Magazinrundschau - Archiv

Le Monde diplomatique

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Magazinrundschau vom 16.08.2016 - Le Monde diplomatique

Finn Brunton erzählt die Geschichte all jener Pioniere, die versuchten, mit Außerirdischen zu kommunizieren: Carl Friedrich Gauß etwa wollte Kanäle in der Sahara ausheben lassen, mit Kerosin füllen und nachts in Brand stecken. Der Astronom Frank Drake klügelte 1974 Primzahlreihen aus, die In­for­ma­tio­nen über das Periodensystem, den Menschen und die Erdbevölkerung enthielten. Mit der Lingua Cosmica des niederländischen Mathematiker Hans Freudenthal haben wir laut Brunton sogar tatsächlich Verbindung zu einem anderen Planeten aufgebaut: "Mithilfe der zwei Personen namens Ha und Hb erzählt ­Freudenthal - durchweg in seiner eigenen Zeichensprache - Geschichten über die Natur der Welt und speziell über die Grunderfahrungen des Menschen. Zum Beispiel: Ha wirft einen Ball weiter, als er für Hb zu fangen ist. Oder: Hb weiß etwas, aber sagt es nicht, was heißt, dass Ha es nicht weiß ... Was Freudenthal geschafft hat, nämlich die Eigenschaften und Verhaltensweisen von Menschen darzustellen, entspricht viel eher den Erfordernissen einer Kommunikation nicht mit Außerirdischen, sondern mit Maschinen. Seine erstaunlichen Lehrstücke taugen weniger dazu, an das Lichtjahre entfernte Sternsystem Alpha Centauri gesendet zu werden, als vielmehr dazu, die Befindlichkeiten des Menschen einem Empfänger zu vermitteln, der lediglich über ein Gedächtnis und den Input einer sehr begrenzten Menge an elektromagnetischen Symbolen verfügt."

Die Ostsee ist nicht nur ein kompliziertes Meer, sondern mittlerweile auch heillos überlastet, warnt der Geograf Nicolas Escach: "Das gilt insbesondere für den Öresund, wo lokale Autofähren, in­ter­na­tio­na­le Containerschiffe, dänische Freizeit- und Fischerboote und mehr als zehn Windparks um den Platz konkurrieren. Eng geht es auch auf dem Meeresgrund zu, wo Unterseekabel und Rohrleitungen verlaufen, Schiffswracks herumliegen und Masten von Windkraftanlagen verankert sind."

Weiteres: Günter Seufert rekonstruiert den Putschversuch in der Türkei und fragt unter anderem, warum der Geheimdienst MIT erst so spät über seine Erkenntnisse informierte.

Magazinrundschau vom 12.05.2015 - Le Monde diplomatique

Charlotte Wiedemann schickt eine Reportage aus Teheran, wo sie an allen Ecken zu spüren bekam, dass das Bilderverbot im schiitschen Islam keine Rolle spielt (weswegen die Iraner auch so tolle Filme drehen): ""Das Märtyrertum ist die Erbschaft des Propheten und seiner Familie an die Nachfolgenden", verheißt ein drei Stockwerke hohes Gemälde, auf dem der Prophet mit Heiligenschein und verhängtem Gesicht zärtlich einen Toten im Arm hält. Für die regierungsnahen Organisationen, die solche Bilder finanzierten, ging es natürlich immer auch um den Staat. Die Islamischen Republik erfährt im Märtyrerkult quasi eine doppelte Legitimierung: durch die Opfer im Krieg und durch die religiöse Ermächtigung. Neben dem Märtyrertum sind Antiamerikanismus und Israelfeindlichkeit die Motive der spektakulärsten Großbilder aus früheren Zeiten - ideologische Bindemittel, die heute nur noch bei einer Minderheit wirken. Doch ist es nicht leicht, als Ersatz neue Bindemittel zu finden. Dafür bräuchte die Islamische Republik einen positiven, in die Zukunft gerichteten Gesellschaftsentwurf."

Magazinrundschau vom 14.04.2015 - Le Monde diplomatique

In einem aus der New Left Review übernommenen Text macht Tony Wood sehr deutlich, dass Wladimir Putin nicht nur den undemokratische Charakter von Jelzins Herrschaft übernommen und gesteigert hat, sondern auch die rücksichtslose Ausbeutung Russlands durch eine korrupte Elite: "Soziale Ungleichheit ist ein konstantes Merkmal der Putin-Ära. Die in den 1990er Jahren entstandenen Einkommens- und Vermögensunterschiede haben sich in den nuller Jahren verstetigt und weiter vertieft. Das Wirtschaftsmodell ist dabei das gleiche geblieben, nur haben unter Putin andere Personengruppen profitiert." Und: "Die Oligarchen der Jelzin-Ära haben nicht nur Staatseigentum erbeutet, sondern auch weite Bereiche des Staatsapparats privatisiert, was damals "Übernahme des Staats" genannt wurde. Unter Putin lief es umgekehrt, weil sich Staatsfunktionäre reihenweise private Unternehmen aneigneten, sodass man von einer "Übernahme der Wirtschaft" sprechen könnte. Beide Prozesse bedeuteten eine Verlagerung der Gleichgewichte zwischen verschiedenen Fraktionen derselben Elite." Bei einem pauschalen Steuersatz von 13 Prozent übrigens.

