9punkt - Die Debattenrundschau - Archiv

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9punkt - Die Debattenrundschau vom 10.02.2021 - Medien

Patrick Bahners schildert in der FAZ den Fall des Journalisten Donald McNeil, der die New York Times nach langen Jahren der Mitarbeit verlassen muss, weil er das Wort "Negro" in einem Gespräch gebraucht hat - nicht etwa als Schimpfwort, denn in dem Gespräch mit einer Studentin ging es um das Wort selbst. Die neue antrassistische Konvention legt nahe, nur noch "N-Word" zu sagen, so Bahners, "weil jedes Aussprechen ein Akt der Perpetuierung rassistischer Gewalt sei. Das Tabu so weit auszudehnen ist eine Konvention. Sie zu befolgen legt die Höflichkeit nahe. Aber was soll aus ihrer Übertretung folgen? Dass McNeil seine Zuhörer habe provozieren, also verletzen wollen, wird ihm nicht unterstellt."

Die Entlassung war in einem Protestbrief von 150 Times-Kollegen gefordert worden, berichtet Erik Wemple in der Washington Post. Am Freitag informierte eine E-Mail von Chefredakteur Dean Baquet und Vize Joseph Kahn über McNeils Rücktritt und legte den Standard fest: 'Wir tolerieren keine rassistische Sprache, unabhängig von der Absicht.'"

Für ein paar Tage, bevor es abgeschaltet wurde, war die App Clubhouse in China ganz groß. Und die chinesischen Teilnehmer zeigten sich von ihrer besten Seite, erzählt Kai Strittmatter in der SZ: "Tausende nahmen teil an Diskussionen über Themen, die in China sonst tabu sind: Sie sprachen über die Lager in Xinjiang, die Proteste in Hongkong, das Tiananmen-Massaker 1989, die Unabhängigkeit Taiwans, den Tod des Arztes und Corona-Whistleblowers Li Wenliang vor einem Jahr. Mehr noch: Nutzer vom Festland fanden sich wieder in Chaträumen mit Teilnehmern aus Taiwan, aus Hongkong oder mit Angehörigen der Uigurischen Minderheit. Und anders als in Debatten in den stark zensierten sozialen Medien Chinas, in denen oft zornige Nationalisten, Trolle und Lohnschreiber der Partei den Ton angeben, machten viele der Gesprächsteilnehmer in Clubhouse eine ganz neue Erfahrung: Sie erlebten einen zivilisierten Austausch."

Weiteres: In der FAZ erzählt Nina Rehfeld, wie sich die Redaktion des Internetmagazins The Intercept unter Glenn Greenwald im Laufe der Jahre und einiger unschöner Skandale zerlegte - Greenwald selbst tritt jetzt gern bei Fox News auf.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 06.02.2021 - Medien

taz-Autor Jan Feddersen hat bei einem Deutschlandfunk-Expertengespräch über die neue amerikanische Regierung der Zorn gepackt über säuerliche Besserwisserei. Dieses "Schlechtreden von politischen Prozessen, ehe sie wirksam werden, das man im Mainstream der deutschen Medien in der Sekunde von Bidens Präsidentschaftsantritt verfolgen konnte, dieses Herbeifantasieren von Krisen und Verhängnissen, die da drohen und dräuen, macht auch den politischen Verstand madig. Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was am Abend der nächsten Bundestagswahl an expertistischer Semiklugkeit in die Mikros geraunt wird, in der Pose größter Gewissheit."
Stichwörter: Bundestagswahl

