Die Buchmacher - Archiv

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281 Presseschau-Absätze - Seite 20 von 29

Die Buchmacher vom 09.02.2004 - buchreport.express

Mit einem Plus von 5,2 Prozent (im Vergleich zum Januar 2003) startete das stationäre Sortiment ins neue Jahr. Und nun die schlechte Nachricht: Für die Umsatzsteigerung sorgten, laut Buchreport-Umsatztrend, überwiegend MA-Titel, Tiefpreis-Aktionen und klassischer Ramsch. David Wengenroth warnt in seinem Kommentar vor den Gefahren, die diese Entwicklung mit sich bringt: "Die Billigangebote sind zwar ein probates Mittel angesichts der verbreiteten Geiz-ist-geil-Stimmung, doch ihr massenhaftes Auftreten droht den Lebensnerv der Branche anzugreifen: die Preisbindung." Der vollständige Artikel, "Guter Start gegen den Trend", hier.

Nachdem Weltbild wegen der geplanten Heyne-Übernahme durch Random House eine Klage beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingereicht hat, ist Eile geboten: Der Richter des Kartellsenats hat den Beteiligten eine Frist bis zum 1. März für Stellungnahmen eingeräumt. Hinter den Kulissen versuche der Branchenriese (Random House) in Gesprächen mit Weltbild, die Beschwerde aus der Welt zu schaffen, weiß der Buchreport. Über den Antrag, den Vollzug der Fusion schon vor dem Endurteil per einstweiliger Anordnung zu untersagen, werde - falls Weltbild jetzt nicht zurückzieht - nach dem 1. März voraussichtlich im Schnellverfahren und ohne mündliche Anhörung entschieden. "Für Random House steht dann mehr auf dem Spiel als saftige Anwaltskosten."

Thor Kunkels Roman "Endstufe" soll nach der Rowohlt-Absage in einem anderen Verlag erscheinen. Die Angebote von drei großen Publikumsverlagen liegen auf dem Tisch. Er werde voraussichtlich dieser Tage einen Vertrag unterzeichnen, so Kunkel. Rowohlt-Verleger Alexander Fest hatte das Buch, das von der Porno-Branche im Dritten Reich handelt, kurz vor Toresschluss abgelehnt. In einem Brief an den Autor kritisierte er den "schwelgerischen Amoralismus". Kunkel gab sich in der Öffentlichkeit verständnislos und äußerte gegenüber dem Buchreport seine "bittere Enttäuschung". Die Aufmerksamkeit für sein Buch ist ihm jedenfalls sicherer denn je. (Mittlerweile steht fest, dass "Endstufe" bei Eichborn Berlin erscheint)

Ab April ist die deutsche Feuilletonlandschaft um ein Magazin reicher: "Monopol". Die vom Juno Verlag herausgegebene Zeitschrift soll alle zwei Monate erscheinen, Zielgruppe sind Menschen, die ein Interesse an "zeitgenössischer Kunst und Ästhetik" haben. Die Blattgründer, Florian Illies und Amelie von Heydebreck, konnten den britischen Autor Nick Hornby ("High Fidelity") als Kolumnisten gewinnen. Er wolle regelmäßig über Bücher schreiben, die er in den letzten Wochen gekauft und auch gelesen habe.

Dem im März erscheinenden Roman "Salve Roma!" von Akif Pirincci können Leser im Internet ein alternatives Ende verpassen.

Personalien: Für das Original von "Supergute Tage" (Blessing), seinen ersten Titel, der sich auch an Erwachsene richtet, wurde der britische Kinder- und Jugendbuchautor Mark Haddon mit dem mit 35.000 Euro dotierten Whitbread-Preis ausgezeichnet.

Meldungen: Springer Science+Business Media ging mit Dienstantritt von CEO Derk Haank am 2. Februar offiziell an den Start. Hollywood macht in Literatur: Allein vier der unter den fünf für den Oscar in der Kategorie "Bester Film" nominierten Beiträge wurden nach Romanen gedreht. Und: die Bestsellerlisten.

Die Buchmacher vom 02.02.2004 - buchreport.express

buchreport.express vom 29. Januar 2004

Das Gerangel um Heyne geht in eine neue Runde: Buchversender Weltbild hat eine gerichtliche Beschwerde gegen die Zustimmung des Bundeskartellamts zur Heyne-Übernahme durch die Bertelsmann-Tochter Random House eingelegt. Der Kläger, direkter Konkurrent des Bertelsmann Clubs, fürchtet den Profit des Mitbewerbers durch die zugenommene Marktmacht von Random House. Diesmal werde das Verfahren nicht mehr hinter verschlossenen Türen wie beim Kartellamt ablaufen, sondern zum öffentlichen Schlagabtausch, prognostiziert der Buchreport. Und gar mehr: "Die Verhandlungen werden zur Bestandsaufnahme der Branche." Dass durch ein vorläufiges Fusionsverbot die Karten neu gemischt werden könnten und wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, dazu mehr hier.

