Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 11.02.2026, 11.37 Uhr
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  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
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Perlentaucher-Fakten

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Buchautoren

Perlentaucher Archiv

Sortiert nach Datum | Rubriken

Freitag, 01.03.2013

Heute in den Feuilletons

Dieser außerordentliche Wille zur Kunst

01.03.2013 Leider, leider kann die taz der FR nicht so richtig zur Übernahme durch die FAZ gratulieren. Gegenwartstexte müssen kryptisch sein, ruft Diedrich Diederichsen in der Jungle World. Welt und FAZ denken anlässlich des Streits über den Umzug der Berliner Gemäldegalerie über den Sinn von Kunstmuseen nach. Die SZ weiß, warum die Italiener Beppe Grillo wählten. Die Welt besucht die Tillmans-Retrospektive.

Bücherschau des Tages

Immer den Wind in den Nasenlöchern

01.03.2013 Der nach 45 Jahren doch noch fertiggestellte Comic "Der Tod von Adorno" von Helmut Wietz ist die Überraschung der Saison, jubelt die FR. Die SZ wundert sich angesichts des neuen Romans "Frösche", wie irgendjemand Mo Yan für einen Staatsschriftsteller halten konnte. Außerdem steigt sie mit Gabriele Leupold und Eveline Passet ins "Bergwerk der Sprache" hinab. Die FAZ entdeckt John Dos Passos als Orientreisenden und ergreift mit Franz Hohler Partei für die kleinen Leute.

Medienticker-Archiv

Das Sozusagen in der Literaturkritik

01.03.2013 Aktualisiert: Leistungsschutzrecht verabschiedet - Die Großen verlieren deutlich: Die Top-50 der Nachrichten-Websites - Das Klappern der Erinnerung: Stephan Kimmigs Uraufführung von Eugen Ruges "In Zeiten des abnehmenden Lichts" am Berliner Deutschen Theater - Irgendwie geht es immer weiter: KD Wolff zum 70. Geburtstag + Wolfram Schüttes Petits riens: Schirrmacher, Sprachreinigung und Javier Marias.

Samstag, 02.03.2013

Heute in den Feuilletons

Gesetz gegen digitale Gespenster

02.03.2013 SZ, taz, NZZ, Zeit online - alle ärgern sich über das Leistungsschutzrecht. Nur die FAZ verteidigt es als immerhin sinnvolle Verhandlungsbasis. Carta wittert eine Springer-LSR-Verschwörung auf Seiten der Opposition. Shereen El Feki mahnt in der FAZ: keine gesellschaftliche Freiheit ohne sexuelle Freiheit. Die NZZ fordert, den unflätigen Beppe Grillo nicht mit seinen gebildeten Wählern zu verwechseln. Allgemein große Begeisterung über David Bowies neues Album. Und die FR meint: Amazon ist dem historischen Marktplatz ähnlicher als die innerstädtischen Fußgängerzonen.

Bücherschau des Tages

Überfülle, Übertiefe und Überdichte

02.03.2013 Dass Robert Louis Stevenson nicht bloß ein Abenteuerautor war, verdeutlicht der FAZ sein neu übersetzter Roman "Die Ebbe". Außerdem berauscht sie sich an Josef Winklers Frühwerk "Wortschatz der Nacht". Die FR befasst sich mit der real existierenden Zukunftsmusik der 3-D-Drucker und des "Biohacking". Die NZZ freut sich über den postum veröffentlichten Roman "Die Nöte des wahren Polizisten" des chilenischen Schriftstellers Roberto Bolaño. Die SZ begibt sich mit Louis-Sébastien Mercier ins Paris vor der Französischen Revolution und mit Elias Khoury ins Palästina der vierziger Jahre.

Montag, 04.03.2013

Heute in den Feuilletons

Wo aber ist der Geist als solcher hin?

04.03.2013 In der NZZ beklagt Petros Markaris den dramatischen Niedergang Athens. Die taz klärt, dass auch die afrikanische Kolonialismuskritik ohne europäische Förderung nur halb so gut funktionieren würde. In der New Republic interveniert Yochai Benkler für Bradley Manning - im Interesse der New York Times. In der FAZ beschreibt der EU-Politiker Martin Schulz das "europäische Blame Game", das immer nur die nationalen Politiker gut aussehen lässt. Im Culturmag wirft Wolfram Schütte einen illusionslosen Blick auf die FR. Und Michael Seemann beklagt in seinem Blog das journalistische Totalversagen beim Thema Leistungsschutzrecht.

Bücherschau des Tages

Mutige Pioniere

04.03.2013 Die SZ stellt heute gleich drei gute Bücher vor: Jürgen Großes "Die Arbeit des Geistes" gefällt ihr als philosophische Annäherung an eine ephemeren Gegenstand, Carl van Vechtens 1926 erstmals erschienenen Roman "Nigger Heaven" empfiehlt sie als wunderbares Porträt der "Splendid Drunken Twenties", Christian Schünemanns und Jelena Volics Krimi "Kornblumenblau" erweckt in ihr Sehnsucht nach Belgrad. Die FAZ lernt in Bernhard Kegels "Tiere in der Stadt" die Karnickel auf der Verkehrsinsel mit ganz neuen Augen sehen.

Vorgeblättert

Ulrike Edschmid: Das Verschwinden des Philip S.

04.03.2013 Ulrike Edschmid erzählt die tragische Geschichte um den unaufhaltsamen Verlust ihres Freundes Philip S., der 1967 aus Zürich nach Berlin kommt, um Filme zu machen, sich der terroristischen Gruppe Bewegung 2. Juni anschließt und in den bewaffneten Untergrund geht. 1975 wird er von der Polizei bei einem Schusswechsel getötet. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Das Verschwinden des Philip S."

Medienticker-Archiv

Twittern ist wie Nägelkauen

04.03.2013 Tosende Bilderwelten: Zum 60. Geburtstag von Josef Winkler - Allianz gegen Amazon: Bibliotheken verlassen die Grauzone & Buchhändler bringen eigenen E-Book-Reader - Wortschatz: Bericht zur Lage der deutschen Sprache - Welche Sachbücher Bestseller werden, sagt viel über ein Land aus: Schirrmachers "Ego" wäre in den USA ein Flop + Theater-Nachtkritiken aus Düsseldorf, Essen, Leipzig, München und Wien.

Essay

Von der Weisheit des Glaubens an den einen Gott

04.03.2013 Die bisherige Debatte über den biblischen Monotheismus ist zu sehr auf die Figur des Mose und die Exodus-Überlieferung fixiert. Ein ganz anderes Bild des altisraelitischen Eingott-Glaubens ergibt sich, wenn man die anderen Bücher der Bibel, insbesondere die Weisheitsliteratur, heranzieht.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

04.03.2013 Heute: Plattmacher

Dienstag, 05.03.2013

Magazinrundschau

Er tänzelte mit Grazie

05.03.2013 Der Rolling Stone schildert die Selbstverständlichkeit, mit der in der US-Army vergewaltigt wird. In Accents beschreibt Jean Jourdheuil die Musik in Heiner Müllers Füßen. Men's Journal begleitet einen Ex-Medienmogul und einen Evangelikalenführer zum Treffen mit einem Kannibalen in Liberia. Der Spectator versteht nicht, warum Britten Mahler Elgar vorzog. In Bloomberg besteht Evernote-Gründer Rob Walker darauf, dass sein Dienst antisozial ist. Rue 89 beobachtet den Neo-Luddismus. Die NYRB sucht Islamisten in Mali. 

