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Heute in den Feuilletons

Aber auch ein Stein in der Hand

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
10.09.2009. In der FAZ staunt die Künstlerin und Filmemacherin Shirin Neshat über die Frauen der grünen Revolution. Nicht das Regietheater, das Anything Goes ist das Problem des deutschen Theaters, meint der Tagesspiegel. Techcrunch liest die Anzeigen von Bing auf, äh, Google, und empfiehlt dann Bing. Welt und SZ berichten über die Aussperrung der chinesischen Autorin Dai Qing von einem Sympsion in Frankfurt.

Tagesspiegel, 10.09.2009

Peter von Becker macht sich Gedanken über den Zustand des deutschen (und auch des Deutschen) Theaters, das er weniger durch das Regietheater als durch Unverbindlichkeit gefährdet sieht: "Dieses postmoderne, prämortale Gefühl eines anything goes, but nothing matters ist heute auch in anderen Künsten nicht fremd. Aber im Theater, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz wie keine andere Kunstart öffentlich gefördert und in der Nachfolge von Aufklärung, Idealismus und linkem Brecht-Erbe noch immer als gesellschaftliche Veranstaltung jenseits der schieren Unterhaltung verstanden wird, in diesem Theater wirkt die erwähnte Unverbindlichkeit und Leere fatal. Auch deshalb will die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste (mit Sitz in Frankfurt am Main) am 5. Oktober im Berliner Maxim-Gorki- Theater eine Konferenz veranstalten zur Frage der 'Marginalisierung des Theaters'. Die Zeit scheint dafür reif zu sein."

Welt, 10.09.2009

Kaum was online heute morgen in der Welt. Peter Zander sah in Venedig zwei hervorragende Filme: Shirin Neshats "Women without Man" und "Lebanon", ein Film des israelischen Regisseurs Samuel Maoz, der den ersten Tag des ersten Libanonkrieges am 6. Juni 1982 beschreibt, "konsequent gezeigt aus der schmalen Sicht eines Panzers. Vier Soldaten, alle blutjung und völlig unerfahren, befinden sich plötzlich im Krieg. Der Zuschauer hockt den ganzen Film über mit ihnen im Panzer; was draußen geschieht, sieht man stets nur durch ihr Zielrohr. Eine erdrückende, kaum auszuhaltende Klaustrophobie. Krieg wird hier einmal nicht in blutigen Schlachtenbildern gezeigt."

Laut Johnny Erling kommt die chinesische Schriftstellerin Dai Quing nicht zu dem am Wochenende stattfindenden Symposium "China und die Welt" nach Frankfurt. Die Pekinger Behörde für Presse und Publikationen hat ihr Erscheinen erfolgreich verhindert, und auch die Buchmesse scheint sich nicht gerade ein Bein für sie ausgerissen zu haben: "Von der Buchmesse habe sie inzwischen ein Schreiben bekommen, dass ihre geplante Reise wegen der knappen Zeit wohl kaum noch zu bewerkstelligen sei. Sie werde aber zur Frankfurter Buchmesse im Oktober eingeladen." Keine Rede von einem Express-Visum, wie es gestern Bernhard Bartsch in der FR angeregt hatte.

Weitere Artikel: Der in Berlin lebende iranische Regisseur Ayat Najafi spricht im Interview über sein neues Theaterstück "Tehran Banou". Jörn Lauterbach stellt das Konzept der neuen Harald-Schmidt-Show vor. Am Mülheimer Theater will Roberto Ciulli drei Stücke von Fassbinder - darunter "Die Stadt, der Müll und der Tod" - inszenieren, berichtet Matthias Heine. Wieland Freund kommentiert eine Meldung des Börsenblatts, wonach der Kinder- und Jugendbuchmarkt erstaunliche Zuwächse zu verzeichnen hat, was aber vor allem an den "All Age"-Büchern liegt. Hanns-Georg Rodek schildert die rechtlichen und finanziellen Schwierigkeiten bei der Verfilmung von Tolkiens "Der kleine Hobbit". Rainer Haubrich verkündet stolz, dass Schüler der Axel Springer Akademie künftig einen Workshop für investigativen Journalismus an der Columbia School of Journalism besuchen werden.

Besprochen werden Lars von Triers Film "Antichrist" ("ist Satan also die Natur? Oder das Kind?" fragt Matthias Heine), Agnes Vardas Film "Die Strände von Agnes", Hans-Christian Schmids Thriller über den Jugoslawienkrieg "Sturm", Neill Blomkamps Sciene-Fiction-Film "District 9", Kaspar Heidelbachs Film "Berlin 36" und eine multikulturelle Inszenierung von Händels Oper "Semele" an der Brüsseler Oper mit chinesischem Regisseur und einem 450 Jahre alten echten Tempel, Manuel Brug war hingerissen.

