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Heute in den Feuilletons

Heute in den Feuilletons

Die kommentierte Kulturpresseschau. Wochentags um 9 Uhr, sonnabends um 10 Uhr.
08.02.2007. Berlinale-Zeiten. In der Zeit stellt Georg Seeßlen die Irakisierung in Gegensatz zur einstigen Vietnamisierung des amerikanischen Kinos. Die Berliner Zeitung schildert die alles in allem paradiesischen Zustände des französischen Kinos. Die NZZ porträtiert den Genfer Comiczeichner Frederik Peeters. In der SZ plädiert Andrzej Stasiuk gegen eine Degradierung des Generals Jaruzelski. Außerdem wünscht sich Peter Sloterdijk in der Zeit eine friedliche Nutzung der religiösen Energie.

Zeit, 08.02.2007

Heute eröffnet die Berlinale, Georg Seeßlen ist in den amerikanischen Beiträgen von Clint Eastwood, Robert de Niro und Steven Soderbergh vor allem gebrochenen Helden eines gebrochenen Patriotismus begegnet. Seeßlen sieht darin eine Folge des desaströsen Irakkriegs: "Nicht der Zorn, sondern die Trauer überwiegt. Wie die Vietnamisierung des amerikanischen Kinos in den siebziger Jahren einen Sturm der blutigen, schmutzigen und zerrissenen Bilder hervorbrachte, so bringt die Irakisierung Bilder der Lähmung, der Ohnmacht und der Folter hervor, im Kriegs- wie im Horrorfilm, im Blockbuster wie im Trash-Movie - Fremdheit."

Zur Berlinale gibt es auch eine Sonderbeilage, in der unter anderem Konrad Heidkamp vor Marianne Faithfull in die Knie geht. Katja Nicodemus spricht mit Jury-Chef Paul Schrader, und Michael Mönninger stimmt uns auf den Eröffnungsfilm "La Vie en rose" ein, mit dem Olivier Dahan die Geschichte - man ahnt es - der Edith Piaf erzählt.

Weitere Artikel: "Ich schlag mich selbst, aber es muss gezielt sein", erklärt sich Peter Kümmel das ästhetische Konzept des Schauspieler Thomas Lawinky, der es mittels Spiralblockaffäre und Eigen-Outing als IM zur Bühnenberühmtheit gebracht hat: "Glücksgefühle beim Schreddern eigener Begabung." Thomas E. Schmidt blättert durch die deutsche Vanity Fair und befindet: "Alles irgendwie gut zu finden ist noch keine Haltung." Elke Buhr stellt den Nutzern der Mainstreammedien die Stars des Internets vor: Imogen Heap, Colbie Caillat und Mickey Avalon. In einer Antwort auf Harald Welzer pocht der Philosoph Martin Seel darauf, dass die Geisteswissenschaften nicht nützlich sind und auch nicht sein sollten. Tobias Timm besucht das Auktionshaus am Viktualienmarkt.

Besprochen werden die Sigmar-Polke-Retrospektive in der Sammlung Frieder Burda in Baden-Baden, DVDs mit Konzertaufnahmen von Jazzikonen, Ovids "Metamorphosen" als Hörbuch und als moderner Klassiker das Rolling-Stones-Album "Get Yer Ya-Ya?s Out".

Im Aufmacher des Literaturteils streiten Eberhard Falcke und Ulrich Greiner über Wilhelm Genazino.

Und im Dossier streiten Kardinal Walter Kasper und Philosoph Peter Sloterdijk über die Religion, wobei letzterer auf die "friedliche Nutzung monotheistischer Energien" hofft: "Es ist ja die große Leistung des institutionalisierten Christentums, dass, um im Bild zu bleiben, in ihm eine hoch entwickelte Reaktortechnologie entstanden ist. Was bei naiven Gemütern leicht eine durchbrennende Manie ergäbe, kann hier durch eine sehr elaborierte Psychotechnik, durch asketische und meditative Übungen und durch erlernbare Formen der spirituellen Prüfung auf ein lebbares Format zurückgebracht werden." Oder wie Kasper es sagt: "Religion ist nie cool."