Heute in den Feuilletons

Teuflisch gut, einschüchternd bissig

05.03.2013 Die taz hat das Problem der Seligen: Die Liebe zu Wagners Musik macht blind für den Fall Wagner - dank Barenboim (und Wagner natürlich). In der SZ feiert der Historiker Lutz Klinkhammer den Wahlerfolg Beppe Grillos als Sensation. In der FAZ wehrt sich Ulrich Enzensberger gegen Vorwürfe Wolfgang Kraushaars in seinem Buch über "München 1970". Alle Zeitungen schreiben über Milo Raus Reinszenierung putinistischer Prozesse in Moskau. Das Blog Farhoo fragt: Fallen sprechende Links künftig unter das Leistungsschutzrecht?

Bücherschau des Tages

Praxis der freiwilligen Selbstkontrolle

05.03.2013 Hellauf begeistert ist die FR von der sprachlichen Wucht und Freiheit in Peter Buwaldas Roman "Bonita Avenue". Die FAZ lauscht bewegt der tragischen "Singvogelstimme", die der tschechische Lyriker Vladimir Holans gegen die Unterdrückung erhebt. Erschütternd und erhellend findet die SZ die Briefe von Angelika Schrobsdorffs Bruder Peter Schwiefert an seine Mutter im bulgarischen Exil. Die NZZ liest die Tagebücher Erich Mühsams.

Medienticker-Archiv

Zettelwirtschaft

05.03.2013 Kriegsreporter, zynisch und voyeuristisch? "Es geht um die Wahrheit", sagen Carolin Emcke & Terry Anderson - Literarische Werkstätten: Zettelkästen in Marbach & Matthias Nawrats Roman aus 400 Zetteln - Er war ein No-Name: Verlegerin Elisabeth Raabes Erinnerungen an Stéphane Hessel - Glückwunsch: Hansjörg Schneider zum 75. - Lücke der Erinnerung: Der Kampf um die Berliner East Side Gallery + Eckdaten zu CeBIT.

Mittwoch, 06.03.2013

Heute in den Feuilletons

Kreatur des magischen Realismus

06.03.2013 Hugo Chavez ist tot. Wir verlinken auf  Texte von Enrique Krauze, Christopher Hitchens und anderen. In der FAZ beschreitet Ulrich Holbein den  zweihundert Kilometer langen Jean-Paul-Wanderweg. Außerdem schreibt der JU-Netzpolitiker Henrik Bröckelmann gegen Leistungsschutzrecht. Die SZ erinnert an ihren Mitbegründer und Streiflicht-Erfinder Franz Josef Schöningh, der ein eifrigerer Nazi war, als man bisher wusste.

Bücherschau des Tages

Begraben in einer Kalkhöhle und einem Buch

06.03.2013 Das Verdienst Dorothea McEwans, Aby Warburgs Bibliothekar Fritz Saxl eine Biografie zu widmen, ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, jubelt die SZ. Außerdem zieht sie sich mit David Guterson in die Wildnis des Staates Washington zurück. Die FAZ dringt mit dem Roman "Zorngebete" der Marokkanerin Saphia Azzedine in eine gründlich abgedichtete Welt ein. Und die taz begleitet Helmut Lethen angeregt bei der "Suche nach dem Handorakel".

Medienticker-Archiv

Vergrippt, vergrätzt, verkannt

06.03.2013 Das Überangebot ist der Medien Tod: Christian Jakubetz über die Krise der klassischen Medien - Theaterbrief aus Moskau: Rauer Wind für Kunst und Freiheit - Geschäftsmodell Crowdfunding: Man wird zum Teil des Reporterteams - It's Grammar, Stupid!: Der Linguist John McWhorter - Rüge: Bundespressekonferenz rügt Spiegel - CeBIT: Teilen statt kaufen + Medientrend: Brutalo-Märchen.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

06.03.2013 Heute: Spannung, Druck, Hochfrequenz, viel Kohle...

Im Kino

Zweimal als Farce

06.03.2013 Pablo Larraíns "No" erzählt davon, wie ein Werbefachmann das Pinochet-Regime zu Fall brachte und leistet dabei historische Rekonstruktionsarbeit an der filmischen Oberfläche. In Sam Raimis Klassiker-Wiederaufnahme "Die fantastische Welt von Oz" fängt man sich derweil Digital-Diabetes ein.

Donnerstag, 07.03.2013

Heute in den Feuilletons

Kein Raum für das Übernatürliche

07.03.2013 Die Zeitungen versuchen Beppe Grillo und seinen "Grillini" auf die Spur zu kommen: Ein Blogger ist er schon mal nicht, meint der Autor Giuliano Santoro in der Jungle World. Eher schon ein Clown, meint Dario Fo in der Zeit. Auf jeden Fall sind die Italiener aber geistesgestört findet Peter Stein, ebenfalls in der Zeit. Auch in der SZ ist Italien Thema. In der FAZ hält Marina Weisband ihren Trollen den Spiegel vor. In der NZZ schreibt Héctor Abad den Nachruf auf Hugo Chavez. In der Welt stellt Oliver Sacks klar, dass es auch wissenschaftlich wertvolle Halluzinationen gibt.

Bücherschau des Tages

Die Ewigkeit wird nicht einmal angekratzt

07.03.2013 Der Fotograf Benjamin Katz gewährt der FAZ unverstellte Einblicke ins Atelier von Georg Baselitz. Die SZ stößt in Goce Smilevskis fiktiver Biografie von Sigmund "Freuds Schwester" Adolfine unversehens auf die aktuelle Sexismusdebatte. FR und Zeit lesen mit großem Interesse Götz Alys Studie "Die Belasteten" über NS-Euthanasie (hier unser Vorgeblättert). Außerdem ist für die Zeit die Zeit reif für den Literaturnobelpreis für Elmore Leonard.

Bücherbrief

Erkenntnisfördernd nüchtern

07.03.2013 Eine Jugoslawin in Berlin, Cromwell und Anna Boleyn, Ein-Kind-Politik in China, eine van-Gogh-Biografie, der Antisemitismus der Linken und eine kleine Geschichte des Maghreb - dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März.

Medienticker-Archiv

"lechts und rinks ...

07.03.2013 ... kann man nicht velwechsern" im neuen Kursbuch 173: u. a. streiten Paul Nolte & Axel Honneth über "Ich@Wir" - Urheberrecht: Was leisten wissenschaftliche Verlage? - Lit.Cologne: 206 Veranstaltungen an 11 Tagen - Konzentration: Lawine auf dem Schweizer Buchmarkt - Über die Presse: Unbekannte Lyrik Rudyard Kiplings - Clip des Tages: In memoriam Alvin Lee + "Was sollen wir überhaupt senden?": Der Radiotag.

Essay

Monotheismus ohne Mose?

