9punkt - Die Debattenrundschau

Kommentierter Rundblick durch die Feuilletondebatten. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.

Oktober 2020

Ideen von innen

31.10.2020. In der Welt beklagen Necla Kelek, Seyran Ates und andere die Indifferenz in Deutschland gegenüber dem islamistischen Terror. Die SZ erkennt das Kalkül in Erdogans Tiraden gegen Frankreich. In der FAZ offenbart DFG-Präsidentin Katja Becker die rationalen Irrationalitäten der Rassismus-Forschung. Die taz fragt, wem Künstliche Intelligenz überhaupt zugute kommt. Und Netzpolitik trauert um den institutionalisierten Geist der Revolte und Internetverächter Peter Grottian.

Die Religion in Geiselhaft

30.10.2020. Der Terrorismus ist nur die Spitze des Eisberges des politischen Islam, schreibt Alice Schwarzer in der Welt und wirft Medien und Politik vor, dass sie ihn viel zu lang gewähren ließen. Im Gegenteil: Der Terror ist eine Folge des Kolonialismus, versichert dagegen die postkoloniale Philosophin Elsa Dorlin ebenfalls in der Welt. Trump mag nächste Woche wegen seines Versagens in der Coronakrise abgewählt werden, aber der Trumpismus wird bleiben, meint der italienische Journalist Fabio Ghelli in der taz. Und voilà: Künftig wird die deutsche Presse nicht mehr nur von Google, sondern auch vom Staat subventioniert, meldet dpa.

Symbol dieser Apartheid

29.10.2020. Das Kopftuch für Mädchen, die noch nicht in der Pubertät sind, wird an deutschen Schulen häufig akzeptiert, kritisiert Necla Kelek in der Zeit. Dabei zementiert es "eine Rollenzuschreibung, die sich nicht mit dem Grundgesetz verträgt". Ebenfalls in der Zeit wehrt sich Mouhanad Khorchide gegen die "angebliche Spaltung unserer Gesellschaft nach Religionszugehörigkeit". Dank Trump geht es  New York Times, Washington Post und CNN besser denn je, sagt der New-York-Times-Kolumnist Ben Smith in der SZ. Überall, nicht nur in Polen, verschlechtert sich die Lage beim Thema Abtreibung, konstatieren die taz, Alice Schwarzer bei emma.de und die SZ. Wenig Berichte in den großen Medien über die Google-Finanzierung großer Medien.

Sie halten ihre Väter für Verlierer

28.10.2020. Laut Olivier Roy in der FR  sind es nicht religiöse Gefühle, sondern "De-Kulturalisierung und der narzisstische Kult des Heroismus", die die heutigen Terroristen antreiben. Charlie Hebdo reagiert mit einer Karikatur auf Tayyip Erdogans Frankreich-Attacken. In der Welt fürchtet Yuval Noah Harari weniger die medizinische als die politische Gefahr der Coronakrise. Alle werden froh sein, wenn Donald Trump in der nächsten Woche abgewählt wird, nur Boris Johnson nicht, meint der New Stateman. Die FAZ erzählt die Geschichte eines ungeheuerlichen Datendiebstahls in Finnland.

Das Recht auf Wahrheit

27.10.2020. "Es ist völlig berechtigt, den westlichen Kolonialismus zu kritisieren, aber soll man darüber den osmanischen Imperialismus vergessen", fragt Pascal Bruckner in der FAZ. Alexander Fanta und Ingo Dachwitz stellen bei Netzpolitik ihre Studie über die äußerst großzügige Google-Finanzierung von Medienprojekten etwa der Zeit, des Spiegel oder der FAZ vor. Ebenfalls in Netzpolitik beschreibt Leonhard Dobusch den Kampf des Wissenschaftsverlags Elsevier gegen Open Access. In der Welt fordert Thomas Schmid ein Denkmal nur für die polnischen Opfer des Zweiten Weltkriegs.