Koffer packen heißt es nach der Spaltung von Ullstein Heyne List ins Bonnier- und ins Random House-Lager. Nach der Idee des Bonnier Deutschland-CEO und künftigen Ullstein-Verlegers, Viktor Niemann, sollen alle Mitarbeiter der Ullstein-Buchverlage (Ullstein, Propyläen, Econ, Claassen, List und Marion von Schröder) Ende April von München nach Berlin ziehen. Dabei werde ein großer Teil der Mannschaft, vor allem unterhalb der Führungsetage, auf der Strecke bleiben, hat der Buchreport recherchiert. Nur 50 der 100 Mitarbeiter wollten Niemann zu seinem Geburtsort an die Spree folgen.

Mit viel Prominenz (u.a. Booker-Preisträger DBC Pierre, Pulitzer-Preisträger Jeffrey Eugenides und Hannelore Elsner) geht das Internationale Literaturfestival "lit.Cologne" (17.-21. März) an den Start. "Wenn die Besucherzahl nicht hinter der des Vorjahres (42.000) zurückbleibt, wird sie erstmals zu 100 Prozent über Eintritt und Sponsoren finanziert werden können", berichtet der Buchreport. Die Erweiterung der "lit.Cologne" um ein Hörbuch-Festival hätte sich für dieses Jahr seitens der Hörbuchverlage in der Kürze der Zeit nicht mehr realisieren lassen. Gespräche der Beteiligten seien am Rande der Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises geplant.

Ist der für 2005 anvisierte Börsengang des größten deutschen Medienunternehmens, Bertelsmann, hinfällig? Darüber spekuliert der Buchreport, denn "die Umsätze sind in mehreren Bereichen (darunter die Buchsparte Random House) eingebrochen" und "werden zusätzlich durch die Dollar-Schwäche gegenüber dem Euro belastet".

Personalien: Zum 1. Juli erhält Günter Berg, ehemaliges Mitglied der Suhrkamp-Geschäftsführung, den Posten des Programm-Geschäftsführers bei Hoffmann & Campe. Der ursprünglich interimistisch Vorsitzende Gunther Thielen soll bis August 2007 Bertelsmann-Vorsteher bleiben. Die Koordination der Gastland-Präsentationen bei der Frankfurter Buchmesse übernehmen in Zukunft Simone Bühler und Ruth Kumpmann. Ullstein-Verleger Lothar Menne wird sich nach Monatsende mit einem Verlagsbüro selbstständig machen.

Meldungen: Buchhandlungs-Filialist Thalia hat die Marktführerschaft in allen drei deutschsprachigen Ländern übernommen. Die DirectGroup (im Bertelsmann-Konzern) will nach Random House-Vorbild konzernfremde Vertriebswege erschließen. Der HörVerlag beabsichtigt, mit der in Kooperation mit dem Hessischen Rundfunk geplanten Vertonung von Tad Williams Fantasy-Saga "Otherland", an die Erfolge der "Herr der Ringe"- und "Harry Potter"-Hörbücher anzuknüpfen. Es ist geschehen: Harry Potter wurde nach zwölf Wochen vom Thron der Bestsellerlisten gestoßen. Mehr.

Die Buchmacher vom 27.01.2004 - buchreport.express

Der Bertelsmann Club will um jeden Preis wieder attraktiver für seine circa vier Millionen Mitglieder werden und sucht jetzt "sein Heil" in Broschuren. In den laufenden Verhandlungen mit dem Börsenverein wolle die Buchgemeinschaft den Ausstattungsunterschied zwischen den gebundenen Handels- und den broschierten Clubausgaben als so gravierend herausstellen, dass die bisher festgesetzte Zeitdifferenz von sechs Monaten außer Kraft gesetzt werden könne, schreibt der Buchreport über den neuesten Coup des Clubs.

Die Verkürzung der Frankfurter Buchmesse um den "halben" Montag spart anscheinend kaum Kosten. Zwar müssten die Aussteller eine Hotelnacht weniger zahlen, rechnet der Buchreport vor, doch würden die Standmieten nicht gesenkt. Darüber hinaus fehle kleinen Verlagen die Möglichkeit, am Montag ihre Bücher an Kollegen zu verkaufen. Auch die Ausstellungs- und Messe GmbH profitiere nicht von der Kürzung: "Sie hat mit der Messe Frankfurt, die die Hallen betreibt, einen Nutzungsvertrag bis 2010 abgeschlossen, der unabhängig von der tatsächlichen Dauer der Buchmesse über sechs Nutzungstage läuft."