07.03.2013 Als nicht revolutionär, sondern evolutionär beschreibt Markus Witte die israelitische Religionsgeschichte. Doch der Widerspruch zwischen einer evolutionären Entwicklung und den revolutionären Ideen von Bruch und Stiftung findet in der Bibel selbst statt und beschreibt eine innerbiblische Spannung und Dynamik.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

07.03.2013 Wie Opfer - kein Sohn, Kein Klon - nur Neuwahlen!

Freitag, 08.03.2013

Heute in den Feuilletons

Kulinarische Ruinenromantik

08.03.2013 Der Buchreport fragt, was die Fusion von Penguin und Randomhouse, die gemeinsam fünfzig Prozent der amerikanischen Belletritik herausbringen, für den Buchhandel heißen wird. Die Blogs diskutieren über einen Zeit-Artikel zu Schwarzkopien in der Kinobranche, den die Zeit gerade online gestellt und dann gleich wieder gesperrt hat. Die Schweizer Medienwoche konstatiert, dass Journalisten Teil der Eliten sind, über die sie eigentlich mit Distanz berichten sollten. Die FAZ fragt: Was passiert mit all dem Geld, das den Banken zugesteckt wird, das sie aber nicht weitergeben?

Bücherschau des Tages

Der Polizist ist der Leser

08.03.2013 Wunderbar, wie sich hier Literatur und Realität verbinden, schwärmt die FAZ über "Die Unschuld der Dinge", Orhan Pamuks Buch über sein Museum der Unschuld in Istanbul. Die SZ freut sich, dass von Roberto Bolaño auch zehn Jahre nach seinem Tod noch neue, beunruhigende Bücher erscheinen. In Kim Märkls Hörspiel verbringt sie außerdem mit Mozart eine "Zaubernacht in Nymphenburg". Und die FR wird über Anna Weidenholzers Roman "Der Winter tut den Fischen gut" selbst ganz literarisch.

Medienticker-Archiv

So wahnsinnig wie die Welt

08.03.2013 Quotendruck und fragwürdige Erfolgskriterien: Sighard Neckel über die Verflachung der Öffentlich-Rechtlichen - "Angst, Angst, Angst regiert da": Martina Gedeck über deutsche TV-Serien - Und jetzt die Nachrichten: "Mad Men" im Medienzirkus, die TV-Serie "The Hour" - Mundtot am Boden: Die Kölner Uraufführung von "Gabe / Gift", ein Stück für Musik von Händl Klaus - Fotoausstellung: "Kleister Weiber" an den Mauern + Botho Strauß: Der alte Junge.

Mord und Ratschlag

Ehre und Familie

08.03.2013 In seinen Memoiren "Ein Herr mit Zigarette" blickt der große Carlo Fruttero auf die Zeit zurück, als der Weltgeist durch Turin und die italienischen Krimis wehte. Andrea Camilleri holt einen Carabinieri aus dem Piemont als Verstärkung für den Kampf gegen die dunklen Mächte Siziliens.

Samstag, 09.03.2013

Heute in den Feuilletons

Abgekoppelt-anomische Arbeitslosigkeit andererseits

09.03.2013 In der Welt bespricht Necla Kelek das Buch Semiya Simseks über den Mord an ihrem Vater und die traumatisierenden Pannen bei den Ermittlungen zu den NSU-Morden. In der taz jongliert Chefapokalyptiker Harald Welzer mit Europa-, Klima-, Finanzkrise. Ebenso Vizechefapokalptiker Wolfgang Streeck in der FR. Überchefapokalyptiker Frank Schirrmacher hatte wohl frei, und darum erzählt in der FAZ Andrzej Stasiuk etwas von seiner Großmutter. Und in der Abendzeitung macht Joseph von Westphalen aus Mangel Kunst.

Bücherschau des Tages

Fürst der Intrige

09.03.2013 Die FAZ liest mit Gottvertrauen Hakan Nessers Krimi "Am Abend des Mordes". Die NZZ würdigt einen ganz großen Lyriker der Weltliteratur, den hier hier kaum jemand kennt: den Polen Cyprian Kamil Norwid. Sehr gut besprochen werden außerdem Ralph Dutlis Roman über den Maler Chaim Soutine und der letzte Band von Vladimir Zarevs Saga über die bulgarische Familie Weltschev. Die SZ freut sich, dass mit Karen Lauers Neuübersetzung jetzt eine Erwachsenenausgabe von J.F. Coopers "Der letzte Mohikaner" vorliegt. Die taz amüsiert sich mit dem Surrealismus des Belgiers Marcel Marien.

Montag, 11.03.2013

Heute in den Feuilletons

Queseria Mürsch

11.03.2013 Hans Christoph Buch berichtet für den Tagesspiegel aus einem demoralisierten Kuba. Das Literaturcafé testet den Ebookreader Tolino. Im Deutschlandfunk rechnet Sabine Pamperrien mit den China-Verteidigern Helmut Schmidt und Tilman Spengler ab. In der FR erinnert sich Amos Oz an den Kibbuz. Die NZZ besucht die zweitbeste Schweiz der Welt. Die LA Times empfiehlt 3D-Drucker bei Kopfverletzungen. Dezeen empfiehlt 3D-Drucker für Nylonkleider.

Bücherschau des Tages

Gewebe des Alltags

11.03.2013 Fasziniert verfolgt die SZ wie der Kunsthistoriker Hans Belting in "Faces" dem Zauber der Gesichts und der Maske nachspürt. Außerdem lässt sie sich mit Freude von der 20-jährigen Lisa Kränzler schwer erträgliche Wahrheiten erzählen. Die FR liest mit anhaltender Verehrung Christa Wolfs Notate "Ein Tag im neuen Jahrhundert". Die FAZ stößt in Thomas Jonigks "Melodram" auf Momente von großer Poesie und empfiehlt zur Untermauerung des SPD-Wahlkampfs Hans-Ulrich Wehlers "Die neue Umverteilung".

Medienticker-Archiv

Plötzlich fing der Kanon an zu tanzen

11.03.2013 NZZ: Kampf mit schrumpfendem Print-Markt - IVW-Zahlen: Deutsches Wall Street Journal startet verhalten - Journalismus als Gratis-Dienstleistung & Subtile Fälschungen autorisierter Interviews - Jakob Hein ist klar, warum es Journalismus geben muss - Sächsische Rechnungshof kritisiert MDR-Geldgeschäfte + Neu übersetzte Klassiker & Schätze der Weltliteratur in feinen Ausgaben: Rentiert sich das?

Vorgeblättert

Skype Mama. Erzählungen aus der Ukraine

11.03.2013 In dem ukrainischen Erzählungsband "Skype Mama" schlagen sich Kinder mit List und Tücke durch das Elend eines Kinderlebens, während ihre Eltern im Westen Geld verdienen. Lesen Sie hier die Geschichte "Kinderland" von Tanja Maljartschuk.

Virtualienmarkt

Vier kleine Riesen gegen Amazon

11.03.2013 Die Entwicklungen der letzten Monate haben nun gewissermaßen offiziell deutlich gemacht, dass nicht Google der eigentlich unheimliche Faktor für die Buchbranche ist.