NZZ, 08.02.2007

Christian Gasser schreibt ein interessantes Porträt des Genfer Comiczeichners Frederik Peeters, dessen bekanntester Comic "Blaue Pillen" die Beziehung des Autors zu seiner HIV-positiven Freundin Cati schildert: "Er zeichnet die Komplikationen des Beziehungsalltags lakonisch und mit manchmal schrägem, manchmal schwarzem Humor, er beschreibt, wie der gesundheitliche Ausnahmezustand zur Normalität wird, und er schafft es, HIV und Aids zwar nicht zu verharmlosen, aber doch zu entdramatisieren. Man gewöhne sich an alles, sagt Frederik Peeters trocken, 'auch an das Leben mit HIV; die Situation ist zwar komplex, aber keineswegs tragisch'."

Weiteres: Claudia Schwartz wirft einen Blick auf die beginnende Berlinale. Besprochen werden die Ausstellung "Biedermeier - Die Erfindung der Einfachheit" in Wien, eine CD des Hip-Hop-Duos The Clipse und Bücher, darunter der letzte Band des Briefwechsels zwischen Adorno und Horkheimer.

TAZ, 08.02.2007

"Schön, dass die Berlinale sich auf so viel Gleichschaltung nicht einlässt", lobt Cristina Nord die Unabhängigkeit der Filmauswahl trotz Schelte durch den Produzenten und Filmakademiepräsidenten Günter Rohrbach.

Auf der Berlinaleseite stellt Madeleine Bernsdorff die diesjährige Retrospektive vor, die den "City Girls" zwischen Emanzipation und Konsum gewidmet ist. Dietmar Kammerer stimmt auf die Reihe "Perspektive Deutsches Kino" ein, die er dieses Jahr von Dokumentarfilmen geprägt sieht. Christiane Rösinger macht uns die neue Berlinalereihe "Kulinarisches Kino: Eat, Drink, See Movies" schmackhaft. Cristina Nord schließlich sorgt sich um Penelope Cruz, deren Grabplattenteint auf den aktuellen L'Oreal-Plakaten ihr Kopfschmerzen bereitet. Auf der Meinungsseite porträtiert David Denk den US-Schauspieler George Clooney, der in Steven Soderberghs Wettbewerbsbeitrag als "The Good German" zu sehen ist.

Besprochen werden Sylvester Stallones Film "Rocky Balboa" und Marc Forsters Film "Stranger than Fiction". Ekkehard Knörers DVD-Kritik nimmt sich heute Marina de Vans Film "In My Skin" aus dem Jahr 2002 zur Brust ("keine Frage, eine Zumutung und doch bewundernswert").

Und Tom.
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Welt, 08.02.2007

Heute eröffnet die Berlinale mit Olivier Dahans Edith-Piaf-Film "La vie en rose". Im Interview mit Rüdiger Sturm erzählt Schauspielerin Marion Cotillard, wie sie sich auf die Rolle vorbereitet hat: "Ganz wichtig war auch meine Oma." Ausführlicher werden die Filmfestspiele in der Sonderbeilage behandelt, die für den Aufmacher Regisseur und Jury-Chef Paul Schrader getroffen hat.

Weiteres: Im Streit um die Übersetzerhonorare sieht Uwe Wittstock den Schwarzen Peter bei der Politik, die die Verlage und Übersetzer zwingt zu entscheiden, was "angemessen" ist und damit den "Kulturaustausch mit fremdsprachigen Ländern" gefährde. In der Randglosse spürt Michael Pilz dem kulturellen Allesfresser nach, der bei Amazon ebenso die Bravo-Hits wie das Gesamtwerk von Frederic Chopin zu Spitzentiteln macht. Reinhard Wengierek gratuliert dem Liebling der Nation, Manfred Krug, zum Siebzigsten. Besprochen werden Marc Fosters "leicht durchgeknallte" Metakomödie "Schräger als Fiktion" und Isabelle Mergaults Liebesgeschichte "Sie sind ein schöner Mann".