Verdi
hat im Streit um die Übersetzerhonorare die nächste Runde eingeläutet und den Börsenverein auf die Teilnahme an einem Schlichtungsverfahren verklagt. Eine vom Verlegerausschuss in Auftrag gegebene Studie rechnet der Gewerkschaft vor, dass eine Honorierung in der von ihr geforderten Größenordnung 91,6 Prozent der Sachbücher und 96,3 Prozent der Belletristik-Titel zu Verlustbringern machen würde.

Die deutschen Konsumenten bleiben verunsichert. Das besagt die Axel Springer-Studie "Einzelhandel". Gegen den Trend sei das Sortiment Bücher, Zeitungen und Schreibwaren im vergangenen Jahr gewachsen, fasst der Buchreport das Ergebnis der Marktanalyse zusammen. Die Handelslandschaft werde weiterhin von der "Aldisierung" geprägt - als Folge der Euroeinführung und eines veränderten Verbraucherverhaltens. Der Handel reagiere darauf mit Rabatten, Bonuspunktesystemen und Zugaben.

Kleine Verlage haben auf dem US-Buchmarkt kaum mehr Chancen. Beim Blick über den großen Teich stellt der Buchreport fest, dass 2003 "die Top 5 unter den Verlagen (Anm.: Random House, Penguin, Simon & Schuster, HarperCollins und Time Warner) 75 Prozent aller verfügbaren Hardcoverplätze auf der Jahresbestsellerliste des Publishers Weekly belegt haben." Marktführer Random House habe nach zwei eher schwachen Jahren wieder Tritt gefasst und den Abstand zur Konkurrenz vergrößert.

Personalien: Thorsten Ahrend, als Suhrkamp-Lektor für deutschsprachige Literatur für die Autoren Peter Handke, Martin Walser und Hans Magnus Enzensberger verantwortlich, verlässt den Verlag zum Juni. Der Deutsche Krimipreis 2004 geht an Detlev B. Blettenberg für den im Pendragon Verlag erschienenen Roman "Berlin Fidschitown" (mehr im Perlentaucher-Archiv). Die AG Publikumsverlage im Börsenverein, Vertretung von rund 120 Verlagen, hat für die nächsten drei Jahre einen neuen Vorstand gewählt: Thomas Carl Schwoerer (Campus), Helge Malchow (KiWi) und Joachim Unseld (FVA).

Meldungen: Die erste kommentierte deutsche Ausgabe von James Joyce' "Ulysses" soll im Mai bei Suhrkamp erscheinen. Michel Friedman verhandelt mit Premiere über die Moderation eines neuen TV-Formats. Harry Potter V befindet sich zwar weiterhin auf Platz 1 der Bestenliste, doch nach dem Verkaufs-Boom in den letzten Wochen des alten Jahres ist die Nachfrage zusammengebrochen und viele Sortimenter sitzen noch auf großen Potter-Posten.

Die Buchmacher vom 19.01.2004 - buchreport.express

Die Frankfurter Buchmesse wird es so wie in 2003 in diesem Jahr vermutlich nicht mehr geben. Geplant sei, den Messemontag sowie den "langen Freitag" fürs Publikum zu streichen und den Buchverkauf ans Publikum - wenn überhaupt - nur noch in modifizierter Form stattfinden zu lassen, weiß der Buchreport. Verkürzt solle die Messe hauptsächlich aus Rücksicht auf die ausländischen Verlage werden, die auf die hohen Hotel- und Reisekosten in den letzten Jahren mit vorzeitiger Abreise reagiert hätten. Das Vorhaben des Messedirektors Volker Neumann, die Messe zu einem Publikumsevent zu machen, scheint gescheitert. Hier der vollständige Artikel.

Von einer Geschäftsidee, die sich in Italien bewährt und gar für Umsatzrekorde gesorgt hat, will der defizitäre Süddeutsche Verlag profitieren. Nach durchgesickerten Informationen hat die Süddeutsche Zeitung vor, ihren 300.000 Abonnenten ab März 50 Wochen lang einen Roman des 20. Jahrhunderts zu schicken - den ersten kostenlos, die weiteren zu je fünf Euro. Zum Vergleich: Die 50 Klassiker der italienischen Tageszeitung La Repubblica haben sich, nach Recherchen des Buchreports, 36 Millionen Mal verkauft. Nicht annähernd erfolgreich muss die Aktion für die Süddeutsche laufen, um sich Feinde unter den Sortimentern zu machen.

Die Preisbindung ist eine gute Sache - darin sind sich die Verleger und Buchhändler größtenteils einig. Der Kunde jedoch fragt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach billigeren Alternativen. Diese Marktnotwendigkeiten dürfe die Branche nicht ignorieren, unterstreicht David Wengenroth in seinem Kommentar im Buchreport. Doch er weiß, dass "der schnelle Euro mit Nice Price-Büchern in der Regel nicht zu machen" ist. Die Suche nach preisgünstigeren Formaten fordere von Buchmachern und -händlern Fantasie und Opferbereitschaft.