Für reinsten Neokolonialismus hält Stefan Mey die digitale Landreform, bei der neue Top Level Domains nach Branchen vergeben werden, die dann parzelliert und verpachtet werden können. Gerade einmal 1,5 Prozent der Bewerbungen kamen aus Lateinamerika, 0,8 Prozent aus Afrika: "Obwohl noch längst nicht alle Endungen vergeben sind, lässt sich schon eine weitere Schieflage absehen: die Dominanz von Oligopolen. Das finanziell gut ausgestattete US-Start-up Donuts hat mit ursprünglich 307 Bewerbungen in verschiedenen Sprachen etwa siebenmal so viel eingereicht, wie aus ganz Afrika und Lateinamerika kamen. Bis jetzt sind Donuts bereits 212 Endungen zugesprochen. Unter anderem gehören .reisen, .reise, .schule und .gmbh zum Imperium. Auch Amazon und Google mischen mit. Der Suchgigant ist mit 101 Anträgen der drittgrößte Bewerber, und er ist der große Unbekannte in der jungen digitalen Landreform. Noch völlig offen ist die Frage, ob Google alle neuen Endungen in Zukunft gleich behandeln oder die eigenen im Algorithmus bevorzugen wird." Google hat 45 Endungen sicher.

Magazinrundschau vom 13.01.2015 - Le Monde diplomatique

Ohne schon von jüngsten Attentaten der Terrortruppe Boko Haram im Norden Nigerias zu wissen, schreibt der Schriftsteller Elnathan John vor den Wahlen über Nigerias korrumpierte Demokratie, die Gewalt Boko Harams und des Militärs sowie den Fall eines Crossdressers, der in seinen Frauenkleidern als vermeintlicher Attentäter gefoltert wurde: "Wir als Land haben gegenüber Menschen wie Mansir die Verpflichtung, ein auf Gesetze und Institutionen gestütztes System zu entwickeln, das zu freier Meinungsäußerung ermuntert, die Handlungen der Regierung transparent und rechenschaftspflichtig macht, die Existenz und die Rechte von Minderheiten anerkennt und die Minderheiten vor den Launen der Mehrheit schützt. Das klingt vielleicht idealistisch, denn wir schaffen es ja kaum, freie und faire Wahlen durchzuführen, ohne dass hunderte von Menschen auf den Straßen abgeschlachtet werden. Womöglich ist das Nachdenken über Mansir eine Art Luxus in einem Land, in dem jemand auf der Straße bei lebendigem Leibe verbrannt werden kann, nur weil man ihn als Dieb verdächtigt."

Außerdem beschreibt Rodrigue Nana Ngassam, wie sich Boko Haram jetzt auch in Kamerun auszubreiten droht: "Die tollkühnen Überfälle auf hochrangige Personen vom Juli 2014 lassen vermuten, dass Boko Haram Zuträger vor Ort hat - wenn nicht sogar in den Zirkeln der Macht. Derartige Aktionen sind ohne verlässliche Informationen nicht durchführbar. Manche verdächtigen Mitarbeiter des kamerunischen Geheimdienstes, die in den Dörfern wohnen und den schwierigen Alltag der Menschen dort teilen, als Kundschafter und Informanten für die Terrorgruppe zu arbeiten."
Stichwörter: Boko Haram, Kamerun, Luxus, Nigeria

Magazinrundschau vom 18.11.2014 - Le Monde diplomatique

Schön, dass sich die Welt zurzeit an die immer wieder vergessenen Kurden erinnert, freut sich Allan Kaval, weist aber darauf hin, dass sie alles andere als eine einheitliche Nation sind: "Die Rivalitäten äußern sich auch in den aktuellen Auseinandersetzungen. Im irakischen Kurdistan hat die PDK die Kontrolle über den Energiesektor übernommen. Mit Blick auf die Ölnachfrage aus der Türkei hat sie den Ehrgeiz, die autonome Kurdenregion zu einer anerkannten Exportmacht zu machen, indem sie sich der Kontrolle durch Bagdad entzieht. In ihrer Opposition zum Zentralstaat und zu der schiitisch dominierten Regierung Nuri al-Maliki fand sich die PDK an der Seite sunnitischer Gruppen, die mit der syrischen Opposition sympathisieren und von Ankara gefördert wurden. Die PKK und ihre Verbündeten wiederum sind traditionelle Feinde der Türkei, unterhalten gute Beziehungen zum syrischen Regime und haben mit dessen Schutzmacht Iran einen Waffenstillstand geschlossen, während sie weiterhin halboffizielle Beziehungen zu Bagdad unterhalten. So lassen sich innerhalb der Kurdengebiete zwei - unterschiedlich stabile - Lager ausmachen: eine von der PDK dominierte protürkische und eine von der PKK dominierte proiranische Achse."