Dienstag, 12.03.2013

Magazinrundschau

Zu neuem Funde

12.03.2013 Die NYT erzählt, wie Amazon und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft einen Markt für gebrauchte digitale Güter aufbauen. Elet es Irodalom gefallen die frischen jungen Gesichter, die die italienischen Wahlen in die Politik gespült haben. Je langweiliger Politik ist, desto besser, meint Javier Cercas in der Monde diplo. In The New Republic erinnert sich Paul Berman an die prächtig gepanzerten Backen von Hugo Chavez. Der New Yorker freut sich über seinen Überbiss. Port Magazine porträtiert den ugandischen Kaffeeproduzenten Andrew Rugasira als guten Kapitalisten. Buzzfeed porträtiert die mexikanische Lehrerin Elsa Hernandez Gonzalez als wahre Speerspitze im Kampf gegen Drogen. N+1 porträtiert den Filmemacher Michael Haneke als Sadomodernen.

Heute in den Feuilletons

Öffentliche Beschäftigung mit Nachrichten

12.03.2013 Was soll mit dem Erbe des großen Film-Essayisten Chris Marker geschehen?, fragt die Welt. Im Design Observer bringt David Brook einen Riesen-Essay über die atemberaubende Entwicklung der Stadt Schanghai. Wir verlinken auf die Dokumentation des ORF über die Nazivergangenheit der Wiener Philharmoniker, die 75 Jahre nach dem "Anschluss" ihre Archive öffnen. Die SZ findet Anthony Hopkins' Latexkinn im "Hitchcock"-Film  schmerzhaft offensichtlich.

Bücherschau des Tages

Eine ganz normale Superfrau

12.03.2013 Als große Literatur feiert die NZZ Jamil Ahmads Erzählungen "Der Weg des Falken", die ihr die Welt der Paschtunen im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan eröffneten. Als Vademecum gegen literarische Naivität empfiehlt sie Kurt Drawerts Band "Schreiben". Die FAZ empfiehlt Elizabeth Taylors Roman "Versteckspiel", und die SZ liest politische Bücher von Hans-Ulrich Wehler und Martin Schulz.

Medienticker-Archiv

Welttag gegen Internetzensur

12.03.2013 Reporter ohne Grenzen bieten Asyl für verfolgten Journalismus - Langsames Sterben: dapd stellt Fremdsprachendienst ein - Licht und Schatten in Gütersloh: "Fifty Shades" 70 Mio. Mal verkauft, aber Verluste bei G+J & im Druckgeschäft - Theater-Nachtkritiken aus Basel, Berlin, Bochum und München - Die inhalierte Serie: Marathon-Fernsehen ist in den USA der neue Trend - Neue Machbarkeitsstudie zur Kulturflatrate + James Taylor zum 65.

Mittwoch, 13.03.2013

Heute in den Feuilletons

Hirschragout mit Datteln

13.03.2013 "Vorsicht Buch!" ruft die FAZ gemeinsam mit der Buchbranche zu Beginn der Leipziger Buchmesse. Die taz interviewt  Klaus-Michael Bogdal, der heute den Leipziger Preis zur Europäischen Verständigung erhält. Anne Applebaum empfiehlt einen Klacks Crème fraiche. Im Tagesspiegel spricht die Linguistin Manana Tandaschwili über die Lage der Frauen in Georgien. In der NZZ macht der Theologe Jan-Heiner Tück Vorschläge zur Schwächung des Papstes. Die SZ blickt in den Abgrund, der die Kardinäle anstarrt, wenn sie ihre Zettel in die Urne stecken. Und Anna Wintour wird jetzt Modepäpstin bei Condé Nast, meldet die New York Times.  

Bücherschau des Tages

Raffiniert kontrastierte Adoleszenz-Anekdoten

13.03.2013 Eine gelungene Mischung aus Weltdeutung und Biografie sieht die FR in "Nachdenken über das 20. Jahrhundert" von Tony Judt und Timothy Snyder. Fritz Rudolf Fries ist mit "Last Exit to El Paso" ein grandioser Schelmenroman gelungen, schwärmt die FAZ. Die NZZ lässt sich von Yasar Kemal Einblick in die sozialen Verhältnisse in der Türkei der 70er Jahre gewähren. Und die SZ blättert vergnügt in Frank Jacobs' "Atlas kartographischer Kuriositäten".

Medienticker-Archiv

Mutlose Verleger

13.03.2013 Wenig Überraschung im Literatur-Geschäft: Martin Ahrends über Bücher, mit denen niemand gerechnet hat - Was wollen Datenjournalisten vom Forschungs- und Wissenschaftsbetrieb? - Die vielen Köche und der Brei: Svenja Siegert über faz.net - Blockierer: Karen Grass über Nutzerkommentare - Vor 75 Jahren: 99 Prozent Anschluss-Begeisterte & Robert Schindels "Der Kalte" + Tschick Niller: Dittsche erklärt den "Tatort" vom Sonntag.

Donnerstag, 14.03.2013

Heute in den Feuilletons

Generalverdacht gegen die Wirklichkeit

14.03.2013 Als Bildungsrevolution feiert die Zeit die wachsende Zahl der im Netz zugänglichen Hochschulvorlesungen. Die Blogs reagieren bestürzt auf das angekündigte Ende des Google Reader. Die taz klagt über die spezifisch deutsche Hysterie gegenüber Googles Datenbrille. In der Welt pocht Henryk Broder auf Pornografie. Der Freitag untersucht die Rückkehr des Politischen in der deutschen Literatur. Die SZ bewundert die Ausdauer der Protagonisten von 1968. Und die FAZ spricht mit Simon Rattle über seinen Rücktritt und Mozarts 'Zauberflöte'.

Bücherschau des Tages

Konvolut getippter Exzerpte

14.03.2013 Wegen seines konsequenten Verzichts auf Originalität ist U. D. Bauers vollständig aus Zitaten zusammenmontierter Roman "O.T." das originellste Buch der Saison, jubelt die SZ. Die FR empfiehlt mit Nachdruck Kurt Bayertz' Kulturgeschichte über den "aufrechten Gang". Die FAZ ist begeistert von Jerôme Ferraris halsbrecherisch philosophischem Korsika-Roman "Predigt auf den Untergang Roms". Und die taz kann von Jonathan Sperber sogar noch Neues über Karl Marx lernen.

Medienticker-Archiv

155 Euro und 30 Cent

14.03.2013 Aktualisiert: Leipziger Preisträger 2013 - Kabinett will Abmahnanwälte bremsen: Anti-Abzock-Gesetz mit Lücken - Überwachung: Bestandsdaten brauchen einen Richtervorbehalt - Unser katholischer Overkill: Uwe Vorkötter über das Konklave der Medien - Fünf Sterne auf Bestellung: Gefälschte Online-Buchrezensionen - Krise, welche Krise? Jana Hensel über eine neue Generation von Büchermachern + Nun lesen sie wieder in Leipzig (und anderswo auch).