9punkt - Die Debattenrundschau vom 04.02.2021 - Medien

Der Blogger Don Alphonso, früher FAZ, heute Welt, mobilisiert laut Antonia Baum in der Zeit ein Netz von rechtsextremen Trollen. Wenn er jemanden attackiert, seien sie es, die die Angegriffenen mit ihren Hasspostings und Drohmails terrorisieren. Die Welt diene ihm dabei als das bürgerliche Umfeld, das ihm Respektabilität verleihe: "Exakt so beschreibt es der Rechtsextremismusforscher Matthias Quent: Es gebe die Tendenz, dass jemand, der 'öffentlich renommiert' sei, vorangehe und die Zielperson aussuche, auf die 'sich dann Rechtsradikale stürzen'." Die Opfer, so Baum,  seien "eher junge Leute mit eher linken, feministischen, antirassistischen Ansichten, die häufig in den sozialen Netzwerken publizieren". Baum erwähnt nicht, dass Don Alphonso gerade selbst umgekehrt einige Parlamentarierer und Parlamentsmitarbeiter der Linken und Grünen benannt hatte, die wiederum die Tagesspiegel-Redakteurin Fatina Keilani mit Hasspostings verfolgt hatten (unser Resümee).
Stichwörter: Don Alphonso, Trolle

9punkt - Die Debattenrundschau vom 02.02.2021 - Medien

Der WDR wollte eine unterhaltsame Talkshow zu kontroversen Themen machen, die dann bei Twitter zu Shitstorms führte. Es ging unter anderem darum "ob es nicht übertrieben sei, die Tomatensauce, die früher 'Z*-Sauce' hieß, heute anders zu nennen, weil das Wort Z* diffamierend ist", erzählt Anne Fromm in der taz, die sich auf die Seite der Antirassisten stellt: "Der WDR, das ist der Sender bei dem sie gerade dabei sind, die tägliche Literaturkritik im Radio so umzubauen, dass die Mitarbeiter:innen es als eine Abschaffung wahrnehmen. Der Programmchef von WDR 3 nennt es eine 'Öffnung von Literatur für verschiedene Formen der Darstellung'. So ähnlich argumentierten auch der Hessische und der Norddeutsche Rundfunk zuletzt, als sie an ihrer Kultur- und Literaturberichterstattung geschraubt haben." Was die Zeitungen auch getan haben, da hilft auch keine "Z*sauce". Die Talkshow, ein Monument öffentlich-rechtlicher Bräsigkeit, kann man hier noch sehen. Sehr viel Links zu diesem Thema Nummer 1 setzt René Martens in der "Altpapier"-Kolumne des MDR.

9punkt - Die Debattenrundschau vom 30.01.2021 - Medien

Früher war das Fernsehen doch besser, klagt Holger Gertz in der SZ wieder einmal und erinnert sich an Günter Gaus, Dieter Kürten und Roger Willemsen. Und heute?  "Jeden Abend Reden und Raunen um des Redens und Raunens willen, weil die Quote stimmt. Was ist das für ein Fernsehen?"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 28.01.2021 - Medien

Aus und vorbei mit Rock'n'Roll: Auf Rollingstone.com gibt es vermehrt Texte, die wie journalistische Beiträge scheinen, aber von Interessensvertretern aus der Wirtschaft stammen, stellt Joachim Hentschel, einst Redakteur des deutschen Rolling Stone in der SZ fest: "einen Aufruf an Museen, mehr in digitale Strategien zu investieren, verfasst von der Gründerin einer Firma, die Software für den Kunsthandel vertreibt. Oder ein Plädoyer für den großartigen Trend zur Sportwette, gehalten von, nun ja, dem Betreiber einer Sportwettenplattform. Noch schmieriger wird die Sache, wenn man weiß, dass die Autorinnen und Autoren der notdürftig überpuderten PR-Mitteilungen den Verlag offenbar bezahlt haben - dafür, dass er ihre Texte redigiert und online gestellt hat. Der britische Guardian fing kürzlich eine Akquise-Mail ab, in der die New Yorker Penske Media Corporation (der seit 2019 alle Rolling-Stone-Anteile gehören) um Abonnenten für einen Premium-Service wirbt. Teil des Angebots: 'die Möglichkeit, eigenen Original-Content auf der Rolling-Stone-Website zu veröffentlichen'. Neben einer Aufnahmegebühr von 500 Dollar kostet die Mitgliedschaft im Club 1500 Dollar pro Jahr.'"