Noch vier Monate bleiben bis zur Wahl. Am 19. Mai entscheidet sich, wer der neue Börsenvereinsvorsteher wird - der Buchreport mutmaßt, dass "der neue auch der alte" ist: Dieter Schormann. Der halte sich zwar noch bedeckt, hätte vor drei Jahren angekündigt, den Vorstand nur für eine Wahlperiode führen zu wollen, doch, so der Buchreport, "schon jetzt läuft alles auf Schormann zu. Andere Kandidaten sind nicht in Sicht."

Meldungen: Die Fuldaer Verlagsagentur, die 12,3 Prozent Anteile an der Eichborn AG hält, ist insolvent. Unter das Dach des neuen Marix Verlags sind die Fourier-Verlagsproduktionen gewandert - Fourier soll sich künftig wieder voll auf das Geschäft mit Restauflagen konzentrieren, heißt es aus der Geschäftsleitung. Und: Ob sich der neue "Potter" nach zehn Wochen immer noch an der Spitze der Bestsellerliste hält, hier.

Die Buchmacher vom 12.01.2004 - buchreport.express

Die alte und neue Supermacht Bertelsmann - das Titelthema im Buchreport. In den Jahresbestsellerlisten 2003 (siehe auch unten) dominierten die Bertelsmann Verlage - Random House-Imprints und Heyne zusammengerechnet - drei der vier Rankings. Im Hinblick auf die Frühjahrsvorschau stellt der Konzern ebenfalls "mit Abstand" die meisten Bestseller-Kandidaten. Seine Vorrangstellung habe der Branchenriese fast ausnahmslos mit Büchern fremdsprachiger Autoren, die ihre Marktprobe bereits in den Heimatländern bestanden hätten, erkämpft.

Für den Dezember 2003 verzeichnet der Buchreport-Umsatztrend ein positives Ergebnis von + 2,02 Prozent. Insgesamt habe der Buchhandelsumsatz gegenüber dem Vorjahr um weitere 2,24 Prozent abgespeckt. Das heißt, so der Buchreport, dass der Buchhandel nach 2001 und 2002 das dritte Mal mit einer roten Zahl unterm Strich abschließe.

Der Bertelsmann Club provoziert erneut die Sortimenter: "Jede Sekunde zählt", das zweite Buch von Lance Armstrong, soll nach Katalogangaben zeitgleich mit der Originalausgabe (auch bei Bertelsmann) erscheinen. 15 andere Titel blieben unter dem Sechs-Monats-Abstand, der laut Potsdamer Abkommen zwischen Buchhandels- und Originalausgabe liegen müsse, weiß der Buchreport. Nach dem Durchsetzen einer einstweiligen Verfügung, die Rudolf Braun-Elwert, stellvertretend für den Sortimenter-Ausschuss des Börsenvereins, angestrengt hat, soll eine ordentliche Verhandlung diesen Januar stattfinden.

Da der Buchclub anscheinend seine Felle wegschwimmen sieht, startet er einen weiteren ("letztmaligen", so der Buchreport) Versuch, wieder schwarze Zahlen zu schreiben: Er bietet Club-Kunden seit Jahresbeginn über den Bücher-Bestellservice Zugriff auf das reguläre Buchhandelsangebot. "Für die Sortimenter könnte das einen weiteren Verlust von Marktanteilen bedeuten", vermutet der Buchreport.

Elke Heidenreich hat mit "Lesen!" beim ZDF vorgemacht, wie man Quote macht. Die anderen Sender möchten's ihr nachtun. Während die Zukunft von Bodo Kirchhoffs Büchermagazin "cult date" wegen mangelnder Zuschauerresonanz für den Hessischen Rundfunk noch in den Sternen steht, hat der WDR, nach eigenen Angaben, gleich zwei Konzepte von Literatursendungen erfolgreich an den Start gebracht: "Kaminers Klub" und "Was liest du?". Wladimir Kaminer und seine beiden Gäste, die Autoren Ahne und Claudia Kaiser, lasen in der Pilotsendung aus eigenen Texten und diskutierten anschließend darüber. Jürgen von der Lippe trug zusammen mit seinen Gästen, den Comedians Cordula Stratmann und Matze Knop, die besten Stellen aus komischen Büchern vor.

Personalien: Peter Wilfert musste zum Jahreswechsel seinen Sessel im Eichborn-Vorstand räumen.