Im Kino

Das Geld ist weg

14.03.2013 Judd Apatow ergründet in seinem neuen, in Deutschland unglücklich "Immer Ärger mit 40" betitelten Film die Schwierigkeiten, zwei grundverschiedene Leben miteinander zu synchronisieren. In Bryan Singers "Jack and the Giants" wartet man vergebens auf den Überschlag ins entfesselt Fantastische.

Freitag, 15.03.2013

Heute in den Feuilletons

Gegenwartskompatibler als jeder Actionfilm

15.03.2013 In der NZZ bekennt der Politologe Otto Kallscheuer, dass er sich vom Heiligen Geist etwas mehr Mut bei der Papstwahl gewünscht hätte. Der Tagesspiegel erklärt, was die vatikanischen Riten so netzkompatibel macht. Auf der Leipziger Buchmesse wird der Name des Teufels Amazon gemieden, berichtet die SZ. Mit der Verleihung des Leipziger Buchpreises an David Wagner sind alle einverstanden. Die FAZ empfiehlt einen generationenübergreifenden Fernsehsonntag.

Bücherschau des Tages

Eine kalte Welt ohne warmen Winkel

15.03.2013 Joseph Roths in "Heimweh nach Prag" gesammelte Reportagen sind zwar nach heutigen Maßstäben nicht journalistenpreistauglich, aber immer noch ganz großartig, findet die FAZ. Die etwas befangene SZ verneigt sich tief vor Georg Klein. Die FR freut sich über "Drei Mütter", den dritten Roman des Verlegers Alfred Neven DuMont. Und die taz rät von Julian Assanges "Cypherpunks" ab: lieber das Video kostenlos im Internet angucken.

Medienticker-Archiv

Verleger legen vor

15.03.2013 Jochen Jung über mutlose Verleger - Neue mutige (Klein-)Verleger: Binooki verlegt türkische Literatur & CULTurBOOKS digitalisierte Bücher - Subkompaktes Publizieren: Über die Zukunft des Publishing - Wenn Bücher als Dateinamen enden: Rolf Schneider über die Veränderungen im Verlagswesen - Robert Kiepert: Der alte Mann und das Buch - News-Top-50: Fulminant in das neue Jahr gestartet + Carmen Epp über den "Konflikt-Fetisch" der Medien.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

15.03.2013 Das ist ja total frisch!

Samstag, 16.03.2013

Heute in den Feuilletons

Das ist Humbug, wenn nicht Unfug

16.03.2013 Die Gleichung "68 = Antizionismus = linker Antisemitismus" geht nicht auf, rechnet die taz vor. Die NZZ beschwört die Gunst des Augenblicks. Lukas Foerster fordert von Kinos die Einhaltung musealer Grundprinzipien. Die FAZ wünscht sich einen Gorbatschow des Kapitalismus. Isabelle Huppert bestreitet, eine intellektuelle Schauspielerin zu sein. Die Welt beklagt die Putinisierung Ungarns. Frankfurt ist keine romantische Stadt, findet die FR. Die SZ vermisst bei der Biennale im Emirat Sharjah Exzesse, Drogen und Queer Art.

Bücherschau des Tages

Ein beleibter Kommunist in lächerlichen Anzügen

16.03.2013 Michail Gorbatschows Autobiografie "Alles zu seiner Zeit" sollten wir unseren Kindern vorlesen, damit sie so werden wie er, findet die FAZ. Außerdem liest sie mit großem Vergnügen Beatrix Langners und Helmut Pfotenhauers Biografien über Jean Paul. Die NZZ ist hingerissen von der bei dtv-Gesamtausgabe der Werke Mascha Kalékos. Und Comics: Die FR ist schwer beeindruckt von Chris Wares nach zehn Jahren endlich auf Deutsch erschienenem "Jimmy Corrigan", die taz zu Tränen gerührt von Sarah Leavitts Alzheimer-Geschichte "Das große Durcheinander".

Montag, 18.03.2013

Heute in den Feuilletons

Pure Idyllen der achtziger Jahre

18.03.2013 Die NZZ möchte das Roma-Problem als Armutsproblem und nicht als ein ethnisches behandelt sehen. Außerdem würdigt sie den frischgekürten Pritzker-Preisträger Toyo Ito. Dezeen bringt eine Menge Bilder von seinen Entwürfen. Warum kommen in der Serie "Borgen", die einen illusionslosen Blick auf Dänemark werfen will, Karikaturenstreit und Islamdebatte gar nicht vor?, fragen Jens-Martin Eriksen und Frederik Stjernfelt im Perlentaucher. Richard Herzinger geißelt in seinem Blog die Stigmatisierung der Gottlosen durch den neuen Papst. In der FR gibt Hans-Ulrich Wehler eine Wahlempfehlung für Peer Steinbrück.

Bücherschau des Tages

Die auktoriale Haltung von Käferforschern

18.03.2013 Als günstige Gelegenheit zur Entdeckung eines hierzulande rätselhaft unbekannten Schriftstellers empfehlen FAZ und SZ einhellig den Erzählungsband "Drosseln begraben" des mexikanischen Autors Sergio Pitol. Die FAZ freut sich außerdem über die große Vincent van Gogh-Biografie von Steven Naifeh und Gregory White Smith, die ihr den Künstler allerdings nicht unbedingt sympathischer macht.

Medienticker-Archiv

Porträt des Künstlers als Dummer August

18.03.2013 Theaterkritiken aus Berlin, Bremen, Dresden, Frankfurt, Neuhardenberg und Solothurn - Sprachverfall? Mut zu mehr Eigensinn in Schulaufsätzen - Sei still, der Bernhard spricht! Elisabeth Wagners Liebeserklärung an das Hörbuch - "Unsere Mütter, unsere Väter": Jürgen Busche über Geschichte im Fernsehen - Gegner aller Konventionen: Friedrich Hebbel zum 200 - Urs Widmer über Grimms Märchen + Leipziger Buchmessen-Nachlese.

Essay

Der Voldemort unter den politischen Themen

18.03.2013 Die Fernsehserie "Borgen" beansprucht, einen präzisen Blick in die dänische Politik zu werfen: Aber das Thema, das Dänemark traumatisierte wie kein anderes, kommt in ihr nicht vor: Der Karikaturenstreit und die Islam-Debatte. Es gibt aber eine andere dänische Serie zum Thema: "Cellen", gedreht Regisseur und Komiker Omar Marzouk. Nur will sie keiner senden!

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

18.03.2013 Auf den rechten Weg gebracht.

Dienstag, 19.03.2013

Heute in den Feuilletons

Kaum koschere Leber

19.03.2013 Der Tagesspiegel schaut mit Maurizio Pollini ins Laboratorium der Komponisten. Rue89 erklärt, warum Bernard-Henri Lévy jetzt nicht mehr nach Libyen darf. In der taz ist Najem Wali verzweifelt über den Irak im Zustand der Selbstverwaltung. Die NZZ erklärt, warum Google News nicht so gut funktioniert, wie es sollte. In der FAZ betrachtet Botho Strauß Govaert Flincks "Susanna und die beiden Alten". Alle gratulieren Philip Roth zum Achtzigsten.