9punkt - Die Debattenrundschau vom 27.01.2021 - Medien

Der Springer-Chef und Hauptlobbyist der Zeitungsbranche Mathias Döpfner entwickelt in einem ausufernden offenen Brief an Ursula von der Leyen viel Tremolo (so gut wie sein einstiger Kumpel Frank Schirrmacher ist er dabei aber nicht), um die EU-Kommissionspräsidentin aufzufordern, endlich Google, Facebook und Co. zu entmachten. "In der EU sollte es Plattformen verboten sein, private (also: persönlichkeitsrelevante und sensible) Daten zu speichern und für kommerzielle Zwecke zu verwenden. Dies muss Gesetz werden. Und es muss über die geltende Datenschutzgrundverordnung und andere bestehende Gesetze in einem entscheidenden Punkt hinaus gehen: Jede Relativierung durch vermeintliche Freiwilligkeit muss ausgeschlossen sein."

Julia Reda kommentiert Döpfners Text auf Twitter so:



Die CDU des Landes Sachsen-Anhalt wollte bei der bereits als beschlossen geltenden Gebührenerhöhung für die öffentlich-rechtlichen Sender nicht mitmachen. Nun wird die ARD ausgerechnet in Halle sparen, berichtet Peter Weissenburger in der taz: "Schon am Freitag hatte der MDR bekanntgegeben, dass die geplante 'gemeinsame Kulturplattform' der ARD-Anstalten, die in Halle angesiedelt sein sollte, bis aus Weiteres nicht kommen wird. Entsprechendes angedeutet hatte schon ARD-Chef Tom Buhrow im alten Jahr: keine Finanzierung, kein Ausbau in Halle. Das kann man entweder als Strafe verstehen oder als notwendige Konsequenz, je nachdem, wo man steht. Dem MDR fehlen - wenn die Erhöhung des Rundfunkbeitrags nicht doch noch nachgeholt wird - in den nächsten vier Jahren 165 Millionen Euro."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 26.01.2021 - Medien

Am Mittwoch wird das Kabinett den Entwurf der gesetzlichen Umsetzung der Europäischen Urheberrechtsrichtlinie beschließen. Michael Hanfeld berichtet in der FAZ recht zufrieden. Die Bagatellgrenze für das Zitieren von Texten ist im neusten Entwurf offenbar von tausend auf 160 Zeichen gesunken. Betroffen sind vor allem die Plattformen (was auch immer das sein mag), kleine Unternehmen werden geschützt. Das Leistungsschutzrecht für die notleidenden Presseverlage (die außerdem mit 220 Millionen Euro subventioniert werden sollen) wird kommen: "Das Recht der Verleger auf Vergütung umfasst dabei nicht die in der Berichterstattung genannten Tatsachen, es gilt nicht bei privater oder nicht kommerzieller Nutzung einer Presseveröffentlichung, Hyperlinks darf man ebenfalls frei setzen, und urheberrechtlich und lizenzfrei erlaubt ist auch 'die Nutzung einzelner Wörter oder sehr kurzer Auszüge aus einer Veröffentlichung'."

Australien geht noch einen Schritt weiter und möchte eine regelrechte Linksteuer einführen, von der im diesem Fall vor die Medien eines gewissen Rupert Murdoch gefüttert würden. Google hat recht, mit Abzug aus Australien zu drohen, findet Friedhelm Greis bei golem.de: Eine der umstrittenen Vorgaben des drohenden Gesetzes laute etwa, "dass die Plattformen die Medien über Änderungen ihrer Algorithmen zur Nachrichtenauswahl und -darstellung informieren sollen. Nach Ansicht Googles werden Medienunternehmen im Vergleich zu anderen Webseitenbetreibern dadurch bevorteilt. Mithilfe der bereitgestellten Daten könnten sie ihr Ranking bei den Suchergebnissen künstlich aufblähen, selbst wenn andere Angebote besser seien."