Freitag, 10.09.2009

Im Freitag rufen berühmte Schriftsteller wie Martin Walser, Elfriede Jelinek und Charlotte Roche dazu auf, die Bundeswehr aus Afghanistan abzuziehen: "Im Lauf der kommenden zwei Jahre soll Deutschland seine militärische Präsenz in Afghanistan beenden. Diese Zeit muss für einen Übergang zum nicht-militärischen Engagement genutzt werden." Wir plädieren dann aber auch dafür, dass Charlotte Roche dann in Burka die Mädchen zur Schule bringt.
Anzeige

Aus den Blogs, 10.09.2009

Bingo! Techcrunch hat den lustigsten Screenshot der Woche. Schon vor Wochen hatte das Blog festgestellt, dass Microsoft für seine neue Suchmaschine Bing per Google Ads wirbt. Nun konstatiert Michael Arrington, dass Bing wegen der guten Videofunktion auch eine tolle Suchmaschine für Pornos ist - und fand auch für dieses Stichwort eine Google Anzeige von Bing: "There?s nothing wrong with being a good porn search engine, in our opinion. And why not go ahead and advertise it to the world."


NZZ, 10.09.2009

Andrea Köhler berichtet von den großangelegten Restaurierungsplänen (Webseite) für eine wiederentdeckte Insel im New Yorker Hafen: Governors Island. Hubertus Adam besucht die Landshuter Stadtresidenz, die als erster italienischer Renaissancepalast nördlich der Alpen gilt. Besprochen wird Franz Ruebs Autobiografie "Rübezahl spielte links außen".

Auf der Filmseite geht's um Lars von Triers Film "Antichrist" (bei Christoph Egger ist nach dem zweiten Anschauen der Schock weg, die Verstörung aber geblieben), der Science-Fiction-Thriller "District 9" und "Pepperminta", der erste Spielfim von Pippilotti Rist.

FR, 10.09.2009

Kinotag. Im Aufmacher bespricht Daniel Kothenschulte Hans-Christian Schmids Europa-Thriller über den Internationalen Gerichtshof "Sturm" - auch unter dem Gesichtspunkt, dass Deutschland selbst möglicherweise wieder ein Kriegsverbrechen begangen hat. Kothenschulte hat sich in Venedig außerdem den Zweikampf Herzog gegen Herzog angesehen: "Bad Lieutenant" gegen "My Son, My Son, What Have Ye Done". Und erst dann darf Michael Kohler Lars von Triers "Antichrist" nicht ernstnehmen: "Aber wie er mit stiller Konsequenz immer wieder ein Gefühlsinferno entfacht, macht ihm so schnell keiner nach." In Times mager tröstet Peter Michalzik die Österreicher über den Verlust ihrer Airline hinweg. Felix Ehring berichtet vom Kinderfilmfest "Lucas".

Besprochen werden außerdem Neill Blomkamps Science-Fiction-Horrorfilm "District 9" und Aufführungen vom Festival "Spieltriebe" in Osnabrück.

TAZ, 10.09.2009

Anlässlich der Ausstellung "Revolution des Alltäglichen" in Schloss Morsbroich unterhält sich Eva-Christina Meier mit drei beteiligten Künstlern aus Kuba. Auch mit Glenda Leon, die etwa den Eindruck von sich weist, Kunst aus Kuba sei etwas Prekäres: "In Kuba existiert eine ziemlich starke Kultur. Es wird viel gelesen. Als ich an der Medienhochschule in Köln studierte, hat es mich immer gewundert, wie wenig kulturelles Wissen die Leute meines Alters hatten, wie wenig sie angeschaut oder gelesen haben. Also, unsere Unterentwicklung ist nicht mental.

Verdienstvoll findet Dietmar Kammerer Hans-Christian Schmids Filmdrama "Sturm" um einen Kriegsverbrecherprozess in Den Haag: "In der Republika Srpska müssen diejenigen, die nach dem Krieg Gerechtigkeit ermöglichen wollen, kugelsichere Westen anlegen. In Den Haag erfolgen die Angriffe ebenfalls aus dem Hinterhalt, in einem gefährlichen Dickicht aus Diplomatie, Ränkespielen und Opportunismus."

Weiteres: Ronald Berg berichtet vom Fotofestival in in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg. Cristina Nord hat sich in Venedig George Romeros "Survival of the dead" angesehen. Claudia Lenssen bespricht Agnes Vardas' autobiografischen Film "Die Strände von Agnes".