Magazinrundschau

Am Ende als Helden gefeiert

19.03.2013 Vanity Fair erzählt, wie London zum sicheren Hafen der Oligarchen und Superreichen wurde. The Nation stößt bei jungen Griechen auf eine regelrechte Aufbruchsstimmung. The New Statesman fürchtet dagegen das wohlhabende und sichere Deutschland. Die LRB blickt auf die verfahrene Situation in Ägypten. In der New York Times graut Martin Caparros vor dem heiligen Geist, der nun noch kräftiger durch Argentinien wehen wird. Letras Libres hofft auf die heilsame Wirkung legalen Marihuanas in den USA. Der New Yorker stellt die meistgehasste Frau Australiens vor. Und Telerama wiegt sich zu den samtenen Klängen des kapverdischen Morna.

Bücherschau des Tages

Ein guter Schuss Härte

19.03.2013 Die NZZ träumt sich mit Walter Grond nach Triest. Von Mo Yans Roman "Frösche" über die Folgen der chinesichen Ein-Kind-Politik ist sie dagegen nicht überzeugt, sie findet ihn absolut "Volkskongress-kompatibel". Die SZ bedankt sich bei Berlin für die Verbesserung des deutschen Images in der Welt. Die FR liest mit Begeisterung Helen FitzGeralds Krimi "Die dunkle Treppe".

Medienticker-Archiv

Mythenbildung vorhomerisch, amerikanisch

19.03.2013 Im Prinzip freiwillig: Großbritannien verschärft Presseaufsicht - Journalismus: Ausbildung und Handwerkszeug - Bezahlschranke: Die Washington Post errichtet eine Paywall - Huffington Post: Jimmy Maymann will in die Top 5 vorstoßen - Bertelsmann: Verkauf von RTL-Anteilen steht an - Von Göttermännern und Menschenfrauen: Klaus Theweleits "Pocahontas" (II) + Bescheidener Zweifler: Peter Ensikat ist tot.

Mittwoch, 20.03.2013

Heute in den Feuilletons

Ach, so fickten Nazis?

20.03.2013 #UMUV! So langsam gibt es auch Gegenstimmen zur Wehrmachtsschmonzette im ZDF, deren Hashtag eigentlich #UUUU lauten müsste ("Unsere Urgroßmütter unsere Urgroßväter"). Ekkehard Knörer dreht im Cargo-Blog durch: Haben Fernsehkritiker, anders als Filmkritiker denn gar keine Kriterien? In der  taz spottet Jan Feddersen: "Mann, das haben wir ja nicht gewusst!, Mensch, wie verhängnisvoll!" Und Tilman Krause meldet in  der Welt gehorsamst: "Unser Mütter, unsere Väter" durchgeführt, äh: angesehen."

Bücherschau des Tages

Rot in Rot: blutige Monochromie

20.03.2013 Nach 17 Jahren und rund 6000 Seiten beendet Karlheinz Deschner mit dem zehnten Band seine "Kriminalgeschichte des Christentums", stellt die NZZ beeindruckt fest. Auch die SZ beschäftigt sich in Cay Rademachers Studie über den ersten Kreuzzug mit dem blutigen Erbe des Christentums. Die FAZ ist sehr angetan von "Musik für Barbiepuppen", Barbara Wredes Geschichten und Zeichnungen über die Produktionsbedingungen von Kunst und Literatur.

Medienticker-Archiv

Im Herzen der Finsternis

20.03.2013 Aktualisiert: Suhrkamp muss 2,2 Mio. zahlen - Heute vor zehn Jahren begann der Krieg gegen die "Achse des Bösen" & Ronald Düker hat Romane über die Kriege in Nahost gelesen - Gespräch unter Hackern: Mit Verschlüsselung die Welt retten - Hauptstadt der Subkultur: Musiker und der Mythos Westberlin - Katja Riemann auf Kinskis Spuren? Die zehn schlimmsten TV-Interviews + Lawrence M. Krauss erklärt die Entstehung des Universums aus dem Nichts.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

20.03.2013 Liebe deutsche Normalo-Deppen.

Im Kino

Unheilsatmosphäre

20.03.2013 Harmony Korines Teeniebopper-Fantasie "Spring Breakers" hat die dringliche Qualität eines intensiv erlebten (Alp-)Traums. Einen mittelständischen Betrieb, der sein Geschäft mit dem Tod macht, lernt man in Thomas Heises neuem Film "Gegenwart" kennen.

Donnerstag, 21.03.2013

Heute in den Feuilletons

Sein Prosafluss ist kein gerader

21.03.2013 Im Freitag gibt die Kulturjournalistin Agnes Szabo einen bestürzenden Einblick in die Gleichschaltung der ungarischen Kulturszene. Jungle World liefert den geschichtspolitischen Hintergrund dazu, der ebenso deprimierend ist. Nach jahrelangem beredtem Schweigen und kurz bevor es durch ist, bringen die Zeitungen doch noch Pro-und-Contras zum Leistungsschutzrecht, so die Zeit und die FAZ. SZ und FAZ sind konsterniert darüber, dass Suhrkamp-Miteigner Hans Barlach erneut vor Gericht Recht bekommen hat.

Bücherschau des Tages

Solide Schandmaulkompetenz

21.03.2013 Tief betroffen ist die Zeit von Semiya Simseks Buch über den Mord an ihrem Vater durch die NSU und die anschließenden Ermittlungspannen. Mit großem Gewinn liest sie außerdem Odo Marquards Essays über das Altern und "Paradiso", den Abschluss von Hartmut Köhlers kommentierter Neuübersetzung der "Göttlichen Komödie". Die FAZ begibt sich mit Henry James auf eine "Überfahrt mit Dame" und spaziert mit Frank Maier-Solgk durch "Die schönsten Gärten und Parks in Paris und in der Ile de France". Die FR verliert sich fasziniert in Péter Esterházys Roman "Esti".

Medienticker-Archiv

Fremd, wie einer, der aus dem Mond gefallen ist

21.03.2013 Verflüchtigung ist das Schicksal unseres Selbst in der Gegenwart: Jürgen Nielsen Sikora zur Ekstase des Sozialen - Gut, dass der Geist keine Substanz hat: Die "Echte falsche Pracht" des Erhard Schütz - Zum Sonntagsbraten der "Internationale Frühschoppen": Friedrich Küppersbusch über Werner Höfer zum Hundertsten + Der Unvergleichliche: Wolfram Schütte & Navid Kermani u. a. zum 250. Geburtstag von Jean Paul.

Freitag, 22.03.2013

Heute in den Feuilletons

Phasenphysik und Frequenzmodularanalyse

22.03.2013 Die SPD ist beim Thema Leistungsschutzrecht eingeknickt und wird das Gesetz heute im Bundesrat wohl passieren lassen. Der FAZ ist es eine winzige Meldung wert. Die FR sorgt sich um das "geistige Eigentum". Ohnmächtiger Aufschrei im Netz. In der taz kritisiert der Historiker Ulrich Herbert die ZDF-Serie "Unsere Mütter Unsere Väter", die von der Liebe der Deutschen zu Hitler so gar nichts zeigt. Die NZZ befasst sich mit der amerikanischen Debatte um Roosevelt und die Juden.

