Perlentaucher - Online Kulturmagazin mit Presseschau, Rezensionen, Feuilleton

zuletzt aktualisiert 11.02.2026, 11.37 Uhr
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  • Perlentaucher-Debatte Literaturkritik im Netz: Angestoßen von Wolfram Schütte. Mit Beiträgen von Sieglinde Geisel, Jan Dress und anderen
  • Daniele Dell'Agli: Aufruhr im Zwischenreich: Plädoyer für eine Befreiung des Themas Sterbehilfe aus dem Griff der Politik und mit ihr paktierender Verbandseliten
  • Monotheismus-Debatte im Perlentaucher: Angestoßen von Jan Assmann. Mit Beiträgen von Klaus Müller, Peter Sloterdijk und anderen
  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänische Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
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Sortiert nach Datum | Rubriken

Freitag, 01.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Eine Art moralischer Überwältigungsstrategie

01.03.2019 Viel mehr als mit einem Leistungsschutzrecht wäre den Internetnutzern und übrigens auch den Medien mit einer eprivacy-Verordnung gedient - aber auch die Medien wollen nicht auf Tracking-Werbung verzichten, konstatiert Friedhelm Greis bei golem.de. Und übrigens haben sich die europäischen Verbände als die stärkeren Lobbyisten erwiesen, schreibt Thomas Stadler in seinem Blog. Der große Gewinner der Debatte um das Framing-Papier der ARD ist die ARD, staunt der Linguist Henning Lobin in seinem Blog. Emmanuel Macron hat gegen die Gelben Westen gewonnen, sagt Bernard-Henri Lévy im Standard.

Efeu - Die Kulturrundschau

Manchmal bekommt die Welt Risse

01.03.2019 Als Ausstellung des Jahres und Kunstpflock im Brexit-Chaos feiern Berliner Zeitung und Tagesspiegel die große Schau "Mantegna und Bellini" in der Berliner Gemäldegalerie. Im Freitag fordert der Forscher Ludwig Fischer, dass Naturbuch-Autoren statt mit Bäumen zu plaudern auch das Bedrohliche der Natur erkennen. Der Filmdienst wünscht sich einen handfesten Streit über den Zustand der deutschen Filmszene. Und Dezeen weiß, unter welchem Berg Ötzi künftig liegen wird. 

Medienticker

Angriff der Engstirnigen

01.03.2019 Aktualisiert: Kabarettist Werner Schneyder gestorben - Türkei verweigert deutschen Jouralisten die Akkreditierung - Zeitungssterben: 2019 wird bitter - Wer kauft die DuMont-Zeitungen? - Wie mächtig Framing wirklich ist - Gelbe Wut: Frankreichs Denker & die Gelbwesten - Pressefreiheit: Augen zu und durch & Jerusalem Post auf Twitter ausgesperrt - Britische TV-Sender planen Anti-Netflix-Bündnis - Literaturpreis: Crankstart unterstützt Booker Prize - Ukraine: Alternative Kulturszene bedroht - Nachruf auf Andre Previn: Der letzte Universalist+ Hörfunktipps fürs Wochenende.

Bücherschau des Tages

Ein Händchen für's Fiese

01.03.2019 Die FAZ schaut mit dem Fotografen Valery Faminsky ganz neu auf Berlin im Mai 1945. Die SZ staunt, wie Ines Geipel das Schweigen ihrer Familie über SS- und Stasi-Vergangenheit aufbricht. Bei John Kilaka lernt sie die Farbenpracht tansanischer Tinga-Tinga-Malerei kennen. Dlf erfährt bei Eva Illouz, wie der Kapitalismus die Liebe zerstört. Die FR empfiehlt Pferde-Bücher. Und die NZZ lässt sich von Hanya Yanagihara gebannt auf die Tropeninsel Ivu'Ivu entführen.

Samstag, 02.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Zu einem wilden Rauschen befreien

02.03.2019 Libération blickt nach Algerien, wo sich die Jugend gegen die taube und blinde Macht des greisen Bouteflika erhebt. Die CJR sorgt sich um die freie Presse in Venezuela. In der SZ kann sich Evgeny Morozov eine fortschrittliche digitale Zukunft nur noch ohne Tech-Konzerne vorstellen. Die taz fragt, wie viel Lobbyismus hinter dem Digitalpakt steckt, mit dem jetzt auch noch die Daten von SchülerInnen abgegriffen werden. Die NZZ beklagt, dass die Ströme der freien Rede dem Hashtag unterworfen wurden.

Efeu - Die Kulturrundschau

Fast schon lexikalische Tiefe

02.03.2019 In der FAZ stellt sich Rolando Villazon leidenschaftlich hinter Daniel Barenboim. Laut taz stehen Ulrich Khuon und Klaus Lederer indes plötzlich nicht mehr hinter der von ihnen präsentierten Broschüre gegen den Kulturkampf von rechts. Die Kritiker von Natascha Süder Happelmann wollen erst gar nicht genannt werden, weiß die Welt. Walter Gropius war kein Frauenfeind und auch kein Nazi, ruft der Guardian. Der Filmdienst blickt hinter die verschlossenen Türen der privaten cinephilen BitTorrent-Tracker und hebt einen Schatz. Und die Welt erkundet die tschechische Literatur.

Bücherschau des Tages

Zornige Energie

02.03.2019 NZZ und Welt begleiten Siri Hustvedt mit gemischten Gefühlen durch das New York der Siebziger: Ein rasanter Streifzug durch die rauchige Welt von Soho, meint die NZZ, zu viel Psychoanalyse, findet die Welt. Der Dlf begleitet Essad Bey lieber durch das Märchenland Georgien. Die SZ denkt mit Ferdinand von Schirach bei "Kaffee und Zigaretten" über Möglichkeiten der Lebensbewältigung nach. Ziemlich durchtrieben findet die FR Kenah Cusanits "Babel". Und die FAZ probt mit Daniela Krien die "Liebe im Ernstfall".

Montag, 04.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Per Dekret geschlossen

04.03.2019 In Algerien haben Hunderttausende gegen eine neue Kandidatur des Präsidenten Bouteflika protestiert, der jetzt tatsächlich kandidieren will - um dann angeblich abzutreten. Die Historikerin Malika Rahal staunt in Le Monde über die Friedlichkeit und Beherrschtheit der Demonstranten. Die türkische Zivilgesellschaft ist durch die Repressionen der letzten Jahre zutiefst beschädigt worden, konstatiert die NZZ.  Kenan Malik schreibt im Observer über den dreißigsten Jahrestag der Fatwa gegen Salman Rushdie  - und über britische Autoren, die heute noch ein Verbot der "Satanischen Verse" fordern.

Efeu - Die Kulturrundschau

Anspruchsvoll zeitgemäß

04.03.2019 Die NZZ lernt mit den Salvatores Vitales Fotografien, dass die Errungenschaften der Schweizer Sicherheitsindustrie vor allem eines schaffen: Sie machen Angst. Die taz lernt, wie man den Klang einer Stradivari digitalisiert. In der SZ bekundet Sandra Richter, dass sich das Marbarcher Literaturarchiv künftig auch mit der Narratologie von Computerspielen beschäftigen wird. Der Tagesspiegel erkennt im Orchester das paradoxe Gefüge aus Hierarchie und Gemeinschaftssinn. SpOn und Tagesspiegel feiern die Musikerin Solange und die Lässigkeit ihres Autorensouls.

Medienticker

Subjekt, Prädikat, Objekt, Punkt

04.03.2019 Aktualisiert: Die Türkei verweigert nun auch einem NDR-Reporter die Akkreditierung - "Wir sind die Bots". Demo gegen EU-Urheberrechtsreform & Initiative Urheberrecht für schnelle Verabschiedung - Subjekt, Prädikat, Objekt: Wie sich die Nachrichtensprache entkrampfen lässt - Darbende Medienbranche oder Die Wechselwirkungen von Angebot und Nachfrage - Schulbuchverlage: Klett-Verlag will Konkurrenten Langenscheidt übernehmen - Die  Krimibestenliste für März + Zum Tod von werner Schneyer ein Auftritt mit Dieter Hildebrandt in Leipzig 1985.

Bücherschau des Tages

Existenzieller Minimalismus

04.03.2019 Die SZ empfiehlt Yishai Sarids wohlüberlegten Shoah-Roman "Monster" als eine Art moralisches Gegengift zu verantwortungsloser Vereinfachung. Außerdem begibt sie sich mit Michael Farris Smith auf die "Desperation Road" durch Mississippi. Auch die FAZ liest Krimis. Und die FR erschrickt beim Lesen von Hanya Yanagiharas Roman "Das Volk der Bäume" über sich selbst.

Dienstag, 05.03.2019

Magazinrundschau

72 Mikrosaisons

05.03.2019 Die London Review schildert die atemberaubende Dreistigkeit, mit der sich die Elite in Simbabwe bereichert. Im Merkur beschreibt die Soziologin Cornelia Koppetsch die Spaltung der bürgerlichen Mittelschichten. Im Guardian ahnt Dave Eggers, warum Donald Trump wiedergewählt werden könnte. Die Paris Review stellt eine Meisterin manipulativer Doppelzüngigkeit vor: die Dichterin Letitia Elizabeth Landon. Die New York Times begutachtet einen unbekannten Rembrandt.