Zeit, 10.09.2009

Für einen gesellschaftlichen Risikofaktor hält Karsten Polke-Majewski auf der Meinungsseite das Desinteresse und die Inkompetenz, mit der die deutsche Politik das Internet behandeln: "Mehr als 52 Millionen Bürger organisieren mit seiner Hilfe ihren Alltag. Doch im Bundestag gibt es nicht einmal einen eigenen gewichtigen Ausschuss, der sich damit befasst, wie diese kritische Infrastruktur geschützt werden kann. Stattdessen verdunkelt eine Wolke angstbesetzter Begriffe die politische Landschaft. Sie heißen Diebstahl geistigen Eigentums, Killerspiele, Kinderpornografie oder Cyberterrorismus... Wer glaubt, das Internet sei ein bloßes Massenmedium wie Radio oder Fernsehen, der irrt."

Der Wahlkampf findet jetzt auch im Feuilleton nicht statt. Richard David Precht, Autor und Philosoph, beklagt die "Maxima Amoralia" von Finanzmarkt und Politik. Selbst die Bürger seien nurmehr Investmentmanager ihrer selbst: "Gibt es eine Politik für Menschen, die die Abwrackprämie volkswirtschaftlich für falsch halten, aber sie trotzdem kassieren?"

Mehrere Autoren erinnern sich zudem an die goldene Zeit der Volksparteien. Für Martin Walser eine Zeit, als Politik "katastrophenfreies Realtheater" war: "Es war nicht so wichtig, ob einer für die CDU oder für die SPD 'kämpfte', wichtig war, in welchem Hotel man wohnte, was für Weine man sich leisten konnte. So war das. Und das war wunderbar." Für Thea Dorn hat sich dagegen die CDU vom Star-Wars-Imperium (aber ohne Darth Vader) in die Lindenstraße verwandelt: "In diesem Kosmos darf jeder sein, wie er ist." Des weiteren schreiben Andreas Maier, Georg M. Oswald, Uwe Tellkamp, Sighard Neckel und Ulla Hahn.

Weitere Artikel: Zum bisher irrsinnigsten aller Filme von Venedig, weil im Gewand der Normalität auftretend, kürt Katja Nicodemus Jessica Hausners "Lourdes". Michael Naumann rekonstruiert, wie den Verteidigern der polnischen Post von Danzig nach dem Sieg der Deutschen der Prozess gemacht wurde und wie deren Richter (und Henker) in der Bundesrepublik Karriere machen konnten. Marion Leske mag kaum glauben, wie sich die Galerien von Köln und Düsseldorf zusammenraufen, um der Krise zu trotzen. Wolfram Goertz poträtiert - als "Mitarbeiter der Woche" - den estnischen Dirigenten Paavo Järvi.

Besprochen werden Hans-Christian Schmids Bosnien-Drama "Sturm", eine Ausstellung des rumänischen Künstlers Mircea Cantor im Kunsthaus Zürich, Matthias Hartmanns Wiener Faust" ("Erst mal den Raum erobern. Dann weitersehen", erklärt Peter Kümmel dessen Strategie). Auf den Literaturseiten schreibt unter anderem Ijoma Mangold über Roberto Bolanos Megaroman "2666".

Im Wissensteil berichtet Gero von Randow, wie Nicolas Sarkozy einen neuen Anlauf nimmt, sein drakonisches Gesetz gegen Raubkopierer durchzusetzen: In der neuaufgelegten Version des Hadopi 2 werden jetzt zwar Richter in die Entscheidung miteinbezogen, aber noch immer drohen Gefängnis und Internetsperren, ohne dass sich die Beschuldigten in einem Prozess verteidigen können.

In einer Beilage erklärt die Zeit ihren neuen Online-Auftritt.

SZ, 10.09.2009

(Links können wir leider nicht setzen, die SZ stellt nichts mehr online, aber im Zahlarchiv kann man jeden Artikel für etwa 2 Euro kaufen.)

Zu einem Symposion vor der Buchmesse in Frankfurt sollte die Umweltjournalistin Dai Qing (mehr hier) eingeladen werden. Die Chinesen drohten mit Fernbleiben von ihrem Gastlandauftritt - und die Buchmesse knickte ein, berichtet Henrik Bork auf Seite 1: "Die Chinesen hätten 'unmissverständlich erklärt, wenn Frau Dai Qing auftaucht, dann ziehen sie sich voll zurück', sagt Peter Ripken, der zuständige Projektleiter der Buchmesse. Man befinde sich in einer 'Zwickmühle', weil in diesem Fall die komplette zehnköpfige offizielle Delegation aus Peking nicht anreisen wolle."