Meldungen: Letzten Samstag wurde die Hörbuchproduktion von "Harry Potter V" (Hörverlag) - jetzt doch mit der Stimme von Rufus Beck - abgeschlossen, am 19. Februar sollen die 30 CDs in den Handel kommen. Schon im März, ein halbes Jahr früher als geplant, bringt der im Herbst 2003 gegründete Schirmer Graf Verlag seine ersten Bücher auf den Markt. Jahresbestseller 2003 sind Joanne K. Rowlings "Harry Potter und der Orden des Phönix" (mehr), Carlsen, (in der Rubrik Hardcover Belletristik), Michael Moores "Stupid White Men" (mehr), Piper, (Hardcover Sachbuch), Henning Mankells "Der Mann, der lächelte" (mehr), Zsolnay, (Taschenbuch Belletristik) und Allan&Barbara Peases "Warum Männer nicht zuhören...", Ullstein, (Taschenbuch Sachbuch). Hier die aktuellen Bestsellerlisten.

Die Buchmacher vom 22.12.2003 - buchreport.express

Die wirtschaftliche Wende hat die Buchbranche in 2003 nicht geschafft. Der stationäre Buchhandel wird zum dritten Mal in Folge mit einem Minus abschließen, vermutet der Buchreport (im Gegensatz zu Börsenvereinsvorsteher Schormann im Börsenblatt, siehe dort). 2004 bringe große Veränderungen, es könne das Jahr neuer Ideen und mutiger Entschlüsse werden. Tatsächlich müssen sich die Sortimenter etwas einfallen lassen, denn für sie wird's noch enger: Amazon wächst stetig, die Verlage weiten ihren Vertrieb auf neue Absatzwege aus, Bestseller und Billigbücher werden zunehmend in Supermärkten und auf weiteren Vertriebswegen angeboten.

Müssen die Buchmacher die Einführung eines Goethe-Groschens fürchten? Mit der Zwangsabgabe auf gemeinfreie Klassiker beschäftigt sich zumindest eine von der Bundesregierung eigens eingerichtete Arbeitsgruppe. Der Buchreport zeigt die rechtlichen Hürden auf: Zum einen lege das Europarecht die Schutzdauer des Urheberrechts für ganz Europa auf 70 Jahre fest. Deklariere die Bundesregierung die Abgabe als Maßnahme zur Kulturförderung, verstoße sie gegen die Kompetenzordnung des Grundgesetzes, da Kultur Sache der Bundesländer sei.

Die Taschenbuchverlage arbeiten auf Sparflamme. Mit der Programmkürzung, die 2003 im Vergleich zu den Vorjahren am radikalsten ausfalle, und Preiserhöhungen reagierten sie auf die schwierige Lage am Buchmarkt. "Um 7,82 Prozent ist der Titelausstoß bei den Novitäten zurückgegangen", schreibt der Buchreport. "Damit ist die Produktion auf das Niveau von vor acht Jahren zurückgefallen." Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht: Nach der Übernahme von Heyne durch Random House wird sich der Wettbewerb tendenziell verschärfen.

Die Sortimenter haben gewählt: Insgesamt zwölf Titel in vier Kategorien sind für den Deutschen Bücherpreis 2004 nominiert. Die Verschlankung in der Anzahl der Kategorien, begrüßt der Buchreport, während er der üppigen Liste der Jurymitglieder mit "vornehmlich aus Nischenplätzen blickenden TV-Gesichtern" skeptisch gegenüber steht. "Für den Deutschen Bücherpreis schlägt im kommenden Jahr (...) die Stunde der Entscheidung. Die Veranstaltung (...) braucht endlich einen Erfolg." Die Hauptsponsoren Random House und Holtzbrinck hätten eine Reduzierung der bereitgestellten Mittel nach 2004 angekündigt. Hier die Nominierungen.

Personalien: Die Suhrkamp-Geschäftsleitung ist wieder zu viert, wie zum Jahresende feststeht. Nach der Demontage des Verlagsleiters Günter Berg wird Georg Riepel als Geschäftsführer mit dem Zuständigkeitsbereich Marketing, Vertrieb und Werbung in Frankfurt antreten. Zurzeit ist Riepel in leitender Position beim Verlag C. H. Beck tätig, den er, sobald ein Nachfolger gefunden ist (spätestens mit Vertragsende im Juli 2004), verlassen wird. Außerdem wird Herbert Richter zum Jahresbeginn 2004 Geschäftsführer im Stuttgarter Verlagskontor.

Meldungen: Time Warner, Rechteinhaber von Harry Potter, hat dem Hörbuch-Sprecher aller fünf Bände, Rufus Beck, öffentliche Lesungen für den HörVerlag verboten. Die Fusion der Medienkonzerne BMG und Sony zur neuen Firma Sony BMG ist besiegelt. Und: die Bestsellerlisten.