Efeu - Die Kulturrundschau

Ein Schlag in die Luft

05.03.2019 Die NZZ ärgert sich über den neuen Elitenfeminismus des Kinos. Der Guardian feiert die große Dorothea-Tanning-Schau in der Tate Modern. Die SZ geht beim malischen Baumeister Boubacar Kourmansse in die Schule der Lehmbauweise. ZeitOnline fragt die Buchhändler nach ihrem offenen Brief zu Takis Würger, seit wann man keine Literaturdebatten mehr führen darf. Die taz hüpft mit der Mode elegant über die Pfützen des Hasses.  Und alle bringen Nachrufe auf den Prodigy-Frontmann und Musikberserker Keith Flint.

9punkt - Die Debattenrundschau

Undemokratisches Verhalten

05.03.2019 Es scheint gerade so etwas wie einen Dialog der Religionen zur besseren Schikanierung der Bevölkerungen zu geben: Im Guardian schildert die argentinische Autorin Claudia Piñeiro den Fall der Elfjährigen Lucia, die vergewaltigt wurde und nicht abtreiben durfte. Die FAZ erzählt, wie der Islamismus Indonesien von unten erobert. Und in Düsseldorf wurden nun erstmals die satirischen Karnevalswagen gesegnet, berichtet hpd.de.  Aber auch die säkulare Macht kann sehr zäh sein, wie Boualem Sansal im Parisien mit Blick auf Abdelaziz Bouteflika feststellt.

Medienticker

Aufs Maul geschaut

05.03.2019 Aktualisiert:  Zwei Literatur-Nobelpreise 2019 - EU-Urheberrecht: Was hinter der Protestwelle steckt & Warum Autoren Artikel 13 bekämpfen sollten - Büchermarkt: Nach der KNV-Pleite brodelt es & Was sich verkauft, muss nicht gut sein - Aktuell: Hörbuch-Bestenliste - Rechte Medien: Schweizer Kette Press & Books säubert die Regale - Die venezolanische Theaterszene ist der größte Freiraum, den die Venezolaner noch haben - AKK & das "Narrengate": BILD-Chef beschwört Wahlkampf gegen geschlechtliche Vielfalt + Soziolinguistik: Über Kurz-/Langdeutsch + Alexander Kluges "Chronik der Gefühle" als Hörstück.

Bücherschau des Tages

Fein austarierte Perfektion

05.03.2019 Der Dlf plädiert mit Martha Nussbaum für mehr Vertrauen und Mitmenschlichkeit im "Königreich der Angst". Die NZZ lernt von Martin R. Dean, wie Liebesbeziehungen zu einem Projekt der Selbstoptimierung  wurden. Die FAZ erfährt in Alejandro Zambras Kurzroman "Multiple Choice" die ganze Perfidie des Diktatorischen. Die SZ schwärmt von unwahrscheinlicher Schönheit in Emanuel Maeß' Roman "Gelenke des Lichts". Und der DlfKultur erkennt eine ganz neue Gattung im  Schreiben der Laura Freudenthaler.

Mittwoch, 06.03.2019

Efeu - Die Kulturrundschau

Korporasi und Lumbung

06.03.2019 Dezeen, NZZ und SZ freuen sich über den Pritzker-Preis für Arata Isozaki, der so leckere karamellfarbige Doppeltorten backen kann. Die SZ sieht noch lange nicht alle Vorwürfe gegen die Schwedische Akademie geklärt, die in diesem Jahr zwei Nobelpreise vergeben wird. Der Standard besucht das kollektiv Ruangrupa in einem Ruru-Haus. Die Presse lernt vom Opernkomponisten Johannes Maria Staud, dass die Schönheit einer Partitur auch im Schriftbild liegt. ZDNet meldet das Ende von Blueray.

9punkt - Die Debattenrundschau

Paradiesisch. Und für alle

06.03.2019 Die Reaktionen auf Emmanuel Macrons Brief an die Europäer sind lau: Er sei zu wenig präzise, findet die SZ, nicht liberal genug, meint die Welt. Der Medienforscher Christopher Buschow sieht bei Netzpolitik kaum Förderer eines neuen Journalismus, außer Google und Facebook. Im Standard wünscht sich Marlene Streeruwitz, dass die von der Regierung Kurz propagierte "Verschiedenheit von Mann und Frau" aufgelöst wird. Und in der New York Times findet Tim Wu große amerikanische Mehrheiten.

Medienticker

Aufbruch, Neustart, Konfetti!

06.03.2019 Aktualisiert: Jacques Loussier ist tot - AGF veröffentlicht erstmals Youtube-Daten - Urheberrechtsreform: EVP will Copyright-Votum doch nicht vorziehen - Leserschwund: Stirbt die Buchhandlung an der Ecke? - Der kommerzielle Journalismus steckt in der Krise - Julian Reichelt: Bild-Chef im Delirium & Achgut-Autor über Heribert Prantl - Steuervorteile: Wenn extrem rechte Vereine als gemeinnützig gelten - Günter Kunert: 90 Jahre & kein bisschen leise + Cyrano de Bergerac wurde vor 400 Jahren geboren.

Bücherschau des Tages

Allwissend und doch zugleich stockdoof

06.03.2019 Günter Kunert hat seinen Roman "Die zweite Frau" vor 45 Jahren geschrieben und sofort in die Schublade gesteckt, weil er in der DDR sowieso nicht veröffentlicht worden wäre. Nun kommt er heraus, und FAZ, SZ und FR freuen sich. Der Deutschlandfunk begibt sich ausßerdem mit unseren Genen auf Reise.

Donnerstag, 07.03.2019

Efeu - Die Kulturrundschau

Späte Ächtung

07.03.2019 Nackte Männer sind genauso Objekte der Begierde in der Kunst wie nackte Frauen, lernt die Zeit in einer Londoner Ausstellung. Der Tagesspiegel freut sich über das optimistische, fast idealisierte Bild der  Schwarzen in Amerika, das Barry Jenkins in seiner Verfilmung des James-Baldwin-Romans "Beale Street" zeichnet. Darf man Michael Jackson noch hören, fragen die Musikkritiker. In Zeit online verteidigt Igor Levit die Akustik in der Elbphilharmonie.

9punkt - Die Debattenrundschau

Das Stichwort Christinnentum

07.03.2019 Mark Zuckerberg kündigt in einem langen Post an, bei Facebook die Privatsphäre zu respektieren. Äh naja, außer bei Werbung vielleicht, kritisiert Wired. Sascha Lobo attackiert bei Spiegel online das lasche Einknicken der SPD bei der EU-Urheberrechtsreform. Die taz gibt dem Berliner Neutralitätsgesetz nicht mehr viele Chancen. Britannien streitet über die Frage, ob muslimische Grundschüler etwas über Homosexualität erfahren sollten. Monika Maron und andere Autoren wenden sich beim Verein deutsche Sprache gegen genderneutrale Sprache.

Medienticker

Evangelisches Badesalz

07.03.2019 Aktualisiert: Cover-Check: Spiegel erholt sich, Stern bleibt im Auflagen-Keller - Axel Springer: Digitalgeschäft macht 84 Prozent des operativen Gewinns aus -  Gesetz gegen Fake News: Weitere Einschnitte bei der Meinungsfreiheit in Russland? - Festival "Fokus Lyrik":  Wie Lyrik sprachlicher Gewalt auf die Spur kommt - Alena Schröders Aufruf zum Meinungsfasten - EU-Copyrightreform: Moratorium gefordert & erst abstimmen oder demonstrieren? - Innovative Zugangsmodelle: Pilotprojekt von ResearchGate & Springer Nature + Klassikervermittlung: Der Manesse Verlag wir 75.

Bücherschau des Tages

Wunderbar schwer verdaulich

07.03.2019 Moralische Kapitulation: Die Zeit übt scharfe Kritik an Thomas Karlaufs neuer Stauffenberg-Biografie. Wenig Gnade findet auch Kate Mannes Abhandlung über die Logik der Misogynie. Die SZ ist völlig hingerissen von Stephan Trübys kluger und unterhaltsamer "Geschichte des Korridors". Die FR reist mit Bora Cosic und einem Lexikon durch Mitteleuropa. Die FAZ empfiehlt den Erzählband "Das Samtkleid" des Georgiers Micheil Dschawachischwili. Die NZZ stellt drei wunderbare, ganz unterschiedliche Comic-Künstlerbiografien vor.

Freitag, 08.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Erfundenes Ministerium

08.03.2019 "Zeit für ein Umdenken", ruft die palästinensische Politologin Reham Owda  in der taz an die Adresse der alten Männer von der Hamas,  die jede Entwicklung im Gazastreifen verhindern. Zeit online beschreibt den Rollback gegen Frauenrechte in Russland.  In der SZ warnt Thea Dorn vor der Kaperung der Öffentlichkeit durch "Kränkungs-Communitys". In Slate meint Yascha Mounk: Nicht der Antisemtismus der Ilhan Omar ist das Problem, sondern wie viele Menschen in Politik und Medien ihr das bereitwillig durchgehen lassen.