Im Feuilleton meditiert Gustav Seibt über die "gestiegenen Möglichkeiten für taktisches Wahlverhalten in einem zahlenmäßig erweiterten Parteiensystem". Barbara Mürdter unterhält sich mit dem Weltmusikhiphopper Diplo. Helmut Mauro berichtet über Missstimmung zwischen Justus Frantz und seiner Philharmony of Nations. Andrian Kreye informiert über "Designthink", eine eher sozial als ästhetisch denkende Architektenbewegung und ihre "Open Architecture Challenge", deren Preis an eine Schule in der tiefsten Provinz von Idaho verliehen wurde (hier die für Architekten übliche dysfunktionale Flashwebsite des obsiegenden Büros). Susan Vahabzadeh berichtet aus Venedig und unterhält sich auch mit Hans-Christian Schmid über seinen Film "Sturm", der heute anläuft. Petra Steinberger schreibt über den als Blog, Buch und Film erschienenen Versuch des Autors Colin Beavan, ein Jahr lang als "No Impact Man", also als umweltneutrales Wesen zu leben.

Besprochen werden Lars von Triers "Antichrist" ("Was von Trier allein in der letzten Viertelstunde an Symbolen der Grausamkeit halluziniert, zwischen Macht und Ohnmacht, Penetration und Kastration, wird die Proseminare der Genderstudies wieder für Jahrzehnte beschäftigt halten", prognostiziert Tobias Kniebe) und Bücher, darunter der bisher nur auf franzöisch erschienene neue Essayband von Alain Finkielkraut - unter anderem setzt er sich hier mit Sebastian Haffners "Geschichte eines Deutschen" auseinander (hier ein Interview zum Buch aus der Zeitschrift Lire).

FAZ, 10.09.2009

Die Künstlerin Shirin Neshat (mehr hier) staunt im Interview immer noch über die Parallelen zwischen ihrem ersten, gerade in Venedig gezeigten Spielfilm "Women Without Men" und der aktuellen Situation im Iran. Der Film erzählt die Geschichte von vier Frauen in den Tagen um den Staatsstreich gegen den damaligen iranischen Präsidenten Mossadegh 1953. "Schauen Sie auf die Filmfigur Munez, eine politische Aktivistin. Im Film stirbt sie, und ich konnte es nicht glauben, als ich wieder die Bilder ihres sterbenden Körpers sah, wie sehr diese Bilder jenen von Neda Agha-Soltan glichen, die zur Ikone der Juni-Proteste wurde. Der Symbolismus meiner Charaktere - Munez steht für den Geist der Revolution - fand seine Entsprechung in der Wirklichkeit. Die Idee des Feminismus in dieser Grünen Bewegung ist bemerkenswert. Wie präsent hier Frauen wurden! Mit großem Sinn für Schönheit, mit viel Stolz, auch mit Gewalt und Aggression gegen ihre Unterdrücker. Mit Lippenstift, Mascara, wunderschönen Haaren - aber auch einem Stein in der Hand." (Im Print steht nur eine gekürzte Fassung des Interviews, online kann man es ganz lesen. Hier ein Filmausschnitt bei Youtube.)

Hannes Hintermeier schickt einen Bericht über die Brüsseler Anhörung zu Google Book Search: "Die Gegner Googles ... kritisieren zum Beispiel den Umstand, dass amerikanische Nutzer in Universitäten und öffentlichen Bibliotheken freien Zugang zum gesamten Text eines gescannten Buches haben sollen - ein Vorteil gegenüber Nutzern anderer Kontinente." War es nicht genau das, was die FAZ und der Heidelberger Appell erreichen wollten?

Weitere Artikel: In der Leitglosse mokiert sich Jordan Mejias über die Hoffnung des amerikanischen Verlags Knopf Doubleday, der neue Thriller von Dan Brown könne ihn aus der Krise retten. Kein Fünkchen Mitleid bringt Patrick Bahners für die Thüringer CDU und Dieter Althaus auf: "Erpresstes Mitleid war die Strategie des Wahlkampfs der CDU. Die Erben von Althaus, die das Spiel mitgemacht haben, zahlen jetzt moralisch dafür, indem sie sich gezwungen sehen, ihn mitleidslos zu behandeln." Hubert Spiegel betrachtet die Schöne Literatur, Christian Geyer das Sachbuch im neuen Kindler. Andreas Kilb annonciert den Start des Berliner Literaturfestivals und ermuntert Bernd Neumann, das Festival endlich finanziell auf sichere Füße zu stellen. Andreas Rosenfelder beobachtete Günter Grass beim Wahlkampf für die SPD. Der Wiener Literaturkritiker Ulrich Weinzierl erhält in diesem Jahr den Preis der Frankfurter Anthologie, verkündet Thomas Thiel. Die Pekinger Schriftstellerin und Umweltaktivistin Dai Qing darf definitiv nicht zum Symposion "China und die Welt" nach Deutschland reisen, meldet Mark Simons (mehr zum Hintergrund in der gestrigen FR).

Besprochen werden die Agnes-Varda-Retrospektive im Berliner Kino Arsenal, Kaspar Heidelbachs Film "Berlin 36" ("springt als historisches Epos und landet als Fernsehspiel", schreibt Andreas Kilb) und Bücher, darunter ein Band über die Defa (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).