Owen Jones erklärt das Rätsel der Europafeinde von der britischen Ukip, die knallharte Neoliberale sind, aber von eher linken Arbeitern gewählt werden.

Magazinrundschau vom 15.07.2014 - Le Monde diplomatique

Dass der Westen jetzt mit Thomas Piketty die Ungleichheit im Kapitalismus entdeckt, findet Chandran Nair ja schön und gut, aber auch bemerkenswert blauäugig und eurozentrisch: "Für den Rest der Welt, zumal für die ehemaligen Kolonialgebiete mit ihrer Erfahrung der fürwahr obszönen Ungleichheiten, die den Westen so reich gemacht haben, ist die Diskussion ein alter Hut. Viele dieser Länder haben sich erst in jüngster Zeit von den Folgen erholt, die der Kolonialismus mit dem Raubbau an Bodenschätzen, der Zerstörung sozialer Strukturen, kultureller Institutionen und der natürlichen Umwelt hinterlassen hat. Zynischerweise hängen die Herren der Finanzmärkte diesen Ländern heute das Etikett "emerging markets" an. All das beschäftigt Piketty nicht. Er bezieht sich ausschließlich auf die historischen Erfahrungen des Westens, wobei seine Analyse leider außer Acht lässt, in welchem Kontext der Reichtum des Westens entstanden ist. Und das, obwohl zahlreiche interessierte Mächte diesen Ausbeutungskontext auch heute noch gern fortsetzen und erneuern würden."

Außerdem: übernimmt LMD aus der London Review of Books John Lanchesters Text über Michael Lewis" Buch "Flashboys", das zeigt, mit welch parasitären Methoden der Hochfrequenzhandel seine Gewinne macht und dabei eigentlich den Markt als öffentliches Forum ausschaltet (Hier das englische Original). Raffaele Laudani porträtiert Matteo Renzi als Reformer ohne Plan. Und Peter Harling beschreibt detailliert das Versagen des irakischen Premier Nuri al-Maliki.

Magazinrundschau vom 21.02.2014 - Le Monde diplomatique

Günter Seufert wirft einen Blick auf die immer mächtiger werdende Bewegung des Fethullah Gülen, die islamische Frömmigkeit und säkulare Bildung verbindet. Dass die Bewegung in Justiz und Verwaltung so viel Einfluss gewinnen und etwa die Korruptionsermittlungen gegen Erdoğan Regierung durchführen konnte, erklärt Seufert denn auch mit der viel besseren Ausbildung ihrer Kader. "Die aktuelle Auseinandersetzung hat zwei Dimensionen. Sie ist vor allem eine Konkurrenz um von der Regierung zu verteilende Ressourcen, also um Posten in Bürokratie und Parlament, um Staatsaufträge, Bauland und wirtschaftliche Subventionen. Zugleich treten politische Differenzen zwischen der AKP und der Gülen-Bewegung immer klarer zutage, vom Umgang mit der Kurdenfrage bis zur Außenpolitik. Gut und Böse sind bei dieser Konfrontation schwer zu bestimmen. Auf der einen Seite steht eine demokratisch gewählte und damit politische legitime Regierung, die dabei ist, alle rechtsstaatlichen Grundsätze über Bord zu werfen; auf der anderen Seite die klandestin organisierten Kader einer Bewegung, die mit der Aufdeckung von Korruptionsfällen und prowestlicher Rhetorik punkten will."

Außerdem: Kenan Malik gibt zu bedenken, dass vielleicht nicht die Einwanderung den sozialen Zusammenhalt gefährdet, wie britische Konservative glauben machen wollen, sondern dreißig Jahre neoliberale Politik. Gérard Prunier berichtet aus dem Südsudan, der seine Hoffnung auf eine demokratische Entwicklung gerade beerdigen kann.