Efeu - Die Kulturrundschau

Ein erhabener Effekt

08.03.2019 Auf Zeit online erinnert die Schriftstellerin Annett Gröschner zum heutigen Frauentag daran, dass die DDR in Sachen Frauenrechte sehr viel fortschrittlicher war als der Westen. Die SZ rümpft die Nase über den Verein Deutsche Sprache, der in einem Aufruf "Schluss mit dem Gender-Unfug!" fordert. Der Guardian besucht die polnische Fotografin Joanna Piotrowska. Die Welt fordert die Bundeskunsthalle auf, ihre geplante Michael-Jackson-Ausstellung abzusagen. Die NZZ findet es dagegen absurd, Jackson aus dem Radio zu verbannen.

Medienticker

/ * _ I & Co.

08.03.2019 Aktualisiert: Dirigent Michael Gielen gestorben - Kampf der Verlage gegen Presse+Meinungsfreiheit - Wie 2018 vom Presserat "verurteilte" Medien reagierten - Türkische Journalisten: Sing unser Lied oder verschwinde - #meetthepublisherDE: Digitale Verlagsbesuche - Meyer, Wondratschenk, Rammstedt & Schneider sprechen daüber, wie weiblich Männer sind, über Lieblingsmacho & Begehren und Poesie - Schwülstige neue Bücher: Gegen das gewaltige Gewoge! - Frauentag auf Türkisch & Jüdisch + Hörtipps fürs Wochenende.

Bücherschau des Tages

Diese neue Riesen-Angst

08.03.2019 Die FAZ lernt von Peter Demetz, wie es Lenin, Mussolini, Hitler, Goebbels und Stalin mit dem Kino hielten. Dlf Kultur bewundert den Mut des algerischen Autors Kamel Daoud, der in "Zabor" die Literatur über das göttliche Wort stellt. Die FR spioniert mit Kate Atkinsons "Deckname Flamingo" unter britischen Nazi-Sypmathisanten. Die NZZ ist geplättet von der Grausamkeit in Jean-Baptiste Del Amos Roman "Tierreich". Die taz lernt viel über alten und neuen Feminismus in Erica Fischers "Feminismus Revisited".

Samstag, 09.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Ein bestimmter Wir-Bedarf

09.03.2019 In der NZZ entwirft der Historiker Volker Reinhardt eine Archäologie des Populismus. Unermüdlich kämpft die taz für die israelkritische Organisation "Jüdische Stimme für gerechten Frieden", der heute der Göttinger Friedenspreis verliehen werden soll. Auch in Amerika wird über Israelkritik und Israelboykott diskutiert - Anlass sind israelkritische Äußerungen der Kongress-Abgeordneten Ilhan Orhan. Die Wikipedia annonciert einen eintägigen Internetstreik aus Protest gegen die EU-Urheberrechtsreform.

Efeu - Die Kulturrundschau

Ein Traum von erfüllter Liebe

09.03.2019 Die Berliner Zeitung gruselt sich mit Sasha Waltz' Choreografie "Rauschen" auf das angenehmste vor der digitalisierten Welt. In Monopol erklärt Rein Wolfs, Leiter der Bundeskunsthalle, warum er an der geplanten Michael-Jackson-Ausstellung festhält. Die FAZ fragt skeptisch, wie das kuratorisch völlig unerfahrene Künstlerkollektiv Ruangrupa die Documenta stemmen will. Die NZZ lässt sich von dem russischen Dramatiker Artur Solomonow erklären, "Wie wir Josef Stalin beerdigten". In der taz fragt Zafer Şenocak, warum die deutsche Literatur die Geschichte der Einwanderer in den 50er bis 70er Jahren ignoriert. Die Musikkritiker feiern Kirill Petrenkos Tschaikowsky.

Bücherschau des Tages

Eine eigene, helle Wahrheit

09.03.2019 Die Welt tankt mit Michel Serres Essay "Was genau war früher besser?" eine dringend notwendige Dosis Zukunftsoptimismus. Die FAZ empfiehlt wärmstens Pierre Lemaitres Chronik einer Pariser Bankerfamilie "Die Farben des Feuers". Die FR leidet mit Matthias Nawrats "Traurigem Gast" an der Unmöglichkeit einer Identitätsfindung. Die taz lernt von Alex Feuerherdt und Florian Markl, wie tief der Antiisraelismus in die UN-Strukturen eingewoben ist.

Montag, 11.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Innere Spaltungen

11.03.2019 Betrachtet die deutsche Kulturpolitik den Kolonialismus als "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"? Jedenfalls ist diese Formulierung aus einer Erklärung der Kulturminister zum Thema Restitution verschwunden, berichtet die FAZ. Einige der schönsten Skulpturen kommen von Völkern, die mit Sklaven handelten - an wen soll man restituieren, fragt ebenfalls die FAZ. Das Brexit-Referendum "war eine so perfekte Zusammenfassung britischer Makel, dass es fast künstlerisch anmutet", meint auf Zeit online der britische Schriftsteller und Musiker Musa Okwonga. Die NZZ druckt ein Interveiw des 2015 gestorbenen René Girard nach, der seine Theorie des Sündenbocks erklärt.

Efeu - Die Kulturrundschau

Vor Rembrandts Licht erschauern

11.03.2019 Die Mode hat die Eleganz wieder entdeckt, erkennt die SZ in Paris und packt ihre Balenciaga-Turnschuhe in den Schrank. Der Laufsteg führt junge Frauen übrigens schon lange nicht mehr in den Olymp des Glamours, weiß die NZZ, nur noch der Nepotismus. In der Berliner Zeitung zeigt sich Christoph Hein erleichtert, nicht mehr in der Rolle des Mahners überfordert zu werden. Der Standard misstraut dem neuen Trend zum spektakulären Doppel in Gemäldegalerien. Und die FAZ erlebt mit Nathalie Djurberg in der Schirn das nackte Grauen vor Kinderschändertapete.

Medienticker

Fake Follower

11.03.2019 Aktualisiert: IVW-News-Top-50 - Türkei: Journalisten verlassen das Land - Artikel 13: Wikipedia schaltet sich ab & Schüleraufstand gegen Upload-Filter: Döpfner kritisiert EU-Urheberrechtsreform-Proteste - Manipuliertes Netz: Über falschen Erfolg im Internet - Ulla Hahn über Literatur & KI: Vernunft ist auch eine Herzenssache - Florian Illies meint "Bücher brauchen keinen Denkmalschutz" - Vor 50 Jahren: Gründung des Verlags der Autoren & des Zweitausendeins Verlages + Großereignis der Poesie: Festivalkongress "Fokus Lyrik".

Bücherschau des Tages

Unter viel Gelächter und Wein

11.03.2019 Sinnvoller kann man seine Zeit nicht verbringen als mit Ian Kershaws Europa-Geschichte "Achterbahn", versichert der Historiker Ulrich Herbert in der SZ. Der DlfKultur zieht sich mit Lola Randl in die Uckermark zurück und lernt von Kia Vahland, wie Leonardo da Vinci das Frauenbild veränderte. Die taz feiert die melancholisch-heitere Prosapoesie in Tanja Maljartschuks Roman "Blauwal der Erinnerung".

Dienstag, 12.03.2019

Magazinrundschau

Zwei Formen derselben Psychose

12.03.2019 Vanity Fair lernt von den Brüdern Gupta, wie man ein fremdes Land übernimmt. Im Streit über den Unterschied zwischen Antizionismus und Antisemitismus sieht der Guardian die Linke als Universalisten. In Livemint widersprechen ihm indische Frauen, die Salman Rushdie verteidigen. Und in der NYRB kritisiert Wole Soyinka den Kulturrelativismus Barack Obamas in Sachen Islam und Frauenrechte. American Scholar fragt sich, wie klassische Musik zum Markenzeichen des Bösen werden konnte. Der New Yorker legt dankend das Mauserückengrau von Farrow & Balls zurück.

9punkt - Die Debattenrundschau

Der unwiderstehliche Sog

12.03.2019 Im Iran ist die Menschenrechtskämpferin und Sacharowpreisträgerin Nasrin Sotoudeh laut Amnesty zu 38 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. In der SZ erklärt Denis Krivosheev von Amnesty International, wie Russland versucht, die chinesische Kunst der Internetzensur noch zu toppen. Annegret Kramp-Karrenbauers europapolitische Antwort auf Emmanuel Macron ist ein Rückfall in alte Positionen, findet Spiegel online. Le Point sieht sie eher als Affront. Der Berliner Zeitung graut vor den moralischen Schnellverfahren gegen Prominente.

Efeu - Die Kulturrundschau

Die Wörter warten auf mich

12.03.2019 Der Guardian feiert die hervorragenden Recherchen der Fotografinnen Susan Meiselas und Laia Abril. NZZ und SZ  jubeln über Kirill Serebrennikows mutige und pointierte Hamburger "Nabucco"-Inszenierung, die Verdi mit dem Krieg in Syrien kurzschließt. Reinster Agitprop, meint dagegen die Welt. In der taz erkennt der flämische Schriftsteller Jerome Olyslaegers in der Geschichte das ewige Jetzt. Und in der SZ erfreut sich Herta Müller am Reichtum und der Freiheit in ihrer Schublade.