In der SZ greift Andrian Kreye die Debatte um Bodo Ramelows Bemerkungen in der bei Journalisten sehr beliebten App Clubhouse auf (mehr hier) und erzählt daneben noch, wer hinter der App, die man nur auf Einladung und nur mit einem Iphone benutzen kann, steckt: "Die kalifornische Mutterfirma Alpha Exploration schreibt zwar in ihren Verhaltensregeln für die Clubhouse-Gemeinde, dass man die Inhalte der Chatrunden weder aufnehmen noch weitergeben darf. Das darf sie nach deutschem Recht aber nicht verbieten. Rechtlich zweifelhaft ist auch die Praxis der Firma, die Kontaktdaten der Nutzerhandys sowie Aufnahmen der Clubhouse-Runden auf amerikanischen Rechnern zu speichern. Letzteres angeblich, um bei Streitfällen darauf zurückzugreifen. Wobei die Firma im vergangenen Jahr eine neunstellige Summe von Andreessen Horowitz bekam, einer der erfolgreichsten Investmentfirmen im Silicon Valley, die derzeit viel Geld in Überwachung, Verteidigung und Gesundheit steckt. Was den Schluss zulässt, dass mit Clubhouse ein Big-Data-Schatz mit Audiodaten aufgebaut wird."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 25.01.2021 - Medien

In der Welt verteidigt Christian Meier den Kollegen Johannes Boie, der - ebenfalls in der Welt - über Äußerungen des Linkenpolitikers und Ministerpräsidenten von Thüringen Bodo Ramelow auf Clubhouse berichtet hat. Clubhouse ist eine Iphone-App, in der sich Menschen live unterhalten können. Dazu werden Gesprächsrunden angelegt - mit Moderator - an denen man sich beteiligen kann. Oft sind mehrere tausend Menschen in einer solchen Runde versammelt. Ramelow hat sich jetzt über den Bericht beschwert, weil er seine Äußerungen auf Clubhouse als privat betrachtet. "Die These, dass neue digitale Räume wie Clubhouse auch neue journalistische Regeln, also letztlich Beschränkungen, mit sich bringen, führt auf ein Abstellgleis", hält Meier dagegen. "Gesprächsrunden mit mehreren Tausend Teilnehmern (aber auch mit weniger) sind keine privaten Räume. ... Die Unmöglichkeit, die Themenräume in Echtzeit zu überprüfen, öffnet jede Möglichkeit für die Verbreitung von Hass und Hetze. Der Journalismus sollte hier die Rolle einer weiteren Kontrollinstanz übernehmen, wie er es auch bei anderen sozialen Netzwerken tut, und relevante Informationen (und nur die) öffentlich machen."

9punkt - Die Debattenrundschau vom 22.01.2021 - Medien

Während die Medien nach der Amtseinführung Joe Bidens noch in feierlicher Stimmung sind, wartet Felix Salmon im amerikanischen Politikmagazin Axios mit ein paar hässlichen Zahlen auf: Das Vertrauen in die Medien steht auf dem tiefsten gemessenen Punkt. "Warum es wichtig ist: Das Vertrauen in die zentralen Institutionen der Gesellschaft, insbesondere in die Regierung und die Medien, ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Er löste sich vor einem Jahrzehnt zusehends auf und ist nun für viele Millionen Amerikaner völlig verschwunden. In Zahlen ausgedrückt: Zum ersten Mal haben weniger als die Hälfte aller Amerikaner Vertrauen in traditionelle Medien, so die Daten des jährlichen Vertrauensbarometers von Edelman, die exklusiv mit Axios geteilt wurden. Das Vertrauen in soziale Medien hat mit 27 Prozent einen historischen Tiefstand erreicht... 58 Prozent denken, dass 'die meisten Nachrichtenorganisationen mehr damit beschäftigt sind, eine Ideologie oder politische Position zu unterstützen, als die Öffentlichkeit zu informieren.'  Als Edelman die Amerikaner nach der Wahl erneut befragte, hatten sich die Zahlen noch weiter verschlechtert: 57 Prozent der Demokraten vertrauen den Medien, aber nur 18 Prozent der Republikaner."

