudium im lettischen Riga dort hängen blieb, weil er sich verliebte. Weil er von irgendwas leben musste, begann er Glücksspielautomaten des amerikanischen Herstellers IGT erst zu reparieren und dann nachzubauen. "Mitte 2007 merkte IGT, dass etwas falsch lief. Die Verkaufszahlen für Peru fielen plötzlich."
Stichwörter: Peru, Kuba, Riga

Magazinrundschau vom 11.01.2011 - Wired

Steven Levy beschreibt die neuesten Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz: Man hat sich inzwischen von der Idee verabschiedet, das menschliche Gehirn nachzubauen und entwickelt statt dessen bestimmte Teilfunktionen. "AI-Forscher begannen, ein Fundament für neue Techniken zu entwickeln, die ausdrücklich nicht der menschlichen Intelligenz nachmodelliert waren. Indem sie auf Wahrscheinlichkeit basierende Algorithmen nutzten, um aus riesigen Datenmengen Bedeutung abzuleiten, entdeckten die Forscher, dass es gar nicht nötig war, einem Computer beizubringen, wie man eine Aufgabe bewältigt; sie mussten ihm nur zeigen, was Menschen taten und dann die Maschine selbst herausfinden lassen, wie sie dieses Verhalten unter ähnlichen Bedingungen nachahmen könnte. Die Forscher benutzten genetische Algorithmen, die willkürlich generierte Brocken von Code durchkämmen, die ertragreichsten abschöpfen und sie verbinden, um neuen Code zu erzeugen. Während der Prozess wiederholt wird, werden die so entstandenen Programme erstaunlich effektiv, oft vergleichbar mit dem Ausstoß der erfahrensten Kodierer."

Evgeny Morozov erklärt, wie geschickt Russland und China inzwischen das Netz regulieren: Nicht durch plumpe Zensur, sondern indem sie das Surfen für Nutzer mit unerwünschtem Verhalten so unbequem wie möglich machen. "Millionen von Menschen veröffentlichen bereits intime soziale Daten bei Facebook, LinkedIn, Delicious oder ihren russischen und chinesischen Alternativen - mehr braucht die Regierung nicht. Du pflegst eine Online-Freundschaft mit einem regierungskritischen Blogger? Kein Zugang für dich. Du verbringst die meiste Zeit damit, bei Yahoo Finanzen zu surfen? Freier Zugang für dich."

Außerdem: Neal Pollack erzählt, wie Sean Parker erklärte, warum der schwedische Musik-Streaming-Dienst Spotify, sobald er in den USA Fuß gefasst hat, ein äußerst profitables Geschäft sein wird: "'Man wird abhängig', sagte Parker auf einer Tech-Konferenz über Spotify. 'Am Ende hat man eine Musikbibliothek aufgebaut, die 100 mal größer ist als alles was du jemals hattest und an diesem Punkt hast du keine Wahl mehr - wir haben dich an den Eiern. Wenn du diesen Inhalt auf deinen Ipod laden willst, must du dafür zahlen. Wenn du ihn auf dein Iphone laden willst, musst du abonnieren.'"

Magazinrundschau vom 09.11.2010 - Wired

In China funktioniert die Internetzensur ganz gut. Aber sie kann ausgetrickst werden. Wie, davon erzählt Vince Beiser. Zum Beispiel von dem Amerikaner Alan Huang, der bei einem Besuch in China 1999 als Falun-Gong-Mitglied verhaftet und erst nach zwei Wochen freigelassen wurde. "Er ist kein charismatischer Revolutionär. Aber bis 2002 hatte er ein Dutzend gleichgesinnter Kollegen versammelt. In der kleinen Garage neben seinem Vier-Zimmer-Bungalow, entwickelten sie eine digitale Waffe für ihre Landsleute in China: ein Programm, mit deren Hilfe Zensur und Überwachung umgangen werden können. UltraSurf, so der Name des Programms, ist seitdem eines der wichtigsten Tools für die Verteidigung der freien Rede im Internet. Es wird von Millionen Menschen genutzt - von China bis Saudiarabien. Es stellte sich heraus, dass eine andere Gruppe von Falun-Gong-Anhängern gleichzeitig an einem ähnlichen Programm arbeiteten. 2006 schlossen sich die beiden Gruppen zum Global Internet Freedom Consortium zusammen. Die meisten GIFC-Mitglieder verbringen ihre Tage als Programmierer und Ingenieure an Arbeitsplätzen von Microsoft bis zur NASA. Aber nach Feierabend, nachts und am Wochenende, führen sie einen digitalen Guerillakrieg gegen die Internetpolizei der chinesischen Regierung, und führen ihre technische Intelligenz, geschenkte Computer und die Ressourcen ihres häuslichen Arbeitszimmers gegen die zweitgrößte Supermacht der Welt ins Feld. Wieder und wieder hat Peking ihr die Firewall umgehendes Programm angegriffen. Wieder und wieder hat dieser zusammengewürfelte Trupp von Freiwilligen die Angriffe abgewehrt."