Medienticker

Nachlachen

12.03.2019 Aktualisiert: Neues EU-Urheberrecht: 230 Organisationen fordern Zustimmung & Demos gegen Uploadfilter : "Ich bin kein Bot, nehmt mich ernst" - Türkei: Reporter ohne Grenzen über den Rausschmiss deutscher Korrespondenten - Lesbare Computerspiele: Im Marbacher Literaturarchiv wird künftig gespielt -  Fraktionen & soziale Medien: Politik im Direktversand + Nach 300 Jahren: Robinson Crusoe & Freitag stellen ihren Autor zur Rede.

Bücherschau des Tages

Zwischen Armut und Exzentrik

12.03.2019 Die FAZ erkennt mit Elizabeth Andersons "Private Regierung", wie unfrei der Mensch auf dem Arbeitsmarkt ist. Paul Collier öffnet ihr mit seinem Plädoyer "Sozialer Kapitalismus!" den Blick auf die Gesellschaft der Rottweiler. Die FR folgt in den "Unscheinbaren" staunend der Agentengeschichte von Dirk Brauns' Großeltern. Der Dlf schöpft mit Daniel Gerlach neue Hoffnung für den Nahen Osten. "Was machen Politiker eigentlich beruflich?" kann ihr Bijan Kaffenberger zwar auch nicht sagen, aber wie Demokratie im Netz funktioniert.

Mittwoch, 13.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Mit Meilenstiefeln unterwegs

13.03.2019 Heute findet in Berlin die Kulturministerkonferenz statt, in der über Restitution von Kolonialkunst verhandelt werden soll. Die Welt begrüßt die Konferenz und ihre gemeinsame Erklärung als Etappe in einem Prozess der Bewusstwerdung. Im Tagesspiegel erklärt Katja Lange-Müller, warum sie die Petition "Schluss mit dem Gender-Unfug" unterzeichnet hat. Die taz beschreibt die Abschottung des Internets in Russland, während Russland in anderen Ländern wie Frankreich laut politico.eu gern ein möglichst offenes Netz hat, um Fake News zu verbreiten.

Efeu - Die Kulturrundschau

Ich muss verschwinden und die Frau sein

13.03.2019 Die SZ feiert die hervorragende Schau von Kriegsfotografinnen im Düsseldorfer Kunstpalast. Der Tagesspiegel preist Magdeburg als Pionierin des Neuen Bauens. Die NZZ sieht die neue Freiheit der Kunst in der Zensur von unten.  In der Welt fürchtet der Drehbuchautor Maciej Karpinski eine neue Selbstzensur unter polnischen Filmemachern. Die taz spürt mit der Theatergruppe Gob Squad der Düsternis von Blackpool nach. Und in der FAZ reitet Dietmar Dath eine Attacke auf die Edelkunstkritik, die vor Hatusne Miku und den gerechneten Künsten kapituliert.

Medienticker

Sprachwächter

13.03.2019 Aktualisiert: 30 Jahre World Wide Web- Lobbyarbeit pur: 228 Kreativ-Verbände für EU-Urheberrechtsreform & Kompletter Wikipedia-Blackout-Protest - Österreich: Die sieben Anti-EU-Kampagnen der Kronen Zeitung - Türkei: ZDF-Korrespondent erhält Arbeitserlaubnis - Meinungsfreiheit: Streit an den Universitäten - Patriotische Parallelgesellschaft: Netzwerk der neuen Rechten - Gender-Unfug: Der Schwachpunkt der selbsternannten Sprachwächter + Literaturarchiv: Marbach kauft CelansBriefe an eine unbekannte Hannele.

Bücherschau des Tages

Kraft zur Abstraktion

13.03.2019 Die taz begeistert sich für die Naturaufnahmen des Bauhausfotografen Alfred Ehrhardt. Der Dlf empfiehlt Peter Wydens wahre Geschichte der Stella Goldschlag, die Takis Würger für seinen umstrittenen Roman verwendet hat. Jesus lebt, wenn auch mit einem Loch in der Pleurahöhle, lernt die FAZ von Johannes Fried, bevor sie sich Georges-Arthur Goldschmidts Erzählung "Hügel von Belleville" zuwendet.

Donnerstag, 14.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Dorf der Globalisierungsenttäuschten

14.03.2019 Der Streit um genderneutrale Sprache geht weiter: Wenn schon "Gendersternchen" dann doch bitte "Geschlechtersternchen", seufzt in der NZZ die Ethnologin Brigitta Hauser-Schäublin. Die Debatte wird als Kampf um kulturelle Hegemonie geführt, fürchtet Thomas Steinfeld in der SZ.  Literaturcafé macht auf Artikel 12 der EU-Urheberrechtsreform aufmerksam, mit dem die Verlegerbeteiligung an Einnahmen der Verwertungsgesellschaften wieder hergestellt wird. Die SZ hofft auf öffentlich-rechtliche soziale Plattformen, die die Debatte zähmen. In der Zeit streiten Bruno Latour und Mark Lilla über Heimat.

Efeu - Die Kulturrundschau

Man hatte Zeit, Geduld und Muße

14.03.2019 Die Zeit feiert die Unergründlichkeit der Schauspielerin Barbara Auer, die in Christine Reponds Beziehungsdrama "Vakuum" eine HIV-infizierte Ehefrau spielt. Zu viel individuelle Befindlichkeit moniert die taz in Małgorzata Szumowskas Filmsatire "Die Maske". Die NZZ stellt den tschechischen Schriftsteller Jaroslav Rudiš vor. Die New York Review of Books staunt über den Zorn, die Wut und Sturheit im zurückgebliebenen Anatolien in den 50er Jahren, das die Fotografin Yildiz Moran festgehalten hat.

Medienticker

Aufruf zur Entpörung

14.03.2019 Aktualisiert: EU-Urheberrechtsreform: Große Koalition steht zur umstrittene Reform & Auswirkungen auf Buchblogs - Norbert Bolz zieht über Journalisten her - Journalismus & Haltung: Oft wird die kritische Distanz vergessen -  Urteil ist mit Signalwirkung: Strafanzeigen gegen Hassrede im Netz - Videospiel "Rape Day": Aus Spaß belästigen, vergewaltigen & töten - Cornelia Funke ist Patin für ein E-Book-Projekt des Auswärtigen Amts + Der Jazz-Gitarrist Jakob Bro "steigt nie in denselben Fluss".

Bücherschau des Tages

Zwischen Traum und Automatik

14.03.2019 In der SZ empfiehlt Nico Bleutge eine erste deutsche Übersetzung der Gedichte Elizabeth Bishops. Die FAZ lernt von Oskar Panizza, dass Menschenzüchtung Kunst ist. Die FR erhält mit Gunther Geltingers afrikanischer Road novel "Benzin" Einblick in eine vertrackte Männer-Beziehung. Die NZZ lernt mit David Armitage das Phänomen "Bürgerkrieg" besser verstehen. Und Dlf Kultur lässt sich von Christoph Hein erzählen, was man wirklich braucht im Leben. Die Notizen zur heute erschienenen Literaturbeilage der Zeit finden Sie hier.

Freitag, 15.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Überhöhung krimineller Akte

15.03.2019 Die katholische Kirche arbeitet ihre Geschichte des sexuellen Missbrauchs ungenügend auf, findet der Tagesspiegel. In der NZZ mahnt der Theologe Jan Heiner Türck, dass ein Vorzeigen geistlicher Zerknirschung nicht ausreicht, um das Thema zu bewältigen. In der SZ fordert Francis Fukuyama eine Besinnung auf den Nationalstaat. In Japan wird die Presse im Sinne einer nationalistischen Ideologie gleichgeschaltet, berichtet die FAZ. Der Fall Relotius stellt die ganze deutsche Reportagekultur in Frage, meint der Medienjournalist Kai-Hinrich Renner in der Morgenpost. Die Salonkolumnisten wollen keine autoritäre Postwachstums-Gesellschaft gegen den Klimawandel.

Efeu - Die Kulturrundschau

Impulse industrieller Niedlichkeit

15.03.2019 Die Welt erkundet den Post-Cyberfeminismus in einer Bakterienschale. Die NZZ badet in Farben. Die SZ würde lieber keinen Lorbeerkranz auf dem Haupt des antisemitischen Schriftstellers Kornél Döbrentei sehen. Der Antisemitismus Theodor Fontanes war kaum weniger ausgeprägt, wenn auch widersprüchlicher, notiert die Welt. Hannelore Schlaffer beklagt in der Stuttgarter Zeitung das Genuschel auf deutschen Bühnen. Pitchfork liegt der japanischen Bubblegumpop-Band Chai zu Füßen.

Medienticker

Filterblase an Filterblase

15.03.2019 Aktualisiert:  Das Internet & der Christchurch-Anschlag: Wir schauen nicht weg - Tragödienjournalismus außer Rand & Band - Urheberrechtsreform:: 230 Verbände sind dafür &  Buchautoren werden künftig weniger verdienen - Bundesdatenschutzbeauftragter: Upload-Filter sind gefährlich - Netz unter Druck: Russische Internet-Zensur - Wenn das Internet vergisst: Depublizierte Texte - Niederauffahrt einer Edelfeder: Wolfram Schütte über Heribert Prantl, der sich verdreifacht habe + Jazzer Joachim Kühn zum 75. bzw. spielen bis zum Umfallen + Hörfunktipps fürs Wochenende.