Auch Ralf Heimann denkt in der Kolumne "Altpapier" des MDR aus Anlass des Trump-Abgangs über Vertrauen und Misstrauen in die Medien nach, argumentiert wie die meisten Journalisten aber so, als liege das Problem ausschließlich beim Publikum, undenkbar, dass Misstrauen in Medien gerechtfertigt sein könnte: "Auch wenn die Demokratie gewonnen haben mag, der Journalismus weiß mittleweile schon, wo seine Grenzen liegen. Gegen psychologische Phänomene wie den Glauben lässt sich mit Faktenchecks jedenfalls nicht viel ausrichten. Das ist eine der Erkenntnisse der vergangenen Jahre. So ergibt sich die jedenfalls auf den ersten Blick erstaunliche Situation, dass die Menschen den Medien das größte Misstrauen entgegenbringen, die sich mit dem größten Aufwand bemühen, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen."

Heimann zitiert auch einen Essay der Spiegel-Chefredakteurin Barbara Hans im Fachmagazin Journalist: "Journalismus braucht Vertrauen, weil er das Misstrauen zu seiner Maxime erklärt hat. Artikel 5 des Grundgesetzes sichert die Pressefreiheit aus diesem Grund: Die Kontrollfunktion der Medien besteht darin, Misstrauen zu institutionalisieren, alles zu hinterfragen, nichts zu glauben. Das ist das Versprechen des Journalismus an die Rezipienten: Vertraut uns, denn wir misstrauen für euch." War nicht der Spiegel auch das Medium eines gewissen Claas Relotius?

Viel kommentiert werden auf Twitter neue, von Meedia präsentierte Auflagenzahlen aus  Print und Epaper bei deutschen Zeitungen: Die Bild-Zeitung hat 150.000 Auflage verloren und steht nur mehr auf einer Million (es waren mal fünf). Die FAZ hat 16.000 verloren und steht auf 176.000, die Zeit badet mit nahezu 500.000 Auflage im Erfolg. Die taz verkauft inzwischen mehr Printexemplare und Epaper als die Welt.

In Frankreich hat Google beim Thema Leistungsschutzrecht für Presseverlage nachgegeben, berichtet Friedhelm Greis bei golem.de. Wie in Deutschland hatte sich Google zunächst geweigert zu zahlen, stattdessen stellte man Verlagen frei, sich aus Suchergebnissen auszulisten: "Um möglichst wenig Suchmaschinentraffic zu verlieren, gewährten die meisten Medien dem Marktführer einen kostenlosen Zugriff auf die Inhalte. Gleichzeitig reichten sie eine Beschwerde bei der Wettbewerbsbehörde ein. Die Wettbewerbsbehörde gab der Beschwerde im April 2020 statt. Diese Entscheidung, die von Google angefochten worden war, bestätigte der Cour d'appel de Paris in einem Urteil vom 8. Oktober 2020." Und so schloss Google Lizenzverträge mit den Zeitungen. In Deutschland, so Greis, konnte Google bisher nicht so agieren, weil die Wettbewerbsbehörden die Google-Position nicht unzulässig fanden. Wieviel Geld in Frankreich fließt, wird leider nicht gesagt.

Anders in Australien, wo Google mit Abzug droht, weil Plattformen nach einem neuen Gesetz für Nachrichten zahlen sollen, meldet Zeit online. Zeit online stellt auch ein Zeit-Streitgespräch zwischen dem FAZ-Herausgeber Carsten Knop und dem Videoblogger Rezo zum Leistungsschutzrecht und zum neuen EU-Urheberrecht online.