Magazinrundschau vom 12.11.2013 - Le Monde diplomatique

Darf ein Abkommen, das die Öffentlichkeit scheut, überhaupt unterzeichnet werden? In einem sehr informativen Artikel erklärt Lori Wallach, Leiter der Washingtoner NGO Public Citizen's Global Trade Watch, warum das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA hinter verschlossenen Türen verhandelt wird: "In diesem Abkommen wären auf diplomatischer Ebene ausgehandelte Gesetzesvorgaben festgeschrieben, die nach dem Wunsch der Unternehmen auch viele nicht handelsbezogene Bereiche beträfen: etwa die Sicherheit und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die Grenzwerte chemischer und toxischer Belastung, das Gesundheitswesen und die Arzneimittelpreise, das Recht auf Privatsphäre im Internet, Energieversorgung und kulturelle 'Dienstleistungen', Patente und Urheberrechte, die Nutzung von Land und Rohstoffen, die Rechte und die Arbeitsmöglichkeiten von Immigranten, die öffentliche Auftragsvergabe und vieles andere mehr." Und das ganze wäre "praktisch irreversibel, weil jede einzelne Bestimmung nur mit Zustimmung sämtlicher Unterzeichnerstaaten geändert werden kann."

Außerdem bilanziert Francesca Maria Benvenuto die ersten zehn Jahre des Internationalen Strafgerichtshofs. Und Pierre Benetti mischt sich unter die afrikanischen Papierlosen von Montreuil, die nach Gaddafis Sturz aus Libyen vertrieben wurden.

Magazinrundschau vom 12.03.2013 - Le Monde diplomatique

Der Schriftsteller Javier Cercas betrachtet mit Bestürzung die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens, die von interessierter Seite weiter weiter am Köcheln gehalten werden: "Ich liebe riskante Abenteuer, aber nur in Romanen und Filmen, nicht in der Politik. In der Politik bin ich ein glühender Verfechter tödlichster Langeweile und schrecklichster Ödnis, nach Schweizer oder mindestens nach skandinavischem Vorbild (und innerhalb eines Systems, das an Langeweile alle anderen übertrifft, nämlich der Demokratie). Deshalb bekomme ich Gänsehaut, wenn Artur Mas, der Anführer der nationalistischen Rechten und derzeitige Präsident der katalanischen Regierung, erklärt, auf dem Weg zur Unabhängigkeit müsse man sich 'auf unbekanntes Terrain vorwagen'. Für Schriftsteller ist das in der Tat eine Pflicht - 'zu neuem Funde wollen wir ins Reich / des Unbekannten tauchen bis zum Ende', wie es bei Baudelaire heißt. Für demokratische Politiker dagegen sollte sich derlei verbieten. Wenn der Schriftsteller auf Abenteuerreise in den Abgrund stürzt, stürzt er allein. Wenn der Politiker abstürzt, reißt er uns alle mit."

Serge Halimi blickt auf die Lage in Tunisien, wo sich nach dem Mord an dem Oppositionspolitiker Chokri Belaïd nicht nur die Konflikte zwischen der islamistischen Regierung und der säkularen Opposition zuspitzen: "Das Scheitern der Ennahda - die neue Verfassung ist immer noch nicht verabschiedet, die öffentliche Ordnung ist gefährdet, die Investoren bleiben aus, und in den unterentwickelten Regionen hat sich immer noch nichts getan - beflügelt die radikaleren islamistischen Gruppierungen. Die müssten ebenfalls ins politische System eingebunden werden, um das Abdriften in den bewaffneten Kampf zu verhindern. Doch eine solche Einbindung der Radikalen würde neue Konzessionen an die Forderungen der Religiösen beinhalten."

Magazinrundschau vom 16.10.2012 - Le Monde diplomatique

Die argentinische Autorin María Sonia Cristoff erzählt in einem Brief aus Buenos Aires, wie sich ein Abendessen mit Freunden in einen Runden Tisch verwandelte über die Kasserolle als lexikalischen Begriff und die Cacerolazos als Protestwerkzeug in der jüngeren argentinischen Geschichte: "Heute muss ich wieder an dieses Essen und diese Diskussion vor ein paar Wochen denken, denn Mitte September hat es tatsächlich zum ersten Mal seit Jahren wieder einen richtig großen Cacerolazo in Argentinien gegeben; für den 8. November ist schon der nächste geplant. Die Diskussion am Esstisch ist offensichtlich in den öffentlichen Raum zurückgekehrt."

Kathrin Röggla denkt über die Vielflieger nach, die links und rechts von ihr im Flugzeug sitzen: "Einer ist unterwegs, um kleinen NGOs in Kirgisien die Welt zu erklären, die Schulbuchwelten zum Beispiel, die Grundschulwelten, die sie organisieren wollen top down und die sich doch kaum von den afghanischen Grundschulwelten unterscheiden werden, strukturell, oder? 'Parachuting for two days' - mit dem Fallschirm in die Stadt und wieder aus ihr raus, und schon steht die Schulbuchwelt. Oder, auf dem Platz daneben, die Tante mit ihren Grenzkontrollchips für Kambodscha. Damit die Locals einfacher zu ihren vietnamesischen Märkten können, oder war es umgekehrt? Die Locals, die uns begegnen und merkwürdig langsam geworden sind, während wir immer schneller werden."