Bücherschau des Tages

Der halslose Henry

15.03.2019 Die FAZ verdankt Michael Lewis schockierende Einblicke in die "vorsätzliche Unwissenheit" des Donald Trump und erfährt in den Tagebüchern des DDR-Bildhauers Wieland Förster, unter welchen Repressalien der Dissident zu leiden hatte. Die SZ schaut Albrecht Selges fliegendem Helden fasziniert beim Vergehen zu. Außerdem empfiehlt sie Kinderbücher. Dlf-Kultur legt sich mit Uffa Jensens Globalgeschichte der Psychoanalyse auf die Couch in Kalkutta und die NZZ liest Francis Fukuyama.

Samstag, 16.03.2019

Efeu - Die Kulturrundschau

So viel Schönes von den Deutschen

16.03.2019 Fasziniert reisen die KritikerInnen in der Ausstellung "bauhaus imaginista" zu Bauhaus-Keimzellen von Kyoto über Moskau bis Kalkutta. Nur die SZ stöhnt: Wann ist endlich Schluss mit diesem unkritischen Bauhaus-Wahnsinn? Was ist eigentlich gute Literatur, fragt die taz. Literatur, die einen Überschuss an Sinn bietet, antwortet die NZZ. Die Welt fragt, weshalb schlechte Filme so schamlos subventioniert werden. Ziemlich indiskret findet die SZ die große New Yorker Frida-Kahlo-Ausstellung, die ihr mehr Körper als Kunst zeigt. Und alle trauern um Okwui Enwezor.

9punkt - Die Debattenrundschau

Womöglich verheißungsvoll

16.03.2019 Neuseeland steht nach dem Attentat von Christchurch unter Schock. Die SZ sieht in dem 28-jährigen Australier Brenton Tarrant den neuen Typus eines global vernetzten rechtsextremen Terroristen. Bellingcat erklärt, wie Shitposting funktioniert. Die taz recherchiert weiter zum Milizen-Netzwerk Hannibal. Das NiemanLab meldet, dass Facebooks neu justierte Algorithmen noch mehr Aggression, Angst und Erschöpfung in das Netzwerk brachten. Die NZZ fragt, ob Google und Amazon die ungewisse Zukunft abschaffen wollen.

Bücherschau des Tages

Kulinarische Exzesse

16.03.2019 Zu ihrer großen Freude verliert die taz mit Carmen Maria Machados Erzählungen "Ihr Körper und andere Teilhaber" jede Orientierung. Großartig findet sie auch Alex Wheatles Londoner Jugendroman "Wer braucht ein Herz, wenn es gebrochen werden kann". Die Welt rühmt Sasa Stanisics erzählerische Reflexion "Herkunft" als bedeutend. Als epochalen Wurf preist die NZZ Liviu Rebreanus Roman "Der Wald der Gehenkten" von 1922 und lässt sich von Priya Basil zu einem Essay über "Gastfreundschaft" einladen.

Montag, 18.03.2019

Efeu - Die Kulturrundschau

Mit expressiven Zacken

18.03.2019 Die taz freut sich über den Großen Kunstpreis für Renée Gailhoustet, die ihre Bauten durch Saint Ivry sur Seine so großzügig wuchern lassen konnte. Nach Exzess und Erschöpfung in der Kunst setzt die SZ mit Walter Dahn ganz auf Bescheidenheit. Der ungarische Theatermacher Arpad Schilling erklärt in der Welt das Besondere an der Ostfremdheit. Die Nachtkritik erlebt in einer Amsterdamer Inszenierung von Don DeLillos "Falling Man" eigentlich ganze Welten fallen. Tagesspiegel und Vanity Fair trauern um die verstorbene Pionierin des lesbischen Experimentalfilms, Barbara Hammer.

9punkt - Die Debattenrundschau

Die eigene Krise

18.03.2019 Das Attentat von Christchurch ist nur die Spitze des Eisbergs: taz und Spiegel online untersuchen das Phänomen des durch das Internet international vernetzten Rechtsextremismus. Ist Antizionismus nur "eine Meinung"? Auch in Frankreich wird über Israelkritik diskutiert. Viktor Jerofejew schreibt in der FAZ einen kritischen Brief an die Deutschen. An den Gilets jaunes wird deutlich, was Rechts- und Linkspopulismus eint, analysiert die NZZ: eine Verklärung des Volks.

Medienticker

Troll-Terrorist

18.03.2019 Aktualisiert: Holger Steltzner ist nicht mehr FAZ-Herausgeber - Streit um Artikel 13: Nun will die CDU Upload-Filter plötzlich mit einem nationalen Alleingang verhindern & SPD will eine europäische Lösung - Moral & Manipulation in den Medien: "Journalismus kennt kaum Selbstkritik" oder Die Kunst der wahren Erfindung - Der Troll-Terrorist & Bild-Chef Julian Reichelt - Streaming-Streit zwischen Spotify und Apple eskaliert  & Ist Streaming die Rettung für Hörbuch-Verlage - Gegenveranstaltung zur Leipziger Buchmesse: Rechte Verlage präsentieren Programm in Halle.

Bücherschau des Tages

Heller leuchten

18.03.2019 Als Zeugnis des Grauens und Durchhaltens liest die SZ das Buch "Der Fetzen" Philippe Lançons, der das Attentat auf Charlie Hebdo nur schwer verletzt überlebte. Von Daniel Gerlach lernt sie zudem, dass auch der Untergang des Morgenlandes bis auf Weiteres abgesagt ist. Die taz liest Wolf Biermanns Liebesnovellen. Der Dlf Kultur bewundert Hans-Jürgen Heinrichs Essay über die "Fremdheit", in dem sich Belesenheit mit Weltläufigkeit paart. Als atemberaubendes Panorama der Megacity  São Paulo lobt er auch Luiz Ruffatos "Buch der Unmöglichkeiten".

Dienstag, 19.03.2019

Magazinrundschau

Der Kampf zwischen Gehirn und Geldbörse

19.03.2019 Die London Review of Books erzählt, wie der Westen dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman auf den Leim ging. MicroMega liest ein Buch über die Fassade der Homophobie in der Katholischen Kirche. Harper's berichtet über die Tücken internationaler Adoptionen. La Vie des Idees ist mit Cas Mudde dem Populismusbegriff auf der Spur. Die LA Review of Books erwärmt sich mit Musikkritiker Mark Fisher für die Notwendigkeit, Urteile zu fällen.

Efeu - Die Kulturrundschau

Einbettung in den Heiligenschein

19.03.2019 Die NZZ fragt nach der Ausstellung "Fotografinnen an der Front", warum die Verklärung des Krieges nicht mehr hinterfragt wird, wenn Frauen dieses Geschäft betreiben. Die FAZ fragt dagegen das Frankfurter Museum Angewandte Kunst, ob die Unterdrückung der Frau jetzt in Ordnung geht, wenn sie in kleidsamer islamischer Mode daher kommt. Die taz erlebt mit Talal Derkis Dokumentarfilm "Fathers and Sons" den erschreckenden Grad der Verrohung in Syrien. Und die Spex berichtet, wie Erdogans Behörden jetzt auch gegen Rap und HipHop vorgehen.

9punkt - Die Debattenrundschau

Es gibt keine Zuschauer

19.03.2019 Die SZ ist befremdet über Masha Gessen, die in Leizpig mit dem Preis für Europäische Verständigung ausgezeichnet wird und partout nicht mit Putin-Anhängern reden will. France Culture berichtet von der Gründung  der Wissenschaft der "Giletjaunologie" bei einer Debatte zwischen französischen Intellektuellen und Emmanuel Macron. Die FAZ sagt nicht, warum in ihrem Titelkopf nur mehr drei Herausgeber verzeichnet sind. Die Berliner Grünen wollen laut taz die Gneisenaustraße in Kreuzberg 61 abschaffen. Und der Brexit ist ein Kater.

Medienticker

Viel reden, wenig sagen

19.03.2019
Aktualisiert: Netzwerk der Neuen Rechten bedroht Autoren - "Medien machen sich zu Mittätern in der Logik des Attentäters - Fakten, Fakten, Fakten: Journalismus & Empathie - Wie 5G die Zukunft prägen wird - Groschenromane als Suchtfaktor - Jochen Jungs Liebeserklärung an das Gedicht - Kein Aprilscherz: Jazz-Kahlschlag auf WDR3 - In memoriam: Jazzmusiker Lennie Tristano zum 100 + Hörfunk+TV-Sendungen zur Leipziger Buchmesse.

Bücherschau des Tages

Die Bekenntnislust unserer Zeit

19.03.2019 Die SZ verirrt sich in Dzevad Karahasans "Haus für die Müden" so freudig wie in einem barocken Gartenlabyrinth. Erschüttert liest der Dlf, wie Philippe Lançon mit dem Attentat auf Charlie Hebdo klarzukommen versucht: mal bescheiden, mal aufbrausend, aber immer luzide. Mit Andrea Römmele vergeht ihm die Sensationslust am medialen aufgepeitschten Streit. Die FAZ analysiert mit Lothar Müller "Freuds Dinge". Der DlfKultur liest György Dragomans musikalische Geschichten "Löwenchor" ebenso beeindruckt wie Asli Erdogans Roman "Das Haus aus Stein".

