Perlentaucher-Autor

Nicolai Bühnemann

Nicolai Bühnemann, geboren 1980 in Berlin, hat Lateinamerikanistik und Literaturwissenschaft an der FU Berlin studiert. Er schreibt über Film für verschiedene Medien.
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Wer bin ich und was mache ich hier?

Im Kino 20.05.2021 Der perfekte Film zur Pandemie: In Alexandre Ajas "Oxygen" erwacht eine Frau in einer von Dioden erleuchteten Kapsel, abgeschlossen von der Umwelt, nur mit sich selbst konfrontiert. Paul Schrader zeigte 1980 mit "American Gigolo" schon alles, was den Rest der Achtziger auszeichnete: Minimalistische Räume, Musik von Giorgio Moroder, todschicke Klamotten, wunderschöne Körper, Sex, Gewalt und jede Menge Ambivalenzen. Von Nicolai Bühnemann, Michael Kienzl

Spitzes Licht, stumpfes Licht, gemaltes Licht, gefilmtes Licht

Im Kino 19.08.2020 Hinreißende Lichtorgien von Kameramann Sean Price Williams und eine recht sympathische Hauptfigur zeichnen Michael Almereydas "Tesla" aus. Leider wäre der gerissene Thomas Edison das interessantere Objekt für ein Biopic gewesen. Schöne Atmosphäre, fliegende, das Gehirn aussaugende Stahlkugeln und eine ansprechende Filmmusik bietet Don Coscarellis Splatterfilm "Phantasm" von 1978. Von Nicolai Bühnemann, Lukas Foerster

Arie aus Licht und Schatten

Im Kino 03.07.2020 "Domino", Brian de Palmas erster Film seit sieben Jahren, erzählt vom größten Krieg des 21. Jahrhunderts: dem Bilderkrieg, den der Westen schon verloren hat. Exzellente Vorlage für den Meister der Suspense-Oper, der diesmal islamische Terroristen, fiese CIA-Agenten und dänische Polizisten zusammenspannt. In Jonas Alexander Arnbys "Suicide Tourist" versucht ein Mann mit der Diagnose Hirntumor fertig zu werden. Doch das selbstbestimmte Sterben gestaltet sich als schwierig. Von Nicolai Bühnemann, Karsten Munt
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