Berliner Zeitung, 08.02.2007

Gerhard Midding schildert auf der Berlinaleseite die insgesamt doch recht paradiesischen Zustände des französischen Kinos: "Es herrscht eine fatale Übersättigung der rund 5.000 Leinwände, die zu einem Rotationstempo wie in den USA geführt hat: mit hohen Kopienzahlen und teuren Werbekampagnen. Der leidenschaftliche Kinogänger Alain Resnais beklagte das kürzlich in einem Interview: 'Ich würde ja gern alle Filme meiner Kollegen sehen, aber die meisten sind nach ein, zwei Wochen aus den Kinos verschwunden.' Aber auch dagegen weiß das Filmland Frankreich Rat: Seit einigen Jahren gibt es in Paris im Herbst ein Festival der untergegangenen, ignorierten Filme."

FR, 08.02.2007

"Heute Abend beginnt sie erst, die Berlinale, und schon ist sie ganz unverschuldet zu ihrem ersten Skandal gekommen, berichtet Daniel Kothenschulte. Das mit Spannung erwartete chinesische Wirtschaftswunder-Drama im Wettbewerb, der Film 'Lost in Beijing' der Regisseurin Li Yu, hatte erst Anfang der Woche ein Aufführungsverbot der Zensurbehörde des Heimatlandes erhalten. Nun darf es doch noch im Wettbewerb gezeigt werden - allerdings mit gravierenden Schnitten von einer Viertelstunde. Wie soll man dieser Forderung begegnen? Man möchte nicht tauschen mit einer Künstlerin, die ihr eigenes Werk verstümmeln muss - aber ebenso wenig mit der Leitung eines Festivals, das sich viel auf seine politische Integrität zu Gute hält."

Weiteres: Katharina Borchardt unterhält sich mit der taiwanesischen Essayistin Lung Yingtai über die Identitätssuche der Taiwanesen und ihr gespaltenes Verhältnis zu China. Volkmar Sigusch rechnet noch einmal mit der im vergangenen Jahr verstorbenen Pariser Psychoanalytikerin Janine Chasseguet-Smirgel ab. In der Kolumne Times mager macht sich Harry Nutt Ingo Schulzes Schwierigkeiten bei der Verwendung des Wortes "Verlierer" zu eigen. Daniel Kothenschulte schreibt über die Ausgestaltung der Kathedrale von Parma mit einem Monumentalwerk des Künstlers Miguel Barcelo und den Dokumentarfilm, der paralell dazu entstanden ist.

Besprochen werden Sylvester Stallones Boxerfilm "Rocky Balboa" (für Michael Kohler "Kino unplugged, eine Feier der Authentizität, die den digitalen Geist noch einmal mit Urgewalt zurück in die Flasche zwingt".), Marc Forsters Komödie über die Abgründe des Literaturbetriebs "Stranger than Fiction", Isabelle Mergaults Spielfilmdebüt "Sie sind ein schöner Mann" und Lilo Mangelsdorffs Film über das Leben von Gehörlosen "Wir sehen voneinander", ein Konzert von "The Ambassadors" in der Kölner Philharmonie und die Ausstellung "Spectacular City" im NRW-Forum Düsseldorf.

SZ, 08.02.2007

"Natürlich kann man Jaruzelski degradieren, aber wozu sollte man es tun?" fragt der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk, und reagiert auf eine Initiative des polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski, der den ehemaligen Staats- und Parteichef, General Wojciech Jaruzelski zum einfachen Soldaten degradieren will. "Schließlich war er im Denkschema der jetzigen Regierungsmannschaft ein kommunistischer General, das heißt, ein falscher, ein unechter General, also kann sein militärischer Grad auch nichts wert gewesen sein. Warum sollte man ihn also aberkennen? Um dennoch seine Legitimität anzuerkennen? Darin liegt ein Widerspruch. Das ist absurd."