Mittwoch, 20.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Konfliktherd für die Ewigkeit

20.03.2019 Christen haben einen Arbeitskreis in der SPD, Muslime haben einen, Juden auch, aber Säkulare dürfen keinen gründen, berichtet die FAZ. In der NZZ verteidigt Pascal Bruckner das fragile Regime der Demokratie: "Das Unvollendete ist ein Wesenszug der Demokratie. Ihre Herrschaft ist immer eine kommende." Niall Ferguson erklärt, warum sie von Schneeflocken gefährdet wird. Und im Guardian erklärt Ivan Krastev, warum Orban und KonsortInnen bei der Europawahl nicht obsiegen werden.

Efeu - Die Kulturrundschau

Hinten der Po, sehr meta

20.03.2019 Heute Abend beginnt die Leipziger Buchmesse. Die NZZ sieht im Auftritt des Gastlands Tschechien auch die ultimative Geste der Versöhnung. In Liberation schreibt Philippe Lançon über Rembrandt. Der Tagesspiegel  erkundet mit Luk Perceval in Gent, wie kolonialistischen Verbrechen auch den eigenen Blick zerstören. Und der Guardian meldet, dass die National Portrait Gallery dankend auf eine Millionenspende der Familie Sackler verzichtet. Und was richtig gut ist: Gebrannte Mandeln, wenn man mal 'ne Ente macht.

Bücherschau des Tages

Wenn der Bestatter mit der Urnenauswahl kommt

20.03.2019 Dlf Kultur lernt mit Julia Rothenburgs Roman "hell/dunkel", wie absurd das Sterben sein kann. Die FR stürzt sich mit Durs Grünbeins Notaten "Aus der Traum" ins Abenteuer des Formlosen. Der Dlf liest mit Liviu Rebreanus "Der Wald der Gehenkten" Weltkriegsliteratur. Die FAZ bekommt mit Matthias Nawrats Roman "Der traurige Gast" ein schönes Berlin-Porträt geschenkt.

Donnerstag, 21.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Ausbreitung von Partikularinteressen

21.03.2019 Gewährt den Briten noch eine Verlängerung bis zu einem Jahr, fleht Timothy Garton Ash im Tagesspiegel, denn die EU sei nicht nur eine Union der Regierenden, sondern auch ein "Europa der Bürger". In der Zeit kritisiert Géraldine Schwarz den Linkspopulismus von Eribon und Co. Die Welt druckt die Leipziger Rede Masha Gessens, die schildert, wie Lenin der Sowjetunion den Geist austrieb. Die Zeit stimmt ihre Leser nochmal aus Sicht der Kulturindustrien auf die EU-Urheberrechtsreform ein. Die Wikipedia streikt aus diesem Anlass.

Efeu - Die Kulturrundschau

Polyvalente Konstellationen

21.03.2019 Im Tagesspiegel zeigt Pophistoriker Simon Reynolds, wie die Liebe zur Musik jeden Mangel der Digitalisierung ausbügeln kann. Dezeen stellt die polnische Architektin Jadwiga Grabowska-Hawrylak vor, die für ihren Brutalismus gefeiert wurde, obwohl sie Brutalismus hasste. Die Filmkritiker begeistern sich für  Jordan Peeles Horrorfilm "Wir". Der Tagesspiegel besucht die polnische Kunstsammlerin Grazyna Kulczyk in einem Schweizer Dorf, wo sie ein Museum für ihre Sammlung feministischer Kunst eröffnet hat.

Medienticker

Uns geht's ja noch Gold

21.03.2019 Aktualisiert: Leipziger Buchmesse eröffnet: Branche vor (Um-)Aufbruch & Brexit, KNV-Insolvenz, Meinungsfreiheit, Urheberrechtsreform: Des Börsenvereinsvorstehers Rede zur Eröffnung - Messe-Gastland Tschechien: Sehnsucht nach Mitteleuropa - DuMont, Funke & Co.: Die letzte gedruckte Zeitung erscheint 2033 - Manifest für die EU-Urheberrechtsreform - Wikipedia bleibt aus Protest gegen die Urheberrechtsform schwarz +  Die Gewinner des Leipziger Buchmessenpreises 2019.

Bücherschau des Tages

Erfahrungshunger

21.03.2019 Dlf Kultur lernt begeistert mit Mai Thi Nguyen-Kim: "Komisch, alles chemisch!" Die FAZ lässt sich von Michael Rutschkys Tagebuchaufzeichnungen rühren. Die Zeit reist mit Christoph Hein noch einmal in die DDR. Die SZ spaziert mit einem trägen Dandy durch ein Museum aus Wörtern und Sätzen in  Barbara Zemans Roman "Immerjahn" .

Freitag, 22.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Taktik der Könige

22.03.2019 Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Der Guardian tröstet sich: "Nicht der Brexit erzeugte die Krise in unserer Politik, sondern die Krise machte den Brexit möglich." In der Welt erklärt Philippe Lançon von Charlie hebdo, warum er die radikale Linke in Frankreich für so fatal hält. Die Debatte um die EU-Urheberrechtsreform geht vielstimmig weiter. In der Berliner Zeitung spricht Boualem Sansal über die Krise in Algerien.

Efeu - Die Kulturrundschau

Tieftraurige Abrechnung

22.03.2019 Die Feuilletons gratulieren Anke Stelling, die gestern für ihre fiebrigen "Schäfchen im Trockenen" mit dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet wurde. In der taz erklärt der Musikethnologe Michael E. Veal, warum Wiederveröffentlichungen von Weltmusik so billig sind. So modern hat Dresden mal gesammelt, staunt der Tagesspiegel im Albertinum. Die SZ durchlebt mit Tschaikowskys "Jungfrau von Orleans" die Exaltationen einer Frauenseele. Die FAZ durchleidet mit Alberto Ginasteras Oper "Beatrix Cenci" Machtmissbrauch und sexuelle Perversionen in einer verrohten Gesellschaft.

Medienticker

Verifizieren - falsifizieren

22.03.2019 Aktualisiert: Iffland-Ring geht an Jens Harzer - Verantwortungsloses Fernsehen: RTL-Journalismus wird zum schlechten Witz - Urheberrechtsreform: Verlage profitieren mehr als die Kreativen - Podcast "Faking-Hitler": Furios-spannende Zeit- und Mediengeschichte - Datensicherheit: Facebook-Passwörter unverschlüsselt - Fridays for future erreicht Buchbranche: VS ruft zur Solidarität mit Schülern auf oder PR auf Oberboarisch -- Gewinner des Leipziger Buchmessenpreises + Hörfunk-Tipps fürs Wochenende.

Bücherschau des Tages

Von urwüchsiger Schönheit

22.03.2019 Dlf-Kultur wird von der Wucht der Natur in Jean-Baptiste Del Amos Roman "Tierreich" über eine Bauernfamilie im 20. Jahrhundert getroffen. Die SZ liest erstaunt, wie früh sich Annie Ernaux von ihrer Scham befreite. Die NZZ flieht mit Aura Xilonens schlagkräftigem Helden von Mexiko in die USA. Die FR liest tschechische Romane. Und die FAZ lauscht mit Karl-Heinz Ott "Rausch und Stille" von Beethovens Sinfonien.

Samstag, 23.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Ausgerechnet jene Netz-Giganten

23.03.2019 Heute sind Demonstrationen gegen die EU-Urheberrechtsreform angesagt - es geht vor allem gegen Uploadfilter. Diese Proteste sind von Lobbys gesteuert, findet die SZ und findet sie auch wieder nicht. In der NZZ schreibt die ukrainische Kulturwissenschaftlerin Kateryna Botanova über den komplizierten Begriff der Nation in Osteuropa. Das Internetmagazin The Intercept schließt das Edward-Snowden-Archiv, ohne Snowden zu informieren, berichtet der Freitag. "Viele Menschen trugen als Zeichen der Solidarität ein Kopftuch", freut sich die taz mit Blick auf die Trauerfeiern in Neuseeland.

Efeu - Die Kulturrundschau

Die Massivität der feinen Unterschiede

23.03.2019 Die Literaturkritiker feiern den Beatnik und reportierenden Dichter Lawrence Ferlinghetti. Der Tagesspiegel entdeckt die Bedeutung des Handwerks neu im Gropius-Bau. Im Filmdienst erklärt der Dokumentarfilmer Talal Derki, wie Kinder zu Dschihadisten werden. Die NZZ ermuntert, Künstler mit ihren Fehlern als dialektisches Gesamtbild wahrzunehmen. Die Theaterkritiker gratulieren dem Schauspieler Jens Harzer zum Iffland-Ring.

Bücherschau des Tages

Am Konsens vorbeileben

23.03.2019 Dlf Kultur lobt Preti Tanejas Roman "Wir, die wir jung sind" als indische Neuinterpretation des "King Lear". Thomas Wörtche empfiehlt Jeong Yu-jeongs "Der gute Sohn" als mehrdeutigen Thriller über einen Psychopathen. Die FR liest zwei auf historischen Ereignissen basierende tschechische Romane. Die FAZ lotet mit Sophie Wennerscheids "Sex machina" die sexuellen Reize der KI aus. Die taz versucht mit Masha Gessen und Misha Friedman zu verstehen, wie man in Putins Russland Stalins Gulag vergessen konnte.