Die Kurven steigen und fallen und steigen erneut

26.10.2020. "Trump wird die Wahl verlieren, und es wird nichts klar sein am 3. November", prophezeit Timothy Snyder in der SZ. Die FAZ veröffentlicht ein vom Bundespräsidenten in Auftrag gegebenes Papier von Professoren, die eine Neugestaltung der Paulskirche fordern. Die taz notiert, dass Alexander Lukaschenko eine annoncierte Pro-Regime-Demo am Wochenende nicht zustande brachte. Die Probleme an deutschen Schulen sind nicht so groß wie in Frankreich, aber auch nicht so anders, sagt Ahmad Mansour in der FAZ. Und in der Stiftung Preußischer Kulturbesitz brennt die Luft.

Dass die Idee besser ist als die Wirklichkeit

24.10.2020. Das erneut verschärfte Abtreibungsrecht in Polen zeigt auch, in welchem Ausmaß die demokratischen Institutionen in diesem Land bereits unterhöhlt sind, fürchtet Florian Hassel in der SZ. In der Welt blickt Deniz Yücel auf die immer größere Zahl der Morde an Frauen in der Türkei.  Eine Studie zu Rechtsextremismus in Polizeibehörden ist sehr wohl fällig, insistiert Wilhelm Heitmeyer im Tagesspiegel. Der Mord an Samuel Paty zeigt auch, wie alleingelassen die LehrerInnen an französischen Schulen kämpfen müssen, berichtet politico.eu. Die FAZ begrüßt die neue "Gedenkstätte Stille Helden" im Berliner Bendlerblock.

Ein Bündel von Faktoren

23.10.2020. Islamistische Messermörder sind in der Regel Einzeltäter, und man muss die Umstände berücksichtigen, meint der Islamwissenschaftler Michael Kiefer in der taz. So sieht es auch die SZ und plädiert für einen sozialpädagogischen Ansatz. Netzpolitik blickt mit Skepsis auf die amerikanische Kartellklage gegen Google. In der NZZ versucht der indische Psychologe Sudhir Kakar zu erklären, warum die Inder Narendra Modi mögen.

Während er ins Leere salutiert

22.10.2020. Es ist ein Fehler zu denken, dass der Islamismus des Paty-Mörders nichts mit dem 'Islam' zu tun hat, meint Bernard-Henri Lévy in Le Point. Wie kann die deutsche Linke jetzt noch schweigen, fragen Kevin Kühnert und Sascha Lobo auf Spon. In der Welt zeichnet der Schriftsteller Viktor Jerofejew den Niedergang der russischen Intelligenzija nach. In der Zeit glaubt Andrew Sullivan an einen erdrutschartigen Sieg über Trump. Es gibt keine gute Zensur, entgegnet der Historiker Niall Ferguson Facebook und Co. in der NZZ.

Vor dem Hintergrund eines limitierten Zeithorizonts

21.10.2020. "Wie ist es denn in den Schulen in Deutschland, was darf da denn gezeigt und diskutiert werden", fragt die Grünen-Mitbegründerin Eva Quistorp im Perlentaucher. Marianne spricht mit französischen Lehrern, die kaum mehr wissen, wie sie den Abgrund überbrücken sollen. Schulen sind ein erklärtes Ziel des Islamismus, warnt Mina Ahadi bei hpd.de. In der FR plädiert Ahmad Mansour für einen nationalen Gedenktag, der an sämtliche Terroropfer - rechts wie links wie islamistisch - erinnert. In Persuasion kommt John McWhorter auf die Fälle Rachel Dolezal und Jessica Krug zurück: Warum erklären sich Weiße als schwarz?