Zur Berlinale: "Als cineastische Fundgrube haben die Festivals ausgedient", stellen Susan Vahabzadeh und Fritz Göttler fest, weil inzwischen jeder Film, der irgendwo auf der Welt gedreht werde, digital verfügbar sei. Wichtig seien sie noch als Marktplatz. "Zudem haben Festivals die Fähigkeit, durch ihre Programmierung zu sortieren, Filme in einen einmaligen Kontext zu stellen. Sie können immer neue Zusammenhänge herstellen, mit wiederkehrenden Bilder in verschiedenen Filmen Bezüge auslösen - und so tatsächlich zeigen, welcher Zeitgeist das Kino bestimmt. Und dann wäre da noch der Realitätsfaktor - kein Internetauftritt der Welt wird je einen leibhaftigen Richard Gere auf dem roten Teppich ersetzen können."

Außerdem untersucht Rainer Gansera das Verhältnis des Berliner Filmfestivals zum deutschen Kino. Berlinale-Chef Dieter Kosslick gibt Anke Sterneborg Auskunft über seine Tricks und erläutert den Festivalgroove. Fritz Göttler stellt die diesjährige Retrospektive "City Girls" vor. Anlässlich der Premiere der restaurierten Fassung von Rainer Werner Fassbinders Döblin-Epos "Berlin Alexanderplatz" erinnert sich Willy Winkler, wie er dort 1980 Statist gewesen ist.

Weitere Artikel: Andreas Zielcke berichtet über einen spektakulären Aufruf von Apple-Chef Steve Jobs, dass alle Musiktitel, die im Internet von den großen Anbietern wie Apples 'iTunes', Microsofts 'Zune' und Sonys 'Connect' verkauft werden, in Zukunft ohne Kopierschutz - dem so genannten Digital Rights Management (DRM) - auf den Markt kommen sollten (hier Jobs Originaltext "Thoughts On Music"). Wohl von Chris Kraus' Film "Vier Minuten" inspiriert, hat Oliver Rahayel die Klavierstube der Jugendvollzugsanstalt Aachen besucht, wo einsitzende Straftäter Musikunterricht erhalten. Kai Strittmatter berichtet, dass die Fortsetzung der Serie ("Tal der Wölfe - Terror") in der Polat diesmal gegen kurdische Terroristen kämpft, nach dem Mord an Hrant Dink scharfe Kritik in der Türkei auslöst.

Britta Voss stellt das Projekt "A million Penguins" des Londoner Penguin-Verlags vor, wo sich die die Community des Web 2.0 ihren eigenen Roman basteln kann: "Wie bei Wikipedia kann jeder jederzeit eingreifen, Handlungen verändern, Charaktere verschwinden lassen oder brachial umdeuten. So geschieht es, dass die Geschichte, die man eben noch las, in zwei Stunden nicht wiederzuerkennen ist. In der 24-Stunden-Beobachtung entwickeln sich mindestens drei Romanversionen."

Besprochen werden: Die Ausstellung "Kylie - The Exhibition" im Londoner Victoria & Albert Museum, ein Musiktheaterabend der Aktionsgruppe La Fura in der Pariser Oper, der Bela Bartoks "Blaubart" mit Leos Janaceks "Tagebuch eines Verschollenen" kombinierte, und Bücher, darunter zwei Publikationen über Bernini, den Bildhauer des französischen Königs Ludwig XIV. (mehr in unserer Bücherschau heute ab 14 Uhr).