Montag, 25.03.2019

Efeu - Die Kulturrundschau

Das kann einen schon fertigmachen

25.03.2019 Die Leipziger Buchmesse ist zu Ende, die Kritiker ziehen Bilanz: Die taz freut sich zum Beispiel, dass nicht mehr die literarischen Silberrücken herrschen, sondern ein egalitäres Diskurs-Gesumm. Zum Auftakt der Berliner MaerzMusik fragt sich der Tagesspiegel mit Frederic Rzewski, wohin sich die Avantgarde verkrümelt hat. Die NZZ folgt in einer Assemblage-Schau in Winterthur der Spur des Daseins. Die Nachtkritik erlebt in Jan Bachmanns "Rom"-Inszenierung in Hamburg den blutigen Start der Zivilisation.

9punkt - Die Debattenrundschau

Rechtswidriger Zwischenhandel

25.03.2019 Vor der Abstimmung im EU-Parlament zur EU-Urheberrechtsreform machen die Zeitungen nochmal mobil - aus Sorge um das "Geistige Eigentum", wenn auch vielleicht nicht um die Urheber.  Die amerikanischen Medien versuchen unterdessen die Nachricht von Donald Trumps "Unschuld" zu verkraften: Aber ein "totaler Freispruch" ist das, was man über Robert Muellers Bericht weiß, auch nicht, insistieren die New York Times und der New Yorker. Wenn Gegner und Befürworter des Brexit heute etwas eint, dann ist es ein Gefühl der Demütigung, schreibt Nick Cohen im Guardian.

Medienticker

Die Zeitung ist tot ...

25.03.2019 Kontrollverlust: Apples News-Abodienst - Uploadfilter: Merkel verteidigt Bruch des Koalitionsvertrages, die Groko zerstört unsere Zukunft, so entsteht Politikverdrossenheit - Bezahlte Demonstranten gegen Uploadfilter? Bild.de hakt nicht nach & Lügen fürs Leistungsschutzrecht: Jetzt auch von dpa - Tabula rasa! Disney schluckt Fox +Theater-Nachkritiken u. a. aus Hamburg & Wien.

Bücherschau des Tages

Überschwang der Bilder

25.03.2019 Die FAZ jauchzt vor Freude über Sven Nordqvists Bilderbuch "Spaziergang mit Hund", das ihr ein ganzes Universum  bizarrer Tierwesen und absonderlicher Erfindungen eröffnet. Außerdem lernt sie über, in und für Europa zu fragen und zu zeichnen. Die FR nähert sich Philippe Lançons Reflexion "Der Fetzen" mit äußerster Scheu. Die SZ lässt sich von Andreas Rödder den liberalen Konservatismus als Alltagsvernunft, Pragmatismus und zivile Konfliktlösung erklären.

Dienstag, 26.03.2019

Magazinrundschau

Viel riskantes Spiel

26.03.2019 Der New Yorker blickt nach Brasilien, wo nicht erst seit Jair Bolsonaro die drei Bs herrschen: beef, bullets and bibels. In Lidove noviny spricht die Schriftstellerin Kateřina Tučková über die Erinnerung an die Vertreibung der Sudetendeutschen. Die New York Review of Books annonciert eine Revolution in Tunesien, wenn Frauen bei Erbschaften künftig die Hälfte bekommen. Der Guardian packt einen Caravaggio aus. La vie des idees fragt, wie "garrosianisch" die amerikanischen Verfassung ist.

Efeu - Die Kulturrundschau

Folgsam in meditativer Sinnlosigkeit

26.03.2019 Die Berliner Zeitung lernt von Siegfried Lichtenstaedter den Feind zu lesen. Golem beobachtet die Parzellierung des Streaming-Marktes durch Apple TV+. Die FAZ lernt von Marina Abramovic achtsames Hören und sieht in Wien Architekten malen und Maler Möbel bauen. Der Tagesspiegel misstraut der neuen Lust am Schönen in der Renaissance-Kunst. Der Guardian bewundert im Musée d'Orsay Benoists "Madeleine" und Manets "Laure". Die NZZ lernt im kurdischen Erbil, Kunst und Hoffung aus dem Nichts zu schöpfen.

9punkt - Die Debattenrundschau

Nicht die Position der SPD

26.03.2019 Vor der heutigen Abstimmung werden zum letzten Mal Argumente zur EU-Urheberrechtsreform ausgetauscht. Die taz denkt schon weiter: Wie wär's mit einer Kulturflatrate? Der in der SZ interviewte Beck-Verleger Jonathan Beck will Google zumuten, was ihm selbst längst abverlangt wird. Die FAZ weiß, was Nordstream 2 damit zu tun hat. Hpd.de hat ein offizielles Statement der SPD: Man sei an einer Trennung von Staat und Kirche nicht interessiert. Und Wer kleinen Mädchen das Kopftuch verbieten will, stärkt demokratiefeindliche Tendenzen, sagt ein Aufruf.

Medienticker

Im Kaninchenbau des Irrsinns

26.03.2019 Aktualisiert: Urheberrechtsreform verabschiedet: Zensur ist nicht der Zweck - Bertelsmann  erhöht Anteil der Digitalerlöse - Facebook: Wahnsinnig gute Kommentare & wahnsinnig beknackte - Entscheidung des Presserats: taz durfte Namen nennen - Patrick Süskind zum 70. oder Des Mörders betörender Duft & Diana Ross zum 75. - B. Traven zum 50 Todestag: Der Schriftsteller, der stets seine Identität verschleierte + Existenzialistischer Solist: Scott Walker ist tot.

Bücherschau des Tages

Grundlegende Regeln der Höflichkeit

26.03.2019 Die FAZ lernt von Horst Bredekamp und mit Aby Warburg, dass Ethnologen keine Kolonialräuber waren, sondern Antirassisten und Bewahrer von Kulturgütern. Mit Begeisterung liest sie auch Anne Bormanns Roman "Agathe" über einen altersdepressiven Psychologen, der vor seiner Patientin zurück ins Leben geschubst wird. Von geradezu graziöser Hinterhältigkeit findet die NZZ Vladimir Sorokins Dystopie "Manaraga". Und der Dlf Kultur rühmt Eleganz, Scharfsinn und glänzende Sex-Passagen in Alan Hollinghursts Roman "Die Sparsholt-Affäre".

Mittwoch, 27.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Zufällig zugunsten der Verleger

27.03.2019 Das Spektakel der Lobbyisten aus der Kulturindustrie war derart ergreifend, dass das EU-Parlament umstandslos einknickte, nur um es los zu sein. Ohne jeden Änderungsantrag wurde die EU-Urheberrechtsreform durchgewunken. "Ein Sieg der Demokratie", rufen die Sieger. Und die anderen versuchen zu analysieren, was passiert ist: Warum wird die ePrivacy-Verordnung vertagt, mit der man Google und Facebook viel effizienter regulieren könnte, fragt Markus Beckedahl in Netzpolitik. Aber es gibt noch Hoffnung, weiß Julia Reda.

Efeu - Die Kulturrundschau

Im Guerilla Style

27.03.2019 Die NZZ taumelt durch das neue New Yorker Milliardärsviertel Hudson Yards, bis sie sich am Burger-Food-Truck der Veteranen niederlassen kann. Der Standard verabschiedet sich von Andrea Breth, die nach zwanzig Jahren das Burgtheater verlässt. Die syrische Autorin Rabab Haidar streift auf ZeitOnline durch ein Damaskus der Kriegsversehrten. Die SZ erhebt sich mit Lee Ufan im Metzer Centre Pompidou gegen die Zivilisation des Überflusses. Die FAZ warf bei der Maerzmusik Knallerbsen. Und das Filmbulletin erinnert an Larry Cohen und sein erstklassiges B-Movie "Black Caesar".

Medienticker

Frauenaufstand im Vatikan

27.03.2019 Aktualisiert: Audio-MA-Analyse: Gewinner & Verlierer - Pressefreiheit: Die katholisch Frauenzeitschrift Donne Chiesa Mundo soll von Rom auf Linie gebracht werdem - Ungesunde Auflage: Die Welt kündigt Ende der Auflagen-Kosmetik an - mac & i: Was Verleger von Apple News+ erwarten & Apple TV+ ist viel heiße Luft - Gütersloher Erfolgskapital: Wie Bertelsmann mit Google & Co. mithalten will + Ein einmaliger Moment in der Geschichte: Die alten Tapes der Band  "Interzone".

Bücherschau des Tages

Mit den nötigen Leerstellen

27.03.2019 Geschichte eines Holocaust-Überlebenden, Porträt eines Träumers, Spionagethriller und Migrationsdiskurse - das alles findet die NZZ in Stewart O'Nans erfrischend kurzem Roman "Stadt der Geheimnisse". Der Dlf ist hin und weg von Andras Forgachs Roman über seine Mutter, die Lenin mehr liebte als die Familie. Die SZ empfiehlt wärmstens Stephen Parkers Brecht-Biografie, die FR Regina Dieterles Fontane-Biografie.