Die Buchmacher vom 16.12.2003 - buchreport.express

Mit Mühe schafft es der Buchhandel am Ende des zweiten Adventssamstags auf eine schwarze Null. Das hat der Buchreport in seiner Weihnachtsumfrage ermittelt. Zur Halbzeit des Weihnachtsgeschäfts zeichne sich kein besonderer Verkaufsschlager für diese Saison ab: Michael Moore und Harry Potter verkauften sich zwar weiterhin gut, die Kunden bedienten sich aber quer durchs Sortiment, haben die Buchhändler beobachtet. Traditionell wandern auch in der Adventszeit 2003 Romane, Sach- und Kinderbücher über die Buchhandelstheken. Hier der ganze Artikel.

Rufus Beck (hier seine Homepage) wird dem fünften Potter-Band doch seine Stimme leihen. Der Buchreport spricht von einer "geglückten Wendung" nach "allen Querelen" und "Vertragszänkereien". Die Entscheidung bringe für alle Beteiligten Vorteile: Bei Beck-Fans sei der Rückzug des Schauspielers mit Protesten aufgenommen worden und der HörVerlag hätte mit dem Rückzug von Beck sein Zugpferd verloren gehabt. Am 19. Februar 2004 kommt die 2100 Minuten umfassende - ungekürzte - Hörfassung auf 30 CDs in den Handel.

Die meisten der in ihrer "Lesen!"-Sendung besprochenen Bücher hat Elke Heidenreich in die Bestsellerlisten gehievt. Dass Verlage die Moderatoren in der Titelwahl beeinflussen wollen, liegt nah. Doch, was das betreffe, sei sie störrisch wie ein Esel, betont die Heidenreich im Interview mit dem Buchreport: "Die Kiste Wein schicke ich zurück, Essenseinladungen nehme ich nicht an. Nur von Autoren." Welche drei Titel aus "Lesen!" diese Woche in den Top 20 der Bestsellerlisten sind, hier.

Harry Potter V hat es nochmal deutlich gemacht: Die Sortimenter, vor allem die kleinen, müssen die Nebenmärkte fürchten, die zunehmend von den Verlagen bedient werden. Nach den Drogerieketten Rossmann und Budnikowski wird's nun auch bei Schlecker literarisch. Gerhard Rump, Geschäftsführer des Rack-Jobbers Librofino, der Schlecker während zwei Testläufen beliefert hat, glaubt, dass das Bücherangebot in Drogerien reine Impulskäufe auslöse. Die Käufer gehörten nicht zum Stammpublikum von Buchhandlungen.

Personalien: Olaf Hantel, kaufmännischer Geschäftsführer der Verlagsgruppe Random House, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch - seine Position wird nicht neu besetzt, sondern von Geschäftsführer Jörg Pfuhl mit übernommen.

Meldungen: Raoul Schrott zieht als 20. Stadtschreiber von Mainz ins Gutenberg-Museum ein. Der Hessische Rundfunk hat sein TV-Magazin "Bücher, Bücher" nach 25 Jahren eingestellt.

Die Buchmacher vom 08.12.2003 - buchreport.express

Das Weihnachtsgeschäft läuft für die Sortimenter besser an als im Vorjahr. Der Buchreport hat in seiner traditionellen Weihnachtsumfrage nach dem ersten Adventssamstag ein Umsatzplus von 4,2 Prozent ermittelt. Allerdings habe sich kein einheitliches Bild ergeben: Während Sortimenter in Großstädten durch die Bank Steigerungen registrierten hätten, seien in Klein- und Mittelstädten oftmals ab 14 Uhr die Kunden ausgeblieben und es habe Minuswerte gegeben. Die Ursache liegt vermutlich bei den verlängerten Öffnungszeiten bis 20 Uhr in den Städten. Mehr.

Die Sparpolitik des Börsenvereins, der ab nächstem Monat sein Leipziger Büro nur noch mit einer Aushilfe besetzen will, kommentiert David Wengenroth im Buchreport: Der Vorgang werfe ein Schlaglicht auf die Situation des Verbands. Den Mitgliedern sei in absehbarer Zeit keine finanzielle Mehrbelastung zuzumuten, erklärt Wengenroth, und so bleibe den Vereinsverantwortlichen nur die offene Diskussion mit den Mitgliedsunternehmen, welche Aufgaben der Verband mit knapper werdenden Mitteln in Zukunft noch wahrnehmen solle.

Die Aldi Nord-Aktion von letzter Woche, eine Sonderausgabe der "Gute Nachricht"-Bibel zu vertreiben, ist laut Deutscher Bibelgesellschaft "bombastisch angenommen" worden. Aldi ist wie immer diskret und legt keine Zahlen auf den Tisch.