Unter gepflegtem Rasen und lichten Kiefern

20.10.2020. "Wehret den Anfängen, hieß es früher. Heute werden die Wehrhaften des Rassismus verdächtigt", kritisiert Alan Posener in der Welt die deutsche Linke - auch mit Blick auf den Islamismus. Der Mord an Samuel Paty beschäftigt die Medien weiter. Außerdem: In der NYRB fordert der französische Autor Olivier Rolin mehr Aufmerksamkeit für den inhaftierten Historiker Juri Dmitrijew. In der Welt fürchtet Norbert Bolz, dass sich die sozialen den Mainstreammedien anpassen. Und woher kommt eigentlich das Mehl, das das Welternährungsprogramm der UN aus Flugzeugen wirft, fragt Uta Ruge im Perlentaucher.

Wir müssen weiter lernen

19.10.2020. Nach dem Mord an Samuel Paty haben in Paris trotz Corona Tausende demonstriert: #jesuisprof. Caroline Fourest macht in Marianne auf die symbolische Dimension des Mords an einem Lehrer aufmerksam. Kenan Malik erklärt im Observer, warum er den Begriff der "beleidigten Community" ablehnt, denn es handele sich um einen Streit  innerhalb dieser Communities. Außerdem: Die SZ ist begeistert vom neu gestalteten Jüdischen Museum in Frankfurt. SZ und Zeit online sind sich uneins über die Rolle der sozialen Netze im amerikanischen Wahlkampf.

Nur mit Rummel und Gerempel

17.10.2020. Paris steht unter Schock nach dem grausigen Mord an einem Lehrer, der in der Schule die Mohamed-Karikaturen zeigte. Das Wall Street Journal rekapituliert, wie sich Mark Zuckerberg an Donald Trump heranmachte, laut New York Times "der größten Gefahr für Amerika seit dem Zweiten Weltkrieg". Frankfurts Jüdisches Museum setzt gegen Fanatismus auf Offenheit und Diversität. Die NZZ hinterfragt die Hermeneutik des Faktenchecks. Die SZ fürchtet einen Buchmarkt, der auch ganz ohne gesellschaftlichen Widerhall gut läuft.

Die Triade des Wehs

16.10.2020. Das Buch "Cynical Theories" fragt unter anderem, warum es Trans-Gender, aber nicht "Trans-Rasse" gibt. Die NZZ rezensiert es und spricht mit der Co-Autorin Helen Pluckrose. Politico.eu berichtet über die "giardini degli angeli" in Italien - Friedhöfe für abgetriebene Föten, markiert mit dem Namen der Mütter, betrieben von Ultrakatholiken. Die Berliner Zeitung zerbricht sich den Kopf über die Zeitungen: Sie sollen digitale Konzepte entwickeln. Dabei wollten sie doch nur Subventionen für ihre Austräger. Die FAZ sucht Moscheen in Xinjiang und findet Shopping Malls. Und die Uploadfilter kommen doch, konstatieren Netzpolitik und SZ.

Die so genannte Souveränität

15.10.2020. Ganz gleich ob Finanzkrise oder Coronakrise - für die Mitgliedsstaaten der EU scheint es nur eine Antwort zu geben: den jeweiligen Nationalstaat zu stärken, klagt Robert Menasse in der Berliner Zeitung. Daphne Caruana Galizia wurde ermordet, weil sie die Machenschaften eines Mafiastaats aufdeckte, resümiert die Zeit den Stand der Ermittlungen. Ebendort beklagt Aminata Touré, Vizepräsidentin des schleswig-holsteinischen Landtags, den Rassismus in Deutschland. Und die taz fragt, ob der lange Arm der japanischen Regierung, wirklich bis nach Berlin-Moabit reicht.

Im Eskalationskontinuum

14.10.2020. Eine seltsame Stille hat sich über die amerikanische Gesellschaft gelegt, durch die der Tumult kaum mehr hindurchdringt, schreibt Richard Ford in der FAZ, "wie die Stille vor einer Schlacht". In der taz erklärt die saudische Regimekritikerin Madawi al-Rasheed, warum die Frauen die Zukunft ihres Landes entscheiden werden. In der FAZ versichert Edo Reents, dass er als Fahrradfahrer zu den "Schwächsten unter uns" gehört. Le Monde und Guardian erzählen, warum in Nantes eine Ausstellung über Dschingis Khan abgesagt wurde.