Donnerstag, 28.03.2019

Efeu - Die Kulturrundschau

Ein tiefes Moll füllt die Räume

28.03.2019 Die geschäftliche Seite der klassischen Musik ist längst nicht so fein wie der Ruf des Genres, das bestätigen in der SZ der Geiger und Komponist Leonidas Kavakos und in der nmz die Bratischistin Tabea Zimmermann. Die Zeit bestaunt Anne Imhofs Performance "Sex". Im Interview mit Monopol beschreibt Imhof ihren Kampf mit der Luft. In der FAZ macht sich Durs Grünbein Sorgen um den Gesundheitszustand der deutschen Sprache.

9punkt - Die Debattenrundschau

Die personifizierte Brand Safety

28.03.2019 Nach der EU-Urheberrechtsreform müssen Plattformen und alle möglichen anderen Dienste nun dafür sorgen, dass Inhalte vieler Art nicht verfügbar sind. Wer sie zitieren will, muss erst einen Lizenzierungsantrag etwa bei Mathias Döpfner stellen, der sich in Meedia auf "neue Geschäftsmodelle" freut. Ein großer Sieger dieser Reform wird aber auch Filter-Spezialist Google sein, vermutet Sascha Lobo in Spiegel online.  In der Zeit spricht der ehemalige Odenwald-Schüler Adrian Koerfer über den "monströsesten Serienvergewaltiger der deutschen Nachkriegsgeschichte", den Leiter der Schule, Gerold Becker und über die Rolle der Gräfin Dönhoff bei der Kaschierung der Skandale.

Medienticker

Die neuen Täler der Ahnungslosen

28.03.2019 Aktualisiert: SWR- Bestenliste 4/19 - Investigativer Journalismus: Kommunikation mit anonymen Quellen - Temporäre Nachlese zu Uploadfiltern & Leistungsschutzrecht: Kreative verlieren & Mathias Döpfner glaubt an einen Innovationsschub - Reklame-Rowdys: ARD-Werber attackieren Print-Medien - Das Wort "Faschismus". Asli Erdogan über die Türkei  - Friedrich Achleitner: Nachruf auf einen Dichter, der für die Architektur lebte + 200 Jahre Bremer Stadtmusikanten.

Bücherschau des Tages

Die Oma muss weg

28.03.2019 Die NZZ empfiehlt William Boyds "Blinde Liebe" als eine tolle und spannende Liebesgeschichte mit Duell, Intrigen und einer gefährlichen Geliebten. Die NZZ begutachtet "Die erschöpfte Globalisierung". Die SZ begibt sich mit Wilhelm Bleek in den Vormärz. Die FAZ amüsiert sich mit einem sehr sehr österreichischen Roman von Evelyn Grill über einen "Begabten", der sich zum Mord anstiften lässt.

Freitag, 29.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Ein so reiches und so junges Land

29.03.2019 Heute ist mal wieder ein entscheidender Tag für den Brexit: Zum dritten Mal lässt Theresa May über ihren Deal abstimmen. Der Guardian gibt ihr nicht viele Chancen. In der FAZ schildern die Politologinnen Deborah Mabbett und Waltraud Schelkle, wie aus Polarisierung Kakophonie wurde. Heute ist auch Freitag, und in Algerien wird demonstriert. The Atlantic bringt ein Gespräch mit Kamel Daoud, in Libération äußern sich Künstler.  Open Democracy bringt eine Recherche über Trump nahestehende evangelikale Organisationen, die rechtsextreme Parteien in Europa mit 50 Millionen Dollar unterstützten.

Efeu - Die Kulturrundschau

Edita, die Unvergleichliche

29.03.2019 Rosenblätter streuen FAZ und SZ der großen Sopranistin Edita Gruberova, die sich mit Donizettis Oper "Roberto Devereux" von der Bühne verabschiedet. Nur vom Wiener Burgtheater verabschiedet sich Andrea Breth mit einer Inszenierung von Hauptmanns "Ratten", die den Kritikern den Angstschweiß auf die Stirn treibbt. Spon erliegt dem unterschwelligen Irritationspotenzial von Beth Gibbons' Gesang in Henryk Góreckis "Sinfonie der Klagelieder". Die Popkritiker diskutieren das neue Rammstein-Video. Hyperallergic fühlt sich in Schanghai von der Künstlerin Yu Hong an Kafka erinnert.

Medienticker

Dichter in dürftiger Zeit

29.03.2019 WAZ: User-First-Strategie im Lokalen - newyorkaktuell.nyc: Deutscher News-Dienst aus New York - 25 Jahre "Reporter ohne Grenzen": Die Meinungsfreiheit der anderen & Literatur + Politk auf der Leipziger Buchmesse - Das ZDF erhöht die News-Dosis & die ARD nicht - Umfrage des Pew Research Center: Amerikaner trauen nur regionalen Medien - Ciao: ORF.at verabschiedet sich von Facebook - FAZ: Relaunch der App als papierner Irrweg - Wolfram Schüttes Petits riens + Hörfunk-Tipps fürs Wochenende.

Bücherschau des Tages

Raumerfahrungen jenseits der Geometrie

29.03.2019 Die FAZ schwelgt in einem Prachtband zur amerikanischen Weltraumfahrt. Die staunende SZ lässt sich von Youtube-Star Hank Green einige extraterrestrische Lebensformen vorstellen und folgt gebannt den Lebensgeschichten dreier Frauen aus der Familie Leo. Der Dlf amüsiert sich mit einem maulfaulen Cellisten, zwei Gebärdensprecher und einer eigenwillig kommunizierende Tante in Katharina Mevissens Roman "Ich kann dich hören". Dlf Kultur findet beim Philosophen Gernot Böhme eine neue Definition des Leibes.

Samstag, 30.03.2019

9punkt - Die Debattenrundschau

Grundstimmung statt Argument

30.03.2019 In der FR erklärt der Philosoph Harald Seubert mit Blick auf Greta Thunberg, warum Panik hochrational sein kann.  In der Welt wünscht sie die Autorin Anjana Shrivastava mehr Selbstkritik der Städter, die sich der Landbevölkerung so überlegen fühlen. Die NZZ fragt, wie legitim eine verkirchlichte Politik ist, wenn das Religiöse in der Bevölkerung immer weniger eine Rolle spielt. Die SZ blickt bekümmert auf Großbritannien, das einem ungeregelten Brexit so nah ist wie nie.

Efeu - Die Kulturrundschau

Die Pop-Art des mittleren Streckenabschnitts

30.03.2019 Die Feuilletons trauern um die unbekümmert wagemutige und überhaupt nicht cinephile Filmemacherin Agnès Varda, die mit neunzig Jahren viel zu früh gestorben ist. In der Berliner Zeitung erinnert Shermin Langhoff, dass seit Helene Weigel und Ruth Berghaus keine Frau mehr Intendantin eines großen Hauses in Berlin war. Der Freitag fährt mit der U7 durch die Architekturgeschichte der Nachkriegsmoderne. Im Streit um das neue Video Rammstein erkennt ZeitOnline auf große Kunst.

Bücherschau des Tages

Wo Verdrängung einsetzt

30.03.2019 Eine neue Ernsthaftigkeit annonciert der Dlf mit Nicola Karlssons Roman "Licht über dem Wedding", der ganz ohne Ironie von drei abgehängten Existenzen erzählt. DlfKultur verfolgt mit Eric Vuillard, wie am "14. Juli" aus einer Menschenmenge das Volk wurde. Famos findet die FAZ Herbert Kapfers Collage "1919". Die SZ freut sich über die Wiederauflage von Gabriele Tergits Roman "Effingers", der witzig und historisch genau Berliner Zeitgeschichte erzählt. Die taz lernt von Heinz Bude, dass Solidarität Arbeit und soziale Ressource ist. Von Knigge lernt sie, gut mit Menschen umzugehen.

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Saki. Nie eine langweilige Zeile - Sämtliche Erzählungen. Dörlemann Verlag, Zürich, 2025.Saki: Nie eine langweilige Zeile
Aus dem Englischen von Werner Schmitzund Claus Sprick. Eine Frau, die mit einer Hauslehrerin verwechselt wird und den Irrtum erst nach mehreren Tagen Unterricht aufklärt,…
Liz Moore. Der andere Arthur - Roman. C.H. Beck Verlag, München, 2026.Liz Moore: Der andere Arthur
Aus dem Amerikanischen von Cornelius Hartz. Wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann Arthur Opp, ehemaliger Literaturprofessor, wiegt 250 Kilo und hat…
Claudia Gatzka (Hg.) / Sonja Levsen (Hg.). Neue Wege zu einer Geschichte der Bundesrepublik. Suhrkamp Verlag, Berlin, 2025.Claudia Gatzka (Hg.), Sonja Levsen (Hg.): Neue Wege zu einer Geschichte der Bundesrepublik
Lange erzählten Historiker der Bundesrepublik Geschichten von wachsendem Wohlstand, Modernisierung, erlernter Liberalität und stabiler Demokratie. Deutschland schien "im…
Colleen Hoover. Woman Down - Roman . dtv, München, 2026.Colleen Hoover: Woman Down
Aus dem Amerikanischen von Anja Galic und Katarina Ganslandt. Der Shitstorm um die Verfilmung ihres Romans stürzte Bestsellerautorin Petra Rose in eine Schreibkrise. Sie…

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