FAZ, 08.02.2007

Zur Eröffnung der Berlinale fragt sich Verena Lueken, ob nicht die Aufführung restaurierter Fassungen von Fassbinders "Berlin Alexanderplatz" oder dem Asta-Nielsen-"Hamlet" in diesem Jahr die aktuellen Filme in den Schatten stellt. Freilich hat es auch seine guten Seiten: "Optimistisch stimmt das, weil es zeigt, dass endlich auch in Deutschland die Leute, die das Geld verteilen, begriffen haben, dass der Film als Kunstform den anderen Künsten ebenbürtig ist und dass deshalb seine materielle Substanz gepflegt, vor dem Verfall gerettet und erhalten werden muss."

Im Aufmacher der monumentalen Berlinale-Beilage schreibt der Regisseur Tom Tykwer in zehn Kapiteln und einem Epilog über die in neuem Licht erstrahlende Fassung von Fassbinders "Berlin Alexanderplatz". Daneben unter anderem ein (nur online vollständiger) Text von Jury-Präsident Paul Schrader über Kriterien für einen Film-Kanon (die Übersetzung eines in der amerikanischen Zeitschrift "Film Comment" erschienenen Artikels) und ein Interview mit dem diesjährigen Ehrenbären-Preisträger Arthur Penn.

Weitere Artikel: Am Beispiel Bonn demonstriert Andreas Rossmann eine verhängnisvolle Entwicklung in der Theaterszene: "Nicht wer aufregende Kunst und diese zum Stadtgespräch macht, gilt als erfolgreicher Intendant, sondern der, bei dem die Kasse stimmt. Geiz ist geil." In der Glosse mokiert sich Thomas Wagner über den Rummel um Akademie-Rundgänge und die Anwesenheit der Galeristen, die den jungen Künstlern nicht unbedingt gut tut. Gina Thomas vermeldet eine Revolution in Britannien: die Richterperücken werden abgeschafft. Joseph Hanimann räsonniert über Für und Wider der Kunst-Globalisierung. Martin Otto hat sich unter den 114 Berliner Ehrenbürgern vor Wolf Biermann umgesehen. Dieter Bartetzko gratuliert Manfred Krug zum Siebzigsten. Mit Bedauern teilt Josef Tietz mit, dass das Kraftwerk Vockerode in Sachsen-Anhalt seinen Denkmalstatus verliert. Kurz gemeldet wird, dass Verlage und Bibliotheken sich über Online-Zugänge zu Printtexten geeinigt haben.

Auf der letzten Seite porträtiert Tilmann Lahme den Grünen-Politiker Matthias Berninger, der nun in die Wirtschaft wechselt, ausgerechnet zur "Mars"-Tochter Masterfood. Timo Rasch war auf dem Kongress der "Sozialistischen Linken" und berichtet, wie es zuging. Auf der Medienseite zeigt sich Nils Minkmar enttäuscht von der ersten deutschen Vanity Fair: "Geht auf Nummer obersicher."

Auf der Kino-Seite findet sich ein langes Gespräch zwischen den im Wettbewerb der Berlinale vertretenen Regisseuren Christian Petzold ("Yella") und Stefan Ruzowitzky ("Die Fälscher"). Der Dritte im Bunde ist der Schauspieler Devid Striesow, der in beider Filmen mitspielt. Die Regisseure klagen vor allem über die Normierung von Drehbüchern; O-Ton Ruzowitzky: "Niemand ist sich wirklich sicher, und da freut man sich eben, wenn man weiß: Auf Seite 28 muss der plot point sein. Im Prinzip haben sie natürlich alle recht. Aber wie das dann über Redakteure und Produzenten wieder zurückkommt an die Kreativen, das ist grimmig. "

Besprochen werden ein Konzert des Pianisten Ben Folds in Köln, Konzerte unter Leitung von Rattle, Zagrosek und Janowski in der Hauptstadt, Youri Vamos' "Giselle"-Choreografie an der Deutschen Oper am Rhein und Mirko Bonnes Übersetzung von Robert Creeleys Gedichten (mehr in der Bücherschau des Tages ab 14 Uhr).