Alle stehen drumherum

13.10.2020. Es ist sozusagen Buchmesse. Die Büchertische biegen sich unter Identitätspolitik. Die tazlerin Tania Martini ist nicht einverstanden. Neben Putin macht Bernard-Henri Lévy in La Règle du Jeu Tayyip Erdogan als Public Enemy Nr. 1 der Demokratien aus und mit ihm das Emirat Qatar. In der FR schildert der Historiker Adam Tooze das komplett polarisierte Klima in Amerika. In der NZZ erklärt der konservative Publizist Michael Anton, warum er Trump für absolut alternativlos hält. Für seine Branche ist Corona längst eine Katastrophe, erzählt der Konzertagent Berthold Seliger bei Telepolis. In der Welt fordert Alice Schwarzer eine Ächtung von Prostitution.

Das zentrale Demokratie-Gefühl

12.10.2020. Mit Bangen blickt die FAZ auf  die morgen beginnende virtuelle Buchmesse, die sich in einer Loose-Loose-Situation befinde. In der Berliner Zeitung glaubt die Schriftstellerin Kathrin Schmidt, dass die Gefahren, die von Covid ausgehen, vor allem von der Pharmaindustrie hochgespielt würden, um Kasse zu machen. Christian Wulffs Satz "Der Islam gehört zu Deutschland", den er vor zehn Jahren sagte, hat die Debatte nicht weitergeführt, fürchtet Seyran Ates bei cicero.de. Wenn Julian Assange nach Amerika abgeschoben und zu 175 Jahren Gefängnis verurteilt wird, war's das mit den Whistleblowern, warnt Milosz Matuschek in der Berliner Zeitung.

Eine schon schwer abgepellte Dramaturgie

10.10.2020. Heute ist der "Europäische Tag gegen die Todesstrafe": 86 Prozent der weltweit bekannten Hinrichtungen finden in nur vier Ländern statt: Iran, Saudi-Arabien, Irak und Ägypten. Das liegt aber nur daran, dass die Zahlen aus China nicht bekannt sind, erfahren wir bei hpd.de. Die New York Times setzt ihre Enthüllungen über Donald Trumps Steuergebaren fort: 2016 war er so knapp bei Kasse, dass ihm selbst die Deutsche Bank kein Geld mehr lieh - er musste sich Anteile an einem Hotel in bar auszahlen lassen. In der FAZ beleuchtet Marie-Luise Knott einen Brief Hannah Arendts an Ralph Ellison zum Thema Rassismus.

Frauen kämpfen für Männer und Männer kämpfen für Frauen

09.10.2020. Facebook hat QAnon-Seiten gesperrt. Aber was hilft das, wenn die Algorithmen immer wieder die Logik des Extremismus bestärken, fragt Netzpolitik. Facebook hat auch die Website einer Gruppe von Facebook-Kritikern abschalten lassen, meldet Vice. Nachdem eine rechtsextreme Privatmiliz die Entführung der Gouverneurin von Michigan vorbereitet hat sollen, wirft die New York Times ein Blick auf die Selbstrechtfertigungen dieser bewaffneten Truppen. In der Berliner Zeitung berichtet Kai-Hinrich Renner über Einschnitte bei der SZ und anderen Medien.

Plötzlich in einer völlig fremden Welt

08.10.2020. "Der Westen war nicht interessiert an unserem Schicksal", klagt die syrische Frauenrechtlerin Huda Khaity in der Welt an. SZ und Tagesspiegel fragen sich, ob nicht eine zügige Klage in Karlsruhe angesichts der desaströsen Wahlrechtsreform für den Bundestag fällig ist. Seit Jahren verschärft sich der Antisemitismus aus allen Richtungen, sagt der Rabbiner Daniel Alter in der taz. Netzpolitik veröffentlicht den Referentenentwurf für die Übernahme der europäischen Urheberrechtsreform in deutsches Recht: Uploadfilter und Leistungsschutzrecht kommen.