Magazinrundschau vom 27.04.2010 - Wired

Steven Levy besucht einige der Helden seines 1984 erschienenen Buchs "Hackers: Heroes of the Computer Revolution": Bill Gates, Steve Wozniak, Andy Hertzfeld, Richard Greenblatt, Richard Stallman, Lee Felsenstein oder Tim O'Reilly. Die Kommerzialisierung von Software hat den Spaß am Programmieren irgendwie verdorben, klagen die meisten. Die intelligentesten Hacker wenden sich daher anderen Dingen zu: "O'Reilly sagt, die meiste action finde heute in der DIY Biologie statt - man manipuliert genetischen Code wie man früher Computercode manipuliert hat. 'Das ist noch in der Spaßphase', sagt er. Oder fragen Sie Bill Gates. Wenn er heute ein Teenager wäre, sagt er, würde er Biologie hacken. 'Künstliches Leben durch DNA-Synthese kreieren. Das ist gewissermaßen das Äquivalent zum Programmieren von Computersprachen', sagt Gates, dessen Arbeit für die Bill & Melinda Gates Stiftung es ihm erlaubt hat, seine eigene Expertise zu Krankheiten und Immunologie zu entwickeln. 'Wenn du die Welt in großem Stil verändern willst, dann musst du da anfangen - bei organischen Molekülen.'" Da müssen wir dem lieben Gott wohl dankbar sein, dass Microsoft heute keinen proprietären genetischen Code verkauft!

(Einen ersten Eindruck, was "Biologie hacken" bedeutet, bekommt man in diesem BBC-Video. Rob Carlsen, der schon 2005 in Wired das Phänomen beschrieben hat, erzählt 2010 in seinem Blog von einigen Garagenlabors in Silicon Valley. Und hier ein Video des Biologieprofessors (MIT, Stanford) Drew Endy, der erklärt, wie man DNA hackt. Und noch ein Hinweis: Hacken hatte in den 80ern eine andere Bedeutung als heute. Es bedeutete, wie Richard Stallman schreibt, "spielerisch etwas schwieriges zu tun, ob es nun nützlich ist, oder nicht.)

Magazinrundschau vom 11.05.2010 - Wired

"Facebook ist zum Schurken geworden", schreibt Ryan Singel in einem Aufsehen erregenden Artikel über das heftig expandierende soziale Netzwerk, das in seinen Standardeinstellungen nach und nach immer mehr private Daten seiner Nutzer freigibt und ausbeutet. Es wäre technisch sehr leicht möglich, so Singel, den Nutzern transparente Auswahlmöglichkeiten über das persönlich gewünschte Ausmaß an Öffentlichkeit zu geben: "Facebook könnte mit einer sehr einfachen Optionenseite starten. Ich bin eine Privatperson. Ich möchte gewisse Dinge teilen. Ich möchte mein Leben öffentlich leben. Je nach Präferenz könnte dann eine Menge an Auswahlmöglichkeiten geboten werden, und jeder hätte die Möglichkeit, später in seine Optionentafel zurückzugehen, um seine Entscheidungen zu revidieren. Dies wäre ein Design, das die Nutzer respektiert. Aber Facebook geht es nicht um Respekt. Es will die Begriffe der Welt von Privatheit und Öffentlichkeit neu definieren." Singels Schluss: ein Aufruf an Programmier - "It's Time for an Open Alternative".
Stichwörter: Soziale Netzwerke