Bücherschau des Tages

Gegen die Liebe und für die Gewalt

22.03.2013 Die SZ sieht in Sarah Leavitts Graphic Novel "Das große Durcheinander" den niederschmetternden Verlauf einer Alzheimer Krankheit. Mit großem Interesse liest sie außerdem Ulrike Edschmids autobiografisch geprägten Roman um einen jungen Schweizer, der sich im Laufe der sechziger Jahre zum Terroristen entwickelt. (Leseprobe) Die FAZ lernt von Jennifer duBois, wie man würdevoll verliert. Zumindest in Russland.

Medienticker-Archiv

Pippi Langstrumpf auf Crack

22.03.2013 Aktualisiert: Bundesrat winkt Leistungsschutzrecht durch - Dietmar Dath über Harmony Korines "Spring Breakers" - Debatte über das ZDF: Die Zeit des Lagerfeuerfernsehens ist vorbei - Medien-Zukunft: Niedergang wird sich sogar beschleunigen & Adam und Eva in der Frauenkirche - Theater-Kritiken aus Berlin und Bonn - Indiebookday: Twittagessen und unabhängige Verlage - Tochter, Vater und die Schulden: Elfriede Jelineks "rein GOLD" + Englands einsamster Dichter: Gott vergibt, Morrissey nicht.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

22.03.2013 Dummheit kann man nicht verbieten!

Samstag, 23.03.2013

Heute in den Feuilletons

Sich erheben, abwärts schweben

23.03.2013 Die NZZ lässt sich vom Berliner Verleger Andreas Rötzer erklären, was eingreifendes Verlegen ist. In der taz fordert die Aktivistin Monika Hauser eine Aufarbeitung der Vergewaltigungen durch deutsche Soldaten. In der Welt antwortet Wolfgang Kraushaar seinen Kritikern. In der SZ verteidigt Salman Rushdie noch einmal einen universellen Freiheitsbegriff. Entsetzen herrscht in der Netzöffentlichkeit über das Einknicken der SPD beim Leistungsschutzrecht. Till Kreutzer nennt das Gesetz verfassungswidrig und fordert Bundespräsident Gauck auf, es nicht zu unterzeichnen.

Bücherschau des Tages

Paradigmatischer Durchbruch

23.03.2013 Wie liest man einen Roman, dessen erste 150 Seiten banal sind, während die Fortsetzung den Atem raubt?, fragt die FAZ nach der Lektüre von David Vanns "Dreck". Auch Taiye Selasi Roman "Diese Dinge geschehen nicht einfach so" wird in der FAZ sehr gelobt. Die taz begibt sich mit Joe R. Lansdale in "Dunkle Gewässer".

Montag, 25.03.2013

Heute in den Feuilletons

Parsifal kann sehr rational sein

25.03.2013 Die Blogger lecken sich nach der Niederlage beim Thema Leistungsschutzrecht die Wunden. Hat die "Netzgemeinde" versagt? Gabriele Goettle erzählt in der taz von einem Arzt, der ein Immunsystem gegen Pharmawerbung entwickelt. In der NZZ erinnert Hector Abad mit Blick auf Franziskus, den Papst, an die fatale Rolle der Jesuiten in Lateinamerika. Spiegel Online meldet, dass das Land NRW jetzt notleidende Pressekonzerne mit Geldern aus den Zwangsgebühren unterstützen will. Außerdem konnten Superreiche und Journalisten in Baden-Baden und Salzburg die Partie Rattle versus Thielemann verfolgen. Außerdem: Die eigentlich innovative Mode kommt aus Japan.

Magazinrundschau

Das ist reines Zocken

25.03.2013 Le Monde fragt, wer ist der Guru von Beppe Grillo und präsentiert Gianroberto Casaleggio als leicht unheimliche New-Age-Figur. Espresso bringt ein apokalyptisches Video Casaleggios. The Atlantic erzählt, warum der jordanische König nicht so demokratisch sein kann wie er möchte. Elet es Irodalom stellt ein Buch über "Ungarische Besatzungstruppen in der Sowjetunion" vor. La vie des idees erzählt, wie man in Frankreich den Tod laizisiert hat. Im Guardian erklärt Taiye Selasi, warum sie die Frage "Wo kommst du her?" kaum beantworten kann. Fast Company lernt von Kickstarter, warum Mädchen mit Lithografieprojekten immer zu bevorzugen sind. Wired möchte nicht Verleger sein.

Bücherschau des Tages

Umfassende Verluste

25.03.2013 Die FAZ ist ganz verzaubert von Hiromi Kawakamis neuem federleichten Roman "Bis nächstes Jahr im Frühling". Die SZ verschlingt Elmore Leonards neuesten Streich "Raylan" und im Anschluss gleich noch vier Staffeln "Justified". Und die FR empfiehlt Karlheinz Deschners "Kriminalgeschichte des Christentums" als probates Gegengift zu Sonntagspredigten.

Medienticker-Archiv

Die swingende Textblase

25.03.2013 Westflucht: SPD steigt bei Westfälischer Rundschau aus - 20 Jahre "Journalisten helfen Journalisten": Ein Interview mit Christiane Schlötzer - "Das Guttenberg-Märchen" in der Gala: Willi Winkler und der Ulf-Poschardt-Mythos - Massenmediale Verharmlosung: Jan Süselbeck über ZDF-Geschichtsschreibung - Aufschlussreich: Über Martin Dolls "Fälschung und Fake" + Am Tag als der Blutregen kam: Neun Theater-Nachtkritiken.

Vorgeblättert

Josef Winkler: Mutter und der Bleistift

25.03.2013 Der österrreichische Schriftsteller Josef Winkler ist auf Reisen, und die Literatur, die ihn begleitet, verknüpft sich mit Erinnerungen an seine verstorbene Mutter, die ihren eigenen Erinnerungen wiederum nur mit Schweigen begegnen konnte. "Mutter und der Bleistift" schildert Szenen aus ihrem Leben. Lesen Sie hier einen Auszug.

Dienstag, 26.03.2013

Heute in den Feuilletons

Überaus sympathisches Prä-Hippietum

26.03.2013 Die New York Times stellt den Millionär Nick D'Aloisio vor, der eine News App  erfunden hat. Bald wird er 18. Das Schild "Swing tanzen verboten", das in der Serie "Unsere Mütter Unsere Väter" eine Rolle spielte, ist eine historische Fälschung, hat das Blog pophistory herausgefunden. queer.de berichtet, dass Länder, in denen lesbische Paare türkischstämmige Kinder adoptieren, Ärger mit Tayyip Erdogan bekommen. Im Tagesspiegel erzählt der Psychologe Ahmad Mansour, wie er in seiner Jugend zum Islamisten gemacht wurde. In der FAZ plädiert Katharina Hacker dringend für Otto Dov Kulkas Buch "Landschaften der Metropole des Todes".