Ein neues Konzept für den Buchverkauf bei der Frankfurter Buchmesse - dieses Jahr war Premiere - muss her. Bei Stichproben stellte der Sortimenter-Ausschuss mehr als 50 Preisbindungsverstöße bei 48 Verlagen fest. "Man kann nicht mit dem Begriff der ,Größten Buchhandlung der Welt' werben und das Publikum anschließend mit einem solchen Durcheinander irritieren", wettert der Ausschuss-Vorsitzende Rudolph Braun-Elwert im Buchreport.

Personalien: Nach dem überraschenden Abgang des arsEdition-Programmgeschäftsführers Mathias Berg tritt Ute Freudenberger zum 1. Januar 2004 neben den kaufmännischen Geschäftsführer Hans-Joachim Hartmann als verlegerische Geschäftsführerin in das Unternehmen ein.

Meldungen: neue deutsche literatur, die 50 Jahre existierende ehemalige Zeitschrift des DDR-Schriftstellerverbands, muss sich bis zum kommenden Frühjahr ein neues Verlagsdach suchen - der Aufbau Verlag will sie nicht mehr weiter subventionieren. Auch eine Halbierung der Verkaufsfläche vor kurzem hat den gewünschten wirtschaftlichen Erfolg nicht gebracht: Im Sommer 2004 schließt die 1840 in Düsseldorf gegründete und an der "Kö" ansässige Schrobsdorff'sche Buchhandlung (Ganske Verlagsgrupppe). Was sich in den Bestsellerlisten getan hat, hier.

Die Buchmacher vom 01.12.2003 - buchreport.express

Wie sieht der deutsche Buchmarkt nach der Heyne-Übernahme aus? Fest steht für Bodo Harenberg in seinem Kommentar im Buchreport, dass Bertelsmann zwei Jahrzehnte mit äußerster Stringenz das Ziel verfolgte, via Heyne die Allmacht auf dem deutschsprachigen Taschenbuchmarkt zu übernehmen. Dieses Segment habe nicht nur Zukunft, weil die preiswerten Taschenbücher bei einem breiten Publikum auch mittel- und langfristig die besseren Chancen hätten, sondern weil Produktion und Vertrieb weitgehend genormt seien. "Und", so Harenberg, "das Taschenbuch hat längst Bahnhofsbuchhandel und Supermärkte erobert, es ist also nicht so wesentlich auf den traditionellen Buchhandel angewiesen wie das Hardcover." Weitere Informationen zum Bertelsmann-Coup auf den Online-Seiten des Buchreports.

60 Autoren, Buchhändler und Journalisten haben in einem offenen Brief gegen die Personalpolitik des Literaturhauses Hamburg protestiert. Kaufmännische Leitung und Programmführung sollen zusammen gelegt und nacheinander zum 1. Januar 2004 und zum 1. Dezember 2005 von HoCa-Verleger Rainer Moritz übernommen werden. Die derzeitige Programmchefin Ursula Keller hat angeblich erst aus der Presse von dem Vorhaben erfahren. "Der Vorgang erinnert an eine Provinzposse", wetterten unter anderem Adolf Muschg und Peter Sloterdijk. Der Vorstandsvorsitzende des Literaturhauses, Matthias Wegner, behält sich bei weiteren Verleumdungen rechtliche Schritte vor. Die Posse geht weiter.

In vielen Bundesländern drohen den Hochschulen drastische finanzielle Einschnitte. "Zu den Opfern der Rotstiftpolitik werden aller Voraussicht nach auch wissenschaftliche Verlage und Sortimenter gehören", prognostiziert der Buchreport, "denn die Anschaffungsetats vieler Universitätsbibliotheken drohen in den kommenden Jahren bis auf Null zu schrumpfen." Wie sich der Kahlschlag konkret auf die Buchbranche auswirken werde, sei noch kaum abzusehen. Allerdings: Beim Personal könnten Hochschulen kurzfristig kaum sparen. Die meisten Professoren sind Beamte auf Lebenszeit.

Wenn allein der gute Wille zählte. Der Essener Buchhändler Thomas Schmitz plant zusammen mit dem Landesverband NRW im Börsenverein "NRW liest", eine Kampagne zur Leseförderung mit bundesweitem Modellcharakter. 2004 soll sie starten, "die Finanzierung steht aber noch in den Sternen", weiß der Buchreport. Rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt Ideengeber Schmitz für das Projekt. Grund für sein Engagement sei seine Unzufriedenheit mit anderen Lese-Initiativen, erklärte er, die mangelhaft umgesetzt würden und nicht die junge Zielgruppe erreichten.

Personalien: Gert-Schulte Hillen legte seinen Aufsichtsratsvorsitz bei Bertelsmann nieder. Michael Golz ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer des juristischen Fachverlags Dr. Otto Schmidt.