Ohne Ehe und in Keuschheit

07.10.2020. In der taz sagt die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja, was sie Putin sagen würde. In der SZ berichten vier Forscher von ihren Begegnungen mit Corona-Querdenkern, die man nicht einfach als Aluhüte abtun könne. In der NZZ erzählt die Architektin Danièle Chikhani, wie private Initiativen beim Wiederaufbau Beiruts helfen. hpd.de liest ein Papier der polnischen Bischöfe, die Homosexualität immer noch gern heilen möchten. Bei cicero.de mahnt Ahmad Mansour: nur eine deutliche Politik gegen Islamismus hilft auch gegen Rechtsextremismus.

Eine Ikone mit dem Gesicht von Michail Chodorkowski

06.10.2020. Die FAZ bewundert belarussische Wissenschaftler, die die Bürger ihres Landes in einer "Fliegenden Universität" mit der Geschichte der Selbstorganisation in Städten vertraut machen. Die Deutsche Welle porträtiert die russische Journalistin Irina Slawina, die sich aus Protest selbst verbrannte. Qantara erzählt, wie der Krieg im Jemen die Lage der Frauen im Land noch verschlimmert. Und die Deutsche Datenschutzkonferenz streitet laut Golem.de über Microsoft.

Der Covid-Joker

05.10.2020. Häme über Donald Trumps Corona-Erkrankung ist unangebracht. Marina Hyde rät im Guardian statt dessen zu Witzen. In Spiegel online spricht die Ärztin Bhramar Mukherjee über Corona in Indien. Die FAZ empfiehlt eine Ausstellung im niederländischen Haus Doorn, wo der Ex-Kaiser seine Exiljahre zugebracht hat, über die Hohenzollern und ihre Begeisterung für die Nazis. Charlie Hebdo beschreibt, wie Farid Benyettou, der Mentor der Brüder Kouachi, beim Charlie-Prozess "Taqiya" betreibt. Die Täter der DDR wurden so gut wie gar nicht zur Verantwortung gezogen, schreibt Hubertus Knabe in seinem Blog.

Wir beginnen unsere Quarantäne sofort

02.10.2020. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind noch länger vereinigt als die deutschen. Aber wie lange noch, fragt Richard Kreitner in der taz. Und in Deutschland? Joachim Gauck erinnert in der FAZ an das ungeheure Tempo der Ereignisse vor dreißig Jahren: "Es hat etwas Tragisches." Hubertus Knabe amüsiert sich in seinem Blog über die Grünen, die vor dem Mauerfall komplett daneben lagen. Emma hofft, dass der "alternative Nobelpreis" hilft, Nasrin Sotoudeh zu retten. SZ und Berliner Zeitung recherchieren zu Rechtsextremismus in der Polizei.

Fachleute fürs Menetekel

01.10.2020. Dreißig Jahre  Einheit und immer noch Streit: In der Berliner Zeitung sieht es der letzte DDR-Innenminister  Peter-Michael Diestel als Machtübernahme: "Es gibt unter den 200 deutschen Botschaftern und den 500 Generälen nicht einen einzigen Ostdeutschen." In der NZZ erinnert der Politologe Klaus Schröder daran, dass es sich um einen freiwilligen Beitritt handelte. In der Welt wirft Ulf Poschardt einen desillusionierten Blick auf die deutsche Apotheker-Tocher Hengameh Y. und ihren "Malcom X"-Trick. Und zehn Jahre nach der Gründung muss sich die Welt von Wolfgang Ullrich in der Zeit fragen lassen, ob sie überhaupt instagramable ist.