Bücherschau des Tages

Krähen überm Teltowkanal

26.03.2013 Die FR empfiehlt, statt zu Grass oder Walser einfach mal zu Hartmut Langes Novellen "Das Haus in der Dorotheenstraße" zu greifen. Gut gefallen hat ihr auch Matthias Wittekindts durch und durch glaubwürdiger Roman "Marmormänner". Die FAZ lernt die bunte offene Laborwelt des Biohackings kennen. Die NZZ arbeitet sich durch Jan-Werner Müllers Ideengeschichte "Das demokratische Zeitalter". Die SZ goutiert Carlos Widmanns gut platzierte Machetenhiebe im "Letzten Buch über Fidel Castro". Die taz graut es beim Anblick von Andreas Magdanz' Bildern aus Stammheim.

Medienticker-Archiv

Die Kunst des Nichtssagens

26.03.2013 Verschwatzte Republik: Politiker in den Medien - Auf breiter Front: Überregionale Zeitungen erhöhen Copypreise - Über die Paywall hinaus: Mathias Menzl über Alternativen zu Abos und Anzeigen - Studie: US-Medien gefangen im Teufelskreislauf - Bild-Chef: Diekmann als Zauberlehrling im Spiegel - Hans Ulrich Gumbrecht: "Konservativ" ist "links" geworden + Einer geht noch:
Mit Hanns Zischler durch Berlin.

Mittwoch, 27.03.2013

Heute in den Feuilletons

Tut mir leid, ich war nie in Haft

27.03.2013 In der taz reagiert Detlev Claussen auf die Anwürfe des Sinologen Wolfgang Kubin gegen den chinesischen Dissidenten Liao Yiwu. Die Welt bringt ein Dramolett von Bodo Kirchhoff, in dem Franziskus an Franz gerät. Das Blog Uhupardo hat den von El Pais gestrichenen Kommentar des Ökonomie-Professor Juan Torres López, für den Merkel = Hitler ist, übersetzt. Den Briten geht an den Deutschen aber vor allem das pedantische Festhalten an formaler Legalität auf die Nerven, hat die SZ herausgefunden. In der Zeit gratuliert Alexander Fest seinem Autor Georg Klein zum Sechzigsten. Außerdem hat die Zeit eine Suhrkamp-Vision mit degradierter Chefin.

Bücherschau des Tages

Mit Bedacht inszenierte Jammerlappigkeit

27.03.2013 In "Der Mann mit den Masken", Lisa Zeitz' Biografie des Psychoanalytikers und Kunstsammlers Werner Muensterberger, liest die faszinierte FAZ drei Bücher auf einmal. Die taz begibt sich mit Christiane Rösinger auf eine höchst unterhaltsame Reise nach Baku. Die SZ ist beeindruckt von Kerstin Ekmans Roman "Schwindlerinnen". Und die NZZ nimmt sich Plädoyers von Richard Sennett für "Zusammenarbeit" und von Thomas Strässle für "Gelassenheit" zu Herzen.

Medienticker-Archiv

Berge, Bücher und braunes Bier

27.03.2013 Armutszeugnis für die deutsche Justiz: Radio Arabella statt Hürriyet, BBC, NYT beim Münchner NSU-Prozess - Internetliteratur: Kreativer Austausch oder digitaler Masochismus? - In der digitalen Königsklasse: E-Book-Bestseller 2012 - Das literarische Feld in Zahlen: Buchmarkt im 21. Jahrhundert - Bilanz 2012: Shades of Grey über Bertelsmann - Die reichste Ente der Welt: Denis Scheck über Dagobert Duck + Diebstahl: Wer klaut da eigentlich immer?

Im Kino

Bärtige Männer in der Trutzburg

27.03.2013 Tomas Vinterbergs reaktionärer Film "Die Jagd" wird gespeist aus dem Widerwillen gegen die Zumutungen der demokratisch-freiheitlichen Moderne. Dann doch lieber "Peak": Hannes Lang wirft einen essayistischen Blick auf die gutgelaunten Oberflächen des alpinen Kapitalismus - und auf dessen morsche Rückseite.

Karikaturen und Cartoons

Karikaturen und Cartoons

27.03.2013 Heute: Alles nur ein Spiel.

Donnerstag, 28.03.2013

Heute in den Feuilletons

Bis in die letzte geschriebene Zeile dunkel

28.03.2013 In der Welt fragt Wolf Biermann, was Helmut Schmidt dazu treibt, das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens zu rechtfertigen. Der Verkauf von Ebooks wächst in Europa, meldet der Buchreport - allerdings fast nur in Großbritannien. Die taz versucht zu erklären, warum es so schwierig ist, netzpolitische Themen populär zu machen. Die FAZ geißelt die Amüsierlust der gottlosen Berliner Theater am Karfreitag. Auch wir bringen ein Karfreitagsliedchen zum Mitpfeifen.

Bücherschau des Tages

Umerziehungsprogramm für tierische Neubürger

28.03.2013 Für Mensch und Tier gleichermaßen interessant und nützlich findet die SZ Bernhard Kegels Buch über "Tiere in der Stadt". Die taz ist aufs Neue erschüttert von Gordon Parks' Fotoreportage "A Harlem Family 1967". Die FR empfiehlt Kevin C. Powers' autobiografischen Irakkrieg-Roman "Die Sonne war der ganze Himmel". Und die FAZ lässt sich von der Religionshistorikerin Elaine Pagels die Vorgeschichte der "Apokalypse" näherbringen.

Medienticker-Archiv

Wie alles anfing ...

28.03.2013 Die Zukunft ist digital: Deutschland überlässt den USA die Zukunft - Horror-Jahr 2012: G+J mit 11 Millonen Euro Miesen - FRAZ: Die Zukunft der FR in der FAZ-Mediengruppe - Ungarn: Widerständige Budapester Theaterlandschaft - Russland: Deutsche Stiftungen durchsucht - NSU-Prozess: Geht nicht, gibt's nicht - 50 Jahre ZDF: Matula, hol schon mal den Wagen, aber dalli dalli! + "Wem gehört die Stadt?": Münchner Ausstellung dokumentiert die Gegenkultur der 70er Jahre.

Samstag, 30.03.2013

Heute in den Feuilletons

Der Mantel der Maria

30.03.2013 Die NZZ beklagt die frostigen Temperaturen in Europa, politisch gesehen. In der taz spricht sich Micha Brumlik sehr deutlich gegen den Boykott von Waren aus dem Westjordanland oder Israel aus. Die FAZ unterhält sich mit Joachim Sartorius über Zypern. Die SZ feiert den revolutionären Tizian: "Endlich darf ein Maler im Dreck wühlen". Und wir wünschen schöne weiße Ostern!

Bücherschau des Tages

Hineingraben in die Innenwelten

30.03.2013 Die FAZ feiert die Neuübersetzung von Rabelais' Riesen-Romanwerk um Gargantua und Pantagruel, die ihr schön deftig die Sauf- und Fressgelage, Zoten und Prügeleien der franösischen Renaissance präsentiert. Hymnisch bespricht sie auch das Hörbuch "Vatermord", das die deutschen Kapitel aus Peter Nadas' Parallelgeschichten versammelt. Die SZ begibt sich mit David Gilmour auf die Suche nach Italien und findet Schönheit und Schrecken. Als eine der wichtigsten Schriftstellerinnen Rumäniens empfiehlt die taz Gabriela Adamesteanu und ihren Roman "Der gleiche Weg an jedem Tag".

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