Meldungen: Für ihr erfolgreiches Büchermagazin "Lesen!" (ZDF) wurde Moderatorin Elke Heidenreich mit dem Burda-Medienpreis "Bambi" ausgezeichnet. Die Filialisten stehen Schlange bei Bouvier-Gonski: Sowohl die Mayersche als auch Thalia und Buch & Kunst wollen die insolvente Bonner Kette kaufen. Und: Führt Potter immer noch die Bestsellerliste an, wieviele Michael Moores tummeln sich in den Top 5? Hier der Überblick.

Die Buchmacher vom 24.11.2003 - buchreport.express

Das Sortiment glaubt an das Weihnachtsgeschäft und rechnet laut Buchreport mit "deutlich besseren Umsätzen als im Vorjahr". Die Gründe sind unter anderem: früher Startschuss mit Harry Potter V Anfang November, ein Verkaufstag mehr ab dem ersten Adventssamstag, viele Geschäfte mit durchgehenden Öffnungszeiten bis 20 Uhr. Den Vorschlag der Grünen und der FDP, auch an den Sonntagen vor Weihnachten zu öffnen, lehnen die vom Buchreport befragten Buchhändler fast einheitlich ab. "Das bringt bestenfalls eine Umsatzverschiebung, überfordert aber personell unsere Möglichkeiten", erklärte Sortimenter Peter Klingel stellvertretend für seine Kollegen. Mehr.

Im Streit um Autoren- und Übersetzerhonorare (Archiv) hat der Schriftstellerverband VS (in der Gewerkschaft ver.di) gerichtlich die Eröffnung eines Schlichtungsverfahrens beantragt. Gleichzeitig habe der VS die Verlage Rowohlt, Random House und Campus zu separaten Verhandlungen aufgefordert, schreibt der Buchreport. "Im Rahmen des Gerichtsverfahrens will ver.di aber auch die Frage wieder aufs Tapet bringen, ob nicht doch der Börsenverein über die gemeinsamen Vergütungsrichtlinien (...) verhandeln muss." Der Verband habe dies bisher mit Hinweis auf seine Satzung abgelehnt.

Für das Schulbuchgeschäft 2004 werden neue Regeln gelten als in diesem Jahr. Das steht für den Buchreport fest. Trotz Preisbindungsgesetz sei die Nachlasspraxis weiter in Bewegung. In Schleswig-Holstein habe der Börsenverein einen Musterprozess verloren, in dem er klären wollte, dass bei Sammelbestellungen ein Rabatt von zwölf Prozent und Nachlassstaffelung einander ausschlössen. Das Europäische Parlamant fordere derweil die Abschaffung der Ausschreibungspflicht für große Schulbuchaufträge - sie mache wegen der Preisbindung keinen Sinn. Mehr.

Buch.de (Thalia-Gruppe) verärgert den Börsenverein. Auf Käse- und Frischkäseverpackungen, zumeist mit einem Preis von unter zwei Euro, werben die Online-Buchhändler mit 3-Euro-Gutscheinen für ihr Angebot bol.de. Für den Börsenverein besteht der Verdacht auf Verstoß gegen die Preisbindung. "Gutscheine scheinen tatsächlich ein großer Trend zu sein, wir müssen noch verstärkter aufpassen", erläuterte Preisbindungstreuhänder Dieter Wallenfells gegenüber dem Buchreport.

Langsam verbessern sich die objektiven Konjunkturdaten. Trotz der positiven Signale sieht David Wengenroth in seinem Kommentar "noch eine lange Durststrecke" für den Buchhandel voraus. Den Sortimentern dürfte sich auch im kommenden Jahr keine andere Perspektive eröffnen, als die, sich auf ihre eigene Kraft zu besinnen", glaubt Wengenroth. Der Buchhandel sei eine Sparte mit attraktiven Produkten und hoch qualifiziertem Personal. In der Krise könnten die Sortimenter lernen, dieses Potenzial konsequenter auszuschöpfen.

Personalien: Weltbild-Geschäftsführer Andreas Nick wechselt zum Jahresbeginn in die Geschäftsführung der Presse-Union.

Meldungen: Die durch Gewinneinbrüche und personelle Veränderungen gebeutelte schweizerische Valora Retail (bis Januar 2003 K-Group), zu der 124 deutsche Bahnhofsbuchhandlungen gehören, hat gegen den ehemaligen K-Group-Geschäftsführer Detlef Horndasch Anzeige wegen der Veruntreuung von rund zwei Millionen Euro erstattet - Horndasch sitzt derzeit in U-Haft. Suhrkamp präsentierte die ersten Bände der Thomas Bernhard -Werkausgabe, die in 2008 fertig sein soll. Die Einführung einer 13-stelligen ISBN (statt der bisher zehnstelligen) ist auf Anfang 2007 terminiert, im Januar 2004 werden die verantwortlichen Gremien die Grundlinien für deren Vergabe benennen. Zum Schluss: die Bestsellerlisten.